Ein Geldtransporter ist samt Insassen verschwunden. Detektiv Mühler bekommt 48 Stunden Zeit, ihn zu finden. Wie ein Schamane streift er durch eine namenlose deutsche Metropole, begegnet Menschen, die uns trotz ihres Bizarrseins unheimlich vertraut erscheinen. Es ist der Mond, der schließlich Klarheit bringt.
Hat mir schon gefallen, aber nicht annähernd so gut wie Miakro - die sogenannte Detektivgeschichte war mir dann doch zu absurd. Ich hatte auch den Eindruck, dass die erzählende Ich-Stimme, obwohl sprachlich brilliant, für diesen Vogel, der hier den Ermittler gibt, zu elaboriert ist.
War damals seit seinem Gewinn des Bachmann Preises für eine kurze Phase einer meiner Lieblingsautoren, den Status hat er allerdings später verloren, weil der dritte Roman (Kindheit) mich nicht mehr so begeistert hat, aber Barbar Rosa und Libidissi waren schon zwei starke Einstiegswerke. Danach habe ich den Autor aus den Augen verloren und sehe dass es mittlerweile einiges nachzuholen gäbe.