Ich glaube, ich mochte dieses Buch sogar noch lieber als Louma. Es geht um zwei grundverschiedene Schwestern und ich hab die Figuren unheimlich lieb gewonnen. Und die Plotideen waren wieder unglaublich🤯🤩
Grit führt ein geregeltes Leben mit ihrer elfjährigen Tochter Milli, bis nach zehn Jahren Funkstille Grits jüngere Schwester Fiona auftaucht. Fiona fordert von Grit ihre Tochter zurück – und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die weder die Figuren noch ich als Leserin erwarten konnten. Mit einer List zwingt Milli die beiden zerstrittenen Schwestern, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, Gedanken und Gefühle endlich auszusprechen und einen Plan für die Zukunft zu entwerfen. Wie schon in „Louma“ zeigt Christian Schnalke in seinem neusten Roman „Gewitterschwestern“, dass er quicklebendige Figuren, eine spürbare Atmosphäre und unerwartete Wendungen zu einem spannenden und gefühlvollen Leseerlebnis verweben kann.