Genervt sah ich in ihre grauen, großen Augen. „Das ist naiv, Mera. Du kannst keine Welt beherrschen, die nur aus Licht besteht. Das habe ich dir jetzt schon so oft gesagt. Du weißt es. Du weißt, dass Licht auch Schatten braucht. Deswegen bin ich dein Wächter. Jeder braucht ein Gegengewicht.“ Zickig verschränkte sie die Arme vor der Brust. Dann verdrehte sie die Augen. „Nein, ich weigere mich. Ich bin die Ur-Göttin. Ich muss nicht kämpfen. Dafür habe ich dich.“ Jetzt wurde ich etwas ruhiger. Sie vertraute auf mich. Auch wenn sie eine seltsam Art hatte mir das zu zeigen. Ich wusste, dass sie mich auf ihre Art liebte. Sie liebte jeden. Doch etwas war mit ihr geschehen.