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Im Durcheinanderland der Liebe

Ein junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Inuit ist Liebe ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben. In dem mutigen und einsamen Inuit spiegelt der Psychiater und Bestsellerautor François Lelord unsere Sehnsucht nach starken Gefühlen und den Zustand der Liebesunordnung, in dem wir leben.

256 pages, Paperback

First published October 28, 2003

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About the author

François Lelord

53 books215 followers
François Lelord, born 22 June 1953 in Paris is a French psychiatrist and author. He studied medicine and psychology. After getting his doctoral degree in 1985, he was a post-doctorate researcher with Robert Liberman at the University of California (UCLA), Los Angeles. He then worked as an attending physician at Hôpital Necker (which is affiliated with Descartes University) in Paris for two years.
In 1989 he opened up his own practice which he closed down in 1996 to work as an advisor on stress and job satisfaction for several companies. Having co-written various self-help books, he was commissioned to produce another but found himself instead writing a novel, Hector and the Search for Happiness, the first in a series of adventures featuring a psychiatrist protagonist. In 2004, Lelord went to work for an NGO in Hanoi and Ho Chi Minh City. He now lives in Thailand with his wife and son. The film of Hector and the Search for Happiness is released in UK cinemas in August 2014, starring Simon Pegg and Rosamund Pike.

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Community Reviews

5 stars
31 (16%)
4 stars
76 (39%)
3 stars
54 (28%)
2 stars
20 (10%)
1 star
11 (5%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Michaela.
20 reviews
December 26, 2022
Dieses Buch ist wie ein Autounfall. Ich glaub, ich hab noch nie so einen offensive shit gelesen, aber konnte nicht aufhören, weil ich wissen wollt, was da noch kommen könnte.

Die Wahl der Hauptfigur ist wahrlich ein Geniestreich des Autors. Dieser ist nämlich ein Inuit (oder Inuk) aus einem Stamm, der noch wie vor hunderten Jahren lebt (der aber trotzdem perfekt französisch spricht, weil ihm irgendein Forscher in seiner Kindheit mal ein paar Fabeln vorgelesen hat,), und ermöglicht es Francois Lelord somit, ganz einfach seine rückschrittlichem Ansichten über Frauen zu legitimieren, da sie ja von einer naiven Außenseiterfigur stammen, die es eben nicht besser weiß, weil er ja keine Ahnung von der westlichen Gesellschaft hat. Und mit dieser kindlichen Naivität konfrontiert, zeigt sich natürlich, dass sich insgeheim auch alle Westler ein patriarchales Gesellschaftssystem zurückwünschen und die meisten Frauen, eigentlich nur einsam sind und sich insgeheim alle nach einem Mann sehnen, der sie beschützt. Blöd nur, dass viele zu alt, zu dick oder zu dominant sind, um einen abkriegen. Was für ein Glück, dass ihnen Lelord mit seiner Hauptfigur sein Geschenk an die Frauen aus dem hohen Norden herunterschickt, damit er eine nach der anderen begatten und damit aus ihrer tiefen Einsamkeit und sexuellen Frustration befreien kann. Und ganz nebenbei schafft er es auch noch einen autistischen Jungen sozial fit zu machen und mit nur einem Werbespot so viel Geld zu verdienen, dass er seine Verlobte, die ohne ihn im Land der Inuit in gesellschaftliche Abgründe geraten ist, aus ihrer Stripperhölle zu befreien.
Wahrlich ein Held.
Lelord weiß eindeutig, was Frauen insgeheim wollen. Er ist ja auch Psychiater. I feel seen….
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Tamara.
1 review
November 24, 2018
Ein Inuk entdeckt die Welt und vergleicht Kulturen. Im Grunde finde ich das Thema interessant, jedoch werden in diesem Buch zu wenige Aspekte und Sichtweisen berücksichtigt werden.
Wie soll ein Mann einer Frau treu bleiben, wenn doch so viele hübsche, willige, leicht bekleidete Frauen vor seiner Nase herumtanzen? Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man François Lelord Glauben schenken möchte. Auch das Thema Prostitution wird mehr als verharmlost und romantisiert.
Ulik liebt ein Mädchen aus seinem Dorf, das ihm schon als Kind versprochen wurde, lässt sich im Zuge seines Abenteuers aber trotzdem mit seiner Betreuerin und mehrern anderen Frauen ein. Ganz nach dem Motto "Die Frauen untereinander müssen es ja nicht erfahren." Er sieht sich als großen Wohltäter, der den Frauen nur ein wenig Trost spendet.
Eine seiner zahlreichen Sexpartnerinnen, bittet Ulik mit ihr ein Kind zu zeugen - für den Inuk natürlich überhaupt kein Problem. Im Buch wird kein einziger Gedanke des Protagonisten darüber verschwendet. - "Und so wurde Ulik im Land der Kablunak Vater." Welche Verantwortung und Verpflichtung, dem Kind gegenüber, sollte man da als Mann (oder Elternteil im Allgemeinen) schon haben? Die arme Frau ist leider nicht sexy genug, dass die Männer sich für sie interessieren würden - wie gut für sie, dass sie Ulik begegnet ist, der sich ihrer erbarmt hat.
Der größte Jammer ist es, dass so viele hübsche Frauen unbegattet bleiben. Und Frauen die sich nicht mit dem erstbesten Mann einlassen, sind hässlich, dick, unglücklich und unbefriedigt und haben deshalb eine andere Einstellung.
Nichtsdestotrotz legt der Autor einige interessante Punkte dar, die jedoch leider, zumindest bei mir, überdeckt werden vom Ärger über die Figur des "naiven" Uliks.
Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten, man kann es in einem Nachmittag durchlesen.

Fazit: Wer sich unter dem Begriff Liebe etwas in Richtung Geborgenheit, Vertrautheit, Verbundenheit und tiefer Gefühle vorstellt, ist mit diesem Buch denkbar schlecht beraten.
Profile Image for Luisa.
7 reviews
May 19, 2026
konnte es nicht mal fertig lesen
dumme patriarchale aussagen, die leider nie eingeordnet werden 👎🏼👎🏼👎🏼
und racist ist es auch
70 reviews12 followers
August 24, 2021
Hated this – I only finished it out of guilt (it was a gift from a dear friend). It's a heap of misogynist trash masquerading as insight, and manipulative (and racist) as shit. Two stars because the writing was at least good, but I hate that it was ever published.
506 reviews2 followers
January 5, 2018
You can see where LeLord was trying to see Parisians from an even funnier point of view. Certainly Ulik was more likable than he might have been had someone else written him, but in general, he's not one of LeLord's best developed characters.
8 reviews
March 31, 2025
Was missing the insights & life lessons Lelords books usually have, very male gaze
Profile Image for Kristina.
57 reviews
January 10, 2010
Man darf Lelords Bücher nicht als Romane bewerten, sonst hätte wahrscheinlich ich zwei Sterne gegeben.

Lelord ist und bleibt Psychotherapeut und das merkt man in jedem seiner Bücher. In den Hector-Büchern hatte er wenigstens einen Therapeuten als Hauptcharakter, so dass die Geschichte plausibel war, aber hier steckt in Theobault ein Therapeut und auch in Ulik mit seinen die anderen Charaktere zum Nachdenken anregenden Fragen und Bemerkungen.
Ich mag es nicht so sehr, wenn die Charaktere so altklug sind und trotzdem eher flach und klischeehaft.
Der Schreibstil ist zwar wieder schön, ein bisschen naiv und leicht, aber die Geschichte ist eher fadenlos und das Ende abrupt und unpassend.

Wenn man Lelords Bücher als kleine Lebenshilfen oder Therapeutenansichten betrachtet, kann man ruhig 4 Sterne geben. Er ist sehr aufmerksam in seiner Beobachtung und man merkt seine "Lebenserfahrung" beim Lesen. Ich habe wieder neues gelernt über die Liebe und das "merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" ;-)
250 reviews2 followers
October 2, 2014
Ein Inuk in Paris. Durch Dialoge offenbaren sich die gesellschaftlichen Unterschiede, besonders die Liebe betreffend. Es bleibt offen, was nun die bessere Variante ist - die der Inuits oder unsere mit all der freien Partnerwahl und dem Risiko der Einsamkeit.
3,469 reviews42 followers
January 17, 2010
La societé française vue de l'exterieure, avec maintes reflections sur la solitude moderne et les roles des femmes et des hommes... Petite lecture très agréable, qui donne à reflechir.
Profile Image for Jane.
24 reviews1 follower
August 7, 2010
I read this in French - very easy read - found the central (Eskimo) character extremely smug and unloveable. Just read the whole book for the language practice.
Profile Image for Katharina.
Author 14 books24 followers
March 28, 2011
Very sweet story, even though the end was a bit too abrupt.
103 reviews3 followers
June 27, 2014
Gut, mehr aber auch nicht. Hätte mehr erwartet...
Displaying 1 - 13 of 13 reviews