Während in der heimatlichen Milchstraße die ersten Großoffensiven cappinscher Pedotransferer für Angst und Schrecken sorgen, sind in der Sombrero-Galaxis Ovaron und die Terraner weiterhin auf der Flucht vor den Takerern und auf der Suche nach dem verschollenen Volk der Ganjasen. Ein Hyperimpuls aus dem Nichts ist der Beginn einer phantastischen und gefährlichen Jagd - und das Signal für den »Dieb von Gruelfin«. Florymonth, das unheimliche Wesen, zwingt Perry Rhodan und Atlan dazu, die Bewußtseine Ovarons und Merceiles aufzunehmen, bevor sie sich ihm anvertrauen und in die Unendlichkeit geschleudert werden. Sie finden schließlich das Versteck der Ganjasen - aber sie treffen auf erbitterte, mächtige Feinde, denen nichts unwillkommener ist als die Rückkehr ihres eigenen Ganjos...
William Voltz was the pen name of German science fiction author Wilhelm Karl Voltz.
He was a member of the 'Perry Rhodan' writing team since 1962 and served as a longtime head writer for the series. He is considered a major - and lasting - influence on the character of the franchise.
Other pseudonyms include Detlef Kaufmann und Ralph Steven.
So langsam begreife ich, warum der Cappin-Zyklus unter den Perry-Fans so unbeliebt ist, der vorliegende Silberband ist m.E. einer der langweiligsten und uninsperierenden, den ich besher gelesen habe; seltsamerweise kam mir das in den 60er/70er Jahren beim lesen der Hefte nicht so vor, aber das mag an meiner jugendlichen Lese-Unerfahrenheit bzw. der damaligen mangelnden kritischen Auseinandersetzung mit der Rhodan-Serie gelegen haben. Rhodan ist mit dem Ganjo Ovaron in dessen Heimatgalaxis Gruelfin unterwegs um nach dem Volk der Ganjasen zu suchen, während eines Risiko-Einsatzes werden Rhodan/Ovaron und Atlan/Merceile in die Fänge einer Ganjasen-Sekte entführt, aus der sie sich schließlich befreien können, während in der Heimatgalaxis ein gewisser Balton Wyt auf die Spur einer Cappin-Invasion der Milchstraße kommt. Wie bereits gesagt, ein Zyklus voller unwahrscheinlicher Ereignisse, die Exposes geraten m.E. während des Zyklus immer mehr außer Kontrolle, ich kann gar nicht die Deus Ex Machina-Ereignisse aufzählen, die den ganzen Zyklus als ein Techno-Babbel-Feuerwerk entlarven. War der Cappin-Zyklus am Anfang mit der Invasionsgefahr durch das Imperium Dabrifa und die Zeitversetzung des Solsystems in die Zukunft, die Second Genesis Krise, den Todessatellit der Cappins, die Zeitreisen in die Vergangenheit, die Rettung von Ovaron und Merceile etc.pp. noch einigermaßen interessant, so ist seit dem Flug der MARCO POLO nach Gruelfin die Ereignisse und der Zyklusfortschritt nur noch langweilig und kommt vor lauter unwahrscheinlicher Action- und Kampf-Ereignisse nicht so richtig voran. Es ist einfach unglaubwürdig, dass das Volk der Ganjasen mehr als 200.000 Jahren auf ihren Herrscher, den Ganja wartet, dass eine ganze Kleingalaxis sich im Hyperraum verbirgt, dass Rhodan und Atlan sich auf einen solch gefährlichen Weg aufmachen, dass Balton Wyt zu einem Telekineten ausgebildet wird (!!!) etc. Aber wenn man weiß, dass der Cappin-Zyklus nur von 4 Leuten geschrieben wurde (die zwei Romane von KHS fallen da nicht schwer ins Gewicht), dann weiß man, unter welchen Bedingungen dieser Zyklus entstanden ist...
Während in der heimatlichen Milchstraße die ersten Großoffensiven cappinscher Pedotransferer für Angst und Schrecken sorgen, sind in der Sombrero-Galaxis Ovaron und die Terraner weiterhin auf der Flucht vor den Takerern und auf der Suche nach dem verschollenen Volk der Ganjasen. Ein Hyperimpuls aus dem Nichts ist der Beginn einer phantastischen und gefährlichen Jagd - und das Signal für den »Dieb von Gruelfin«. Florymonth, das unheimliche Wesen, zwingt Perry Rhodan und Atlan dazu, die Bewußtseine Ovarons und Merceiles aufzunehmen, bevor sie sich ihm anvertrauen und in die Unendlichkeit geschleudert werden. Sie finden schließlich das Versteck der Ganjasen - aber sie treffen auf erbitterte, mächtige Feinde, denen nichts unwillkommener ist als die Rückkehr ihres eigenen Ganjos...