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Basaltblitz #1

Geburt eines Helden (Basaltblitz)

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Der schüchterne Nick liest leidenschaftlich gerne Superman, Batman, Spider-Man, Arrow, Flash, X-Men und Wolverine. Eines Tages - nachdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat - verwandelt er sich selbst in einen Superhelden. Nick ist begeistert! Doch schon bald muss er Wo ein Superheld ist, da sind die Superschurken nicht weit. Und dann ist da noch dieser merkwürdige Durst nach Blut, der nach jeder Heldentat größer wird … Die neue Fantasy-Reihe des preisgekrönten Autors als Kindle-eBook und als Printbuch Hochspannung & Rätsel zwischen Schulklo und Superschurken Markus Tillmanns hat geschafft, was weder Marvel noch DC bisher erreichen konnten - er hat mich zu einem Superhelden-Mädchen gemacht. Franziska von Dieses Buch ist ein Muss für Fans von Spider-Man und Co. und hat mir tolle Lesestunden beschert. "Basaltblitz" ist etwas Besonderes und nicht mit anderen Büchern vergleichbar. Sandra von Spannende und vor allem sehr lustige Handlung. Lea von Die Basaltblitz-Reihe Basaltblitz - Geburt eines Helden Basaltblitz - Monsterjagd Basaltblitz - Blutmond Basaltblitz - Superhelden wird fortgesetzt Die Fantasy-Thriller Band I der Luzifer-Chroniken Engel des Todes Band II der Luzifer-Chroniken Die Rache Gottes Band III der Luzifer-Chroniken Fahrt zur Hölle (in Vorbereitung) Beginn des neuen Luzifer-Zyklus Luzifer kehrt bald zurück! mehr dazu gibt es www.markustillmanns.de/fantasy-news/ Kindle Unlimited – Lohnt sich das? Wie Sie als Leser oder Autor das Beste für sich rausholen Einfach in den Newsletter www.markustillmanns.de/fantasy-news/ Außerdem informiert der Newsletter über Fantasy-Highlights, Das Lied von Eis und Feuer, wichtige Fantasy-Termine für Kino, Fernsehen und Bücher und Gratisaktionen. ( kann jederzeit wieder abbestellt werden.) www.markustillmanns.de/fantasy-news/

110 pages, Paperback

First published September 13, 2015

About the author

Markus Tillmanns

16 books4 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 15 of 15 reviews
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews81 followers
December 9, 2015


Anfang November trat der junge Autor Markus Tillmanns an mich heran und bat mich, seinen Kurzroman „Basaltblitz: Geburt eines Helden“ zu lesen und zu rezensieren. Der Klappentext versprach eine witzige, aufregende Lektüre, also schaute ich mir an, was das allwissende Internet zu dem Buch zu sagen hatte. Dabei fand ich heraus, dass Markus Tillmanns bereits auf meiner Wunschliste vertreten ist. Zwar nicht mit „Geburt eines Helden“, sondern mit Teufel: Fantasy-Thriller, aber da ich offenbar schon von selbst entschieden hatte, eines seiner Werke lesen zu wollen, nahm ich die Bitte um eine Rezension natürlich mit Freuden an.

Nick ist die Personifizierung des Wortes Loser: schmächtige Statur, keine Freunde und eine Superhelden-Comic-Sammlung, mit der er sein gesamtes Zimmer mehrschichtig tapezieren könnte. Hoffnung? Nicht in Sicht. Eine Besserung der Umstände? Unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Denn als eines Tages plötzlich ein Meteorit in Nicks direkte Nachbarschaft kracht, zeigt sich, dass das Leben auch für einen hageren Nerd noch die eine oder andere Überraschung bereithält. Nicht nur schafft es Nick wie durch ein Wunder, sich mit dem Neuen in der Klasse anzufreunden, ihm unterläuft auch ein Fauxpas, der die Karten völlig neu mischt. Versehentlich verspeist er ein Stück des Meteoriten – und entwickelt über Nacht Superhelden-Fähigkeiten! Ein Traum geht in Erfüllung! Nick ist begeistert. Eine Kleinigkeit vergisst er allerdings. Jeder Superheld hat einen Gegenspieler…

Wenn Markus Tillmanns ebenso gut zeichnen wie schreiben könnte, wäre „Geburt eines Helden“ dann ein Comic? Ich glaube schon, denn selbst ohne bunte Bildchen liest sich dieses spezielle Stück Literatur wie ein Comicheft: flüssig, klar und gradlinig. Genau deshalb hat mir die Lektüre sehr viel Freude bereitet. Dieses kurze Buch ist genau das Richtige für Zwischendurch, wenn man mal nicht weiß, was man als nächstes lesen soll oder sich ein wenig leichte Ablenkung wünscht. Es ist witzig, rasant und kurzweilig; die typische Geschichte des sympathischen Underdogs, der sich durch unvorhersehbare Umstände in einen Superhelden verwandelt. Dank des Fangirls in meinem Herzen konnte ich Nicks Verwandlung begeistert verfolgen, was wohl auch daran lag, dass es so einfach ist, ihn zu mögen. Am Anfang der Geschichte ist er ein dermaßen bemitleidenswertes Häufchen Elend, dass man ihm die Kräfte, die er durch das Stück des Meteoriten erhält, wirklich gönnt. Auch hat es mich gefreut, dass er in Bruce (kurz Be), dem neuen Schüler in seiner Klasse, einen Freund findet, obwohl ich nicht so ganz begreife, wie man mit Be überhaupt befreundet sein kann. Meiner Ansicht nach ist er nicht von dieser Welt. Er wirkt ständig so fehl am Platz, dass ich mittlerweile vermute, dass in ihm wesentlich mehr steckt, als ich bisher erfahren durfte. Schließlich ist es schon ein gigantischer Zufall, dass Be ausgerechnet einen Tag nach dem Meteoriteneinschlag in Nicks Klasse auftaucht und dabei auch noch den Eindruck macht, als wüsste er nicht, warum er dort ist. Er macht mich neugierig und ist für sich allein schon ein Grund, die Reihe weiterzulesen.
Wie ihr jedoch seht, hat es trotz meiner Begeisterung nur für drei Sterne gereicht. Ich finde „Geburt eines Helden“ toll, aber es ist nicht mit herkömmlichen Büchern oder Romanen vergleichbar. Viele der Punkte, die ich normalerweise von einer überzeugenden Lektüre erwarte, sind auf diesen Reihenauftakt gar nicht anwendbar. Es fühlte sich nicht richtig an, ihn höher zu bewerten und damit auf eine Stufe mit wahren Meisterwerken wie A Game of Thrones von George R.R. Martin oder Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel zu stellen. Auf seine Weise ist dieser erste Band sehr unterhaltsam, nur bewegt er sich nun einmal in einem völlig anderen Rahmen als die Bücher, die ich sonst lese. Ich empfinde „Geburt eines Helden“ nicht als vollwertiges Leseprojekt, denn dafür ist es viel zu kurz und nicht handlungsintensiv genug. Die Ausrichtung auf zahlreiche schmale Episoden entspricht eben wirklich eher einem Comic als einem Roman.

Markus Tillmanns hat das Fangirl in mir sehr glücklich gemacht und dafür bin ich ihm dankbar. Leider teilt sich das Fangirl mein Inneres mit einer Hobby-Literaturkritikerin, die während des Lesens von „Geburt eines Helden“ ständig die Stirn gerunzelt hat, weil es so anders war als alles, woran sie sonst gewöhnt ist. Diesen Zwiespalt konnte ich nicht einfach ignorieren und musste ihn in meine Bewertung einfließen lassen. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich Spaß an der Lektüre hatte und auf jeden Fall weiterlesen möchte. Ich werde allerdings davon absehen, weitere Rezensionen für „Basaltblitz“ zu schreiben. „Basaltblitz“ reserviere ich mir als privates Vergnügen, das ich mir gönne, wenn ich eine Pause von der weiten Welt der Literatur brauche. Ich denke, es wird mir guttun, eine kleine Nische zu besitzen, in der ich nicht über Handlungsaufbau, Charakterkonstruktion und all den ganzen Schmu nachdenken muss, aus dem sich eine Rezension normalerweise zusammensetzt.
Wenn ihr ebenfalls einfach mal abschalten wollt und Superheld_innen liebt, dann besorgt euch „Basaltblitz: Geburt eines Helden“. Nicks Geschichte ist ein Comic ohne Bilder – vielleicht nicht besonders geistreich, dafür aber besonders entspannend.

Vielen Dank an Markus Tillmanns für dieses Rezensionsexemplar!
Profile Image for Kerstin Stutzke.
403 reviews12 followers
September 16, 2015
Der 17-jährige Nick Nieländer ist der Typ Schüler, den andere Schüler sich immer als Opfer aussuchen, denn Nick ist schmächtig und hat eine Vorliebe für Comics. Freunde hat Nick keine, denn wer will schon mit einem Nerd befreundet sein? Doch zur Schule muss Nick, ob er will oder nicht und Blaumachen ist auch nicht mehr, denn das hat er zu oft getan und seine Lehrer riefen seine Mutter auf den Plan, die ihm gehörig die Meinung gesagt hat und dann gibt es da noch Sven Fellenberg. Dieser ist das genaue Gegenteil von Nick, braungebrannt, sportlich und bei der gesamten Schülerschaft überaus beliebt. Tja und der ist es, der Nick einen seiner schlimmsten Streiche spielt.


Nach einem erneuten, überaus frustrierenden Schultag, will Nick nur noch eines: Fernsehen und Abschalten, doch die Demütigung sitzt so tief, da kann noch nicht einmal sein Lieblingsfilm ihn aus diesem Frust reißen. Doch eher er es sich versieht, ist plötzlich etwas strahlendes am Himmel. Ein UFO, ein Komet, ein Flugzeug? Was auch immer es sein mag, es stürzt in der Nachbarschaft ab, doch seine Mutter lässt ihn natürlich nicht nachsehen was es ist, denn immerhin ist es bereits später Abend und Nick muss am nächsten Tag in die Schule.


Der darauffolgende Schultag scheint auch nicht besser zu werden, als die vorherigen, doch etwas ändert sich. In Nicks Klasse gibt es einen neuen Schüler, Bruce "Be" Darrell und dieser ist, genau wie Nick, ein comicliebender Nerd. Die beiden Jungen verstehen sich auf Anhieb prächtig, was umgehend dazu führt, dass Be Nachsitzen muss. Die Beiden tauschen sich über das abstürzende Objekt der letzten Nacht aus, denn Be wohnt direkt bei Nick um die Ecke und Nick glaubt es kaum, aber der Komet (so Bes Aussage), ist direkt in dessen Garten gelandet. Ein kleines Stück des Kometen hat Be sogar dabei - doch versehentlich isst Nick das Stückchen. Dennoch will Be Nick unbedingt den Kometen in seinem Garten zeigen, doch als sie vor Ort sind, ist dieser verschwunden. Dafür haben sie eine Begegnung einer ganz anderen Art: aus dem Gartenteich der Darrells taucht plötzlich ein maskierter Mann in einem Kostüm auf, der es, soviel steht fest, nicht gut mit den Jungen meint. Sie können ihn in die Flucht schlagen - aber was war das nur? Am nächsten Morgen bemerkt Nick einige Veränderungen an sich ...



Der 1. Band der Basaltblitz-Reihe! Der Plot wurde mitreißend und abwechslungsreich erarbeitet, denn mal ganz ehrlich, wer würde schon auf der Seite der Schulschläger stehen, wenn es so einen kleinen hilflosen Nerd gibt, den alle ärgern? Und wenn ausgerechnet dieser Nerd durch Zufall zu außergewöhnlichen Kräften kommt - na, wer wäre da nicht auf seiner Seite? Also ich bin es voll und ganz! Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Mir tat Nick unheimlich leid zum Beginn des Buches, denn was mag es schlimmeres für einen Schüler geben, als ein Punchingball für die beliebten Schüler zu sein? So sehr Nick auch versucht, diesen Schülern aus dem Weg zu gehen, er schafft es einfach nicht, aber dann ist seine Stunde gekommen und er könnte sich an ihnen allen rächen, doch Nick ist nun einmal Nick und die anderen sind Menschen, auch wenn er zwischenzeitlich Basaltblitz geworden ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd, sodass ich das Buch, dass ich eigentlich nur kurz anlesen wollte, in einem Rutsch verschlungen haben. Aber Achtung - es gibt einen genial-bösen Cliffhanger am Ende. Jetzt ist kurzfristig Warten angesagt, doch nicht für lange - schon am 11. Oktober soll der 2. Teil der Reihe "Basaltblitz: Monsterjagd" erscheinen.
Profile Image for Nomnivor.
798 reviews95 followers
December 3, 2024
Das war mal was anderes. Ich liebe Superhelden und habe früher auch gerne Comics gelesen, bis das Leben in einer kleinen Stadt ohne Comicquelle dem ein Ende bescherte. Inzwischen mag ich Bücher aber sowieso lieber und bin froh, dass die Helden immer mehr auch dort Verwendung finden.

Da das Büchlein nur 218 Seiten hat, wird sich nicht viel mit Beschreibungen der Charakter oder Umwelt aufgehalten. Man wird einfach in die Geschichte geworfen und gut ist. Verwirrend ist es nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass das manche Leute stört. Ich hätte zumindest gerne gewusst, wie alt Nick eigentlich ist, um ihn besser einschätzen zu können. Nun gut. Immerhin hat man dafür viel Geschichte und wenig Geplapper. Das ist doch auch mal was.

Ein paar mal hätte man sich das Fluchen verkneifen können, das klang eher gezwungen und der Lesefluss wäre viel besser gewesen ohne diese Worte. Genauso wie Nicks Mutter und Nicks Vater offensichtlich Mama und Papa heißen. Seine Mutter oder meinetwegen Seine Mama hätte sich besser angehört. Immerhin ist es ja nicht in der Ich-Perspektive geschrieben.

Mein Lieblingscharakter war Be, kein Wunder, dass Nicks Mutter als sie ihn kennen gelernt hat als erstes Drogen vermutete. Über den hätte ich gerne mehr gelesen. Aber das kommt sicherlich in den nächsten Bänden. Genauso wie die Auflösung von ein paar Strängen der Handlung.

Ganz in den Fußstapfen von Peter Parker werden Nicks neue Kräfte mit viel Humor genommen. Superkräfte: Fliegen? Check. Blaue Strahlen schießen? Check. Haare mit Gedankenkraft frisieren? Check. (Ey, ich würde diese Superkraft jederzeit gegen “aufs Klo gehen müssen” eintauschen.)

Auf jeden Fall mochte ich das Buch. Es war sehr kurz und hatte ein paar wenige Schwächen, aber es war sehr nahe am Comicvorbild, daher sehe ich drüber hinweg.

Für Fans von:

Lord Loss von Darren Shan, Please don’t tell my Parents I’m a supervillain von Richard Roberts

Ich habe dieses Buch kostenlos von Markus Tillmanns zugeschickt bekommen. Danke nochmal dafür.
219 Seiten
Der Preis vom Ebook ist 0,99€.
Die nächste Ausgabe heißt Monsterjagd.
Profile Image for Melanie.
364 reviews16 followers
October 24, 2015
“Basaltblitz” hat mir gut gefallen. Letzendlich startet es wie so manche Superhelden-geschichte, wie man sie aus dem Fernsehen oder Kino kennt. Ein unscheinbarer Typ, vielleicht ein Mobbing-Opfer, wird durch einen puren Zufall zum Superhelden. Genau das habe ich erwartet, auch bekommen und was soll ich sagen? Eine schöne Geschichte ist daraus entstanden, den Hauptprotagonisten Nick finde ich sympathisch, seinen kürzlich einfach so aus dem Nichts erschienenen Freund Bruce bzw. “Be” äußerst mysteriös (der hat doch was zu verbergen) und die Story spannend.

Mein Fazit
Ein interessanter und kurzer 1. Teil, der natürlich nicht ohne Fortsetzung existieren kann. Für Fans von Superhelden bestimmt von Interesse.
Profile Image for Aimée.
Author 5 books8 followers
September 22, 2018
Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar.





Nick ist der Inbegriff des klassischen Nerds: dünn, schlacksig, liest Comics und wird in der Schule den ganzen Tag gemobbt.

Eines Tages fällt jedoch ein Komet vom Himmel und ein neuer Schüler (der zu Nicks Glück einen Green Lantern Ring trägt und sich mit ihm anfreundet) taucht in der Schule auf. Der Komet ist in seinem Garten gelandet, er hat ein Stück davon dabei und weil es neben der Schokopraline liegt, isst Nick aus Versehen den Kometen.

Was danach passiert, verrät uns das Titelbild: Nick verwandelt sich in einen Superhelden, muss auch gleich einen mysteriösen Gegner namens Frostfeuer (tolles Wort!) bekämpfen und einen seltsamen Durst niederringen, den kein Wasser löschen kann.



Per se klang die Story erstmal gut, es ist auch durchgehend spannend geschrieben und man fragt sich konstant, was dieses oder jenes zu bedeuten hat. Beispielsweise der neue Junge: seine Art zu sprechen ist manchmal sehr langsam, als käme er von einem anderen Planeten und müsse sich erst die menschliche Sprache aneignen, dennoch gibt der Autor keinerlei Hinweise in diese Richtung. Oder der mysteriöse Durst: Kenner werden natürlich sofort auf die Lösung kommen, doch scheint es so abstrus, dass ein Junge, der gerade zum Superheld mutiert, auch noch das über sich ergehen lassen muss, dass man es als Möglichkeit ausschließt. Überhaupt war das ein eher irritierender Zusatz, der nicht zu den üblichen Superhelden-Stories passt.

Mit dem gehänselten Nerd können sich viele Menschen heutzutage identifizieren, doch leider geht durch das Schul-Setting einiges an Text für Pimmelwitze drauf. Es ist eindeutig ein Jugendbuch - es wird sehr zahm geflucht und Mädchen tauchen auch keine auf.



Wie ich schon angemerkt hatte, ist dies nicht nur mein erstes eBook-Rezensionsexemplar, sondern auch mein erstes Selfpublishing-RezEx. Ich weiß nicht, ob der Autor einen professionellen Lektor hinzugezogen hat, allerdings habe ich gemerkt, dass man an einigen Stellen Verbesserungen hätte vornehmen können, was ich als störend empfand. Auch dass das Buch so abrupt endet (ich war erst bei 80% und erwartete noch einige Auflösungen, doch es kam nur Anhang) hat mich irritiert. Ich verstehe, dass man den Leser zu Band 2 locken möchte, aber es war einfach noch zu viel offen.



Mit seinen knapp über 100 Seiten ist "Basaltblitz" ein kurzweiliges Abenteuer, das man in einer Sitzung verschlingen kann.
Profile Image for Anna.
775 reviews49 followers
November 21, 2015
// Worum es geht //

Der schüchterne Nerd Nick hat in der Schule kein schönes Leben. Er hat keine Freunde, wird gehänselt und geärgert. Als ein neuer Schüler in seine Klasse kommt, stellt sich sein ganzes Leben auf den Kopf. Denn in Be's Garten ist ein Komet abgestürzt und er lädt Nick dazu ein ihn sich anzusehen.
Als sein neuer Freund ihm ein Stück des Kometen zeigt und Nick diesen versehentlich zu sich nimmt verändert sich der Junge plötzlich.
Über Nacht ist er nicht mehr nur Nick, sondern wird zu Basaltblitz. Ein Superheld. Er ist absolut begeistert, denn endlich kann er sich gegen seine Peiniger wehren. Doch wo ein Superheld ist, da sind auch die Schurken nicht weit und seine Verwandlung scheint weitere ungeahnte Folgen zu haben…

// Was ich davon halte //

Als mir der Autor Markus Tillmanns geschrieben und mich gefragt hat ob ich nicht Lust hätte sein Buch zu lesen habe ich nicht lange gezögert. Ein Buch über Superhelden ist doch immer eine gute Idee und in dieser Art habe ich auch noch nichts gelesen, daher war meine Neugier ziemlich groß.
Vielen Dank an dieser Stelle, für das Rezensionsexemplar!

Da es ein Kurzroman ist, wird man recht schnell in die Handlung hineingeworfen. Nick ist, wie viele Superhelden, ein Außenseiter. Er ist eher schwächlich, wird von allen gemieden und gehänselt. Er hat keine Freunde und liest in seiner Freizeit eigentlich nur Comichefte. Einzig seinem Dackel kann er sich wirklich anvertrauen.
Schon von den ersten Seiten an, habe ich den Jungen sympathisch gefunden. Er hat mir zwar auch etwas Leid getan, doch Nick ist ein liebenswürdiger Junge. Er hat niemandem etwas getan und nur, weil er Comichefte liest, heißt es noch lange nicht, dass er es verdient hätte geärgert zu werden.

Sein Leben stellt sich an dem Abend völlig auf den Kopf, als er beobachtet wie ein Komet auf die Erde schlägt. Denn einen Tag später kommt ein neuer Schüler in seine Klasse, Bruce, genannt Be. Die beiden Jungen scheinen viel gemeinsam zu haben, denn sie interessieren sich beide für Comics, haben beide eine ruhigere Art und Be scheint, genau wie Nick, ein Außenseiter zu sein.
Be an sich ist ein sehr interessanter Charakter, jedoch erfährt man von ihm nur sehr wenig und das, was man weiß, muss man sich selbst zusammenreimen. Er ist für mich sehr blass geblieben, was ich sehr schade gefunden habe. Daher habe ich auch gar keine richtige Beziehung zu ihm aufbauen können. Für mich ist er eine Nebenfigur geblieben, die ich mehr verwirrend als hilfreich empfunden habe.
Die beiden Jungs verstehen sich aber auf anhieb und Be erklärt Nick recht schnell, dass in seinem Garten der Komet gelandet ist und er ihn Nick gerne zeigen möchte.
Und dann geschieht es. Versehentlich isst Nick nicht einen Schokotrüffel, sondern sein Stück des Kometen, welches Be ihm gezeigt hat.

Am nächsten Tag ist nichts mehr wie es war, denn Nick hat Fähigkeiten entwickelt, von denen er sich niemals hätte träumen lassen. Er ist ein Superheld, genau wie seine Vorbilder aus den Comics. Genau wie Captain America.
Doch neben den positiven Veränderungen an seinem Körper und die tollen Fähigkeiten, die er dazu gewonnen hat, tauchen auch die Schurken auf, die ihm nach dem Leben trachten.
Gleichzeitig scheint die Verwandlung noch andere Nebenwirkungen zu haben, die Nick schwer zu schaffen machen.
Und diese Nebenwirkungen haben mich auch mehr verwirrt. Ich denke, es wird sich in den weiteren Teilen der Reihe klären, was es damit auf sich hat, doch die Reaktion auf diese Nebenwirkung und der Ausbruch haben mir dennoch nicht ganz so gut gefallen. Es ist mir etwas zu plötzlich gekommen. Hier hätte der Autor ruhig etwas deutlicher werden können und den inneren Kampf von Nick besser ausarbeiten und darstellen können.

Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und ich habe nur wenig Zeit dafür gebraucht es durchzulesen. Es hat mir Spaß gemacht Nick zu begleiten und gemeinsam mit ihm das erste Abenteuer zu erleben.
Allerdings muss ich zugeben, dass mir das Buch an manchen Stellen etwas zu konfus war. Ich konnte zum Teil den Gedankengängen von Nick nicht immer Folgen.
Auch Be blieb leider noch etwas blass. Man erfährt von ihm nur sehr wenig. Ich hatte mir etwas mehr erhofft.

// Fazit //


Eine sehr schnelle Geschichte über einen Jungen der zum Superheld wird. Die Geschichte an sich war ganz gut und es hat auch Spaß gemacht das Buch zu lesen, dennoch gab es für mich an einigen Stellen Irritationen, die mich aus dem Lesefluss geworfen haben. Ich denke aber, dass sich die Geschichte im Laufe der Reihe noch steigern wird. 3 / 5 Sterne.
Profile Image for Julia Gutenberg.
294 reviews14 followers
November 22, 2015
Cover:

Das Cover erinnert mich an die Gestaltung eines Comics und ebenso ähnlich ist die Geschichte auch ausgearbeitet. Eine riesige Stadt, die viele Geheimnisse versteckt und ein Superheld, der mit entschlossenem Blick jeder Gefahr entgegen tritt. Die Andeutung seiner Kräfte wird durch die türkise Lichterscheinung um die Hände des Mannes hervorgehoben und wie bei jedem Superhelden darf natürlich auch hier die rote Umhang nicht fehlen ;)


Meinung:

Nick gilt als Außenseiter, da er seine Liebe zu Superhelden vollkommen frei zeigt. Sie sind für ihn ein Vorbild, denen er nacheifern möchte. In das Bild passt dieser jedoch weniger, aufgrund seines hageren Körpers und seiner fehlenden sportlichen Seite. Menschen auszugrenzen, weil sie anders sind oder andere Vorlieben haben finde ich schlimm und dennoch wird es wohl immer ein Bestandteil des Lebens bleiben, den viele Betroffene erdulden müssen. Anstatt der Neugier jemanden kennen zu lernen, der sich von einem unterscheidet, bedeutet Andersartigkeit oftmals Ausgrenzung und für den Betroffenen Isolierung. Gut, dass Nick in dem neue Mitschüler Bruce (Be) jemanden gefunden hat, der ebenso für seine Helden schwärmt.
>>Ich kenne sein Kryptonit .<< Er kratzte sich am Kopf. >>Seine Schwäche.<< >>Wie bei Supermann<<, bestätigte Nick. >>Ich weiß.<< [...] >>Was ist sein Kryptonit?<< >>Freundlichkeit<<, antwortet Be sofort. >>Da versteht er gar nicht, was er machen soll.<<

Be hat mich beeindruckt, denn anstatt sich von Nick fernzuhalten, dessen Status an der Schule relativ verbreitet ist, bringt er ihm Freundlichkeit entgegen. Ihr Freude und Begeisterung ist authentisch und greifbar, was es mir einfach gemacht hat, diese Charaktere lieb zu gewinnen.

Nicks Eltern und seine Lehrer haben mich allerdings etwas missmutig gestimmt. Zuhause haben seine Eltern ein wachsames Auge auf ihn, kontrollieren Nick und engen ihn ein. Doch ebenso wie die Lehrer verschließen sie die Augen vor dem, was in der Schule geschieht. Sein Alltag wird zu einem stetigen Kampf sich nicht vollkommen unterkriegen zu lassen, doch mit dem Kometen ändert sich alles.

Es ist alles okay. Sie kann nichts finden! Wenn er es nur selber glaubte.

Gut und Böse sind Gegensätze, die auch hier Einzug finden. Wird es Nick nach seiner Wandlung und mit seinen Fertigkeiten gelingen, in die Rolle des Superhelden zu wachsen, derer er schon so lange nachträumt?


Charaktere:

Nick ist ein liebenswerter Charakter, der den Hänseleien seiner Mitschüler ausgesetzt ist. Er wagt es nicht, sich zu behaupten, doch seinen Gedanken lässt er freien Lauf. Ein Komet verändert sein Leben und er hat die Möglichkeit das Leben zu führen, dem er schon lange sein Leben und seine Loyalität widmet. Schafft er es in diese große Rolle hineinzuwachsen und sich gegen das Böse zu behaupten?


Schreibstil:

Bevor ich auf den Schreibstil des Autors eingehe muss ich sagen, dass ich eigentlich nur Bücher lese, in deren Fokus eine Liebesgeschichte liegt, ob in einer Alltagssituation, Fantasy oder Thriller etc. verpackt spielt keine Rolle, dass kommt mir alles vor die Nase ^^

Dieses Buch jedoch hat mich schon in der Leseprobe gefesselt, weshalb ich mich mal in ein anderes Gebiet wagen wollte und naja, was soll ich sagen, nach der Leseprobe war meine Neugier wirklich groß. Ich bin froh darüber, denn sowohl inhaltlich, als auch sprachlich, war diese Geschichte wirklich toll und ich hätte eine spannende Reise verpasst.

Humor zeigt dieses Buch in vielen Facetten und die Geschichte um die "Entstehung" des Superhelden hebt sich von den zahlreichen Konkurrenten dieser Materie ab. Gleich bleibt nur,dass es sich bei dem Superhelden Nick um einen äußerlich eher unscheinbaren jungen Mann handelt. Diese Symbolik gefällt mir jedoch immer wieder gut, denn das zeigt einmal mehr, dass man jemanden nicht nach seinem äußeren beurteilen sollte.

Die Charaktere sind speziell und verleihen der Geschichte eine ordentliche Portion Pepp. Diese Punkte machen alleine keine gute Geschichte aus, doch die Kombination dieser, lässt dieses Buch zu einer durch und durch eindrucksvollen Geschichte erwachsen, die mir zahlreiche Lachanfälle beschert hat.

Eine spannende Geschichte, deren Fortsetzung großes Spannungspotential verspricht ;)
58 reviews6 followers
December 6, 2015
Der schmächtige Nick ist der Loser der Klasse und wird gemobbt. Seine Zeit verbringt er am liebsten alleine mit seinen Comics - Superhelden sind seine Vorbilder!
Eines Tages landet mit Leuchten und großem Knall ein Objekt in Nicks Umgebung. Am nächsten Tag taucht der Junge Be in seiner Klasse auf - und hat ein Stück des Objektes, einem Kometen, dabei. Doof nur, dass Nick diesen aus Versehen aufisst, weil er ihn für eine Schokopraline hält....

Meine Meinung:
Nachdem ich mir die Leseprobe durchgelesen hatte, war ich schon sehr neugierig. Schließlich bin ich auch ein totaler Marvel-DC-Fan. Aber unverständlicherweise habe ich die ganze Lektüre dann aber fast einen Monat hinausgezögert - obwohl es nur einen Abend gebraucht hat, um sie durchzulesen.
Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen. In meinen Notizen habe ich sie sogar als "Bestseller-Schreibweise" beschrieben: Es ist sehr angenehm zu lesen, oft witzig, und die Gedanken kreisen nicht ewig um irgendetwas, sondern sie werden auf den Punkt gebracht. So gibt es nicht immer mal wieder öde Stellen, sondern es passiert immer wieder etwas.

Was dann passiert ist meistens ein wenig absurd, aber sehr unterhaltsam. So sind zum Beispiel Nicks Superhelden-Kräfte" nicht nur "Strahlen aus purer Energie", was ja ziemlich cool ist, sondern auch die Superkraft "Freihändig frisieren", was einen dann wiederum zum schmunzeln bringt.

Die Charaktere sind für ein so kurzes Buch ziemlich gut ausgearbeitet und sehr authentisch, womit ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet hatte. Dafür gibt es aber auch nur sehr wenige wirklich wichtige Charaktere. Sehr spannend ist Be, welcher die Geschichte richtig aufwertet. Er ist ein verpeilter Comic-Freak wie Nick, hat eher eine Art Scharnier-Rolle und man weiß nicht allzu viel über ihn; Trotzdem ist er ein Charakter, wie er mir noch nirgends untergekommen ist.

Allerdings fand ich auch nicht alles-alles gut. Mir war das Buch nämlich eindeutig zu kurz. Ich habe maximal eineinhalb Stunden dafür gebraucht! Ich kann es eigentlich gar nicht richtig als Buch bezeichnen. Und das finde ich sehr schade, denn es hat mir wirklich sehr gefallen. Man hätte einfach noch so viel mehr hineinbringen können. Da steckt noch viel mehr Potenzial drin. Mir ist zwar klar, dass es noch weitere Bände geben wird, aber das sind ja dann wieder neue Abenteuer. So war es also für mich im Endeffekt nur eine kurze Zwischendurch-Lektüre, was eigentlich nie so wirklich Eindruck macht.

Der zweite negativ-Aspekt war ein meiner Meinung nach kleiner Authentizitäts-Fehler in Nicks Charakter... eigentlich ist er doch schüchtern und wird gemobbt. Aber mit Be freundet er sich sofort an und macht sogar den ersten Schritt. Weiter hinten im Buch fängt er dann nach nicht mal einem Tag mit Superkräften an, total heldenhaft mit einem Bösewicht zu kämpfen, und sogar noch bevor das geschieht denkt er Sachen wie "Ich muss die Welt retten" und "Ihn zu beschützen ist jetzt meine Aufgabe". Ich finde das unlogisch und denke der Fehler wäre gar nicht aufgetaucht, wenn der Autor Nick etwas mehr Zeit gegeben hätte und nicht so durch das Buch gerast wäre.

Auch gibt es am Ende diese eine nagative Eigenschaft bei Nicks Verwandlung... die fand ich ehrlich gesagt etwas unpassend für einen Superhelden. Aber okay, jeder Superman braucht sein Kryptonit, wie auch Nick richtig festgestellt hat. Vielleicht entwickelt sich das ja noch zum Besseren.

Fazit:
Kurz, unbekannt und ungewöhnlich... aber letztendlich doch besser als so manches bekanntere Buch. Gefällt mir!

http://funneswelt.blogspot.de/2015/12...
Profile Image for Jil.
121 reviews2 followers
October 6, 2015
Helden werden nicht geboren, Helden entwickeln sich durch Entscheidungen
-
In ‚Basaltblitz: Geburt eines Helden‘ begleiten wir den schüchternen und einzelgängerischeren – teils isolierten – Nerd Nick, der täglich dem Spott und dem Drangsalieren seiner Mitschüler ausgesetzt ist, durch seinen Alltagskampf Schule. Nick ist in seiner körperlichen Entwicklung gegenüber seinen männlichen Mitschülern noch etwas langsamer und wird daher von diesen täglich gehänselt und mit unschönen Spitznamen gemobbt. Aus diesem Grund fürchtet er auch den Schwimmunterricht so sehr. Er hat keine Freunde und lebt und spielt meist ausgegrenzt von allen anderen, versteckt sich sogar in der Klasse, da er die öffentlichen Pausen fürchtet.
Eines Tages trifft er den Obermacho seiner Stufe alleine an, und schenkt ihm sein Vertrauen. Eine Aktion, die er kurz darauf bitter bereuen wird, wenn der Hohn und Spott gegenüber seiner Person den Gipfel des Eisberges erreicht.

„Stellte er sich mit dem Anführer besser, konnte das ein Ticket raus aus Verarsch-mich-Hausen sein.“

So kann es nicht weitergehen in Nicks Leben. Zunehmend wünscht er sich drastische Veränderungen herbei, die seine Person mutiger und wehrhafter machen und ihm den Respekt der anderen Jungen und Mädchen verschaffen. Und dann eines Abends mit einem Absturz eines vermeintlichen Kometen setzen sich diese Veränderungen in Gang: ein verbessertes Filmende, ein neuer Mitschüler mit einem seltsamen Fund, ein neuer Freund und ein Komet, der sich in einen Schokotrüffel zu verwandeln scheint…Und die größte alle Veränderungen: Nick wird vom einen zum anderen Moment zum Superhelden. Doch dieses Heldendasein – wie aus seinen Lieblingsmarvelcomics – hat seinen Preis: Es warten böse Schurken, Geheimhaltung und die Gefahr des Verlustes der noch jungen Freundschaft zum neuen Mitschüler auf ihn.
• Wird er all diesen Herausforderungen gerecht werden?
• Kann er sein neues Ich einfach so akzeptieren und es zum Guten einsetzen?
• Oder lässt die blinde Wut seine Gefühle in Rache an seinen Widersachern und Mobbern umschlagen und alles in einem katastrophalen Blutrausch enden?
Seid gespannt und lasst Euch von diesem Auftakt an fantastischen, superheldenartigen Kurzepisoden überraschen. Zu jeder Zeit stimmig und flüssig geschrieben, lässt Band 1 einen mit dem jungen Nick miteifern. Man leidet mit ihm unter den Mobbing-Attacken seiner Mitschüler mit, ist aufgeregt und voller Spannung, als er selbst zum Basaltblitz wird und findet auch kurze Verschnaufer in mancher humorvoll untersetzten Szene. Auch das Cover ist dem Inhalt der Geschichte gewidmet, passend im typischen Stil der Comicwelt gehalten. Ich hätte mir ein bisschen weniger Sprunghaftigkeit zu Beginn der Geschichte gewünscht und ebenfalls ein paar Seiten mehr am Ende. Dennoch liefert die Geschichte einen schönen Auftakt, und macht Lust auf Band 2. Dieser wird Mitte Oktober erscheinen.
Ein wirklich schönes kleines Epos, mit dem ich mich gut identifizieren kann und mich in meine Schulzeit zurückversetzt fühle, in jener ich anfangs ebenfalls Hänseleien und die Angst vor dem Schwimmunterricht über mich ergehen lassen musste. Eine Kurzgeschichte, die Mut macht, einfach man selbst zu sein, Selbstbewusstsein schürt und einem verdeutlicht, dass es absolut okay ist, nicht mit dem Strom zu schwimmen.
Danke an den Autor für das Zusenden eines Rezensionsexemplars. Sehr empfehlenswert.
Eure Jil Aimée

Profile Image for isabell.
419 reviews2 followers
July 31, 2016
Als ich eine E-Mail des Autors in meinem Postfach gefunden habe, wurde ich ganz schnell neugierig auf das Buch. Ich wollte das Buch eigentlich direkt haben, als ich gelesen habe, dass Nick versehentlich einen Kometen gegessen hat. Das hat mein Interesse erheblich geweckt und ich wollte unbedingt wissen, wie das möglich ist. Ich bin zwar kein großer Fan von Superhelden und während jeder etwas mit The Avengers & Co. etwas anfangen kann, konnte ich mich bisher nie dafür begeistern und war eher gelangweilt. Aber nicht bei Basaltblitz.
Schon beim Lesen der Leseprobe wird einem klar, wie viel Humor in diesem Buch vorkommen wird und der Humor zieht sich wirklich hervorragend durch das ganze Buch hindurch. Kaum hat man eine Seite gelesen muss man auch schon lachen. Ich glaube, dass ich schon lange nicht mehr so viel gelacht habe, während ich das Buch lese. Besonders wie Nick auf Dinge reagiert war einfach nur der Wahnsinn!
Mit Nick hat der Autor einen wirklich tollen Charakter erschaffen, mit dem ich mich echt gut identifizieren konnte. In ihm können sich sicher so einige Leute wiedererkennen, egal wie alt man ist. Ich wollte Nick an manchen Stellen auch einfach nur zu Seite stehen, weil er so schrecklich gemobbt wird, aber ich fand, dass er mit allem ganz souverän umgegangen ist. So wie die Nebencharaktere dargestellt worden sind, die Nick mobben, war einfach nur genial, denn sie wirken einfach nur genauso erbärmlich, wie Mobber in der realen Welt. In einem Review auf Goodreads meinte jemand, dass man das Buch Mobbern das Buch als Zwangslektüre geben sollte, um ihnen zu zeigen wie erbärmlich sie sind und der Person kann ich selbst nur recht geben! Dann gab es da noch Be, der ziemlich mysteriös ist und ich habe so das Gefühl, dass noch mehr hinter ihm steckt, als man bisher erlebt hat. Er war ebenfalls ein toller Charakter, so wie er sich direkt mit Nick anfreundet, obwohl es offensichtlich ist, dass Nick der Loser der Klasse ist.
Die Handlung ging sehr schnell vonstatten und es wurde auch nicht so viel Wert auf eine detaillierte Beschreibung der Umgebung gegeben, was mich allerdings nur wenig gestört hat, weil die Handlung einfach nur spannend und zugleich lustig war, sodass man einfach weiterlesen musste. Die fehlenden Details hätten auch nichts wirkliches zur Handlung beigetragen, sodass ich sie auch nicht wirklich vermisst habe. Ich klebte förmlich an den Seiten, weil mich die Handlung so gepackt hat, aber ich fand es an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu zügig und hätte mir ein paar Sätze mehr zur Handlung gewünscht. Toll war, dass Nick mit seinen Superkräften auch an Selbstbewusstsein gewonnen hat und wie er sie so langsam entdeckt und alles zusammenfügt hat gezeigt, das er echt schlau ist.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und man kann diesen Kurz-Roman innerhalb kürzester Zeit lesen. Man bemerkt die Seitenanzahl gar nicht. Es lässt sich flüssig lesen und der Lesefluss wird auch durch nichts gestört.

Fazit:
Zuerst einmal möchte ich mich beim Autor Markus für das Rezensionsexemplar bedanken, denn ohne sein Angebot wäre ich wohl nie auf diese Reihe aufmerksam geworden.
Bei Geburt eines Helden handelt es sich um einen tollen Auftakt dieser Reihe und jeder, der ein Fan von Superhelden ist, muss die Reihe einfach lesen. Aber auch wer kein Fan von Superhelden ist, so wie ich, kann sehr viel Spaß mit diesem Buch haben. Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe, und besonders Nick, sich weiterentwickeln.
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720 reviews120 followers
February 5, 2016
Der schüchterne Nick liest leidenschaftlich gerne Superman, Batman, Spiderman, Arrow, Flash, X-Men und Wolverine. Eines Tages - nachdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat -
verwandelt er sich selbst in einen Superhelden. Nick ist begeistert! Doch schon bald muss er feststellen: Wo ein Superheld ist, da sind die Superschurken nicht weit. Und dann ist da noch dieser merkwürdige Durst nach Blut, der nach jeder Heldentat größer wird …

Es gibt gute Bücher. Es gibt schlechte Bücher. Und es gibt alles Mögliche dazwischen. Da zähle ich jetzt mal „sehr seltsam“ und „leicht verstörend“ dazu.
Ich bin ein Fan von Superhelden, Flash und Arrow gehören zur Zeit zu meinen liebsten Serien und wirklich, wer findet Leute mir Superkräften nicht cool? Das Thema geht bei Basaltblitz aber ziemlich unter. Der Protagonist Nick mag Comics und Superhelden und wird selber zu einem, aber ich finde, es ging viel mehr darum, dass er allein und unbeliebt ist und von den beliebteren Jungs in seiner Klasse auf kreative Weise gemobbt wird. Das habe ich nicht erwartet und diese Demütigungen haben für mich den Start in dieses kurze Buch mit dem Begriff „seltsam“ verbunden.
Seltsam geht es weiter. Im Klappentext steht „nachdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat“. Einen Stein? Na lecker. Als ich an diese Stelle kam, war es tatsächlich so, dass Nick den Kometen gegessen hat, ohne zu bemerken, dass es ein Komet ist, was dort zumindest nicht ganz unlogisch ist. Wie geht das? Man merkt doch, was man sich da gerade in den Mund steckt, oder?
Okay, der Komet ist gegessen und Nick wird zum Superhelden. Und plötzlich taucht wie aus dem Nichts auch ein Superschurke auf. Wo er herkommt? Keine Ahnung. Wieso er überhaupt auftaucht? Dazu wird auch nichts gesagt.
Wirklich verstörend wurde es aber erst, als das mit der dem Blutdurst dazukam. Ähm, Vampir-Superheld? Hä? Das hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen und ich habe dazu nach wie vor nichts zu sagen. Ich bin eben verstört!
Wenn man sich das so anschaut, dann steht alles, was ich so seltsam fand, eigentlich auch im Klappentext, oder? So ist es auch, aber trotzdem habe ich mir darunter etwas ganz Anderes vorgestellt.
Ein Lichtblick in dem Ganzen war Bruce, der neue Junge in Nicks Klasse. Er ist zwar auch schräg, aber auf eine verpeilte, liebenswerte Art. Womöglich war er nur da, um Nick und dem Leser Informationen zu dem mysteriösen Kometen und aus der Welt der Comic-Superhelden zu geben und damit Nick nicht mehr der letzte Loser ist, aber mir solls Recht sein. Wenn er mich dazu bringt, dass ich die Geschichte etwas mehr mag, dann kann er sich meinetwegen gerne auch als Clown verkleiden und einen Stepptanz aufführen.
In anderen Rezensionen habe ich von dem Humor in diesem Buch gehört und ab und zu und hin und wieder ist er mir auch begegnet. Es ist aber nicht mein Humor, das ist einfach eine unumstößliche Tatsache. Während ich manche Szenen ganz witzig fand, sind die meisten einfach an mir vorbei gegangen, ohne mehr als dieses „seltsam“-Gefühl zu hinterlassen.

Fazit
Das Buch und ich sind einfach nicht auf der selben Wellenlänge. Die Idee klang interessant und vielversprechend, ist meiner Meinung nach aber nicht genug ausgearbeitet und erklärt endete für mich persönlich leider in einer Katastrophe mit einem Mix aus „seltsam“ und „verstörend“.
Profile Image for BookBlossom.
52 reviews7 followers
December 29, 2015


----GERMAN REVIEW----

Erster Satz: Nick hatte eine Scheißangst vor der Dusche.

Als großer Fan des Superheldenuniversums kann es Nick kaum glauben, als er plötzlich selbst Kräfte an sich entdeckt. Träumt er etwa, oder hat er gerade wirklich an der Decke gepennt? Jetzt muss er natürlich herausfinden was hinter seiner Veränderung steckt und am besten gleich seine neuen Fähigkeiten erproben. Nur wo sich Superhelden herumtreiben lassen auch Superschurken nicht lange auf sich warten...

Nick hat es wie viele seiner großen Vorbilder nicht leicht: Er wird aufgrund seines hageren Erscheinungsbildes und seiner Vorliebe für Comics in der Schule gehänselt und sitzt jede Pause alleine auf dem Schulklo ab. Für ihn ändert sich jedoch so einiges, als ein neuer Mitschüler in seine Klasse kommt und er aus Versehen einen Kometen verspeist. Klingt schräg? Ist es auch! Diese Geschichte ist ein klassisches Superheldencomic in Buchform und kann ohne Probleme mir seiner grafischen Konkurrenz mithalten. Dabei wirkt es aber nicht wie ein Abklatsch bereits publizierter Werke, sondern überzeugt mit ganz eigenem Charme und unzähligen witzigen Situationen in die unser Protagonist hineinschlittert. Dabei hatte ich zeitweise auch das Gefühl, dass der Autor die typischen Superheldenklischees ein wenig auf die Schippe nimmt. ;)

Nick saß auf dem Schulklo. Nicht zu dem Zweck, zu dem es Schulklos eigentlich gab. Er war ja Nichtraucher.

Nick ist ein großer Sympathieträger und macht sich hervorragend in seiner Rolle als angehender Held. Oft tat es mir unheimlich leid, seine Schikanen nur zu beobachten und nicht eingreifen zu können. Ich konnte die Gefühle des Jungen gut nachvollziehen, fieberte mit ihm mit, wenn es gut für ihn lief und hielt gespannt den Atem an, als er auf seinen ersten Superschurken traf. Auch die Nebencharaktere weckten mein Interesse, wenn sie auch recht wenig Screentime abbekommen haben. Bei einer Geschichte mit nur knapp über zweihundert Seiten allerdings kein Wunder.

Markus Tillmanns beweist uns hier, dass in der Kürze durchaus die Würze liegen kann und hat einen überzeugenden Auftakt zu einer spannenden neuen Geschichte geliefert. Da es sich aber um einen Auftakt handelt möchte ich gerne noch ein wenig Luft nach oben lassen und vergebe sehr gute 4 von 5 Kolibris!

Cover

Die Illustration auf dem Buchcover mutet wie eines der Comichefte von Marvel an und zeigt uns Nick in seinem neuen Superheldendress. Ziemlich cool blickt er den Leser direkt in die Augen und schwebt dabei gerade über eine fiktive Großstadt. Für die Geschichte absolut passend und für mich als Illustrationsliebhaber wahrlich gelungen!

Fazit

Ein witzgeladenes, spannendes Superheldenabenteuer, dass ich ganz bald fortsetzen möchte!
Eine klare Leseempfehlung an alle Nerds und Abenteuerfans da draußen!


Vielen Dank an den Autor für dieses Rezensionsexemplar!

Profile Image for Corinna | Corinnas World of Books.
2,622 reviews67 followers
November 22, 2015

Inhalt:

Der schüchterne Nick liest leidenschaftlich gerne Superman, Batman, Spiderman, Arrow, Flash, X-Men und Wolverine.Eines Tages - nachdem er versehentlich einen Kometen gegessen hat -verwandelt er sich selbst in einen Superhelden. Nick ist begeistert! Doch schon bald muss er feststellen: Wo ein Superheld ist, da sind die Superschurken nicht weit. Und dann ist da noch dieser merkwürdige Durst nach Blut, der nach jeder Heldentat größer wird …


MEINUNG :

In "Basaltblitz - Geburt eines Helden" geht es um den Nick, der gerne Comics von verschiedenen Superhelden liest und sich gerne darin zurückzieht. Aber als er eines Tages einen Kometen gegessen hat wird er selbst zu einem Superhelden. Doch leider ist daran nicht alles positiv, denn Superschurken sind nicht weit entfernt und auch verspürt er nach jedem dem er hilft seltsamen Blutdurst.

Nick ist nicht gerade der beliebteste an seiner Schule und ist eher schüchtern. Er liebt es in die Welt der Superhelden abzutauchen. Das macht ihn leider nicht weniger unbeliebt. Er ist ein interessanter Protagonist der mich gut durch das Buch begleitet hat.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und hat mich gut durch diese Kurze Geschichte geführt. Das Buch wird aus der Sicht von Nick erzählt und man kann so als Leser noch mehr über ihn und seine Gedanken und Gefühle erfahren. Auch seine Hintergründe das er in der Schule nicht sonderlich beliebt ist, erinnern mich an so manche Schulzeit die ich auch sehr gut kenne.

Die Spannung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Nick gezogen. Am Anfang ist er ein normaler Schüler und gehört eher zu den Außenseitern. Nachts auf einmal passiert etwas Komisches. Nick bemerkt das etwas großes also ein Komet abgestürzt ist über seinem Haus. Aber niemand scheint es gemerkt zu haben. Als er darauf in der Schule einen neuen Mitschüler bekommt und dieser auch wie Nick Superhelden mag nähern sie sich an. Auf einmal passiert etwas sehr seltsames Nick selbst mutiert zu einem Superheld und muss sich gegen einen Schurken behaupten. Und was hat es damit auf sich das er bei jeder Rettung einen Blutdurst verspürt? Diese und andere Fragen beschäftigen den Leser und man will sofort weiter lesen. Ob es Nick schafft hinter das Geheimnis zu kommen ??

Das Cover ist schon ein toller Hingucker und der Junge darauf erinnert mich irgendwie an Nick. Auch die Aufmachung als Superheld steht ihm gut und macht neugierig was er so alles erleben wird.

Das Ende macht Lust auf mehr und ich bin gespannt wie es weiter gehen wird mit ihm und seinen neuen Kräften. Wie wird er sich damit schlagen, kann er mit ihnen umgehen?


FAZIT :

Mit „Basaltblitz - Geburt eines Helden“ hat Markus Tillmans einen tollen Start seiner Fantasy Reihe geschaffen, die den Leser wieder in die Zeit von Superhelden und Bösewichten entführt. Ich bin gespannt wie es mit ihm weiter gehen wird.

Profile Image for Sas.
125 reviews7 followers
May 21, 2016
Vielleicht bin ich mittlerweile doch zu alt für Kinderbücher, denn leider konnte mich "Basaltblitz" nicht wirklich begeistern. Es ist eine nette kleine Geschichte, für meinen Geschmack aber zu schnell, zu unrealistisch (wenn man das bei dem Genre so sagen kann) und es fehlt an Tiefe. Für junge Leser aber geeignet :)
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