Ich habe mir jetzt bald 4 Monate Zeit mit diesem Review gelassen und könnte mich heute noch über das Buch aufregen...deshalb bleibt es jetzt endgültig bei den 2 Sternen.
Pluspunkte gibt es trotzdem für die aktuelle Thematik - drohender Terrorismus ist sicherlich ein Thema, das unsere heutige Zeit prägt und beschäftigt. Außerdem scheint zumindest die Recherche zur Giftschlange, Doping und jeglichen Landschaftsbeschreibungen relativ gründlich gewesen zu sein.
Jetzt zum riesigen, nervigen Manko, was die 2 Sterne begründet. Was ein ätzender Hauptcharakter! Es gibt einen dünnen Grat zwischen furchtlos und einfach irgendwie dämlich, den Linda Roloff anscheinend noch nicht gefunden hat.
Nicht nur ihre Beschreibung im Buch, sondern auch ihre Handlungen, machen sie zu einer einseitigen, naiven Persönlichkeit. Die gute Dame scheint nämlich weder Fehler, noch einen Selbsterhaltungstrieb zu haben.
Anders als man es vielleicht vermuten könnte, ist sie nämlich keine internationale Ermittlerin der Polizei, sondern Journalistin, die gerne mal “ihrem eigenen Instinkt vertraut und nicht auf die Polizei wartet”. In dem Zuge reist sie auf eigene Faust durch die Welt und versucht sich mit kriminellen Organisationen anzulegen. Dabei vergisst sie dann auch irgendwie, dass sie eigentlich einen Job (wohlgemerkt als Lokaljournalistin bei einem Radiosender einer Studentenstadt) und sogar eine Tochter hat.
Meine Zusammenfassung - schöne Idee, Umsetzung meh