Ein spannendes Tagebuch eines jungen Mädchens der Stalinzeit, das von den normalen Entwicklungen im Teenageralter berichtet - mit Zeiten der Verliebtheit, der Selbstzweifel etc. Nina beeindruckt jedoch mit ihrem scharfen Verstand, der die politische und gesellschaftliche Lage im Russland der 30er Jahre stark kritisiert und Zeuge von historischen Ereignissen zu sein scheint. Das Tagebuch ist geprägt von Ninas Pessimismus und Weltenschmerz, den sie so schön zu Papier bringt und auch ihr Selbsthass klingt poetisch nach.