Für eine Rechtsmedizinerin ist der Umgang mit dem Tod alltäglich. Doch was passiert, wenn sich Beruf und Privatleben auf einmal nicht mehr trennen lassen? Judith O'Higgins schneidet Körper auf, untersucht sie, entnimmt Gewebeproben. Sie hat das schon oft gemacht, hunderte, tausende Male. Doch eines Tages hat sie es mit einem dramatischen Todesfall zu tun, der ihr Leben verändern wird – weil er ihre Arbeit und ihren persönlichen Rückzugsort unwiderruflich miteinander verbindet. Jetzt gewährt sie erstmals einen tiefen und persönlichen Einblick in ihre Arbeit mit dem Tod. Und geht der Frage Welche Spuren hinterlässt der Tod in mir?
I found this book in the criminology section of my library and since it seemed more acessible than the law books they had in that shelf, I picked this up, expecting general knowledge about the work of a Rechtsmediziner or Pathologe, the German equivalent to the British coroner. We do get a rudimentary explanation of the differences between German and British system, since the author was born in Germany but moved to the UK to be with her husband.
The target audience seems to be young people who are unsure yet what to do with their life and are pondering if this might be the right direction for them. The first part of the book concerns how she wound up on this path, and then we get a bunch of recollections from cases she had some connection to, either through her doctorate thesis, her work in Hamburg or London, or through personal connections, making this a mix of autobiography and true crime.
To be honest, this was not what I expected or was in the mood for, but it was a fairly quick read, so I finished it. Due to the content matter, expect all the things that could be triggering.
Judith O‘Higgins gibt dem Leser einen sehr guten Einblick in ihren Alltag als Rechtsmedizinerin.
Dennoch teilt sie auch persönliche Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben mit, die gut darstellen, dass sie trotz eines so anspruchsvollen Jobs, letztlich auch nur ein Mensch ist. Sie vermittelt zudem sehr verständlich medizinische Fakten, die für die jeweiligen Fälle relevant sind. An manchen Stellen, in denen sie über die Mordfälle und über die Zustände der Leichen gesprochen hat, musste ich mich zugegebenermaßen schon etwas zusammenreißen.
Es ist wahrscheinlich ein Buch, welches für eher sehr sensiblen Gemütern eine Herausforderung beim Lesen darstellen könnte, weil es einfach sehr unter die Haut geht. Aber es ist letztlich auch sehr interessant so viel über die Arbeit von Rechtsmedizinern zu erfahren und gleichzeitig über falsche Vorurteile aufgeklärt zu werden.