Rezension „Mister One: Liebe braucht kein Drehbuch“ von Brianna Gray
Meinung
Brianna Gray ist mir bereits durch „Clans of New York“ bekannt. Doch während diese Geschichte düster und brutal war, zeigt die Autorin hier eine unterhaltsame und witzige Liebesgeschichte, die hinter die Kulissen einer Bachelor Show blickt.
Wie gewohnt ist der Schreibstil der Autorin rasant und so flog ich auch hier nur so durch die Seiten. Die Sprache ist erfrischend und passt perfekt zur Geschichte, aber auch den Protagonisten. Die Idee, Bachelor Serien regelrecht mit der Mistgabel zu attackieren, gefiel mir sehr gut.
Ich selbst kann mich mit diesen Shows nicht identifizieren und finde sie sogar lächerlich. Gerade deshalb war es unglaublich witzig, wie die Autorin mit der Thematik umgegangen ist. Sie schien mir aus der Seele zu sprechen und das machte dieses Buch auch so sympathisch.
Abbys Darstellung gefiel mir sehr, sie ist ein Charakter mit Ecken und Kanten, vor allem aber auch Kampfgeist. In ihr lag eine Kraft, die ich sehr bewunderte. Die Entwicklung mag aufgrund ihres Selbstbewusstseins nicht so stark hervortreten, dennoch war sie sichtbar. Für mich war sie eine wahrhaftige Powerfrau.
Dorian war zunächst sehr oberflächlich und seine Art missfiel mir oft, doch war dies durchaus beabsichtigt und gelang der Autorin somit sehr gut. Seine Entwicklung war gerade deshalb umso spannender. Am Ende konnte er er selbst sein und für mich passte das perfekt zum Schluss.
Fazit
Feurige Dynamik, witzige Schlagabtausche und eine unterhaltsame Lovestory, die der Reality Welt einen Spiegel vors Gesicht hält. Für mich eine grandiose Idee und Umsetzung, von der die Welt unbedingt mehr braucht!
Ich vergebe 5 von 5 Sternen