Peter Härtling erzählt von den Reisen Hölderlins nach Frankfurt und den letzten Aufenthalt in Tübingen, er war im Stift der evangelischen Theologenschule in einem Zimmer mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel und danach Privatlehrer bei dem Bankier Gontard in Frankfurt, seine letzten Lebensjahre waren geprägt von der geistigen Umnachtung sowie der Entmündigung, von der Substanz seiner Gedichte sind jedoch die historisch-kritische Gesamtausgabe als die am längsten dauernde Gesamtausgabe zu erwähnen, es bleibt, daß Hölderlin oft Manuskripte von Gedichten gegen Weinlieferungen zu tauschen versuchte und die politische Situation um die Freiheitskriege 1813 gelinde gesagt unübersichtlich war,während der Völkerschlachten um Napoleon, Wilhelm von Württemberg und dem großen Rus von Smolensk Ignatieff behielt Hölderlin der lyrisch und rethorisch geschulten Kopf, sein Ende ist daher dem eines trunkenen Barden gemäß gewesen.
Peter Härtling hat die Biographie prosaisch zusammengefasst auf seine Wanderungen am Botanischen Garten, Peter Härtling hat zuletzt bei der Bücherwoche gelesen.
Ich möchte möglicherweise noch eine Medizingeschichte der Fleckfieberepidemie 1813 anschließen, Härtlings Hölderlin ist daher nur die auf den Einzelfall zusammengefasste Biografie.