Luc Verlains delikatester Fall. Ein Aquitaine-Krimi
Band 6 der großen Bestsellerreihe: Hinter dem Glanz der schönen Welt kulinarischer Hochgenüsse entdeckt Luc Verlain eine raue Wirklichkeit voll Neid, Konkurrenz und brutaler Arbeitsbedingungen.
Es ist der Höhepunkt der französischen Gourmetsaison: Die Spitzenköche und Restaurantbetreiber fiebern der Vergabe der Sterne des Guide Michelin entgegen. Ausgerechnet in der renommierten „Villa Auguste“ wird der berühmteste Restaurantkritiker des Landes noch während der Vorspeise vergiftet. Dabei sollte seine Höchstwertung doch die Karriere des legendären Auguste Fontaine krönen! Will jemand seinem Ruf schaden? Ging es darum, den Kritiker loszuwerden? Oder stecken aggressive Tierschützer hinter dem Anschlag – schließlich sind die Fontaines auch als Produzenten der umstrittenen Gänsestopfleber bekannt, die sich auf dem Teller des Kritikers befand? Luc und sein Team ahnen, dass die Lösung des Falls so einfach nicht ist.
Er liebt den Süden, das gute Essen und das einfache Leben – darin ist sich Schriftsteller Alexander Oetker mit seinen Protagonisten einig.
So ist sein ganzes Schaffen auf diesen Süden ausgerichtet: Als Bestsellerautor mit den beliebten Aquitaine-Krimis um Commissaire Luc Verlain. Mit dem unvergleichlichen Frankreich-Kochbuch „Chez Luc“. Mit den Paris-Krimis um den verschrobenen Ermittler Commissaire Lacroix. Mit seiner Zypern-Krimireihe um Sofia Perikles. Und mit den wunderbaren Liebesromanen, die allesamt in den schönsten Regionen Europas spielen, wie etwa „Mittwochs am Meer“.
Teil 6 der Aquitaine-Krimi-Serie um Luc Verlain. Kurz vor Ende der Elternzeit wird Luc in ein Sternerestaurant gerufen. Der Kritiker des Guide Michelin wurde scheinbar kurz nach Beginn seines Tests mit oder durch das Essen des Restaurants vergiftet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Drohungen gegen seinen Sohn, der Gänse züchtet und das Restaurant die berühmte Gänsestopfleber verkauft? Wieder ein guter aber kein ganz guter Verlainfall. Die Zusammenarbeit im Team mit seiner Lebensgefährtin macht Spaß und der Ausflug in die Sterneküche ist ganz nett, aber der Fall ist leider nicht so spannend, dass er einen komplett packt. 3.5 Sterne.
Herrlich unkomplizierter Krimi, der -anders als die letzten beiden Bücher aus der Verlain-Reihe - wieder etwas "normaler" und Krimi-mäßiger geschrieben ist.
Auch wenn immer noch einige Dinge für meinen Geschmack recht überzeichnet sind (die Tochter muss ein Wunderkind sein, weil sie den Großteil des Tages schläft und gluckst und weder fremdelt noch ihre Bezugspersonen dringend braucht...), so ist die Geschichte in "Sternenmeer" deutlich plausibler erzählt und nachvollziehbarer aufgezogen als in den beiden Bänden zuvor.
Das Ende fand ich vom Motiv her etwas schwach, gleichzeitig war die Auflösung tatsächlich sehr unkonventionell und originell - in diese Richtung hatte ich tatsächlich nicht geguckt - sehr klasse Wendung, die Oetker sich hat einfallen lassen.
In jedem Fall war's ein klasse Krimi, der mich wieder mit der Reihe versöhnt hat, und den ich sehr gerne gelesen hab. Freue mich auf Band 7.
Gute Geschichte , spannende Story in den beiden Handlungssträngen. 1 Punkt Abzug für das irgendwie lieblose Ende und dafür dass das kleine Kind immer irgendwem aufgedrückt wurde, das ist einfach realitätsfern.
Sternenmeer ist ein Kriminalroman von Alexander Oetker, der 2022 bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Dies ist der sechste Fall für Luc Verlain und sein Team.
Zum Autor: Alexander Oetker, geboren 1982, ist Bestsellerautor und TV-Journalist, als Frankreich-Experte von RTL und n-tv berichtet er seit 15 Jahren über Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Er ist zudem Kolumnist und Restaurantkritiker der Gourmetzeitschrift Der Feinschmecker. Er lebt en famille zwischen Brandenburg, Berlin und der französischen Atlantikküste.
Klappentext: Es ist der Höhepunkt der französischen Gourmetsaison: Die Spitzenköche und Restaurantbetreiber fiebern der Vergabe der Sterne des Guide Michelin entgegen. Ausgerechnet in der renommierten "Villa Auguste" wird der berühmteste Restaurantkritiker des Landes noch während der Vorspeise vergiftet. Dabei sollte seine Höchstwertung doch die Karriere des legendären Auguste Fontaine krönen! Will jemand seinem Ruf schaden? Ging es darum, den Kritiker loszuwerden? Oder stecken aggressive Tierschützer hinter dem Anschlag – schließlich sind die Fontaines auch als Produzenten der umstrittenen Gänsestopfleber bekannt, die sich auf dem Teller des Kritikers befand? Luc und sein Team ahnen, dass die Lösung des Falls so einfach nicht ist.
Meine Meinung: Auch in diesem Buch spürt der Leser die Liebe des Autors zu Frankreich und seinen Bewohnern, insbesondere denen der Aquitaine. Dazu widmet er sich thematisch um die Gourmetküche samt Sternenvergabe und der umstrittenen Gänsestopfleber. Er zeigt die verschiedenen Sichtweisen auf dieses Thema zwischen Tradition und Gegenwart. Privat hat Luc Verlain die ersten Monate mit seiner Frau und ihrem Baby in heimischen Gefilden verbracht. Dann wird ein Restaurantkritiker in einem Nobelrestaurant vergiftet und die junge Familie steigt in den Fall ein. Der Autor zeigt auch die Schattenseiten der Sternenküche auf. Gerade das Personal und die Zulieferer stehen unter massivem Druck. Doch es bleibt Raum für Reisetipps in wunderschöne Landschaften und zur Auffrischung alter Bekanntschaften des Kommissars in seiner Heimat. Es scheint viele Motive zu geben und die Ermittlungen entwickeln sich eher gemächlich. Lucs Chef darf erneut seine Inkompetenz zeigen und beginnt bereits, Mitleid bei mir zu wecken. Trotz vieler Nebenhandlungen ist das Erzähltempo durchaus hoch und auch für Spannung ist gesorgt, auch wenn auf andere Art wie gewohnt. Die Geschichte wird meist aus der Perspektive Luc Verlains erzählt, der aber nicht so dominant und perfekt auftritt wie in früheren Bänden. Diese Entwicklung gefällt wird. Der Schreibstil ist sachlich empathisch und lässt einen kaum noch los. Lucs Team wirkt kompetent und sympathisch und die überraschende Auflösung ist nachvollziehbar. Nur wenige Figuren sind ausführlich mit Ecken und Kanten gezeichnet, meist sind sie nur grob skizziert mit einem Hang zur schwarz-weiß Darstellung. Wie gewohnt fließen die Erfahrungen des Autors als Journalist und Restaurantkritiker positiv ein.
Fazit: Trotz einiger kleiner Schwächen hat mich dieser Titel wieder sehr gut unterhalten. Deshalb bewerte ich ihn mit guten vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
interessantes Thema, es kann sicher nervig sein, so eine Nachbarschaft zu haben; ansonsten: schöner Streifzug durch die Gegend; foi-gras sollte verboten werden - Tradition hin oder her.
Covertext: Es ist der Höhepunkt der französischen Gourmetsaison: Die Spitzenköche und Restaurantbetreiber fiebern der Vergabe der Sterne des Guide Michelin entgegen. Ausgerechnet in der renommierten "Villa Auguste" wird der berühmteste Restaurantkritiker des Landes noch während der Vorspeise vergiftet. Dabei sollte seine Höchstwertung doch die Karriere des legendären Auguste Fontaine krönen! Will jemand seinem Ruf schaden? Ging es darum, den Kritiker loszuwerden? Oder stecken aggressive Tierschützer hinter dem Anschlag, schließlich sind die Fontaines auch als Produzenten der umstrittenen Gänsestopfleber bekannt, die sich auf dem Teller des Kritikers befand? Luc und sein Team ahnen, dass die Lösung des Falls so einfach nicht ist.
„Sternenmeer “ ist mittlerweile schon der 6. Aquitaine Krimi von Alexander Oetker. Luc Verlain der smarte Kommissar ist mir schon seit dem ersten Band sympathisch. Sein Töchterchen Aurélie ist mittlerweile 5 Monate alt und ein wahrer Sonnenschein. Bei Luc endet in der kommenden Woche die Elternzeit die er sich genommen hat. Da wird er von seinem Kollegen Hugo auch schon zu einem neuen Fall gerufen. Der berühmteste Restaurantkritiker des Landes ist in der "Villa Auguste" beim Essen zusammengebrochen. Man vermutet einen Giftanschlag. So schwer es Luc auch fällt Anouk und Aurélie alleinzulassen macht er sich auf um die Ermittlungen zu übernehmen. Da der Tatort in einiger Entfernung liegt und Luc vor Ort einige Tage übernachten muss, holt er bei der ersten Gelegenheit Anouk und Aurélie zu sich. Dass hat zur Folge, dass Anouk trotz Elternzeit wieder mit in die Ermittlungen einsteigt.
Alexander Oetker beschreibt wie immer die Handlungsorte sehr anschaulich. Es ist eine wahre Liebeserklärung an Frankreich und vor allem an die Atlantikküste um Saint-Girons. Die kleinen Orte, das Meer und der Strand, man würde am liebsten den Koffer packen und hinreisen. Es ist aber auch eine Liebeserklärung zum guten Essen. Die Kulinarik nimmt einen großen Platz in der Geschichte ein. Im Mittelpunkt steht das 3 Sterne Restaurant "Villa Auguste". Die Beschreibung der Sterneküche, die Arbeit der Restaurantkritiker und die zwiespältigen Meinungen über die Foie gras werden in der Geschichte sehr realistisch widergespiegelt.
Der Fall ist spannend, es gibt einige Verdächtige. Doch führen die Verdachtsmomente nicht wirklich ans Ziel. Am Ende gibt es eine unerwartete Wende und es wird noch einmal richtig spannend.
Der Schreibstil von Alexander Oetker ist fesselnd und leicht verständlich. Die kurzen Kapitel verleiden dazu immer weiter zu lesen.
„Sternenmeer “ ist wieder einmal ein guter und spannender Krimi. Nur die Tatsache, dass Luc zusammen mit Frau und Kind ermittelt ist etwas unrealistisch. So schön es auch klingt, ich kann mir keine Kriminalbeamtin auf Verbrecherjagd vorstellen die einen Kinderwagen schiebt oder ihr Kind auf dem Arm hat.
Im nächsten Band ist Anouk bestimmt wieder voll im Einsatz und für die kleine Aurélie wird es eine Betreuung geben. Ich freue mich schon auf den 7. Band.
Auch der mittlerweile 6. Band der Serie rund um den Commissaire Luc hat mich nicht enttäuscht. Zu Beginn der Serie hatte ich die Befürchtung, dass sie mich schnell langweilen könnte. Ein Polizist, der aufs Land gezogen ist, eine sehr harmonische Beziehung mit seiner sehr hübsche Kollegin führt und damit von der Landschaft der Region und den kulinarischen Genüssen schwärmt - das könnte auch schnell zuviel des Guten werden. Bislang ist das aber nicht eingetreten, insbesondere weil die Kriminalfälle von Buch zu Buch sehr unterschiedlich sind und somit sehr viel Abwechslung bieten. Auch wenn sich zugegebenermaßen die Schilderungen zur Düne, den Strand, der idyllischen Landschaft und den guten Austern doch wiederholen - aber genau das macht auch den Flair des Buches aus. Die Erzählungen sind hier sehr bildhaft, ohne jedoch ausschweifend zu werden, sodass ich beim Lesen den Schauplatz wirklich vor Augen habe und manchmal sogar meine, das Essen schmecken zu können.
Dabei kommt der eigentliche Kriminalfall keineswegs zu kurz und ist nicht, wie so oft in regionalen Krimis nur eine Nebengeschichte. In diesem Band wird ein renommierter Restaurantkritiker vergiftet und der Täter im näheren Umfeld gesucht. Nach den letzten Bänden, in denen Luc selbst als Verdächtiger auf der Flucht war bzw. er mitten in einer Überflutung abgeschnitten von der Außenwelt war, ist das schon fast eine ruhige und harmlose Geschichte, aber nicht minder spannend. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter sein könnte - also schon, aber eine komplett falsche. Dennoch war die Lösung des Falles für mich nicht an den Haaren herbeigezogen. Bekritteln muss ich aber, dass ich mir die Zusammenarbeit mit der Freundin, Tochter und dem babysittenden Kollegen nicht ganz so harmonisch und romantisch vorstelle. Hier würde ein bisschen mehr Realität nicht schaden.
Normalerweise würde ich jetzt schreiben, dass ich mich schon auf den nächsten Band freue, aber dieses Mal bin ich schon mittendrin.
Zum Inhalt: Die Spitzengastronomie fiebert der Vergabe der Sterne durch den Guide Michelin entgegen als ausgerechnet in der Villa Auguste der berühmteste Restaurantkritiker vergiftet wird. Wer hat den Kritiker vergiftet? Stecken womöglich Tierschützer dahinter weil es die umstrittene Gänsestopfleber gab? Oder ist doch ein ganz anderes Motiv vorhanden. Meine Meinung: Dieser Krimi führt uns in die Gourmetwelt Frankreichs und erzählt einen Krimi mit viel Lokalkolorit, der eher ruhig daher kommt aber dennoch viel Spannung hat. Auch tappt man sehr lange im Dunkeln, worum es denn bei dem MOrd eigentlich ging, was mir immer gut gefallt. Insgesamt ein Krimi, der mich gut unterhalten hat. Auch die Art, wie das Hörbuch gelesen wurde hat mir gut gefall.en. Fazit: Hat mich unterhalten
Wow, was für ein Genuss. In dreifacher Hinsicht: erstens ein guter Krimi, zweitens eine Homage an wunderbares Essen und französisches Savoir Vivre und drittens eine sehr schöne Beschreibung der Acquitaine (es macht richtig Lust for hin zu reisen). Ich mag Alexander Oetker sehr und ich mag seine “Luc Verlain” Krimis sehr. Und was mir immer gefallen hat, war seine Beschreibung von gutem Essen und gutem Wein (tolle Geschichten in der Geschichte, die einem schlicht das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen) - und bei “Sternenmeer” hat er dieser Passion für das schöne Leben die Krone aufgesetzt, in dem der Krimi in der Feinschmeckerszene spielt. Wie gesagt: für mich war es ein absoluter Genuss.
Inhalt Es ist der Höhepunkt der französischen Gourmetsaison: Die Spitzenköche und Restaurantbetreiber fiebern der Vergabe der Sterne des Guide Michelin entgegen. Ausgerechnet in der renommierten “Villa Auguste” wird der berühmteste Restaurantkritiker des Landes noch während der Vorspeise vergiftet. Dabei sollte seine Höchstwertung doch die Karriere des legendären Auguste Fontaine krönen! Will jemand seinem Ruf schaden? Ging es darum, den Kritiker loszuwerden? Oder stecken aggressive Tierschützer hinter dem Anschlag – schließlich sind die Fontaines auch als Produzenten der umstrittenen Gänsestopfleber bekannt, die sich auf dem Teller des Kritikers befand? Luc und sein Team ahnen, dass die Lösung des Falls so einfach nicht ist.
Meinung Ich liebe die Atmosphäre in den Krimis rund um Luc Verlain so gerne! Ich habe bisher alle Bände gelesen und muss sagen, dass dieser hier wohl zu meinen Lieblingen gehört. Ein wirklich toll durchdachter Plot mit ein paar spannenden Wendungen. Man möchte trotz Kriminalfall einfach nur so schnell wie möglich selbst in die Aquitaine fahren und dort Zeit verbringen!
Ein gut recherchierter Roman, der uns in die Welt der Sterneküche und Gourmetrestaurants entführt. Das ist für mich ohnehin ein interessantes Thema, was nur noch dazu beigetragen hat, dass mir dieses Buch so gut gefallen hat. Die Private Story von Luc nebenbei finde ich ebenfalls außerordentlich gut. 🙂
Besonders gelungen fand ich hier die verschiedenen Charaktere, die diesmal mehr denn je einzigartig waren. Jede/r von ihnen hat eine ganz eigene Sprache gesprochen und einen großen Teil dazu beigetragen, dass dieses Buch so viel Spaß gemacht hat. Am Ende muss ich zugeben, dass ich lange eine Vermutung hatte, wer schuldig sein könnte. Und obwohl ich mit dieser Vermutung letztendlich auch richtig lag, ist das für mich kein Negativpunkt.
Fazit Tolles Buch, toller Plot, toller Autor! Seine Bücher sind einfach sehr zu empfehlen, jeder einzelne Band. Band 6 gefiel mir aber besonders gut!
5 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥♥ Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!
Also den Krimi-Fall an sich fand ich ganz gut, aber das ganze Baby-Gedöns hat doch kolossal genervt. Da hatte der Autor eine Chance und er hat's einfach total unrealistisch geschrieben.