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Thomas Roman schildert den Machtkampf eines Bauern mit dem örtlichen Pfarrer. Mit gezielten Fehlinformationen schafft es der gerissene Priester, Andreas Vöst, dem gewählten Bürgermeister, die Wahlbestätigung durch die Behörden zu verwehren. Vöst fällt vom Glauben ab, wendet sich gegen die Kirche und wird immer mehr zum Außenseiter, was er am Ende bitter bezahlen muss.
Vor dem Hintergrund des Kampfes zwischen der Zentrumspartei und dem Bayrischen Bauernbund zu Beginn des 20. Jahrhunderts schildert Ludwig Thoma den vergeblichen Kampf eines aufrechten, aber hitzigen und ungebildeten Mannes gegen einen machterprobten und intriganten Pfarrer.
Glaubwürdig und nachvollziehbar in der Zeichnung seiner Hauptfiguren entspinnt Thoma entlang brillant wiedergegebener Dialoge (vorwiegend in bairischem Dialekt), wie sich der Rebell Vöst unausweichlich in sein Unheil begibt, als er es wagt, dem Klerus zu widerstehen.