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Das Spiel der Götter #3

Im Bann der Wüste

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Das Jahr des Wirbelwinds, des lange prophezeiten großen Aufruhrs, ist angebrochen und erschüttert das Reich der Sieben Städte in seinen Grundfesten. Die Seherin Sha'ik sammelt ihre Armee um sich, das ganze Land rebelliert gegen das Joch der malazanischen Eroberer, und inmitten dieses chaotischen Hexenkessels versucht der unerfahrene Kommandant Coltaine mit seinen Leuten verzweifelt, eine vieltausendköpfige Flüchtlingstruppe in Sicherheit zu bringen. Doch während die erschöpften malazanischen Soldaten um das Leben ihrer Schützlinge kämpfen, erfüllt sich in der heiligen Wüste Raraku das Schicksal der jungen Felisin - und das jenes uralten Wanderers, der ein schreckliches Geheimnis hütet, dessen Enthüllung katastrophale Folgen haben könnte.

608 pages, Paperback

Published October 1, 2001

13 people are currently reading
61 people want to read

About the author

Steven Erikson

129 books15.1k followers
Steven Erikson is the pseudonym of Steve Rune Lundin, a Canadian novelist, who was educated and trained as both an archaeologist and anthropologist. His best-known work is the series, the Malazan Book of the Fallen.

http://us.macmillan.com/author/steven...

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Community Reviews

5 stars
137 (54%)
4 stars
85 (33%)
3 stars
29 (11%)
2 stars
1 (<1%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Die.
126 reviews6 followers
August 24, 2021
4.5/5

Eine der besten und intensivsten Szenen war die, als Duiker auf der Stadtmauer stand und etwas mit ansehen musste. Gänsehaut pur.

Die Komplexität ist weiterhin sehr sehr hoch, dadurch dass man aber langsam rein kommt wird es Stück für Stück leichter manches zu verstehen bzw sich überhaupt Gedanken dazu machen zu können.

Wir folgen hier den Figuren und entdecken immer mehr die Welt, die Kulturen usw. Es gab viele großartige Szenen. Den halben Stern Abzug gibt's für die relativ schwachen Schlachtenszenen.

Das Spiel der Götter ist mit nichts anderem zu vergleichen.
Profile Image for Tintendrache.
279 reviews14 followers
December 31, 2023
Update vom Reread: Immer noch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Hier werden endlich einige der Fragen beantwortet, die in den ersten Bänden aufgeworfen werden, aber vielleicht versteht man hier die Welt auch einfach langsam und hat einen besseren Überblick.
Und die letzten 100 Seiten ... puh, ich habe wieder geweint, auch wenn ich wusste, was passiert.

Bis jetzt der beste Band der Reihe und auch der, bei dem mir klar geworden ist: Diese Reihe liest du zu Ende. Diese Reihe wird einer deiner all time favorites. Diese Reihe gefällt dir deutlich besser, als Game of Thrones (hat sie nicht gesaaaagt! Doch, hat sie).
Das Magiesystem: Wow.
Die Charaktere: Wow.
Der Schreibstil: Wow.
Die letzten 100 Seiten: WILLST DU MICH VERARSCHEN? DAS KANNST DU MIR NICHT ANTUN! NEEEIIIIIN!
Ganz ehrlich? Ich musste bei einem Dark Fantasy Roman noch nie gegen Tränen ankämpfen. Hier schon. Die zwei Kapitel, relativ am Ende, haben mir das Herz gebrochen.
Ich gehe jetzt was Fröhlicheres lesen und hasse mich dafür, nicht direkt Band 4 gekauft zu haben 😅
128 reviews9 followers
October 2, 2022
"Kann die Wirklichkeit selbst genarrt und dazu gebracht werden, auf einer Unwirklichkeit zu bestehen?"

Als ich meine Augen aufschlug, konnte ich die Magie auf meiner staubtrockenen Zunge schmecken. Die schaukelnden Bewegungen ließen mich erahnen, wo ich mich diesmal befinde. Auf der Silanda, einem alten und verschollenen Schiff, inmitten eines der älteren Gewirre, einem der Pfade, auf dem die Götter und die Aufgestiegenen die Welt der Magie durchwandern. Kulp versucht einen Weg für ins zurück in die Welt der Sterblichen zu finden oder einen zu erschaffen, doch scheint dies nicht so einfach zu sein. Er versucht es mit Hilfe seines Meanas-Gewirrs, dem Pfad der Schatten und Illusionen. Nicht gerade das, was ich in meinem jetzigen Zustand gebrauchen kann. Aber ich habe das nunmal nicht in der Hand. Ich scheine gar nichts mehr in der Hand zu haben und zum Spielball der Götter geworden zu sein. Und dann geht alles ganz schnell! Ich erinnere mich nur noch an den Drachen, seine niederdrückende Macht und das Feuer überall. Laute und grausige Schreie von lebenden Fackeln, die an mir vorbeirennen. Ich höre sie jetzt noch. Und dann, im nächsten Augenblick nichts mehr. Als ich wieder zu mir komme, finde ich mich mitten in der Raraku wieder. Bei mir Kulp, der Priester Hedoric, Baudin und Felisin. Und der Vermummte, der uns stets auf den Fersen ist. Er spielt mit uns wie die Katze mit der Maus, ehe sie das Interesse an ihr verliert oder sie endgültig mit ihrer Pranke zermalmt.

Ich weiß, dass es auch Fiedler nicht besser ergeht. Er, Crokus und Apsalar können gar nicht so weit von mir entfernt sein. Ich spüre es. Und sie wissen sicher, dass sie Teil einer Intrige sind, die sie weder ermessen noch durchblicken können. Und auch Icarium und sein Begleiter Mappo werden benutzt. Ein Gefühl sagte mir, dass Iskaral Pustl, der Hohepriester des Schattens, die Fäden in der Hand hält. Iskaral ... mit seinem irrem Gerede. Blickt überhaupt jemand durch, bei dem was er den ganzen Tag von sich gibt? Ich habe das Gefühl, dass alles was er sagt eine wichtige Wichtigkeit ist, aber mir schwirrt der Kopf davon. Ich bin müde von der müden Müdigkeit und erschöpft von der erschöpfenden Erschöpfung. Jetzt fange ich auch schon mit dem irren Gerede an, dabei fordern die Machenschaften des Schattens meine absolute Aufmerksamkeit. Ich darf mir keine Fehler erlauben, sonst wird diese Wüste mein elendiger Tod sein.

"Im Bann der Wüste" ist der dritte Band von Steven Eriksons irrer Reihe "Das Spiel der Götter". Und eines kann ich euch sagen: Diese Reihe fordert mich wirklich. Sie möchte meine ungeteilte Aufmerksamkeit und lauert eifersüchtig auf mein Auftauchen. Es ist definitiv keine Buchreihe für zwischendurch. Nein! Mit jedem Band muss man sich in Ruhe beschäftigen, denn Erikson serviert uns die Informationen zu dieser imperialen und sehr komplexen Geschichte nicht auf dem Silbertablett! Der Leser muss schon ein wenig mitarbeiten, seine grauen Zellen anstrengen und gut zuhören.
Meine Begeisterung für diese Buchreihe ist weiterhin ungebrochen und nach wie vor zieht sie mich total in ihren Bann. Die Charaktere sind durchweg interessant und teilweise auch schwer zu durchschauen. Für mich seit "Rad der Zeit" und "Sturmlichtchroniken" mal wieder eine wirklich geniale und epochale Story, in der ich absolut versinken kann!

"Der Historiker, der jetzt ein Zeuge ist, und der in dem Glauben dahintorkelt, er würde überleben. Zumindest lange genug, um die Einzelheiten auf Pergament niederzuschreiben, in dem gebrechlichen Glauben, dass die Wahrheit eine lohnenswerte Sache ist. Dass die Geschichte dieses Trecks eine Lektion wird, die beachtet wird. Ein zerbrechlicher Glaube? Eine glatte Lüge, ein Irrglaube der schlimmsten Sorte. Die Lektion, die uns die Geschichte erteilt, ist, dass niemand aus ihr lernt."
31 reviews
May 7, 2025
Buch 3, und man erfährt langsam genug über die Welt, sodass die ersten beiden Bücher Sinn ergeben. 10/10 Worldbuilding, -10 dafür, dass alle Frauen anscheinend "Schätzchen" heißen, alle, auch noch so ungebildeten Soldaten die größten Philosophen sind und unsere Helden mal wieder die Welt retten müssen... 3/5 :))
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Anja.
188 reviews53 followers
May 15, 2022
This is not a rating for book #3 in the series, but the second book of #2 Deadhouse Gates (as its split in 2 in the german version and its organized well on goodreads)

The book Deadhouse Gates is darker than the first book. I needed to pause for days sometimes because it felt very intense and though. Its a lot of madness and despair. Nonetheless its a very good book, the characters and how the strings of the stories of them come together.
Profile Image for R. A. Strich.
310 reviews17 followers
September 23, 2024
The ending deserved 5 stars.
But unfortunately there was too much stuff in the beginning that I didn't enjoy enough...
If not for the ending, it would probably be a high 3 stars book, but damn it was just too good!

Deadhouse Gates overall would prob. still be at the border of 3 & 4 stars though.
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews80 followers
August 24, 2016


Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl Das Reich der Sieben Städte als auch "Im Bann der Wüste". Im Original erschien der zweite Band unter dem Titel Deadhouse Gates, für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

Im Reich der Sieben Städte existiert eine alte Prophezeiung. Wenn die Zeit reif ist, wird sich die Göttin des Wirbelwinds in der heiligen Wüste Raraku erheben und den Kontinent in einen Aufstand führen, der die Menschen vom Joch ihrer Unterdrücker befreit. Als die Rebellion mit blutdürstiger Wut ausbricht, trifft sie die malazanischen Besatzer jedoch völlig unvorbereitet. Einzig Faust Coltaine schätzte die Situation richtig ein. Nun liegt das Leben tausender malazanischer Flüchtlinge in seinen Händen. Ihre verzweifelte Reise führt sie quer über den Kontinent und wird in die Geschichte eingehen.
Die Säuberungen der Imperatrix ließen den Adel ausbluten. Die neue Mandata setzt den Willen ihrer Herrin erbarmungslos durch. Sie schickte sogar ihre eigene Schwester, Felisin Paran, als Sklavin in die Otataral-Minen. Doch Felisins Schicksal nimmt durch die Rebellion des Wirbelwinds eine unerwartete Wende und so tastet sie sich blind voran in eine Zukunft, die mehr als ungewiss ist.
Währenddessen erreichen zwei abtrünnige Brückenverbrenner unbemerkt von den Augen der Imperatrix ebenfalls das Reich der Sieben Städte. Kalam Mekhar und Fiedler haben geschworen, Apsalar nach Hause zu bringen, ihre Mission verfolgt allerdings noch ein weiteres Ziel. Ein Ziel, das potentiell tödlich ist.
Der Wirbelwind erfasst sie alle. Wenn der Staub sich legt, welche Geheimnisse wird er offenbaren?

Ich möchte Lobeshymnen singen, die das gesamte Universum erreichen. Man weiß nicht, was wirklich gute Fantasy – Literatur ist, bevor man „Das Spiel der Götter“, dieses harmonisch komponierte Epos, gelesen und verstanden hat, was in diesem Genre alles möglich ist. Erikson geht in der Konzipierung seines Meisterwerks einen Schritt weiter als alle anderen Fantasy – Autor_innen, die mir bisher begegnet sind. Er hat keine Angst vor den gigantischen Dimensionen seiner Welt und füllt diese mühelos mit Leben. Im zweiten Band, der für den deutschen Markt in Das Reich der Sieben Städte und "Im Bann der Wüste" geteilt wurde, geleitet er seine Leser_innen in das Reich der Sieben Städte – ein harter, ungastlicher Wüstenkontinent, von der Sonne gebleicht und ausgetrocknet. Die Menschen, die dort leben, sind nicht minder hart und unnachgiebig. Heiße Wut und Leidenschaft erfüllen ihr Blut, sie sehnen sich nach Freiheit. Es wunderte mich, dass die Imperatrix ihre Unzufriedenheit so lange übersah, denn die spannungsgeladene Atmosphäre der Feindseligkeit war zum Schneiden dick und unmöglich zu ignorieren. Die Prophezeiung des Wirbelwinds ist alt, es hätten zahlreiche Möglichkeiten bestanden, die Rebellion im Keim zu ersticken. Erikson deutet an, dass der alte Imperator genau das getan hätte, was mich zu der Überlegung führte, ob das Imperium mittlerweile Ausmaße erreicht hat, die für die Imperatrix nicht mehr zu kontrollieren sind. Ist sie überhaupt geeignet, das malazanische Imperium zu regieren? Im Reich der Sieben Städte versagt sie auf ganzer Linie und lässt das Land in einen blutigen, extrem brutalen Bürgerkrieg stürzen, dem sich keiner der Charaktere entziehen kann. Mir gefiel die Mischung aus neuen und bereits bekannten Figuren außerordentlich gut, was auch daran liegt, dass Erikson zwar ein völlig neues Setting etabliert und eine neue Geschichte erzählt, aber niemals die bisherigen Ereignisse aus den Augen verliert. Er arbeitet die neue Handlung in den bestehenden Kontext ein, wodurch der inhaltliche Bruch weniger radikal ausfällt, als ich erwartet hatte. Ich hatte keine Schwierigkeiten, Beziehungen zu den neuen Charakteren aufzubauen und war besonders von Duiker angetan, einem Historiker, der Coltaines Flüchtlingszug begleitet. Felisin hingegen ist eine dieser Figuren, die faszinieren, ohne zu sympathisieren. Ihr tragisches Schicksal fesselte mich, obwohl ich sie selbst unerträglich fand. In ihren jungen Jahren ist sie bereits verbittert, hasserfüllt, gemein und niederträchtig, doch Erikson lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihre furchtbare Persönlichkeit ausschließlich das Ergebnis dessen ist, was ihr widerfährt. Ich schwankte bei Felisin stets zwischen Mitleid und tiefer Abneigung, wollte sie abwechselnd in den Arm nehmen und erwürgen. Dieses Spiel meiner Gefühle machte mir unheimlich viel Spaß, weil ich es äußerst unterhaltsam fand, mich beim Lesen selbst zu beobachten. Irgendwann im Laufe dieser Selbstreflexion wurde mir auch klar, dass Erikson die Wege seiner Figuren so anlegt, dass sie sich früher oder später begegnen müssen. Er schlüpft in die Rolle des Schicksals und verknüpft ihre Leben durch eine höhere Bedeutung, ohne dabei seinen schrägen Sinn für Humor zu verlieren. Ganz nebenbei bietet er darüber hinaus eine Vielzahl von Informationen über sein komplexes Universum an, sodass ich beiläufig dazu lernte und sich mein Bild dieser Welt verdichtete. Ich liebe ihn dafür.

Wie konnte ich nur glauben, ich wüsste irgendetwas über die High Fantasy? Wie konnte ich glauben, ich hätte Erfahrung mit diesem Genre? Gar nichts wusste ich. Es fühlt sich an, als hätte ich das Genre all die Jahre nur in verwaschenen Farbtönen gesehen. Erst Steven Erikson öffnete mir die Augen und ließ für mich strahlende, brillante Farben explodieren, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Er ist ein wahrer Meister, der König der High Fantasy, vor dem ich mein Knie voller Ehrfurcht beuge. Er versetzt mich in Erstaunen, lässt mich lachen und weinen und fordert mich mit jedem Satz heraus. Seiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ich kann einfach immer noch nicht fassen, dass ein einzelner Mann in der Lage ist, eine Geschichte zu schreiben, die so… so… mir fehlen die Worte. Es gibt wirklich keinen Begriff, der die schiere Perfektion der Reihe „Das Spiel der Götter“ hinreichend beschreibt. Aber eines weiß ich. Im Duden sollte neben dem Ausdruck „schriftstellerische Brillanz“ ein Foto von Steven Erikson abgebildet sein.
Profile Image for Sarah .
437 reviews28 followers
February 16, 2025
Mit diesem Teil konnte ich endlich richtig in die Geschichte eintauchen und hatte nicht mehr das Gefühl, wie ein verlorenes Reh auf offener Straße zu stehen - vieles liegt zwar immer noch im Dunkeln, aber mit einer Grundorientierung weiß man wenigstens, was im Dunkeln liegt.

Steven Erikson kann hervorragend erzählen. So gut, dass man sich selbst in der Wüste wähnt, die trockenen Lippen ableckt und den rauen Sand auf der Haut spürt. Ich war gefesselt von den Geschehnissen, von den Charakteren und der Welt. Auch hier wieder hervorragende Charakterarbeit, es wirkt fast schon unheimlich wie leichtfertig sind Erikson manchmal eines Charakters entledigt, in den er so viel Arbeit gesteckt hatte. Der Autor ist wohl auch ein sehr begnadeter Beobachter, einige seine Äußerungen sind dermaßen gut auf den Punkt gebracht und scharf beschrieben.
Für mich immer noch DIE Entdeckung seit langem im Bereich Fantasy und ich freue mich unglaublich weiter lesen zu dürfen.
Profile Image for Cornelia.
258 reviews1 follower
September 2, 2012
In parts even more fascinating than the two (German) books before!

*Edit after re-read: It remains one of the most moving books I've ever read.*
20 reviews1 follower
May 7, 2015
Wie nicht anders von Erikson zu erwarten, war auch der dritte Teil der Reihe ein unglaublich episches und komplexes Leseerlebnis, das richtig Spaß gemacht hat.
Displaying 1 - 12 of 12 reviews

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