Abgrundtief Böse: Kerstin will hoch hinaus und schmiedet einen schrecklichen Plan: Ihr Freund Richard soll die reiche Regine Sartorius heiraten und dann durch einen "Unfall" sterben lassen. Zunächst läuft alles glatt - die naive Regine sonnt sich in ihrem unverhofften Glück. Doch dann stellt Richard zu seinem Entsetzen fest, dass seine Frau eine Gabe hat. Eine Gabe, die Kerstin und ihm gefährlich werden könnte... Petra Hammesfahr ist "die" Meisterin der Kunst, das Grauen des ganz normalen Alltags darzustellen.
Hailed as Germany’s Patricia Highsmith, Petra Hammesfahr has written more than twenty crime and suspense novels, and also writes scripts for film and television. She has won numerous literary prizes, including the Crime Prize of Wiesbaden and the Rhineland Literary Prize. Her breakthrough novel, The Sinner, was a major critical and commercial success internationally, including in Germany, where it stayed on the bestseller list for more than fifteen months. The Sinner has been adapted for television as a limited series on USA starring Jessica Biel and Bill Pullman.
Das neue Buch von Petra Hammesfahr hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Es soll ein Krimi sein, der fesselt und tief in den menschlichen Alltag eindringt. Die Figuren werden sehr klar und detailliert beschrieben und entwickeln sich auch in der Geschichte weiter, jedoch fehlt das fesselnde Moment. Irgenwie bekommt man die Charaktere nicht zu greifen und verliert dadurch den Zugang. Die Geschichte an sich ist einfach und schnell erklärt, nur spürt man weder Sympathie noch Antipathie für die Charaktere, was jedoch Teil einer Geschichte sein sollte. Die Alltagshandlungen und zum Teil auch die Rückblenden sind doch recht langatmig. Die Spannung will sich nicht so richtig aufbauen. Im Großen und Ganzen würde ich das Buch eher als eine Geschichte mit Mord bezeichnen als einen Krimi, der fesselt. Ob es ein Bestseller (so wie es der Verlag bereits mit einem Aufkleber ankündigt) wird, entscheidet letztendlich der Leser.
Ok, mais um para a categoria 'dicotomias' da titia zen... Amei e detestei em proporções iguais. Explico. Os personagens são UÓ de pavorosos, a mocinha é uma pamonha lesa, não tem mocinho, a estória tem tanto nexo quanto as previsões do Walter Mercado (ligue djá!) e o resto do povo é tudo FDP. Buuuut, mesmo com tudo isso não consegui desgrudar das paginas. Me prendeu, me envolveu totalmente e só sosseguei na ultima pagina. E sabe qual a minha reação com o final? Ira, obvio... Só conseguia pensar "Ah, vá...". Quer ler? Por sua conta e risco. 3.5 Estrelas, 3 Corações e uma leitora dividida.
Dies war mein erstes Buch von Petra Hammesfahr. Ich hatte eine rechte hohe Erwartungshaltung, aber die wurde nicht erfüllt. Ich finde, die Story hat doch ihre Längen und die Personen wirken alle etwas konstruiert. An vier oder fünf Stellen musste ich einen Satz mehrfach lesen, weil ich einfach nicht verstanden habe, was sie mir damit sagen wollte. Insgesamt, war das Buch aber doch recht unterhaltend.
Psychothriller, abgrundtief böse - so Untertitel und Überschrift der Rückseite. Doch nach meinem Geschmack trifft weder das Eine noch das Andere so richtig zu.
Natürlich ist es ein böses Spiel, was Richard mit Regine, der vermeintlichen Millionenerbin da treibt. Angetrieben von seiner Freundin Kerstin, der Friseurin von Regines Mutter, macht er sich an sie heran in Erwartung ihres baldigen Reichtums, zu dem sie durch den scheinbar unmittelbar bevorstehenden Tod ihres Vaters gelangen soll. Ihr eigener Tod wäre dann nur noch eine Frage der Zeit. Richard gelingt es, ihr Vertrauen und ihre Liebe zu gewinnen und bereits nach kurzem geben sie sich das Ja-Wort. Doch Regine hat Visionen, die ihr ihren baldigen Tod und den Anderer prophezeien. Sie beginnt misstrauisch zu werden...
Es ist durchaus auch stellenweise spannend und unterhaltend zu lesen, wie Richard und seine Freundin trotz diverser Rückschläge systematisch auf ihr Ziel hinarbeiten. Aber ein Thriller? Denn Regines Naivität und die Leichtigkeit, mit der das Täuschungsmanöver durchgezogen wird, lassen nur mäßige Spannung entstehen. Zu unglaubwürdig wirkt das Ganze. Es ist kaum vorstellbar, dass eine 22jährige BWL-Studentin einen Mann heiratet, von dem sie so gut wie nichts weiß, egal wie groß ihr Zärtlichkeitsbedürfnis auch sein mag. Denn mit nur einigen wenigen Nachforschungen wäre das ganze perfide Spiel sofort aufgeflogen. So bleibt es bei einem ordentlichen Durchschnittskrimi mit kleinen Mystery-Anleihen, der trotz seines grausamen Prologs weitestgehend blutarm und gewaltfrei daherkommt.