Wat Giulia Enders deed voor de darmen doet dr. Markus Egert met Het onzichtbare levenvoor bacteriën.
Dr. Markus Egert beschrijft de evolutie en het belang van micro-organismen, van de prehistorie tot nu. Zelfs als je obsessief met hygiëne bezig bent, zitten je lichaam en je leefomgeving vol met tienduizenden verschillende micro-organismen. Zo leven er veel meer bacteriën in de gemiddelde keuken dan op de meeste wc’s; brengt een zoen miljoenen bacteriën over; en bevat een keukenspons die een week is gebruikt net zoveel bacteriën als je aantreft in menselijke ontlasting – wel tot 54 miljard per vierkante centimeter...
In dit fascinerende en grappige boek toont Egert hoe micro-organismen zich hebben ontwikkeld, en legt hij uit waarom er bijvoorbeeld zoveel meer ziektekiemen in je wasbak zitten dan op je wc-bril. Hij behandelt ook onze moderne angst voor bacteriën, waarbij blijkt dat hoewel sommige ziekteverwekkend zijn, vele andere onze goede gezondheid en welzijn ondersteunen en bevorderen.
‘Een enerverende reis in de wereld van bacteriën.’ Der Spiegel
Lese sonst wirklich keine Sachbücher und ich hätte niemals erwartet, ein Buch über Mikrobiologie zur Hand zu nehmen. Sehr interessantes Buch von dem ich viel lernen und auf meinen persönlichen Alltag übertragen kann. Leseempfehlung!
Keime gehören zu unserem Leben, sie können ohne uns gut überleben, wir aber nicht ohne sie. Markus Egert gelingt es mit diesem Buch das negative Image von Keimen ein wenig zu reduzieren. Er klärt auf, dass unser Mikrobiom so individuell ist wie jeder von uns und wir ohne diese nicht leben können. Gleichzeitig gibt er aber auch Tipps wie man schädlichen Keimen im Haushalt beikommt, was nötig ist (öfter mal den Küchenschwamm wechseln) und was nicht (Desinfektionsmittel). Zusätzlich erfährt man, wie es passieren kann, dass Bakterien Resistenzen entwickeln und wie es in Krankenhäusern zu den heute gültigen Hygienevorschriften kam.
Vieles, was in diesem Buch erklärt wird, war mir durchaus bekannt, z.B. Dass Antibiotika nicht bei einem Virusinfekt helfen. Aber manches war auch neu für mich und bestimmte Dinge werde ich wohl auch in meinem Alltag umsetzen, auch wenn wir bis jetzt keine Probleme hatten.
Mir hat dieses Buch Spaß gemacht, es vermittelt Wissen in einem gut lesbaren Stil und gibt Anregungen für den Alltag. Endlich versteht man auch warum man seinen Küchenschwamm viel öfter wechseln sollte, als man es jetzt tut und warum das Klo sauberer ist, als die Küche.
Von daher von mir eine Leseempfehlung für dieses wirklich interessante, informative Buch.
Nach dem Riesenerfolg von „Darm mit Charme“ ploppen immer mal wieder wissenschaftliche Bücher auf, die für die breite Masse etwas aufgehübscht und allgemeinverständlich geschrieben wurden. Eines dieser Bücher ist „Ein Keim kommt selten allein“, in dem der Mikrobiologe Markus Egert von seinem Fachgebiet schreibt. Dieses Buch zu bewerten fällt mir etwas schwer, denn im Großen und Ganzen beschreiben die beiden Autoren die Welt der Keime, Bakterien und Mikroben sehr unterhaltsam und kurzweilig. Allerdings hatte ich da Gefühl, dass sich die Themen immer wieder wiederholten: es gibt keinen Bereich, der wirklich zu 1000% keimfrei ist, viele Mikroben und Kleinstlebewesen braucht der Mensch und die Umwelt, um funktionieren zu können; viele Keime und Bakterien sind aber auch sehr schädlich bis tödlich. Überzogene Hygiene schadet dem Immunsystem, vor allem das von Kindern, weil die ja noch nicht fertig entwickelt sind, auf der anderen Seite ist die persönliche, normale (!) Hygiene – besonders Händewaschen! – unerlässlich, um von vielen übertragbaren Krankheiten verschont zu bleiben. Auch die Infokästen am Ende jedes Kapitels sind interessant. Unvergessen ist sicherlich auch der „Küchenschwamm-Gate“, der monatelang durch die Medien geisterte, und der gerne und ausführlich in „Ein Keim kommt selten allein“ beschrieben wird. Aber alles in allem kommen diese Aussagen in jedem Kapitel vor, es ändern sich nur die „Umstände“: einmal wird auf das Reisen eingegangen, dann auf die Lebensumstände in der eigenen Wohnung, das Zusammenspiel von Mensch und (Haus-)Tier, die Problematik von eingeschleppten Krankheiten. Insgesamt also ein sehr unterhaltsames und interessantes Buch, das aber etwas wenig strukturiert erscheint und nicht genau weiß, ob es lieber Fisch oder Fleisch wäre.
Über Mikroorganismen wollte ich schon immer mehr wissen und mit diesem Buch habe ich ein paar neue Sachen gelernt. Natürlich waren mir die ein oder anderen Hygienemaßnahmen bewusst, aber noch mal erklärt zu bekommen, wieso, weshalb, warum, fand ich informativ und verständlich erläutert.
Was mich persönlich jedoch ein wenig auf Dauer gestört hat, war dass ich zum größten Teil beim lesen einem Ekel entwickelt habe … aber da kann man nichts machen, denn Mikroben gab es schon vor unserem Leben und die wird es auch nach uns Menschen noch immer geben …
- 4,5 Sterne: Informativ, interessant, verständlich, humorvoll - so muss ein Sachbuch sein! -
Inhalt
Wir alle kennen sie, die Leute, die überallhin ihr Desinfektionsmittel mitnehmen, die einen leidenschaftlichen Krieg gegen Mikroben aller Art führen. Sollen wir sie uns alle zum Vorbild nehmen? Müssen wir bei jedem Atemzug Angst haben, uns etwas Schlimmes einzufangen? Warum viele Keime sogar unsere Freunde sind, warum die Kirche, was Mikroben betrifft, kein gesegneter Ort ist, wo die wirklich wilden Keime wohnen, warum Händewaschen so wichtig und wer diese Margot ist – das alles und noch viel mehr verrät Prof. Dr. Markus Egert, ein führender Forscher auf dem Gebiet der Haushaltshygiene, in diesem Buch mit viel Witz und Charme.
Übersicht
Einzelband oder Reihe: Einzelband, Sachbuch Verlag: Ullstein Extra Seitenzahl: 256 Tiere im Buch: - Es werden Tierversuche ohne kritischen Kommentar zitiert. Hier auch wieder meine Empfehlung: Wenn ihr ebenfalls gegen sinnlose, oft grausame Tierversuche seid, schaut bitte beim Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ vorbei, der schon jahrelang engagiert und teilweise sogar schon erfolgreich für Alternativen und für eine tierversuchsfreie Forschung kämpft.
Warum dieses Buch?
Ganz einfach: Ich bin ein Mensch, der sich ziemlich schnell ekelt. Natürlich musste ich dieses Buch lesen, denn: Ich war bereit, endlich herauszufinden, wo unsere wahren, unsere größten kleinsten Feinde lauern und wie man sich vor ihnen schützen kann.
Meine Meinung
Einstieg (+/-)
Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da die ersten Seiten etwas allgemeiner gehalten sind und ich nicht ganz so schnell vorankam. Doch schon nach den ersten kurzen Kapiteln lernte ich den angenehmen Schreibstil des Buches sehr zu schätzen und habe es dann auch innerhalb von wenigen Tagen ausgelesen.
"Vorträge zur Haushaltshygiene beginne ich gern mit: 'Hallo, mein Name ist Markus Egert und ich untersuche Sachen, von denen die meisten Leute sagen: Das will ich eigentlich alles gar nicht so genau wissen!'" Seite 13
Inhalt & Verständlichkeit (♥)
Auf jeder Seite merkt man Prof. Dr. Markus Egert seine Begeisterung und Leidenschaft für die im Buch ziemlich süß abgebildeten Mikroben an – eine Begeisterung, die beim Lesen schnell überspringt. Jedes Kapitel bietet viele lehrreiche Informationen, immer wieder wird auf die neuesten Studien und Theorien verwiesen – jedoch ist das Buch dabei niemals trocken, sondern, im Gegenteil, sehr unterhaltsam und interessant zu lesen. Hin und wieder gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit oder Ausblicke in eine futuristische Zukunft, in der den Ärzten und Ärztinnen eventuell – wer weiß – nicht mehr unser Bluttest, sondern ein Abstrich unseres Mikrobioms Auskunft über unseren Gesundheitszustand geben könnte. Man merkt, dass der Autor ein absoluter Experte auf seinem Gebiet ist, er kann aus erster Hand über den Alltag in Kosmetiklaboren und seine durchgeführten Forschungen erzählen. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass Markus Egert immer wieder auch ungewöhnliche Wege geht. So wagte er es, einen Ort zu untersuchen, der bis jetzt unerforscht geblieben war: die Weihwasserbecken in der Kirche. Welche Ergebnisse und „dunklen Geheimnisse“ da ans Licht gekommen sind, findet ihr am besten selbst heraus. In „Ein Keim kommt selten allein“ wird jedoch nicht nur über die verschiedensten gefährlichen und uns freundlich gesinnten Mikroben aufgeklärt, sondern es wird auch mit vielen Mythen aufgeräumt. Die LeserInnen erfahren, wo die wirklich gefährlichen Keime lauern und welche Grundregeln bei der Haushaltshygiene sogar Leben retten können. Dabei ist die Bandbreite der besprochenen Aspekte beeindruckend umfangreich und breit gefächert, und das Sachbuch beantwortet mit Sicherheit nicht nur Fragen, die man sich immer schon stellte, sondern führt einem mitunter auch überraschende Aspekte vor Augen, an die man wohl noch nie zuvor gedacht hat.
Kritikpunkte gibt es nur wenige, und diese fallen nicht wirklich ins Gewicht: So fand ich manche Ansichten des Autors etwas antiquiert, beispielsweise gehört für ihn zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung Fleisch, was allerdings nicht stimmt, da auch eine vegetarische oder vegane Ernährung sehr gesund oder sogar gesünder als eine omnivore Kost sein kann (von den Umweltaspekten einmal abgesehen). Hier hätte ich mir von einem Wissenschaftler schon erwartet, dass das erwähnt wird und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt werden. Zudem hätte ich mir manches Mal mehr Tiefgang gewünscht (z. B. beim Thema Toxoplasmose). Obwohl ich verstehe, dass es sich hier um Einführungswerk handelt und obwohl natürlich bei einem Buch gewisse Seitengrenzen existieren, hätte ich bei manchen Aspekten gerne noch viel mehr erfahren (aber das zeigt ja auch, wie gut das Buch geschrieben ist und wie es den Wissensdurst weckt). Ich denke daher, dass das Buch wirklich nur etwas für Laien ist, Menschen, die sich mit dem Thema schon einmal beschäftigt haben, sollten besser zu einem spezifischerer Fachliteratur greifen, auch wenn auch sie mit Sicherheit vom einen oder anderen Fakt noch überrascht werden können. Die comicartigen Illustrationen fand ich charmant und sehr süß, sie lockern das Buch gekonnt auf, allerdings wäre es oft auch interessant gewesen, zu sehen, wie die einzelnen Keime unter dem Mikroskop tatsächlich aussehen.
„Wenn Mikrobiologen den wahren Unterschied zwischen Mikroorganismen, also Einzellern, und höheren, einzelligen Lebewesen erklären wollen, haben sie ein ganz einfaches Unterscheidungskriterium zur Hand: Alles, was man in einen Mixer stecken kann, ohne es zu töten, sind Mikroorganismen. Der Hintergrund: In Mehrzellern haben sich die einzelnen Zellen so spezialisiert, dass sie alleine unter natürlichen Lebensbedingungen nicht mehr lebensfähig sind.“ Seite 16
Schreibstil (♥)
An den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen, vor allem, weil er so informativ und wissenschaftlich in dem Sinne ist, dass er viele Studien und Theorien zitiert (so soll das aber natürlich in Sachbüchern sein!). Nach einigen Seiten jedoch lernte ich die Sprache sehr zu schätzen. Der Autor lockert den Text immer wieder mit interessanten oder kuriosen Anekdoten aus seinem Alltag und mit ganz viel Charme und Humor auf. Ich bin nur so durch das Buch geflogen, und das lag sicher auch am angenehmen, leicht verständlichen, flüssig lesbaren Schreibstil. So müssen Sachbücher geschrieben sein! Die seltenen inhaltlichen Wiederholungen, die manche LeserInnen gestört haben, fand ich sehr praktisch: Vor allem, wenn man das Buch nicht am Stück liest, ist es angenehm, wenn wichtiges Vorwissen in einem späteren Kapitel (wo es gebraucht wird, um den Sachverhalt zu verstehen) wiederholt wird. Kurze Info-Kästen fassen das Wichtigste noch einmal zusammen, so wird auf einen Blick deutlich, worauf es, z. B. im Umgang mit Schwämmen, wirklich ankommt.
„Preisfrage: Um wie viel attraktiver ist die Vorstellung, unter Krätze zu leiden, wenn man weiß, dass auch Napoleon Bonaparte unter der parasitären Hautkrankheit litt?“ Seite 68
Geschlechtergerechte Sprache (+/-)
Im Buch wird zwar häufig auf geschlechtsneutrale Begriffe wie „Menschen“ ausgewichen, jedoch wird an vielen Stellen nicht gegendert. Das finde ich schade, da ich mir in einem modernen Sachbuch schon erwarte, dass Frauen durchgehend nicht nur mitgemeint, sondern auch sichtbar sind. Gestört hat mich auch, dass der Autor immer wieder betont, dass er nicht oft den Putzlappen schwingt. Auf mich wirkte das etwas machohaft. Einmal wird auch geschrieben, dass seine Ehefrau behauptet, Frauen würden öfter das Klo putzen als Männer. Das war mit Sicherheit lustig gemeint, jedoch fördern solche Aussagen nur Geschlechterstereotypen und sind deshalb dringend zu vermeiden!
Mein Fazit
So muss ein Sachbuch sein! „Ein Keim kommt selten allein“ hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Der Schreibstil sehr informativ, zahlreiche Studien und Theorien werden zitiert. Dabei bleibt die Sprache aber stets angenehm und flüssig lesbar, sodass das Lernen hier wirklich Spaß macht. Auch inhaltlich bietet Prof. Dr. Markus Egert eine breite Brandbreite an interessanten Fakten, gibt wertvolle Hygienetipps, räumt mit überholten Mythen auf und zeigt uns, wo die wirklich wilden Keime wohnen. Hierbei kann das Buch immer wieder überraschen und faszinieren, denn die auf jeder Seite spürbare Leidenschaft und Begeisterung des Autors für Mikroben springt beim Lesen schnell über. Zwischendurch wird der Text auf gelungene Weise immer wieder durch kuriose Anekdoten, comicartige Illustrationen und mit viel Humor und Charme aufgelockert. Die Kritikpunkte sind klein und fallen kaum ins Gewicht: Manchmal hätte ich mir bei manchen Aspekten mehr Tiefgang gewünscht, reale Bilder der Keime hätten das Buch noch informativer gemacht und stellenweise hätte ich mir eine geschlechtersensiblere Sprache gewünscht. Insgesamt kann ich euch „Ein Keim kommt selten allein“ jedoch nur wärmstens ans Herz legen – es ist Horrorroman (besonders für Menschen, die sich schnell ekeln), Geschichtsstunde, Biologieunterricht, Hygieneanleitung und Liebesgeschichte in einem. Warum Liebesgeschichte? Ganz einfach, es gibt nämlich zwei, die gehören untrennbar zusammen, können ohne einander nicht leben: Mensch und Mikrobe.
Das Cover finde ich witzig und hat mich sofort angesprochen. Es macht neugierig, genau wie der Klappentext.
Dank der Leseprobe auf Vorablesen.de bin ich auf dieses Werk aufmerksam geworden und war neugierig, wie der Autor dem Leser Keime, Bakterien & Co. näher bringen will ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Ich muss sagen: Es ist gut gelungen. Denn neben einigen lehrreichen Informationen tauchen immer wieder kleine humorvolle Anekdoten auf, die den doch informativen Lesestoff auflockern und zum Schmunzeln animieren. Als Leser wird man in die Welt der Mikroben eingeführt und erfährt so einiges Faszinierendes aus dieser winzigen und doch riesigen bedeutenden Welt. Ja, man erfährt sogar ein wenig aus der Geschichte der Menschen. Ich sage nur Robert Koch. Das fasziniert mich alles sehr und ich würde gern mehr erfahren und tiefer in dieses Buch eintauchen. Immerhin ist es wichtig zu wissen, welche die guten und welche die bösen Mikroben sind und wie man die Bösen ggf. bekämpfen kann. Das wird hier mit viel Witz und Humor lehrreich erklärt, so dass sicherlich jung und alt ihren Spaß an dieser neuen Art von Biologie haben werden. Ich jedenfalls bin begeistert und fasziniert! :) Ich erfuhr so einiges Unbekanntes über Keime, was meine Einstellung zu diesen winzigen Mikroorganismen ein wenig ändert, inkl. meinem Verhalten und Denken. Auch werden u. a. die Top 10 der bösesten Keime aufgestellt und näher erläutert, erklärt, wo sich die meisten Keime befinden, wie sie entstehen, sich vermehren und resistent werden, Hygienetipps etc. Besonders gefallen haben mir die witzigen Kapitelüberschriften, die ein Lächeln in mein Gesicht zauberten. Toll fand ich ebenfalls die bildlichen Zeichnungen von Mikroben, wie man sie aus dem Biologie-Unterricht kennt. Das hat mich ein wenig in der Zeit zurückversetzt. In einigen Kapiteln sind auch Textboxen mit den wichtigsten Informationen zu finden, was ich sehr hilfreich empfinde.
Der Schreibstil des Autoren Markus Egert ist leicht, flüssig, informativ und humorvoll, so dass ich schon nach den ersten Seiten öfter am Schmunzeln war. Ich mag diese Art zu schreiben sehr gern.
Fazit: Trotz der doch eher trockenen Thematik, die mit viel Humor, Spannung und anschaulichen Beispielen rübergebracht wurde, sehe dank dieses Sachbuches die Welt der Keime nun mit etwas anderen Augen und werde mir die hilfreichen Tipps und Informationen zu Herzen nehmen. Ich finde, jeder sollte dieses Buch lesen, weil man hier wirklich so einiges erfährt, dass man weder im Schulunterricht noch sonst wo erfährt. Deshalb absolute Kaufempfehlung! Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Punkte!
„Ein Keim kommt selten allein“ ist ein witzig anmutendes Sachbuch, das von Markus Egert, einem Mikrobiologen, geschrieben wurde. Da er selbst sowohl in der Forschung wie auch für einen Betrieb gearbeitet hat, hat er den Einblick in zwei Welten. Und nebenbei ist der Autor ein ganz normaler Mensch, mit Familie, Alltag und Hobbies
Worum geht es? Es geht um das Zusammenleben zwischen Mensch und Mikrobe, die Geschichte, den Jetztstand und mögliche Einsatzgebiete in der Zukunft.
Meine Meinung dazu: Das Buch ist für ein Mikrobilogiebuch sehr witzig und anschaulich geschrieben. Hier werden zwar Fachausdrücke verwendet, jedoch so gut erklärt, dass sich auch Laien etwas damit anfangen können. Die gewählten Beispiele stammen durchwegs aus dem Alltag, so dass man ganz leicht einen Bezug dazu findet. Toll finde ich, dass Vergleiche bei reißerischen Schlagzahlen der Medien auch gut pointiert erklärt werden: auch 100x so viel wie so gut wie nichts ist nicht viel. Mein Lieblingsthema waren die Top -10 der Mikroben, denn hier habe ich einen guten Ansatzpunkt zum Einsatz in Unterricht und Schule – und schaffe es vielleicht, dem einen oder anderen dieses Buch aus unserer Schulbibliothek schmackhaft zu machen, denn es ist überaus unterhaltsam geschrieben. Spannend ist für mich der Ausblick in die Zukunft – ich freue mich schon, auf „nützliche“ Keime, mit denen ich dann die Arbeitsplatten in der Küche reinige, mir die Hände eincreme oder mir statt Deo in den Achselbereich schmiere, um Geruchsbildung zu vermeiden.
Fazit: Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt und werde sicher noch weitere Bücher von diesem Autor lesen, denn gerade beim Ausblick und dem Stand der Forschung habe ich dazugelernt.
Nach ‚Darm mit Charme‘, ‚Hautnah‘, ‚Viva la Vagina‘ und vielen anderen Körperteilen die den Buchmarkt erobert haben, kommt nun auch ‚Ein Keim kommt selten allein‘ (nicht zu verwechseln mit ‚Keim daheim‘)! Als Nicht-Mediziner lass ich mich gerne mal von Fachpersonal mit kuriosen Fakten versorgen für gute Small Talk Gespräche und vor allem mein Wissen über das jeweilige Gebiet erweitern. Und bei unseren (für das Auge) unsichtbaren Mitbewohnern war ich besonders überrascht was ich alles nicht wußte....na ja, ob ich wirklich wissen wollte wieviel Männer ihre Hände nicht waschen nach einem Toilettengang...nun gut.
Das Buch ist erfrischend locker geschrieben, auch wenn bei längerer Lektüre am Stück einige Wiederholungen erkennbar sind. Daher gut als Ubahn-Lektüre geeignet, Unterbrechung bringen einen nicht sonderlich aus dem Lesefluss. Sicherlich eine gute Idee, dass Markus Egert sich von einem Journalisten Frank Thadeusz hat unterstützen lassen. Zu Beginn hätte ich mir mehr Zeichnungen gewünscht, gerne auch Comichaft, dem Stil des Textes entsprechend. Das war in der Einführung schon recht trocken. Und ich hatte LK Chemie und Bio Grundkurs, ja lange her, aber mein Grundverständnis der Materie ist noch vorhanden. Wer sich mit Grundbegrifflichkeiten schwer tut, könnte auch Visualisierung gut finden. Aber um die Kritik abzumildern, dass Buch ist selbst schon für höhere Mittelstufenklasse geeignet...bei Interesse.
Viel Wissenswertes was sich auch umsetzen lässt für die Haushaltshygiene und Mythenaufklärung a la nicht jeder Keim ist schlimm. Und ja, ein wenig Angst bekam auch ich als ich von Staphylococcus aureus hörte. Aber das gehört dazu. Fazit: Jetzt weiß ich wieder warum ich meine Kinder ständig nerve die Hände zu waschen!
Ich habe mich bisher noch nicht mit Keimen auf literarische Weise beschäftigt, deshalb war dieses Thema relatives Neuland. Meiner Meinung nach bietet das Buch einen tollen Überblick über Mikrobiologie, Hygiene und den Umgang mit diesen. Man könnte ja meinen, Keime seien generell etwas Schlechtes, mit diesem Vorteil räumt der Autor, Prof. Markus Egert, auf. Er erklärt anschaulich, leicht verständlich und mit einer Prise Humor, dass es schlechte, aber eben auch nützliche Keime gibt. Besonders gut hat mir das Kapitel gefallen, in denen die ''Most wanted'' Keime und Bakterien vorgestellt wurden. Gelungen sind auch die Informationskästen, die am Ende jedes Kapitels nochmals die wichtigsten Aussagen zusammenfassen. Auch das Literaturverzeichnis, in dem man Quellen und somit auch Anregungen zum Weiterlesen findet, ist vorhanden.
Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, wirklich angenehm. Ob und in welchem Umfang hier neue Erkenntnisse zu finden sind, kann ich nicht beurteilen. Für Einsteiger wie mich ist das Buch aber sehr zu empfehlen.
Zum Inhalt: Wie Mikroben unser Leben bestimmen und wir uns vor ihnen schützen. Meine Meinung: Wenn man die Inhaltsbeschreibung so liest, muss man glauben, dass es sich um ein todlangweiliges Buch handeln muss. Aber genau das ist es nicht. Es ist nicht langweilig, sondern extrem informativ und dabei auch noch total amüsant. Als Beispiel sei nur am der Spülschwamm Margot genannt, bei dem es mich bald gerissen hat. Der Autor hat eine absolute Begabung einen eher trockenen Stoff sehr lebendig, informativ und zusätzlich amüsant rüber zu bringen. Ich habe mehrfach lauthals gelacht und ich bin sicher, das Buch wird mir länger im Kopf bleiben. Und gerade durch die lockere Art kommt es nicht belehrend sondern mit einem Augenzwickern rüber, was aber dazu führt, dass die erst gemeinten Ratschläge sicher behalten und auch befolgen wird. Fazit: Tolles Sachbuch.
Interessant boek over de werking van microbe. Het is erg toegankelijk en leest makkelijk weg. Mist af en toe wel wat diepgang en verdere uitleg. Ik denk dat een hoofdstukje corona hier ook wel een toevoeging voor is in een toekomstige versie. Zijn conclusie is iig al; was je handen vaak want daar komen de meeste ziektes vandaan.
Auch wenn man es sich gar nicht recht vorstellen kann (und mag), jeder Mensch beheimatet in und auf seinem Körper unzählige Mikroorganismen. Auf unterhaltsame Weise vermittelt der Autor in diesem Buch Wissenswertes über die allgegenwärtigen Bakterien, Viren und Pilze. Und das interessant und gleichzeitig bildhaft und locker geschrieben, so dass auch ein Laie auf dem Gebiet der Mikrobiologie von der Thematik gefesselt ist und bestimmt einige neue Erkenntnisse gewinnt. Martin Egert ist „vom Fach“ und weiß wovon er schreibt. Anhand vieler Beispiele aus dem täglichen Leben erklärt er seinen Lesern, wie man z.B. mit einfachen Hygieneregeln „böse“ Keime in Schach halten kann und dass es auch nützliche, sogar lebensnotwendige Keime gibt.
Fazit: Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich habe den einen oder anderen Gedankenanstoß in puncto Hygiene erhalten, der sich ganz einfach ohne Chemiekeule umsetzten lässt.