Wolfgang Leonhard gehörte zu den ersten kommunistischen Gründungskadern, die Deutschland nach dem Krieg wiederaufbauen sollten. Bald brach er jedoch mit dem Stalinismus, wie er in der DDR Gestalt annahm. In seinem «brillant geschriebenen Buch» (NZZ am Sonntag) erzählt er von den Anfangsjahren nach 1945, seinem späteren Leben als einer der führenden westlichen Ostexperten und von Plänen der Stasi, ihn zu entführen. Er schildert, wie er die spannungsreichen Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten und schließlich das Ende der DDR erlebt hat. Und er porträtiert prominente DDR-Funktionäre aus eigener Anschauung.Der Rückblick eines Jahrhundertzeugen – und zugleich ein zeitgeschichtliches Dokument ersten Ranges.
German political author, publicist, and historian.
A former communist who fled to the Soviet Union in 1935, he became part of the "National Committee for the liberation of Germany". In 1945, he came back to East Germany as part of the "Ulbricht group", a special command of politicians and instructors.
In 1949, Leonhard defected from the Soviet Union and fled first to Yugoslavia and later to West Germany. Later he became a lecturer for the Columbia University and the Yale University as an expert on the Soviet Union.
In 1950 he co-founded the short lived Titoist Independent Workers Party Germany (UAPD) which has funded by Yugoslavia.