Was macht eine 1540 Seiten Enzyklopädie im "read"-Shelf? Sie hat sich den Platz inzwischen verdient. Natürlich habe ich sie nicht von A-Z durchgelesen, aber im Laufe der Jahre immer wieder zur Hand genommen, wenn ich ein Buch gelesen habe, was in New York angesiedelt ist, oder einen Film gesehen habe. Oder einfach so etwas wissen wollte.
Wie bei allen guten Enzyklopädien will man nur kurz etwas nachschlagen und kommt von einem Artikl zum nächsten, so, wie es der jüngeren Generation vermutlich beim Googlen oder Surfen im WWW geht.
Die Encyclopedia of New York City verträgt sich übrigens auch hervorragend mit meinem katastrophal schlechten Gedächtnis, etliche Artikel habe ich bestimmt schon mehrfach gelesen und immer wieder erfreut Neues gelernt (und wieder vergessen).
Gibt es an ihr etwas, was ich vermisse? Höchstens, dass bei solch einem Monter von Buch (natürlich nur, was den Umfang betrifft) kein Platz für eine Straßenkarte war. Der Vollständigkeit wegen wäre es eine nette Ergänzung gewesen, auch wenn eine Map vielleicht nicht im engeren Sinne in eine Enzyklopädie gehört. Aber ansonsten ist man nicht nur von der Fülle der Informationen erschlagen, sondern viel mehr von der Tatsache, wie unglaublich viel Kultur- und Zeitgeschichte in New York steckt.