Etwas stimmt nicht mit der Welt Amarelle. Die Sterne taumeln. Die Jahreszeiten geraten durcheinander. Das Wetter macht, was es will. Lediglich die Priester eines abgelegenen Klosters scheinen seltsam unaufgeregt. Vier Verbündete sollen in einer verdeckten Expedition Licht ins Dunkel bringen und stoßen auf ein furchtbares Geheimnis …
Die Sturmpriester sind eigentlich ein unbedeutender Orden. Sie leben in einem Kloster am Ende der Welt und pflegen eine Gabe für treffsichere Wettervorhersagen. Doch eines Tages wird ein Graf ermordet, der ausgerechnet das Geheimnis hinter dieser Fähigkeit lüften wollte. Seine Witwe möchte es nun erst recht. Sie stellt eine Expedition zusammen: Eine gescheiterte Ritterin, ein resignierter Spion, eine traurige Attentäterin und ein berühmter Magier. Gemeinsam machen sie sich auf, um der fernen Tempelstadt Kett ihr Geheimnis zu entlocken. Und das Wissen, das sie finden, entpuppt sich tatsächlich als atemberaubend. Doch wie gebraucht man es am besten? Was nützt der Welt und was bringt sie in Gefahr? Und wie groß ist die Versuchung, damit bloß die Lücken und Fehler im eigenen Leben zu tilgen?
Thilo Corzilius, 1986 in Dortmund geboren, lebt und arbeitet in Freiburg. Er pflegt eine Leidenschaft für Regenwetter und liebt Reisen in Länder mit rauer Landschaft - zum Beispiel Schottland oder Island. Außerdem denkt er sich für sein Leben gerne Geschichten aus, von denen es manche zwischen zwei hübsche Buchdeckel schaffen.
Das war leider gar nichts. Schon der Beginn war sehr temporeich, was an sich noch nichts schlimmes ist. Doch dabei fehlte etwas ganz wichtiges: Authentizität. Die fehlt dem Buch komplett. Das wirkt so gewollt und plump. Man merkt dass der Autor seine Figuren an diesen und jenen Punkt braucht und hinbringen will und dann wird das getan. Ob das ganze Glaubwürdig wirkt, spielt offenbar keine Rolle.
Dann sind die Dialoge und Gedankengänge der Figuren zu schlecht. Wenn man die Sätze ein wenig umbaut, könnte das ganze schon wieder natürlicher und authentischer wirken. Tut es nur halt leider nicht. Handwerklich ist das total drittklassig.
Figur X hat nen Kampf und ihr Arm steht dann von einem magischen Feuer in flammen. Dazu sei gesagt dass sie den Arm danach kaum noch benutzen kann und er ganz schlimm vernarbt ist. Es ist also richtig schlimm. Doch während ihr Arm brennt schafft Figur X tatsächlich noch zu reden. Einen Satz, aber wenn mein Arm gerade gegrillt wird bringe ich keinen geraden Satz mehr raus. Sie wirkte in der Szene noch recht fit...
Die Gruppe ist zusammen und macht sich auf ein großes Geheimnis zu lüften. Und was machen sie? Genau, danach trennen sie sich und schreien das Geheimnis in die Welt hinaus. Figur Y ist in ihrem Orden und erzählt das Geheimnis und die Leute vom Orden sagen so sinngemäß: ah cool dann greifen wir die an, übernehmen den Laden und reisen es uns unter den Nagel. Tja, und Figur Y steht dann da und sagt sich so "hm...Angriff, Kampf...und was macht dann mein Orden mit den...hm, war vielleicht nicht so gut dass ich das Geheimnis verraten habe" ACH NEEEEE SAG BLOß 😱 ey, ehrlich, das hab ich von vornherein gewusst worauf das hinausläuft aber keiner hat mal 2 Sekunden nachgedacht. Und warum nicht? Genau, weil der Autor ja seine Geschichte erzählen will und deswegen das so und so laufen muss. Dass das ganze so dermaßen plump wirkt, interessiert dabei nicht.
Dann die moralischen Botschaften. Ich bin ein großer Fan davon wenn Autoren so moralische Botschaften einbauen. Hier wird das auch gemacht so in der Art: Man muss mehr Vertrauen haben ohne Vertrauen geht es nicht / Warum tun wir Menschen anderen Wesen so schlimme Sachen an / usw usw. Hier wird einem das sooooo dermaßen in das Gesicht geklatscht, so offensichtlich und plump. Damit der Lesende es aber auch jaaaa wirklich versteht 😵💫 hör mir auf...
Positiv zu erwähnen sei der kleine Drache der auf der Schulter sitzt und ein Plappermaul ist. Reißt es aber auch nicht mehr raus. Außerdem gibt es hier wieder Diversität, ist auch toll. Macht das ganze aber halt auch nicht gut.
Es tut mir wahnsinnig leid, da hier nunmal ja ein Mensch dahintersteckt und Arbeit reingesteckt hat. Aber das ist gar nix gewesen. 😵💫
Zu Beginn kann das Buch mit einer tollen Einführung der Charaktere aufwarten und der Einstieg in die von Thilo Corzilius erdachten Welt ist sehr gelungen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und lässt einen schnell durch die Seiten fliegen. Leider kann das Buch dieses Niveau meiner Meinung nach nicht lange halten. Zum einen ist der Erzählstil sehr sprunghaft und lässt sich wenig Zeit zur Entfaltung der Welt und der Charaktere und zum anderen plätschert es dennoch irgendwie so vor sich hin. Alles erscheint unausgereift, unglaubwürdig und was episch sein könnte, wirkt belanglos... Die Entwicklung der Heldengruppe wirkt ebenfalls befremdlich. So bezeichnen diese sich plötzlich als "sich nahestehend" oder sogar als "Familienähnlich", ohne einen nennenswerten gemeinsamen Wertegang hinter sich zu bringen und die Entdeckungen die sie machen, werden unreflektiert in die Welt hinaus posaunt ohne über die Konsequenzen (welche prompt folgen) nachzudenken. Einziger Lichtblick sind die Drachen...
Wir begleiten den Kanzler/Spion Infendio, die gescheiterte Ritterin Raurianne, den Magier Mandris und Attentäterin Tali auf ihrer Expedition, dem Geheimnis der Sturmpriester auf den Grund zu gehen.
Das Buch ist aus den Sichten der vier Expeditionsteilnehmer Mandis, Infendio, Raurianne und Tali geschrieben, dadurch, dass die Kapitel aber immer in der gleichen Reihenfolge wechseln, kommt es einem nicht so vor. Außerdem wurde das Buch in drei Akte unterteilt. Nach dem Kennenlernen der unterschiedlichen Protagonisten und der Zusammenkunft der Expedition geht es erst einmal rasant los, denn sie machen sich auf die gefährliche Reise, das Geheimnis des Ordens der Sturmpriester aufzudecken. Nachdem das gelungen ist, nimmt die Story einen eher gemächlichen Gang auf und erzählt, was danach mit den Vieren und der Welt passiert.
Man muss sagen, langweilig ist das Buch nicht geworden, auch wenn sich immer wieder Längen aufgetan haben, was bei über 600 Seiten durchaus mal vorkommt 🤭 Und doch geschahen immer wieder Dinge, die mich nicht ganz überzeugen konnten. Es gab gerade in Richtung des dritten Aktes viele Reisen, die sich mir nicht ganz erschlossen haben. Denn sobald die Protagonisten mit verschiedensten Möglichkeiten von A nach B gereist sind, wurden sie dann plötzlich wieder bei A dringend gebraucht oder haben festgestellt, dass sie da wieder hinmüssen 🙈 Manche Handlungen von Protagonisten haben sich mir auch nicht erschlossen, sodass man das Gefühl hatte, etwas wurde provoziert um eine Handlung in Gang zu setzen, damit etwas gerechtfertigt wurde.
Und manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich manche Handlungen etwas widersprochen haben, denn wenn jemand eine Entscheidung trifft, dann aber was ganz anderes macht um dann zu merken, dass das wohl keine so gute Idee war… naja, kann ja nicht jeder immer richtig liegen 🤗 Auch das Ende war mir persönlich dann leider zu schnell abgehandelt
Trotzdem sind mir gerade Tali und Mandris sehr ans Herz gewachsen und auch Glest konnte mich immer wieder mit deinen Sprüchen und dem trockenen Humor zum Lachen bringen 🐲 🔹 Der Schreibstil des Autors ging leicht zum lesen und hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Es war auch durchaus spannend zu sehen, wohin die Reise geht. Ein wenig mehr Weltenaufbau und Ortsbeschreibungen hätten mir gut gefallen, und trotzdem habe ich mich daran nicht aufgehalten. Da dies mein erstes Werk des Autors war, könnte ich mir vorstellen, seine anderen Werke mir mal näher anzuschauen.
Zunächst möchte ich mit etwas Positivem beginnen. Ab und zu hat der Autor hier wirklich bildhaft bestimmte Szenerien bzw. Umgebungen beschrieben. Außerdem hatte man beim Lesen auch das Gefühl, dass sich der Autor viel Gedanken über die erdachte Welt gemacht hat. So finden sich ein paar schöne erdachte Begriffe in der Geschichte.
Leider konnte ich mich nicht in den Roman einfinden.
Der Schreibstil war bis auf die erwähnten Beschreibungen leider sehr simpel. Dinge wie Hintergründe, Prinzipien der Welt und Wünsche oder Ziele der Figuren wurden nur sehr dürftig und leider nicht so beschrieben, dass ich es gut nachvollziehen konnte. Außerdem wirkte der Stil sehr sprunghaft. Fast jede zweite Seite hatte ich das Gefühl, dass die Umgebung sich ändert und das ohne fließenden Übergang. So wollte sich kein richtiger Erzählfluss einstellen.
Die Charaktere waren recht blass, obwohl versucht wurde, ihnen einen Hintergrund zu geben. Auch die Beziehungen untereinander konnte ich nicht nachvollziehen, da jegliche gemeinsame Erlebnisse und Momente so schnell abgehandelt wurden, dass ich das Entstehen von Freundschaften nicht verstehen konnte, weswegen alles unauthentisch wirkte.
Wie bereits gesagt war auch die Handlung sehr sprunghaft und dadurch, dass ich keinen Draht zu den Charakteren hatte und auch die Weise, wie die Welt funktioniert nicht nachvollziehen konnte, fiel es mir schwer, der Handlung zu folgen.
Allgemein hatte ich beinahe nie das Gefühl, etwas Innotvatives zu lesen. Es war eher wie einen "Flickenteppich" von Highfantasy-Elementen vor sich zu haben.
Insgesamt gab es vereinzelt interessante Ideen, aber letztlich war die Geschichte für mich oberflächlich, sprunghaft und nicht in dem Maße erläutert, dass ich die Handlung und Motive der Charaktere nachvollziehen konnte.
Als leidenschaftlicher Leser von Fantasy-Literatur ist es immer wieder ein Abenteuer, in die Welten einzutauchen, die Autoren für uns erschaffen. Auf „Die Lüge von Feuer und Ewigkeit“ von Thilo Corzilius, einem Autor, der bereits mit „Diebe der Nacht“ einigen Lesern unter Beweis stellen konnte, dass er ein Händchen für fesselnde Geschichten hat, habe ich mich mit großer Vorfreude gestürzt. Doch trotz der hohen Erwartungen, die ich in dieses Werk gesetzt hatte, muss ich gestehen, dass ich von diesem Roman enttäuscht bin.
Das Versprechen des Buches ist eine Welt voller Magie, Drachen und Intrigen. Die Prämisse klingt vielversprechend: Ein Orden von Sturmpriestern, die mehr zu bieten haben als Wettervorhersagen, und eine Gruppe von Gefährten, die sich zusammentun, um ein großes Geheimnis zu lüften. Doch trotz des interessanten Ausgangspunkts und des detailreichen Worldbuildings, das Corzilius zweifellos beherrscht, fehlt es der Geschichte an Tiefe und Komplexität, so dass selbst die eigentlich faszinierende Welt in einem schwachen Licht erscheint.
Die Charaktere, obwohl vielfältig und mit Potential ausgestattet, wirkten auf mich nicht vollständig ausgearbeitet. Ihre Beweggründe und inneren Konflikte haben mich emotional nicht erreicht. Es schien, als ob die Charaktere mehr als Schachfiguren dienten, um die Handlung voranzutreiben, als dass ihre persönlichen Geschichten und Entwicklungen im Vordergrund standen.
Auch das Erzähltempo ließ zu wünschen übrig. Stellenweise wirkte die Geschichte gehetzt, wichtige Ereignisse wurden zu schnell abgehandelt und ich hätte mir gewünscht, dass einige Aspekte der Welt und ihrer Bewohner mehr Raum zur Entfaltung bekommen hätten. Auf der anderen Seite gab es aber auch einige sehr zähe Passagen, die einfach nur da waren und keinen tieferen Sinn verfolgten. Das Ende ist zwar einigermaßen stimmig, kommt aber abrupt und lässt mich mit dem Gefühl zurück, dass hier mehr möglich gewesen wäre.
An einigen Stellen fällt auf, dass Passagen wiederholt werden, manchmal sogar wortwörtlich. Für mich als Leser hat das immer den Anschein, als ob man unbedingt möglichst viele Seiten zusammenbekommen wollte und die eigentliche Geschichte dabei an Wert verliert. Es ist, als würde Quantität über Qualität gestellt, was dem Lesevergnügen abträglich ist. Solche Wiederholungen können den Erzählfluss stören und die Aufmerksamkeit des Lesers von der eigentlichen Handlung ablenken. Ein guter Roman sollte durch seine Handlung und die Entwicklung der Charaktere fesseln, nicht durch künstlich aufgeblähte Seitenzahlen. Es ist bedauerlich, wenn ein Buch das Gefühl vermittelt, dass es mehr darum geht, eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen, als eine spannende Geschichte zu erzählen.
Was für mich eine Überraschung war, war die Tatsache, dass es eine queere Liebesgeschichte gibt. Das gibt es in der High Fantasy selten. Diese Wendung gab dem Buch eine zusätzliche Dimension und hob es von anderen Werken des Genres ab. Die Beziehung zwischen den Charakteren wurde einfühlsam und authentisch dargestellt, was in einem Genre, das oft von traditionellen Rollenbildern geprägt ist, eine erfrischende Abwechslung darstellt.
Das Cover und die Weltkarte zu Beginn des Buches haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die visuelle Aufmachung und das Versprechen einer reichen und vielschichtigen Welt waren verlockend. Doch letztlich konnte „Die Lüge von Feuer und Ewigkeit“ die hohen Erwartungen nicht erfüllen.
Für mich war „Die Lüge von Feuer und Ewigkeit“ leider eine Enttäuschung, eine Geschichte, die so viel mehr hätte sein können, aber letztendlich nicht ihr volles Potential ausgeschöpft hat. Empfehlen kann ich den Roman daher nicht.
Das Buch ist mir direkt durch sein wundervoll und detailliert gestaltetes Cover in das Auge gesprungen. Auch der Weltenbau in dem Buch konnte mich durch ihre verschiedenen Fantasyelemente und vor allem die Drachen überzeugen. Schön fand ich, dass die verschiedenen Ländern ( zu denen es auch eine Karte im Buch gibt) jeweils innerhalb der Geschichte bereist wurden und man somit fast jeden Winkel der Welt kennenlernt, die der Autor geschaffen hat.
Die Story an sich ist aufgeteilt in drei Teile, wobei mich der erste Akt mit seiner temporeichen Erzählweise und der Suche nach dem Geheimnis am meisten überzeugen konnte. Anschließend verliert sich leider etwas der Fokus der Hauptpersonen auf das eigentliche Problem, dass durch ihr Verschulden erzeugt wird. Es werden verschiedene andere Probleme gelöst, die im Zusammenhang mit dem eigentlichen Problem stehen, was für mich erstmal vom Aufbau des Spannungsbogens her sehr ungewöhnlich war und der Erzählung das Tempo aus dem ersten Teil genommen hat. Was aber wiederum dazu geführt hat, dass ich die Handlung nicht vorausahnen konnte, was ich als positiv gewertet habe. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Pflichtbewusstsein bei den Protagonisten im Beheben ihrer Fehler für die gesamte Welt und weniger für sich persönlich gewünscht. Zum Ende hin bessert sich dies aber. Das Ende war für mich etwas unerwartet in der Herangehensweise an die Lösung.
Bezüglich der Charaktere bzw. der Sichtweisen finde ich es interessant, wie der Autor es geschafft hat, immer wieder zwischen den vier Sichtweisen der Hauptcharaktere hin und her zu wechseln und die Geschichte trotzdem in einem Zeitflow zu belassen. Mein bevorzugter Charakter war eindeutig der Drache Glest mit seiner locker und witzigen Art, mit Raurianne hatte ich hingegen erhebliche Probleme, da sie mir zu unbedacht und selbstsüchtig gehandelt hat.
Fazit: Das Buch hat für mich interessante Ansätze verfolgt vor allem bzgl. des Weltenbaus, der Sturmpriester und der Drachen, an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir einen geänderten Storyverlauf bzw. Fokus gewünscht. Das Buch könnte für Leser geeignet sein, die einen ungewöhnliche Storyaufbau, Fantasyeinzelbände, verschiedene POVs und eine interessante Welt mit Drachen bevorzugen.
📗"Die Jahreszeiten geraten durcheinander." - Dieser Satz des Klappentextes sagt alles, das schwöre ich! Wir steigen voll ein, ohne erst ziellos herumzueiern und das, obwohl alles irgendwie immer im Wandel ist (also, die Natur). Ich wäre mit meiner Orienteriung dermaßen verloren :D
📗 Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was aber dem Ganzen keine Kerbe in den Einband schlägt, sondern vieles verständlicher macht. Manches mal hätte ich mir gewünscht, die Figuren hätten mehr Ecken und Kanten und es gäbe mehr Drama, allerdings bin ich für meine Dramenliebe ja auch bekannt :D
📗 Ich hatte zwischendurch "HdR"-Vibes und wäre auch gern mit auf Reisen gegangen. Aber man bekommt ja im Leben selten das, was man sich wünscht, nicht wahr?
📗 Schon seit dem PAN-Lesefest bin ich ein großer Fan von Thilo - und auch in seinem neuen Werk kommt sein Humor durch - und ich liebe alles daran. Tatsächlich ist mir Glest am Liebsten. Mit dem würd ich auch durch die Wälder der schwäbischen Alb streifen, not gonna lie.
Jaha, ein wenig Kritik hab ich trotzdem, aber es ist nur ein wenig schöner Wohnen. Manches Mal zieht es sich, an manchen Stellen würd ich mir gern mehr Beschreibung (ja, ausgerechnet ich sag das) wünschen oder ein wenig mehr Tiefe bei den Figuren, allerdings sind das Punkte, die quasi nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen wären. "Die Lüge von Feuer und Ewigkeit" hat nicht nur einen poetischen Titel (ich liebe es!), sondern bringt alles mit, was man für ein spannendes Leseabenteuer braucht. Wer hier allerdings Cozy Fantasy erwartet, sollte vielleicht ein anderes Buch lesen. Wer es spannend und abenteuerlich mag, ist hier richtig. Und ich verspreche euch: Es wird ungewöhnlich und anders. SO VIELE ÜBERRASCHUNGEN!!!
Ein wirklich kurzweiliger und spannender Fantasy-Schmöker. Das Ende hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht. Ansonsten kann ich die Lektüre nur empfehlen, allein schon wegen Glest. Mag ich seit Mulan in deen 90ern vorlaute Drachen ein bisschen zu sehr? Kann durchaus sein ;D