Eine Gruppe Schiffbrüchiger – eine unheimliche Insel im Bermuda-Dreieck – ein gnadenlos spannender Horror-Thriller!Nur knapp überleben der Biologe und Rucksackreisende Alex Kirchner und die Umweltaktivistin Itzil Pérez den Untergang ihres Kreuzfahrtschiffes, das mitten im Bermuda-Dreieck in einen unheimlichen Hurrikan gerät. Zusammen mit einem Dutzend weiterer Überlebender werden Alex und Itzil am Strand einer Vulkan-Insel angespült, doch die vermeintliche Rettung erweist sich schnell als tödliche Auf der Insel funktionieren weder Handys noch Kompasse; das Treibgut, aus dem die Überlebenden sich notdürftig ein Lager am Strand errichten, ist am nächsten Morgen fast vollständig verschwunden, Nahrungsmittel verrotten über Nacht bis zur Unkenntlichkeit.Während Alex eine Bergungsmission zum Wrack des Kreuzfahrtschiffes unternimmt und seinen Augen nicht traut, als er feststellt, dass das Wrack komplett verrostet ist, als läge es seit Dekaden im Wasser, entdeckt Itzil auf der Insel Spuren eines geheimnisvollen indianischen Heiligtums.Kurz darauf stellt die Gruppe fest, dass einer von ihnen fehlt – dafür führen breite Schleifspuren direkt in den Mangrovendschungel …Eine unheimliche Macht dezimiert gnadenlos die Überlebenden eines Schiffsunglücks im Der Horror-Thriller von Thomas Finn wird nicht nur Fans der Mystery-Serie »Lost« begeistern. Der in den USA geborene und mittlerweile in Hamburg lebende Autor hat bereits mit den Horror-Thrillern »Dark Wood« und »Lost Souls« gezeigt, wie man bekannte Mythen und Legenden in Nervenkitzel voll unerwarteter Wendungen verwandelt.
Es gibt Bücher, bei denen entscheidet das Ende beinah in Gänze über die Qualität des gesamten Buchs. Bermuda ist ein solches Werk, das recht spannend began, dann aber zum Ende hin deutlich nachgelassen hat.
Bermuda
Der Titel ist bei dem Buch natürlich Programm. Es geht um das sagenumwobene Bermudadreieck, in dem es immer wieder zu Katastrophen kommt, die sich nicht erklären lassen. Und dieses Mal wird gleich ein komplettes Kreuzfahrtschiff verschluckt, von dessen Passagieren lediglich eine kleine handvoll Menschen überlebt und fortan auf einer Insel ums Überleben kämpfen, auf der sehr ungewöhnliche Phänomene zu beobachten sind.
Der erste Teil des Buchs ist durchaus gut geschrieben und gibt zum rechten Moment die passende Dosis Spannung und Wendung. Und dann verbockt Thomas Finn das Ende, in dem er zu sehr auf Klischees setzt und die Figuren in altbackene Muster verfallen lässt. Und das zusammengepresst auf wenige Seiten, so dass die Erklärungen und Wendungen viel zu schnell kommen.
Und zu guter Letzt lässt sich der Autor auch noch ein Hintertürchen offen, in dem er dem Leser zwar Erklärungen aber keinen echten Abschluss präsentiert. Zu viele Fragen bleiben unbeantwortet oder versinken in Logiklöchern.
Fazit
“Bermuda” hätte ein guter Horror-Thriller sein können, wenn mit dem Ende nicht so vieles zunichte gemacht worden wäre, was vorher mühselig an Geschichte und Spannung aufgebaut wurde. Ich könnte jetzt auch sagen, dass es wenigstens und immerhin eine Erklärung für das Bermudadreieck gibt. Immerhin besser als ein zu offenes Ende. Aber leider tröstet das nur bedingt über das “Nullachtfünfzehn-Ende” hinweg. Leider kann ich dieses Buch lediglich Genrefreunden empfehlen.
Das Buch hat mir im großen und ganzen ganz gut gefallen, obwohl ich mir etwas anderes vorgestellt hatte. Die Geschichte war dann doch sehr überraschend, mit einem gruseligen Ende.
Bermuda ist eines der Bücher auf die ich mich schon lange gefreut habe. Da ich schon viel von Thomas Finn gehört habe war ich total gespannt wie mir sein unheimlicher Inselthriller gefallen wird:
Nachdem ihr Kreuzfahrtschiff in einem Hurrikan mitten im Bermuda-Dreieck gerät und sinkt kommen Alex und Itzil nur knapp mit dem Leben davon. Sie und eine handvoll weitere Passagiere werden auf einer Vulkaninsel an Land gespült. Doch die Insel ist nicht die erhoffte Rettung denn hier gehen seltsame Dinge vor sich. Mumifizierte Leichen werden angespült, obwohl das Schiff gerade erst untergegangen ist. Nachts hört man seltsame Geräusche, die Leichen der Passagiere verschwinden über Nacht und Schleifspuren führen mitten in den Dschungel. Als der erste Gestrandete auf bestialische Weise stirbt, wird allen klar, das etwas Böses auf der Insel vor sich geht...
Alles, was in die Richtung der Serie LOST geht, ist ja genau meins und genau diese Vibes hatte ich auch als ich dieses Buch gelesen habe. Das liegt zum einen am Setting, welches der Autor wirklich toll beschreibt und ausbaut. Allerdings auch an dem großen Mystery Aspekt das man nicht genau weiß was eigentlich auf der Insel los ist. Im Laufe der Geschichte werden immer wieder ein paar Antworten gegeben aber mindestens genau so viele neue Fragen aufgeworfen bis am Ende jedes Puzzleteil an seinen Platz fällt.
Die Charaktere sind gut durchdacht und scharf umrissen so das man trotz einiger Personen auf der Insel nicht den Überblick verliert. Unser Protagonist Alex ist Biologe und ein ganz normaler Kerl, mit dem man auch gerne mal was trinken gehen würde. Er versucht die Gruppe zusammenzuhalten und den Frieden zu wahren. Itzil hingegen ist Stewardess des Kreuzfahrtschiffes sie ist ehemalige Fremdenführerin und hat es nicht ganz leicht bei ihren Inselkollegen denn sie birgt ein Geheimnis, das es in sich hat. Deshalb ist sie anfangs auch nur schwer einzuschätzen. Doch auch die anderen Gestrandeten tragen zur tollen Geschichte bei und nicht jeder ist der, der er vorgibt, zu sein.
Der Schreibstil war sehr angenehm so das man leicht in die Geschichte einsteigen konnte. Thomas Finn schafft es das eine gewöhnliche Alltags Situation plötzlich ins Grauen kippt. Es gelingt ihm die Spannungskurve ansteigen zu lassen. Durch die vielen mysteriösen Vorkommnisse und Wendungen in der Geschichte bleibt der Leser an den Seiten kleben und möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Auch der geschichtliche Teil über die Majas und ihre Götter fand ich wirklich interessant und durch den Autor sehr gut recherchiert.
Bermuda hat mir wirklich Spaß gemacht, ich mochte die ganzen Rätsel und das tolle Insel-Setting mit den mysteriösen Vorgängen das immer wieder für Spannung gesorgt hat. Außerdem fand ich es toll wie die Figuren weiterentwickelt wurden und sich die Dynamik innerhalb der Gruppe plötzlich so krass gewendet hat aufgrund der Ausnahmesituation. Thomas Finn hat hier ganze Arbeit geleistet und auch, wenn die Geschichte zum Ende etwas nachlässt, kann ich das Buch nur absolut empfehlen. Das wird nicht mein letztes Buch des Autors gewesen sein.
Hörbuch: Nach Anlaufschwierigkeiten mit dem Sprecher Oliver Rohrbeck, dann doch noch gut ins Buch reingekommen. Leider nicht wirklich gruselig und einige Längen. Hätte ich es gelesen, dann hätte ich es vermutlich abgebrochen. Als Hörbuch war es aber eine ganz nette Unterhaltung.
Schauplatz, Einbindung von indigener Mythologie und Maya sowie vereinzelte Verwebungen mit dem zweiten Weltkrieg fand ich sehr spannend und toll ausgearbeitet. Leider hat es sich der Autor dafür mit der Auflösung um die mysteriösen Geschehnisse auf der Insel etwas zu einfach gemacht.
"Nur knapp überleben der Biologe und Rucksackreisende Alex Kirchner und die Umweltaktivistin Itzil Pérez den Untergang ihres Kreuzfahrtschiffes, das mitten im Bermuda-Dreieck in einen unheimlichen Hurrikan gerät. Zusammen mit einem Dutzend weiterer Überlebender werden Alex und Itzil am Strand einer Vulkan-Insel angespült, doch die vermeintliche Rettung erweist sich schnell als tödliche Falle: Auf der Insel funktionieren weder Handys noch Kompasse; das Treibgut, aus dem die Überlebenden sich notdürftig ein Lager am Strand errichten. Kurz darauf stellt die Gruppe fest, dass einer von ihnen fehlt – dafür führen breite Schleifspuren direkt in den Mangrovendschungel …"
Der Anfang hat mir gut gefallen, da es interessant, spannend und atmosphärisch richtig gut war. Auch das fundierte Wissen von der Inka und Maya Geschichte war immer wieder interessant im Verlauf der Geschichte. Dennoch nahm der Spannungsbogen immer mehr ab, was ich sehr schade fand. Für mich war es persönlich auch kein Horror. Wer hier was gruselig erwartet, wird sehr enttäuscht sein. Die Charaktere waren in Ordnung, obwohl man sich hier auch sehr aus der Klischeekiste bedient hat. Eine richtige Bindung konnte bei mir nicht entstehen. Tja und das Ende... Ich weiß nicht. Da hätte ich irgendwie mehr erwartet und ich bin mit dem Ende auch nicht zufrieden. Außerdem sind bei mir noch Fragen offen geblieben, obwohl es kein offenes Ende ist. Insgesamt war die Geschichte in Ordnung, aber mehr auch nicht. Schade eigentlich, da man aus der Idee und aus der Atmosphäre viel mehr ziehen hätte können.
Uuuuugh ich bin so unentschlossen bei der Bewertung. Große Teile des Buchs waren tatsächlich spannend aber so viele Dinge haben mich einfach sooooo gestört. Und weil ich einfach zu faul bin ordentliche Reviews zu schreiben, hier ein paar Stichpunkte:
• Lektorat, was ist das? Hat da keine drüber geguckt? Die Kreaturen lautieren ausschließlich durch "ein seltsamen Gurren, Zirpen und Schnattern", der Wald ständig "Prasseln, Knistern und Knacken", es gibt "titanische Lichtsäulen" die "geometrischen Formen und Rhomben" an der Himmel werfen. Immer und immer wieder. • Gut, dass jede*r in diesem Buch eine andere Nationalität hat. So muss man sich außer Alex und Itzil keine Namen merken, denn alle anderen sind sehr oft Der Brasilianer, Der Vietnamese, Der Kanadier, Der Däne, Die Texanerin, Der SCHinese (srsly Rohrbeck...). Und Barry Ross ist zwar Ami, aber der ist immerhin Der Shopkeeper. • Praktisch, dass da alle so krasses Nischenwissen haben. Itzils Vater war Ausgrabungshilfe und sie weiß somit ALLES über Maya und andere indigene Völker Südamerikas. Alex ist Zoologe (bzw mit 30 noch Zoologie Student, kann sich aber trotzdem mehrwöchige Kreuzfahrten leisten). Scott war Navy-Funker. Fernando und Courtney sind Taucher bzw Schwimmer. Dodong (omg wie der Netflix-Jingle) ist hoch ausgebildet in irgendeiner Kampfsportart. • ok, warum siezen sich manche auf dieser Insel noch? Und warum werden so viele Charaktere ständig mit Vor- UND Nachname benannt?
Und das Ende war ein bisschen lächerlich, denn hier wurde fett in die Klischeekiste gegriffen.
Letztes Jahr im Oktober bescherte mir Thomas Finn mit Lost Souls ein Monatshighlight. Daher freute ich mich sehr, als ich in der Vorschau dieses neue Werk von ihm entdeckte.
Mystery statt Horror Die Ausgangssituation ist schnell erzählt: Auf dem Weg von Bermuda zu den Bahamas Inseln wird ein Kreuzfahrtschiff von einem mächtigen Sturm getroffen und havariert. Eine Gruppe von Schiffbrüchigen wird an einer unbekannten Insel angespült. Bald stellen die Überlebenden fest, dass die Insel Geheimnisse verbirgt. Tödliche Geheimnisse. So schnell, wie diese Einführung erzählt ist, so schnell wirft uns auch der Autor ins Geschehen. Ohne viel Vorgeplänkel geht’s gleich zur Sache, das hat mir gut gefallen. Trotzdem nimmt sich der Autor Zeit, seine Geschichte aufzubauen und an dieser Stelle kommt es stark drauf an, mit welchen Erwartungshaltungen man an diesen Roman herangeht. Auf dem Umschlag steht Horrorthriller und der ist,wie ich finde unglücklich gewählt. Viel besser passen würde Mysterythriller, denn in Bermuda arbeitet Thomas Finn (wieder) vorrangig mit Geheimnissen und Rätsel. Sicher, es gibt da bedrohliche Monster auf der Insel, aber die sorgen nur kurz für Actionszenen und sich auch nicht wirklich unheimlich dargestellt. Bedrohlich ja, gruselig, nein.
Der eigentliche Kern dieses Buches ist die Frage, was es mit der Insel auf sich hat. Da ich persönlich von solchem Rätselraten, wie magisch angezogen werde, hatte mich Herr Finn sofort in seinem Bann. Gekonnt wirft er dem Leser Böckchen für Bröckchen Hinweise hin und findet dabei genau die richtige Balance zwischen “den Leser zappeln lassen” und “den Leser mit Infos versorgen”. Der Autor bedient sich zwar dabei den klassischen Elementen eines Mysterythriller, ohne viel Innovation, das störte mich aber gar nicht, denn bei mir funktionierten die bekannten Techniken einwandfrei. Ich wollte immer mehr wissen, mehr aufdecken und mehr Geheimnisse ergründen. Für mich war das wahnsinnig spannend, wer jedoch eher das Gruseln sucht, wird wohl leider enttäuscht werden.
Das Geheimnis des Bermudadreiecks Bis kurz vor’m Schluss war ich also so richtig bei der Sache und hätte dem Buch die volle Punktzahl gegeben. Doch dann kam das Ende. Und das hat Herr Finn, so leid es mir tut das zu sagen, ziemlich verbockt. Denn hier greift er tief, tief in die Klischeekiste. Wer immer mal was vom Bermudadreieck gehört hat, weiß wie die Sache endet und das war gelinde gesagt eien riesen Enttäuschung, denn es war so banal und einfallslos, dass mir fast die Tränen kamen. Da wurde den ganzen Roman über, kontinuierlich Spannung aufgebaut und geschickte Hinweise gestreut, nur um dann mit einer 0815 Erklärung zu enden (Achtung massiver Spoiler:)
Auch wir die Auflösung viel zu schnell heruntergespult und die letzten dreißig Seiten fühlten sich an, wie eine to Do Liste, die abgehackt wurde. Das war alles n allem mehr als Schade.
Fazit: Bermuda ist definitiv mehr Mysterythriller, als Horror. Die Spannung setzt sich aus den zu lüftenden Geheimnissen rund um die Insel zusammen und weniger durch gruslige Begebenheiten. Wer, wie ich, mit sowas ebenfalls seinen Spaß hat, dem wird Bermuda auch nicht langweilig werden. Bis kurz vorm Ende war ich begeistert von dem Buch und völlig in seinem Sog. Leider verbockt es dann das Ende, sodass ich zwei Dreiecke abziehen muss, trotzdem kann man mit Bermuda einige spaßige Stunden haben und es ist daher definitiv ein Blick wert.
Ich habe "Bermuda" jetzt nochmal als Hörbuch gehört, ich mag die Hörbücher von Thomas Finn, gelesen von Oliver Rohrbeck, lieber als die Bücher zu lesen. Oliver Rohrbeck macht auch hier seinen Job wieder super.
Ich muss sagen, dass ich den Roman auch einen Ticken besser fand als beim Lesen, aber ich kann meine Wertung nicht hochsetzen, da das letzte Drittel einfach ein absolutes Klischee ist. Wäre das Ende ein anderes, hätte ich meine Wertung definitiv auch geändert. Leider verfällt der Autor in die typischen Horror-/Abenteuer-Klischees, die mich einmal mehr an den 4. Indiana Jones Film denken lassen. Hier herrscht wenig Inovation.
Schade. Dabei hat die Geschichte wirklich Potential!
*****
Zu diesem Roman muss ich jetzt einige Gedanken niederschreiben.
Vorweg: Dies ist jetzt mein 5. Horrorthriller von Thomas Finn und ich habe mich sehr darauf gefreut!
Aber: Ich muss sagen, es beginnen sich Muster zu wiederholen, mal abgesehen von kompletten Phrasen und Satzteilen, bei denen ich das Gefühl hatte, das er diese aus seinen vorherigen Romanen einfach recycelt. Vielleicht fällt mir das auch nur auf, weil ich mittlerweile zu viel Anspruch an diese Art von Unterhaltungsliteratur habe? Oder dem Autor die Originalität in seinen eigenen Geschichten ausgeht? Er ist jetzt bereits der zweite Autor, bei dem es mir so geht. Sehr schade!
Streckenweise hatte ich das Gefühl, Passagen aus "Dark Wood" wiederzulesen, ebenso einige aus "Lost Souls", das Ganze dann nur mit einer anderen Mythologie - dieses Mal die Maya und Taíno, beides wahnsinning interessant! - aber mit denselben Personenkonstellationen und Wendungen, die als Leserin von Finns Büchern ebenso wenig überraschend waren wie das Ende der Geschichte.
Dazu muss ich auch sagen, dass das hier ein Mysterythriller und kein Horrorthriller ist. Hier gibt es keinen wirklichen Horror, höchstens ein bisschen Ekel. Aber es gibt keine gruseligen Momente und nichts der Art. Schade.
Ich hatte hier das Gefühl, einen Indiana Jones Roman, gepaart mit der Serie Lost, zu lesen. Es hat an sich auch Spaß gemacht, aber mir sind eben recycelte Formulierungen zu sehr ins Auge gestochen und auch die spannenden Wendungen blieben aus. Ist zwar nett für zwischendurch, aber wenn man Finns andere Romane bereits kennt, sollte man jetzt - bis auf die wirklich tolle Mythologie - keine neuen Ideen erwarten.
Ich wünschte, ich könnte dem Roman eine bessere Bewerung geben, aber dazu haben mich am Ende zu viele Dinge gestört. Schade. Ob ich den nächsten seiner Thriller lesen werde, weiß ich noch nicht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
The Book was okay. Lost-like cast is shipwrecked on a lost-like island with strange occurances and inhabitants. Maybe I get a bonus that the behaviour of the survivors was also, well, lost-like. I waited for the big reveal in the end and wasn‘t disappointed: unfortunatley it almost ended up in quitting the book on the last 60 pages. I don’t want to post spoilers here, but if you didn‘t like the last Indiana Jones: this books not for you.
In the end I didn‘t get the „Horror“-part of horrorthriller. Maybe it’s a meta-reference that all the clichés and stereotypes are horrible. Sorry Tom, I really liked Dark Woods, got along with the rat-thing... but this was a disappointment
Seit der Vorschau freue ich mich auf dieses Buch. Die Geschichte klingt spannend, brutal und immens fesselnd, die Tatsache, dass ich von diesem Autoren bislang noch nichts gelesen habe, machte mich umso neugieriger. Eine handvoll Schiffbrüchige, gestrandet auf einer scheinbar einsamen Insel, gekoppelt mit seltsamen Vorkommnissen, mysteriösen Kreaturen und Gefahr, das klingt doch extrem nach dem perfekten Lesestoff für mich. Leider konnte mich das Ergebnis jedoch absolut nicht überzeugen.
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten, dass es sich bei „Bermuda“ um das Debüt des Autors handelt. Abgesehen von einigen thematischen Wiederholungen, hören unheimlich viele Sätze mit Wendungen wie „stellte skeptisch fest“, „antwortete schlagfertig“, „rief erfreut“, „dachte pragmatisch“ „ätzte genervt“, usw. auf. Das war auf Dauer echt anstrengend für mich zu lesen und irgendwann überlegt man sich, warum kann man nicht nur einfach "sagen", "antworten" oder "denken"? Das war einfach ein bisschen zu viel für mich. Dann werden manche Personen dauerhaft mit Vor- und Nachnamen bezeichnet, andere wiederum nicht. Oder es wird zig-mal wiederholt, wer für was auf dem Schiff zuständig war – ich glaube nach dem 5. Mal kann es sich jeder merken… Das seltsamste war jedoch für mich, dass man sich oft in Umgebungsbeschreibungen verloren hat, ich aber dennoch am Ende kein Bild vor Augen hatte. Irgendwie gingen die Infos nicht an mich ran – was natürlich schade ist, wenn man beim Lesen eines Zustands nicht wirklich weiß, wie man das Ganze zu verstehen hat. Vor allem, weil durch die Beschreibungen auch einige Längen ins Spiel kamen. Nach der 3. Umschreibung und -Entschuldigung- Exkursion in die Mythologie der Maya und/oder Taino, war es mir dann definitiv zu viel! Das Konstrukt entwickelte sich für mich zu etwas holprigem, langatmigem und leider absolut keinem Thriller, geschweige denn einer Horrorstory. Gefühlt sind wir von Klischee zu Klischee gestolpert -jeder hat ein Geheimnis, ist eigentlich ein ganz anderer, usw.-, haben aber dennoch eigentlich für alles, oh welch Zufall, den richtigen Fachmann dabei. Die eine kennt sich in der alten Maya-Mythologie aus, der andere glänzt mit Militärwissen, theoretischer Physik oder Flora und Fauna (natürlich inkl. der nahezu oder komplett ausgestorbenen Arten). Puhh, sorry, war mir einfach zu viel. Gekrönt wird das alles noch durch den Abschluss, bei dem man gefühlt NOCH eins draufsetzen musste, mit Dingen, die mir dann nur noch drüber waren. Hier kann ich jedoch ohne zu spoilern leider nicht ins Detail gehen.
Alles in allem war „Bermuda“ leider nicht mein Buch. Ich würde es -nach Überarbeitung der wenigen blutigen Stellen- vielleicht eher in der Jugendbuchecke sehen, ein Horrorthriller war es für mein Verständnis leider nicht, tut mir leid. Vielleicht waren meine Erwartungen, was Spannung und Vorhersehbarkeit angeht einfach zu hoch. Vermutlich liegen der Autor und ich vermutlich einfach nicht ganz auf einer Wellenlänge, aber man kann ja nicht jedem gefallen ;-)
„Nur knapp überleben der Biologe Alex Kirchner und die Kreuzfahrt-Mitarbeiterin Itzil Perez den Untergang ihres Luxusliners, der mitten im Bermuda-Dreieck in einen schrecklichen Hurrikan gerät. Zusammen mit einem Dutzend weiterer Überlebender werden die beiden am Strand einer Vulkan-Insel angespült. Doch die vermeintliche Rettung erweist sich schnell als tödliche Falle: Weder Handys noch Kompasse funktionieren; mumifizierte Leichen werden angespült, und nachts kommt es zu unheimlichen Licht- und Geräuschphänomenen. Schließlich verschwinden Treibgut, Nahrungsmittel und Tote - und breite Schleifspuren führen direkt in den Mangrovendschungel. Als der erste der Schiffbrüchigen auf entsetzliche Weise stirbt, wird allen klar, dass ein namenloses Grauen auf der Insel lauert - die eigentlich gar nicht existieren dürfte…“
Fazit
Der Schreibstil ist Anfangs gewöhnungsbedürftig, aber man kommt trotzdem gut rein. Die Grundidee der Insel ist sehr gut, da viele mysteriöse Dinge passieren. Am Anfang fängt die Geschichte spannend an, die Charaktere und das Unglück werden auch gut beschrieben. Zur Mitte hin merkt man, dass das Buch etwas durchhängt und die Handlung teilweise etwas gezogen wirkt, da es stellenweise ziemlich zäh geschrieben ist. Die Charaktere entwickeln sich auch immer mehr zu Stereotypen, obwohl sie anfangs überwiegend sympathisch waren.
Ich selbst finde, es hat weniger Horror, sondern mehr Science-Fiction. Leider wiederholt sich vieles in dem Buch immer wieder, was dem Schreibstil eher weniger zu Gute kommt.
Trotz aller Schwächen ist es spannend und auch unterhaltend. Was mir an dem Buch sehr gut gefällt ist, dass die Kultur der Mayas mit einbezogen und verknüpft wurde, was allerdings für die Handlung nicht allzu erheblich ist. Auch gut beschrieben ist der Überlebenskampf der verschiedenen Charaktere. Man merkt bei diesen schnell eine Veränderung und zum Teil auch die Verzweiflung.
Im Großen und Ganzen ist das Buch nicht schlecht und man kann es durchaus mal gelesen haben.
Ich war am Anfang total gefesselt vom Setting, von der Konstellation der Charaktere - wenn sie auch ein wenig klischeehaft dargestellt werden - und von der Ausgangssituation und habe mit den Charakteren mitgefiebert und mitgerätselt. Das Hintergrundwissen zu den Maya und Taíno war zu Beginn ebenfalls sehr interessant. Der Spannungsbogen verflachte dann aber zusehends und es stellten sich Wiederholungen und Längen ein. Das Ende war ok, wurden doch die meisten Fragen geklärt. Ich habe bereits zwei Horrorthriller von Thomas Finn gelesen und habe beide gemocht. "Bermuda" allerdings wirkte auf mich sprachlich teilweise unrund und wiederholend.
1,5 Sterne Die Geschichte fing interessant an und der Spannungbogen ist konstant gestiegen. Die Charaktere waren gut auseinanderzuhalten und individuell gestaltet. Die Bezeichnung der Personen als "Der Deutsche" oder "Der Brasilianer" usw. fand ich befremdlich und hat für mich auch keinen Sinn ergeben. Für einen Horrorthriller habe ich mehr Horrorelemente erwartet. Diese waren leider rar gesäat. Das hat mich sehr enttäuscht. Der Spannungsbogen hat ab dem Mittelteil auch rapide abgenommen und mein Interesse an dem Ende somit auch, da mir außerdem die Wendung nicht gefallen hat.
In habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen, was prinzipiell ein gutes Zeichen ist. Und dem ist auch so... bis auf die letzten 100 Seiten, da wurde es mir doch ein wenig zu abgehoben. Es wird als Horrorthriller beschrieben, naja. Klar, das Thema Bermuda gibt auch in der Realität Platz für wahnwitzige Theorien, aber ich hätte ein wenig mehr Grusel gut vertragen. Alles in Allem ein gut zu lesender Buch, dass aber auch einige Schwächen hat.
3,5 Stars. I really liked the whole setting and atmosphere of the book. If you liked the TV-show Lost I would recommend to read this book. The climax is build really well but I would say the end will not be liked by everyone. The best thing about this book in my opinion is the way it creates its mysterious atmosphere with the use of real mythology while linking them with the myths of the Bermuda Triangle.
Also ab dem Moment, wo die in dieser Pyramide realisiert haben, dass es um Aliens geht, war ich raus - aber bis dahin hat’s mir gut gefallen. Hier und da auch gerne mit Klischee bestückt und den allerletzten Satz des Buches hätte es meiner Meinung nach auch nicht gebraucht.
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Autor: Thomas Finn Verlag: Knaur Preis: 14,99€, Taschenbuch Seiten: 528 Seiten ISBN: 9783426227190 Erscheinungsdatum: 1. September 2020
3 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐
☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊 Inhaltsangabe: Entnommen von: Droemer-Knaur.de Eine Gruppe Schiffbrüchiger – eine unheimliche Insel im Bermuda-Dreieck – ein gnadenlos spannender Horror-Thriller! Nur knapp überleben der Biologe und Rucksackreisende Alex Kirchner und die Umweltaktivistin Itzil Pérez den Untergang ihres Kreuzfahrtschiffes, das mitten im Bermuda-Dreieck in einen unheimlichen Hurrikan gerät. Zusammen mit einem Dutzend weiterer Überlebender werden Alex und Itzil am Strand einer Vulkan-Insel angespült, doch die vermeintliche Rettung erweist sich schnell als tödliche Falle: Auf der Insel funktionieren weder Handys noch Kompasse; das Treibgut, aus dem die Überlebenden sich notdürftig ein Lager am Strand errichten, ist am nächsten Morgen fast vollständig verschwunden, Nahrungsmittel verrotten über Nacht bis zur Unkenntlichkeit. Während Alex eine Bergungsmission zum Wrack des Kreuzfahrtschiffes unternimmt und seinen Augen nicht traut, als er feststellt, dass das Wrack komplett verrostet ist, als läge es seit Dekaden im Wasser, entdeckt Itzil auf der Insel Spuren eines geheimnisvollen indianischen Heiligtums. Kurz darauf stellt die Gruppe fest, dass einer von ihnen fehlt – dafür führen breite Schleifspuren direkt in den Mangrovendschungel … Eine unheimliche Macht dezimiert gnadenlos die Überlebenden eines Schiffsunglücks im Bermuda-Dreieck: Der Horror-Thriller von Thomas Finn wird nicht nur Fans der Mystery-Serie »Lost« begeistern. Der in den USA geborene und mittlerweile in Hamburg lebende Autor hat bereits mit den Horror-Thrillern »Dark Wood« und »Lost Souls« gezeigt, wie man bekannte Mythen und Legenden in Nervenkitzel voll unerwarteter Wendungen verwandelt. ☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊☠️🌊 Meine Meinung: Hallo ihr Süßen 💕 Auf dieses Buch hatte ich mich schon Monate gefreut. Ich liebe düstere, mystische Thriller, gerade jetzt zur Halloween Zeit. Ich muss sagen ich habe daf noch sofort aufgeschlagen und das erste Kapitel geliebt und gefressen! Es war Spannung pur, mystisch, gruselig, absolutes Gänsehaut Feeling. Ich musste also unbedingt weiter lesen, doch die Enttäuschung kam sehr sehr schnell. Den genau es war ich am der TV Serie *LOST* nie mochte passierte auch in diesem Buch. Es wurde zu konfus, zu überdreht und Tod langweilig. Ich meine das Bermuda Dreieck bietet unheimlich viel Potential und daraus ein Buch zu machen erst recht, doch leider hat mir die Umsetzung und das endliche Ergebnis der Ereignisse, so gar nicht gefallen. Leider eine tolle Idee aber für mich nicht gut genug, nett für zwischendurch aber nichts was in meinen Regal bleiben wird. Sehr sehr schade. Ganz lieben Gruß Sonja /Shaaniel
Eine Gruppe Schiffbrüchiger wird an einem Strand gespült. Knapp sind sie dem Tod entronnen und nun auf sich gestellt. Gestrandet sind sie auf einer Insel im Bermuda-Dreieck und sie erkennen, dass sie nicht alleine sind.
„Bermuda“ ist ein Horror-Thriller von Thomas Finn, dem das Mysterium rund um das Bermuda-Dreieck zugrunde liegt. Exotische Schauplätze treffen auf alte Legenden und unheimliche Ereignisse.
Ein Passagierschiff gerät in Seenot und nur wenige Menschen retten sich. Sie stranden auf einer abgelegenen Vulkan-Insel mitten im Bermuda-Dreieck. Smartphones funktionieren nicht, der Kompass dreht sich im Kreis und über Nacht ist plötzlich das dürftige Treibgut verschwunden, das den Menschen das Leben erleichtert hat.
Im Mittelpunkt der Handlung steht das Mysterium Bermuda-Dreieck. Wer spürt nicht den Anflug eines Schauers, wenn er an diesen berühmt-berüchtigten Fleck auf unserer Erde denkt? Mich haben die Legenden um das Bermuda-Dreieck schon als Kind morbide fasziniert: Verschwundene Besatzungen, ganze Schiffe, die nie wieder aufgetaucht sind, Flugzeuge, die sich erhoben, um niemals am Ziel anzukommen - das Geheimnis um spurloses Verschwinden regt Fantasie und die Faszination für das Unerklärliche an.
Unter den gestrandeten Passagieren befindet sich der deutsche Biologe Alex, der sich mit der mexikanischen Umweltaktivistin Itzil gerettet hat. Alex und Itzil führen das Geschehen auf der Insel an, um letztendlich dem Geheimnis des Bermuda-Dreiecks auf die Spur zu kommen.
Thomas Finns Figuren erfüllen allesamt einen Zweck und sind grundsätzlich oberflächlich gehalten. Zum Beispiel wird dank der mexikanischen Herkunft von Itzil grundlegendes Wissen über die Azteken und Mayas eingeflochten. Hingegen ist es Alex, der mit biologischem Hintergrund ein Gespür für Flora und Fauna des Eilands hat.
Die anderen Passagiere sind allesamt austauschbar, bleiben in ihrer Figurenzeichnung schablonenhaft skizziert, und bringen genauso viel Wissen, Kenntnisse und Reibungspunkte mit, dass die Handlung in Fahrt bleibt.
Die Insel und die Ereignisse sind unheimlich und mysteriös. Zuerst werden die Überlebenden inmitten unzähliger Leichen am Strand angespült, was sofort für bedrohliche Angespanntheit sorgt. Nachts knackt und knistert es unheilvoll, ein bauchiges Brummen fährt den Überlebenden ins Mark, während plötzlich die geborgenen Lebensmittel verschwunden sind.
Zu viel möchte ich über das Inselgeschehen nicht verraten. Trotzdem kann ich sagen, dass es interessant, spannend und gefährlich wird. Mir gefällt, dass Thomas Finn einen gelungene Mischung aus rasanten Thriller, legendären Mythos und Abenteuerroman kreiert, der zusätzlich mit Hintergrundwissen punktet. Nebenher erfährt der Leser informative Details über die Götterwelt der Azteken, Sitten, Gebräuche, sowie wissenschaftliche Theorien aus vielen Fachgebieten, wobei der Autor zeitgeschichtliche Episoden rund um das Bermuda-Dreieck in den Vordergrund stellt.
Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen. Ich habe gespannt der Handlung gelauscht und war in erster Linie von der facettenreichen Melange fasziniert. Man merkt, dass sich Thomas Finn ausgiebig mit der Thematik beschäftigt und die Geschichte auf solides Hintergrundwissen aufgebaut hat. Außerdem hat er abstruse Theorien wie hochwissenschaftliche Ansätze souverän verarbeitet und als spannenden Thriller packend in Szene gesetzt.
Das Ende war nicht nach meinem Geschmack, wobei ich jetzt nicht nörgeln will. Irgendwie musste der Autor die Story abschließen, nur hätte ich mir etwas weniger Mainstream gewünscht.
Meiner Meinung nach ist Thomas Finns „Bermuda“ ein äußerst interessanter Abenteuerroman mit Horror-Flair, der die Faszination des Bermuda-Dreiecks packend in den Vordergrund stellt. Wer gern auf das Unerklärliche trifft, hat damit eine Leseempfehlung in der Hand.