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Die Uhrmacherin #1

Die Uhrmacherin - Im Sturm der Zeit

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Ein großer Traum. Eine schicksalhafte Begegnung. Ein Ort, an dem die Zeit niemals stillsteht.Schweiz, 1873: Neu anfangen – das ist es, was sich die junge, aus gutem Hause stammende Sarah sehnlichst wünscht. Entschlossen nimmt sie kurzerhand eine Stelle als Hauslehrerin an, doch kaum ist sie im aufstrebenden Uhrendorf Grenchen angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Als ein Dienstmädchen zu Tode kommt, weckt der mysteriöse Unfall Sarahs Neugier. Dabei kommt sie Paul, dem ältesten Sohn ihres Dienstherrn, näher und lernt durch ihn die Kunst der Uhrmacherei kennen. Fasziniert von dem filigranen Handwerk, verspürt sie den brennenden Wunsch, Uhrmacherin zu werden. Doch mit ihrem Traum stellt sie sich gegen die Konventionen ihrer Zeit ...

Paperback

First published December 1, 2021

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About the author

Claudia Dahinden

8 books4 followers
Claudia Dahinden was born and raised in the northwestern part of Switzerland and has studied contemporary history. Ten years in administration functions have equipped her with the necessary organizational skills to embark on an independent book and CD publication. Claudia has recently returned to her home town where she lives with her husband in a house with extended grounds that she tries to keep from growing wild.

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for janasbuecherwelt.
304 reviews21 followers
January 26, 2022
Meine Meinung zu "die Uhrmacherin" von Claudia Dahinden:
Zunächst muss ich sagen, dass ich historische Romane sehr sehr gerne lese, und dies aber leider auch zu selten mache. Als ich "Die Uhrmacherin" gesehen habe, haben mich der Klappentext, der Titel sowie das Cover aber sofort angesprochen und ich wusste, dieses Buch muss ich lesen.

Der Beginn hat mir sehr gut gefallen, man lernt Sarah, ihre Familie und Arbeit kennen, auch weiß man recht schnell, weshalb Sarah einen "Neuanfang" benötigt.
Ich muss aber sagen, dass ich kaum Bindung zu Sarah sowie den weiteren Protagonisten aufbauen konnte. Viele Handlungen waren für mich - auch mit Berücksichtigung des Jahres 1875 - nicht nachvollziehbar.
Zudem habe ich mir etwas anderes von der Geschichte durch den Klappentext erhofft. Demnach war ich sehr enttäuscht, als viele viele Seiten lang der Kriminalfall das Hauptgeschehen der Geschichte war.
Der Schreibstil hat mir aber sehr gut gefallen, man konnte das Buch sehr gut und flüssig lesen.

Für mich leider nur ein sehr mittelmäßiges Buch, gut für Zwischendurch. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen an die Geschichte, die mir das Lesen ein bisschen verdorben haben.
Ich würde die Saga dennoch weiterverfolgen, wenn der Aspekt der Uhren mehr aufgegriffen wird.
Profile Image for Tinstamp.
1,100 reviews
January 17, 2022
In dieser neuen Saga begeben wir uns im Jahre 1870 nach Grenchen in die Schweiz. Die junge Sarah Siegwart aus Luzern möchte nach dem Unfalltod ihres Verlobten einen Neuanfang. Sie bewirbt sich auf eine Stelle als Hauslehrerin bei der Familie Schneider im kleinen aufstrebenden Uhrendorf Grenchen im Kanton Solthurn.
Als das Dienstmädchen der Familie durch einem mysteriösen Unfall ums Leben kommt, wird Sarah wieder an ihr eigenes Unglück erinnert. Der Vorfall lässt sie nicht zur Ruhe kommen und gemeinsam mit dem Landjäger Gideon Ringgenberg beginnt sie nachzuforschen. Tatsächlich kommt es schon bald zu einem weiteren Todesfall....

In diesem Auftaktband der Saga spricht das Uhrenhandwerk noch eine untergeordnete Rolle, was mich betreffend Titel und Klappentext zuerst etwas verwundert hat. Ich war nicht die Einzige bei der Leserunde, die sich etwas anderes erwartet hatte, jedoch bin ich sehr positiv überrascht. Da ich gerne Krimis lese, mochte ich den historischen Krimianteil in der Story sehr. Er bringt Spannung und Leben in die Handlung, die als weiteres Thema auch die Spaltung zwischen Christkatholiken und der römisch-katholischen Kirche beinhaltet.
Ich muss zugeben, dass ich über die Religionsspaltung in der Schweiz nichts wusste. Claudia Dahinden lässt diese in ihrem Roman aufleben. Dabei konnte ich einige beängstigende Parallelen zur derzeitigen Corona Situation erkennen: die Spaltung der Gemeinschaft, sowie der Hass gegen Andersdenkende...erschreckend!

Da Grenchen zu dieser Zeit ein aufstrebendes Uhrendorf war, leben viele der Dorfbewohner vom Uhrenhandwerk. Auch Sarahs Dienstherr ist einer der leitenden Angestellten in der Fabrik der Familie Schild und durch und durch Uhrenliebhaber.
Ein bisschen Romantik kommt durch Paul, den Sohn der Schneiders, dazu. Hier bleibt aber noch viel offen und ehrlich gesagt würde mir Gideon als Love Interest besser gefallen ;)
Paul ist auch derjenige, der Sarah das Handwerk der Uhrmacherei näher bringt.

»Er gab der Uhr mit dem Daumen einen kleinen Schlag, und die Zahnräder begannen sich zu drehen − wie ein lebendiges Wesen, pragmatisch und majestätisch in einem. Wunderschön.«

Sarah ist eine sympathische junge Frau, die gerne ihre Nase in Dinge steckt, die sie eigentlich nichts angehen. Sie ist ehrgeizig und intelligent. Ihrem Beruf als Hauslehrerin kommt sie seit dem Tod ihres Verlobten nicht mehr mit völliger Hingabe nach.
Paul blieb mir noch etwas zu blass und undurchsichtig. Er wird von seinem Vater nicht richtig akzeptiert und leidet sehr darunter. Er hat sich beruflich anders orientiert, was wohl zum Zerwürfniss mit seinem Vate rgeführt hat.
Gideon ist stur und kommt in diesem ersten Band an seine Grenzen - sowohl was seine Ermittlerfähigkeiten betrifft, als auch durch familiäre Umstände.
Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird. Laut Aussage der Autorin soll das Uhrhandwerk im zweiten Teil dann mehr Raum einnehmen.

Schreibstil:
Die Autorin stammt selbst aus Grenchen und erlebte den Aufstieg vom Dorf zum Uhrenzentrum mit. Das spürt man bei jeder Zeile. Die Kapitel sind mit einer liebevollen Zeichnung einer Taschenuhr gekenntzeichnet. Claudia Dahinden schreibt detailliert und bildhaft. Sie lockt den Leser gekonnt auf falsche Fährten und überrascht am Ende mit einem Mörder, den man nicht vermutet hätte - selbst für Krimileser.

In der Klappenbroschur findet man am Beginn eine Karte von Grenchen aus dem Jahre 1873. Am Ende findet sich ein Nachwort zum historischen Hintergrund, ein Personenverzeichnis historisch belegter und fiktiver Personen, sowie ein Glossar.

Fazit:
Obwohl der Titel und der Klappentext eher irreführend sind, hat mir dieser Auftaktband sehr gut gefallen. Durch die Mordfälle wird Spannung erzeugt. Lokalcolorit und historische Begebenheiten, wie die Religionsspaltung, sind weitere interessante Themen. Ich bin schon auf den Nachfolgeband gespannt.
3 reviews
January 5, 2022
Histroischer Roman trifft Krimi

Cover: Das Cover hatte mich direkt angesprochen. Es strahlt eine Ruhe aus, aber gleichzeitig auch etwas Spannung durch die Regenwolken und den doch eher dunkleren Farben. Das Cover passt sehr gut zum Buch.


Geschichte: Sarah beginnt in Grenchen im Jahre 1873 einen Job als Lehrerin bei der Familie Schneider. Ein Neuanfang, um den Tod ihres Verlobten zu vergessen und zurück ins Leben zu finden. Sie lernt das Dorf kennen, dass durch die Uhrenfabrik immer mehr Ansehen gewonnen hat, doch die Menschen dort sind sehr eigen und es gibt Unruhen zwischen den Katholiken. Kurz nach ihrem Antreffen stirbt die Haushaltsgehilfin und Sarahs alte Wunden öffnen sich wieder.

Die Geschichte von Sarah hat mir sehr gut gefallen. Es fängt ruhig an, doch wird durch den Tod sehr schnell spannend und der Leser erfährt schnell ihre Beweggründe, die jedoch realistisch sind. Generell kam mir die Geschichte sehr realistisch und gut durchdacht rüber. Der Mittelteil zog sich nur gering und es gab immer wieder etwas zu entdecken. Der Schluss war sehr spannend und auch nach der Auflösung wurde es nicht langweilig. Das Glossar am Ende und die Erklärungen fand ich sehr gut, da man dadurch auch etwas lernen konnte.


Charaktere: Sarah muss man einfach mögen. Sie ist typisch für die Zeit und doch so anders. Sie war mutig und war ihrem Wunsch treu. Dabei war sie nicht aufdränglich, machte auch Fehler, jedoch gestand sie sich diese schnell ein. Auch Gideon war gut durchdacht und seine Handlungsgründe waren auch glaubhaft und sinnvoll eigesetzt. Selbst die Nebencharaktere hatten alle einen Hintergrund und oft auch einen sinnvollen Grund für ihr Handeln. Nur das Aussehen wurde nicht sehr oft beschrieben, weshalb man öfters selber etwas nachdenken musste.


Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm geschrieben, dennoch stolperte ich oft über die typisch schweizerischen Wörter, auch wenn es hinten dazu jeweils Erklärungen gab. Die Autorin hat es geschafft, einen guten Mix aus Spannung und Ruhe zu erschaffen, wodurch es nie zu Spannend oder langweilig wurde.


Fazit: Ein gelungener Auftakt der Reihe, in der man vieles über den Ort Grenchen zur damaligen Zeit erfährt, jedoch der Fokus auch stark auf die Charaktere liegt. 
Profile Image for Lina_Cheira.
240 reviews27 followers
August 8, 2022
Vorab: Dies war mein erster deutschsprachiger Roman seit ca 13 Jahren und das erste Buch, dass in der Schweiz spielt.

Zu Beginn hatte ich Mühe mit der Protagonistin. Sie schien mir ein wenig hochnäsig und urteilte hart über andere Frauen. Zudem fiel es mir schwer den Geschehnissen zu folgen. Das kann aber teilweise auch daran liegen, dass ich seit langer Zeit kein Buch mehr auf Deutsch gelesen hatte.

Irgendwie hat nich das Buch dann doch gepackt. Sarah hat neue Freundschaften mit Grenchner Frauen begonnen und ab da fand ich sie um einiges sympathischer.

Den historischen Hintergrund finde ich unglaublich interessant - einer der Hauptgründe weshalb ich mit der Serie fortsetzen möchte.

Persönlich finde ich den potentiellen neuen Freund nicht so interessant - mich würde eine Beziehung zwischen dem Landjäger und der Protagonistin mehr reizen :)
4 reviews
November 11, 2022
Hatte mehr über die Geschichte des Uhrhandweks insbesondere über Schwierigkeiten für Frauen im 19.Jahrhundert einen solchen, oder überhaupt einen Beruf zuerlernen , erwartet. Eigentlich ist es ein Krimi im Milieu Bereich im Gebiet Solothurn/ Grenchen
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