Die Drachenkrieger Jivvin und Ni’yo hassen einander, seit sie sich das erste Mal begegnet sind. Obwohl sie als Waffenbrüder im Tempel des Kriegsgottes Am’chur aufwachsen, scheint es ihr Schicksal zu sein, sich gegenseitig umbringen zu müssen. Eines Tages werden sie aufgrund einer alten Schuld an ihre Erzfeinde, die Schattenelfen, ausgeliefert. Doch sie können fliehen – aneinander gekettet. Von nun an sind sie aufeinander angewiesen. Da entdeckt Jivvin, dass er noch ganz andere Gefühle für seinen Kontrahenten Ni’yo hegt.
ich bin leider sehr enttäuscht. Die Handlung klang gut und vielversprechend und ich hatte einige Erwartungen. Ich hab ehrlich gesagt gar keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Für Krieger waren mir die beiden zu lasch. Charaktere, die keinen Einfluss auf die Handlung hatten, störten mich extrem (ich sag nur die Schwester) Ich hab keinen Schimmer wie lang die Kette war mit der sie verbunden waren und die Erklärung für alles am Ende hat mehr fragen aufgeworfen als beantwortet (und ein heulendes 'waruuuuuum' aus meiner Kehle gedrückt) obwohl ich gehofft habe das es das ganze noch rettet. Ich finde es schade weil sehr viel Potenzial verschenkt wurde. :( meinen Geschmack hat es leider gar nicht getroffen aber ich kann es verstehen wenn es Leuten gefällt :)
Ni'yo und Jivvin hassen sich schon seit ihrer ersten Begegnung, welche damals alles andere als friedlich verlief.
Ihr Hassempfinden füreinander ist über die Jahre hinweg stets gewachsen, obwohlkeiner so genau weiss, warum sich die beiden hassen, warum sie einfach nicht richtig miteinander klar kommen.
Durch eine alte Schuld, werden sie an ihre Erzfeinde - die Schattenelfen - verkauft und ausgeliefert. Kurz bevor sie getötet werden sollten, gelingt ihnen gemeinsam die Flucht, wobei es sich als großes Problem darstellt, dass sie aneinander gefesselt sind.
Auf der Flucht selbst entdecken sie ihre Gefühle füreinander, müssen lernen, einander zu vertrauen und den Hass in sich loszuwerden, welcher ihren Tod bedeuten könnte.
Der Schreibstil hat mir vom Aufbau her wirklich gut gefallen. Es ist nicht mein erstes Buch aus dem Genre und wird sicherlich auch nicht mein letztes sein, aber Sandra Gernt hat mir diesem Buch etwas völlig anderes geschaffen, als das, was ich bislang gelesen habe.
Die beiden Krieger hassen sich von Anfang an und doch hatte ich manchmal das Gefühl, dass bereits dort mehr dahinter steckt.
Bei ihren Kämpfen im Tempel der Am'churi spürte man oft ein gewisses Mass an Vertrauen und.. ich will nicht sagen Spaß, aber oftmals hatte ich das Gefühl, dass ihre Kämpfe lediglich nur noch aus kleinen Neckereien bestehen, wie z.B. an der Stelle, wo Jivvin seinen Kontrahenten darauf aufmerksam macht, das er doch einen "Zahnstocher" in seinem Arm stecken hat, der rein zufällig ihm - also Jivvin - gehört.
Die Vergangenheit der beiden spielt eine große Rolle und erst im Laufe des Buches gelingt es ihnen, auch darüber zu reden, einander anzuvertrauen, auch wenn sie eigentlich schon jahrelang befreundet sind.
Das sich die Gefühl der beiden eher langsam entwickelt haben und es hauptsächlich um die Hintergrundstory der beiden geht, um die Flucht und die daraus resultierenden Probleme fand ich wiederrum wirklich angebracht. Eine bestimmte Szene ist mir dabei allerdings in schlechter Erinnerung geblieben und ich hätte sie nicht unbedingt mit ins Buch genommen, aber ich bin ja auch nicht die Autorin. ;)
Alles in allem hat mir das Buch wirklich viel Spaß gemacht und ich habe es gestern innerhalb von einem Tag durchgelesen, TROTZ dass ich noch Arbeiten war, den Haushalt geschmissen und viele andere Dinge getan habe. :D
Wer sich von einer Fantasystory "verführen" lassen will, welche Guy - Elemente aufweist, an einigen Stellen aber auch recht brutal sein kann - für Leute, die zartbesaitet sind, zu denen ich mich aber nicht zähle - dann ist er oder sie hier genau richtig und sollte in dieses Werk von Sandra Gernt reinschnuppern.
Ich werde mir den Nachfolge Band "Die Meister der Am'churi" bei Gelgenheit bestimmt noch zulegen.
Ich würde eigentlich 4,5 Sterne geben, es war ein echt gutes Buch mit nur ein paar kleinen Mankos. Die Story und die Charaktere an sich stehen im Gegensatz zu vielen anderen Homoerotischen Büchern eher im Vordergrund, erst wirklich spät entwickelt sich etwas zwischen den beiden Protagonisten und es kommt auch nur eine Sexszene zum Schluss, das Buch ist nicht wirklich als Erotik-Roman zu bezeichnen, es ist in der Tat eher Romance und Fantasy, natürlich auch nicht zu vergleichen mit einem Herr der Ringe, aber ich denke das sollte jedem klar sein. War aufjendefall mal irgendwie anders, aber auf eine gute Weise, zwar hätte ich vielleicht doch noch ein bisschen mehr, vor allem gegen Schluss erwartet, also die Liebe kam durchaus raus, aber ich hätte auch ganz gern noch ein bisschen glückliches Nachwirken gehabt, so ein friedliches Wiedereinkehren in das normale Leben, das kam recht kurz nachedm sie einmal zueinander gefunden hatten, war aber dennoch sehr süß. Ich fand die Charaktere waren sehr gut charakterisiert, authentisch und man konnte die Entwicklung der Gefühle gut nachvollziehen. Die Story und Zuneigung entwickelt sich angemessen, nicht zu schnell, wie es oft der Fall ist und es bleibt bis zum Schluss spannend. Ich fand es gut das wirklich eine eigene kleine Welt aufgebaut wurde in dem kurzen Umfang, sprich das Leben im Tempel der Am'Churi Krieger und ihre speziellen Fähigkeiten und das Leben unter/mit den verschiedenen Göttern. Aufjendefall ein empfehlenswertes Buch für Liebhaber des Genres.
Viele sagen ja, dass sie "Die Ehre der Am'churi" besser finden als "Nayidenmond" von Sandra Gernt. Ehrlich gesagt kann ich dem in keinster Weise zustimmen. Die ganze Geschichte wirkt, als hätte sich die Autorin beeilen müssen, um mal schnell irgendein Buch zusammen zuschreiben. Da sieht man am Anfang zwei Erzfeinde: Jivvin und Ni'yo. Die beiden können sich partout nicht leiden. Dann werden sie durch die Elfen aneinander gekettet und nur wenig später erzählen sie sich schon was von ihren Familien. Wo bleibt da die Realität? Zudem wird Ni'yo immer wieder als starker Charakter dargestellt und trotzdem ist er ständig bewusstlos, heult oder bekommt nur einfach immer wieder Angst. Die Autorin mag zwar versucht haben, die Charaktere in einem Wandel darzustellen, aber gelungen ist es ihr nicht. Ebenso undurchsichtig fand ich zeitweise ihre Beschreibungen: Im ersten Moment schrieb sie von den Göttern und im nächsten Moment nutzte sie schon die Namen als Götter unverändert als Bezeichnung für die Menschen, die diesen Göttern dienen. Was mich besonders stutzig gemacht hat, ist der Fakt, dass Jivvin Ni'yo schon bei ihrer ersten Liebesnacht gedanklich als Geliebten bezeichnet. Da geht mir persönlich wieder alles zu schnell.
Sandra Gernt hätte wohl gut daran getan, die Entwicklung etwas zu verlangsamen und dafür ein etwas längeres Buch in Kauf zu nehmen.
Da mir aber ansonsten die Handlung recht gut gefallen hat, gibt es von mir gerade noch 4 Sterne. Wäre es möglich, hätte ich aber nur 3,5 gegeben.
Die Geschichte von Ni'jo und Jivvin, die sich von Kindheit an hassen ist literarisch eher einfach gestrickt. Die Motive ihrer Abneigung erschließen sich nicht wirklich, manches ist unstimmig - ich überlege gerade, wie man sich immer wieder gegenseitig die Hemden aus und anzieht, obwohl man mit zwei Händen aneinander gekettet wurde, irgendwie kann das nicht wirklich funktionieren. Aber zu lesen, wie diese beiden jungen Krieger gemeinsam gegen ihre Feinde bestehen müssen, wie aus ihrem Hass zunächst Unsicherheit und ganz langsam Zuneigung und sogar Liebe entsteht, ist Lese Vergnügen pur. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es hat großen Spaß gemacht. Das Ende ist etwas zu pathetisch und überhastet, aber trotzdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung, 3,5 gut gelaunte Sterne von mir für "Die Ehre der Am'churi"!
Man mag meinen Geschmack was solche schriftlichen Ergüsse angeht, anzweifeln, aber mit diesem Buch ist der Autorin echt ein Treffer gelungen. Die Geschichte (auch wenn es übelste Fantasy ist) baut sich realistisch aus, zumindest was die Gefühle der Charaktere angeht. Es nicht so, dass sie sich einen Tag hassen und dann plötzlich nachts ihre Liebe erklären. Die Gefühle wandeln sich langsam, Schritt für Schritt und man leidet mit ihnen und hofft, dass am Ende Alles gut wird. Und wenn dann die entscheinde Liebesszene kommt, schwelgt man im siebten Himmel...
So spannend die Dynamik der Feindschaft auch ist, wirkt die Entwicklung der emotionalen Bindung zwischen den Charakteren etwas überstürzt. Die romantische Wendung, Jivvins Entdeckung tieferer Gefühle für Ni'yo hat großes Potenzial, erreicht aber nicht ganz die Tiefe, die sie könnte. Die Beziehung der beiden hätte sich über einen längeren Zeitraum entwickeln können.