Auch wenn die Protagonistin Jori eine „Zicke“ ist, war sie mir doch eigentlich ganz sympathisch. Mir tat sie auch sehr leid, als das Cybermobbing anfing. Manchmal handelte sie aber auch sehr „zickig“. Zwischendrin gab es immer mal wieder ein Kapitel, das das Ende war. Mir hätte es mehr gefallen, wenn es alles in zeitlicher Reihenfolge gewesen wäre, aber so gab es auch ein bisschen Abwechslung. Das Ende war mir dann aber viel zu kurz. Es war dann auf einer Seite zusammengefasst was noch passierte, was so wirkte als hatte die Autorin keine Lust mehr weiterzuschreiben. Trotzdem gefiel mir das Buch sehr gut. Als „Psychothriller“ würde ich es aber jetzt nicht bezeichnen.
Zwar spannend, aber mit Haupcharakteren, die man am liebsten anschreien möchte. Der Plot ist mehr oder weniger vorhersehbar (trotzdem sehr gut) aber es lässt sich gut lesen.
Heftiges und lesenswertes Buch um Cybermobbing und seine Auswirkungen. Fast hätte das Buch 5 Sterne von mir erhalten, doch dafür habe ich, auf Grund der unglaublich unsympathischen Protagonistinnen, einen zu schwierigen Start ins Buch gehabt. Die Protagonistinnen sind gewollt so gezeichnet, haben mir den Einstieg dadurch aber wirklich erschwert.
Wen dieses Thema interessiert, der sollte definitiv einen Versuch mit "Matchbox Boy" wagen.