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Manchmal ist es federleicht: Von kleinen und großen Abschieden
Kann man Abschiednehmen lernen?Das Thema Abschied begleitet uns ein Leben lang. Für Christine Westermann war es wie für viele Menschen von klein auf angstbesetzt. Erst jetzt, in einem Alter, in dem das Abschiednehmen zu einer häufig geübten Praxis wird, gelingt ihr ein offener, zugewandter Blick darauf. Mit unnachahmlichem Charme und Witz erzählt sie von der Kunst, Veränderungen anzunehmen.»Zur letzten Sendung komme ich nicht«, sagte Christine Westermann scherzhaft schon Jahre, bevor an ein Ende der von ihr und Götz Alsmann moderierten preisgekrönten Fernsehsendung »Zimmer frei« auch nur zu denken war. So tief saß ihre Angst vor drohenden Abschieden, dass sie sich nur mit Humor oder totaler Verdrängung zu helfen wusste. Der Humor ist geblieben, aber Christine Westermanns Umgang mit dem Thema Abschied hat sich tiefgehend gewandelt. In ihrem Buch erzählt sie von großen und kleinen Verlusten. Wie schwer wiegt der Abschied von einem Freund, von dem man sicher war, dass er einen überleben würde? Wie leicht kann es sein, eine Stadt, einen Wohnort hinter sich zu lassen, um neu zu beginnen? Wie schwer ist es, an sich selbst zu bemerken, dass Schönheit und Attraktivität verblassen?Natürlich ist die Furcht vor Verlust noch immer dabei, sie wird jedoch gepaart mit neuem Mut, Veränderung anzunehmen. Anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich erzählt Christine Westermann von Erfahrungen und Situationen, die ihre Wahrnehmung geschult und sie auf einen neuen Weg gebracht haben.
- GenresNonfiction
181 pages, Kindle Edition
First published November 9, 2017
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Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
July 22, 2022
Welch ein wunderbares lebensweises Buch, genau zur rechten Zeit auf meiner persönlichen Reise! Ich habe Frau Westermann immer schon gerne zugehört und das Lesen ging leicht von der Hand, auch bei den ernsten Seiten des Themas.
Read
June 15, 2023Ich bin Jahrgang 1972. In meiner Kindheit gab es "Erstes, Zweites, Drittes" - lineares Fernsehen war wichtig, das TV Programm des WDR ein wichtiger Teil. Christine Westermann war immer präsent. Ich kann mich an die "Aktuelle Stunde" mit Plasberg & Westermann erinnern, sogar noch an die "Drehscheibe", aber vor allem "Zimmer Frei!" fand ich wirklich toll.
Von "Zimmer Frei!" verabschiedete sich Christiane Westermann öffentlich, mit einer zelebrierten letzten Sendung. In ihrem Buch "Von kleinen und großen Abschieden" gilt diesem Abschied ein langes, das längste Kapitel. Tatsächlich war mir genau dieses Kapitel aber das, welches mich am wenigsten antitschte. Möglicherweise deshalb, weil ich mich mit diesem am wenigsten identifizieren konnte.
Denn in allen anderen Kapiteln schreibt sie von Abschieden aus ihrem Leben, die einem, die mir, so ähnlich auch passieren können, die einem immer wieder passieren. Von dem Abschied von der Wohnung der Kindheit. Vom Vater. Von der kranken Freundin. Aber auch von Sommern, die sich verabschieden, von Konzertreihen, die zu Ende gehen, vom der bestimmten Stimmung, wenn Schluss ist.
Kapitel, die einen auffordern innezuhalten. Langsam zu lesen, dem Gefühl nachzuspüren, das Christine Westermann mit schönem Stil beschreibt. Präzise und gewandt. Eben gefühlvoll, nie kitschig.
Ich las den letzten Satz am 8. Juli. Just an diesem Tag bimmelte im Podcatcher meines Vertrauens die neue Folge von Kurt Krömers Podcast "Feelings". Folge 30, mit Christine Westermann ... https://www.youtube.com/watch?v=0ahoX...
Von "Zimmer Frei!" verabschiedete sich Christiane Westermann öffentlich, mit einer zelebrierten letzten Sendung. In ihrem Buch "Von kleinen und großen Abschieden" gilt diesem Abschied ein langes, das längste Kapitel. Tatsächlich war mir genau dieses Kapitel aber das, welches mich am wenigsten antitschte. Möglicherweise deshalb, weil ich mich mit diesem am wenigsten identifizieren konnte.
Denn in allen anderen Kapiteln schreibt sie von Abschieden aus ihrem Leben, die einem, die mir, so ähnlich auch passieren können, die einem immer wieder passieren. Von dem Abschied von der Wohnung der Kindheit. Vom Vater. Von der kranken Freundin. Aber auch von Sommern, die sich verabschieden, von Konzertreihen, die zu Ende gehen, vom der bestimmten Stimmung, wenn Schluss ist.
Kapitel, die einen auffordern innezuhalten. Langsam zu lesen, dem Gefühl nachzuspüren, das Christine Westermann mit schönem Stil beschreibt. Präzise und gewandt. Eben gefühlvoll, nie kitschig.
Ich las den letzten Satz am 8. Juli. Just an diesem Tag bimmelte im Podcatcher meines Vertrauens die neue Folge von Kurt Krömers Podcast "Feelings". Folge 30, mit Christine Westermann ... https://www.youtube.com/watch?v=0ahoX...
February 22, 2025
In „Manchmal ist es federleicht“ teilt Christine Westermann ihre Gedanken zum Thema Abschiede auf eine ehrliche und berührende Weise, manchmal wehmütig, doch auch immer mit einer Prise Humor, angereichert mit Beispielen aus ihrem Leben.
Loslassen fällt oft schwer und es gibt sie natürlich, die schweren Abschiede, wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen, die einen ein Leben lang begleiten und auch mit Zeit nicht leichter werden. Und es gibt die Abschiede, die das Alter mit sich bringt: mit 70 fallen einem viele Sachen halt nicht mehr so leicht wie mit 20, 30, 40. Aber muss man sich deshalb das Leben schwer machen? Und dann gibt es natürlich auch die leichten Abschiede, die man selbst plant und von denen man hofft, dass sie das Leben positiv verändern.
Doch für alle Abschiede, egal ob „federleicht“ oder unendlich schwer, gilt: sie öffnen neue Wege, bieten neue Chancen.
In diesem Buch kann sich jeder wiederfinden, ich habe es gern gelesen, es hat mich zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, das noch lange nachhallen wird.
Loslassen fällt oft schwer und es gibt sie natürlich, die schweren Abschiede, wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen, die einen ein Leben lang begleiten und auch mit Zeit nicht leichter werden. Und es gibt die Abschiede, die das Alter mit sich bringt: mit 70 fallen einem viele Sachen halt nicht mehr so leicht wie mit 20, 30, 40. Aber muss man sich deshalb das Leben schwer machen? Und dann gibt es natürlich auch die leichten Abschiede, die man selbst plant und von denen man hofft, dass sie das Leben positiv verändern.
Doch für alle Abschiede, egal ob „federleicht“ oder unendlich schwer, gilt: sie öffnen neue Wege, bieten neue Chancen.
In diesem Buch kann sich jeder wiederfinden, ich habe es gern gelesen, es hat mich zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, das noch lange nachhallen wird.
January 9, 2020
4,5*
Schönes Buch, geschrieben in lockerem, ehrlichem, uneitlem Ton, über die kleinen und großen Abschiede im Leben, darüber dass Abschied nicht immer etwas Negatives sein muss, dass manche im Vorfeld größer und schlimmer scheinen, als sie tatsächlich sind. Christine Westermann erzählt auch vom Umgang mit dem Älterwerden, mit persönlichen Macken, Befindlichkeiten und Ängsten, und man erfährt so einiges Persönliches aus ihrem Leben. Ich habe den Eindruck einer sehr bodenständigen, symphatischen Person bekommen. Ich mochte sie immer schon als Moderatorin, jetzt mag ich sie auch als Schriftstellerin.
Schönes Buch, geschrieben in lockerem, ehrlichem, uneitlem Ton, über die kleinen und großen Abschiede im Leben, darüber dass Abschied nicht immer etwas Negatives sein muss, dass manche im Vorfeld größer und schlimmer scheinen, als sie tatsächlich sind. Christine Westermann erzählt auch vom Umgang mit dem Älterwerden, mit persönlichen Macken, Befindlichkeiten und Ängsten, und man erfährt so einiges Persönliches aus ihrem Leben. Ich habe den Eindruck einer sehr bodenständigen, symphatischen Person bekommen. Ich mochte sie immer schon als Moderatorin, jetzt mag ich sie auch als Schriftstellerin.
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