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Nous vieillirons ensemble

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Dimanche 1er octobre. Une journée comme les autres aux Bégonias, une maison de retraite de la banlieue parisienne. Il est 9 h 15. Nini, la vieille excentrique, attend la visite de sa petite Camille, sous l’œil attendri et bienveillant de Josy, l’auxiliaire de vie cartomancienne.
Louise Alma ressasse quatre-vingt-douze années de souvenirs. Jocelyne Barbier, la bureautière, et Marthe Buissonette, la femme de pasteur, reprennent leur querelle quotidienne. Robert Leboeuf couvre Thérèse Leduc d’un regard plein d’espoir. Le capitaine Dreyfus prépare sa grande évasion... Et les familles des résidents accomplissent, bon gré mal gré, leur devoir dominical. La vie s’écoule doucement entre joie et souffrance, amitié et solitude, amour et ennui, maladie et envie.
Camille de Peretti propose, avec son acuité habituelle, une immersion insolite et bouleversante dans l’univers singulier des maisons de retraite.

320 pages, Mass Market Paperback

First published February 6, 2008

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Camille de Peretti

19 books39 followers

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Community Reviews

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25 (34%)
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7 (9%)
1 star
3 (4%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,609 reviews678 followers
December 12, 2021
"Wir werden zusammen alt" geschrieben von der 1981 in Paris geborenen Camille de Peretti ist ein außergewöhnliches Buch über das Leben in einem Altenheim. Einen Tag lang dürfen wir einige der Bewohner und des Personals begleiten. Es ist ein normaler Sonntag im Oktober. Der Leser erfährt von den verschiedensten Schicksalen, Hoffnungen und Wünschen.
So gibt es zum Beispiel eine alte Dame, die in ihrer Kindheit missbraucht wurde und heute noch von Albträumen geplagt wird. Ein älterer Herr lebt in seiner eigenen Welt und geht als Kapitän "auf große Fahrt". Zwei Bewohner verlieben sich ineinander und dürfen noch einmal das Gefühl frisch erwachter Liebe erleben. Ein anderer älterer Herr kümmert sich aufopferungsvoll um seine an Alzheimer erkrankte Frau.
Es hat mir einerseits Freude gemacht, dieses Buch zu lesen und die doch sehr unterschiedlichen Lebenswege der Altenheimbewohner mitzuerleben. Gleichzeitig war ich auch oft traurig, denn die Einsamkeit des Alters, die Angst vor dem Sterben und die Eintönigkeit im Altenheim waren fast greifbar zu spüren.
Das Buch lässt sich leicht lesen dank des lockeren Schreibstils. Auch die Aufteilung in viele kleine Kapitel hat mir gut gefallen.
"Wir werden zusammen alt" ist das erste Buch der Autorin, das in Deutschland veröffentlicht wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass noch weitere folgen werden!
Warum ich trotzdem "nur" drei Sterne vergeben habe? Es ist ein gutes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, aber irgendwie habe ich doch noch das gewisse Etwas vermisst.
Profile Image for Dorle Schmidt.
180 reviews
March 14, 2025
Eine in weiten Teilen harmlose und optimistische Erzählung aus einem Altenheim mit gebrechlichen und dementen Personen wird am Ende dann doch etwas drastischer und damit realistischer.
Hat eher was von ZDF Vorabendserie.
Ein paar Zitate in einer hübsch lakonischen Sprache:

S.100: „Nur das Gedächtnis macht die Dinge nützlich.“
S.248: „Es gibt so viele verschiedene Arten von unverheilten Wunden.“
S.258: „Es ist schwer zu sagen, was man in seine letzte Wohnung alles mitnehmen soll.“
S.265: „Die Liebe, ob wir jung sind, ob runzelig, die Liebe ist der einzige Faden, der hält.“
443 reviews
May 31, 2024
Hab nicht ganz verstanden, was das sollte. Die Idee, ein Buch anhand von bestimmten Regeln zu schreiben, finde ich spannend. Allerdings hat mich das, was dabei rausgekommen ist, nicht sonderlich überzeugt. Zwischendurch mal ganz nett, aber generell eher nichts für mich.
Profile Image for Katja.
257 reviews79 followers
January 30, 2011
Les Bégonias, eine Seniorenresidenz in Paris.

Ein ganz normaler Sonntag, der jedoch so viel anders ist als andere Tage. Die Mütter, Väter und Großeltern in der Residenz bekommen Besuch von ihren Kindern, Enkeln, Nichten, Neffen. Ein Lichtblick für die alten Herrschaften, ein Funken Abwechslung, ein Kosmos voller Überraschungen, der den sonst so eintönigen Alltag der Bewohner etwas in Schwung bringt.

Sie alle sind auf ihre Art speziell. Die Baronin, die keine ist, der Kapitän, der ebenfalls keiner ist, die Klatschtanten Alma, Buissonette und Barbier, die schüchterne Thérèse, der Gentleman Robert, die Nervensäge Nini…

In 64 Kapiteln, die den Räumen und Abschnitten der Residenz entsprechen, widmet sich die Autorin liebevoll den Bewohnern von Les Bégonias.

„Wir werden zusammen alt“ ist bereits der dritte Roman von Camille de Peretti, allerdings ihr Debüt auf dem deutschen Literaturmarkt.

Nach dem Prinzip von Georges Perec’s „Das Leben. Gebrauchsanweisung„, in dem der Autor quasi durch die Wände eines Mietshauses blickt, verfährt de Peretti unter Nutzung diverser Mittel wie Euler’sche Quadrate, Rösselsprung und detailreicher Listen akribisch nach einem festgelegten Muster und beleuchtet die Geschehnisse in den Mauern der Residenz Les Bégonias.

Sie beschreibt liebevoll und mit unglaublich viel Einfühlungsvermögen die Schicksale und Geschichten der Menschen in dieser Pariser Seniorenresidenz. Dank ihres leicht poetischen Schreibstils wachsen dem Leser die Akteure schnell ans Herz.

So haben wir zum Beispiel den Kapitän Dreyfus, der eigentlich Picard heißt, der an diesem Sonntag seinen Plan verfolgt, in See zu stechen. Die manisch-depressive Nini, die jedem irgendwie auf die Nerven geht (teilweise mit Absicht) und der sogar die Bettklingel abgestellt wurde. Die Baronin und ihr Mann; sie hat Alzheimer, erkennt ihn kaum, er ist verzweifelt, pflegt sie aber aufopferungsvoll jeden Tag. Die schüchterne Thérèse, die endlich die Liebe findet, die ihr bisher verwehrt geblieben ist. Madame Barbier, die nicht so recht zu dem wohlhabenden Klientel passen mag, und ständig unter Albträumen leidet.

Das Personal der Residenz scheint teilweise abgestumpft, hat seine eigenen Sorgen und Probleme. Christiane, allein erziehende Mutter, fühlt sich nicht liebenswert und wirft sich jedem an den Hals, der ihr das Gefühl gibt, Liebe und Zuneigung wert zu sein. Der Direktor, dessen Sammelleidenschaft für Briefmarken mehr Wichtigkeit zu haben scheint als das Heimgeschehen. Die junge Nachtschwester Isabelle, jung verliebt, hat einmal nicht aufgepasst…

Dem Leser wird in den Geschehnissen an diesem Sonntag all das vor Augen geführt, was Motiv sein kann für den Weg in ein Heim, Zuneigung oder ein Aus-dem-Weg-Schaffen, manch einer ist freiwillig da, manch einer nicht. Angst vorm Altern? Nein, eher Angst vor der Einsamkeit.

„Wir werden zusammen alt“ berührt auf einer wunderbare Weise, regt zum Nachdenken an, und ist für mich auch ein erneuter Hinweis darauf, den Alten, unseren Eltern und Großeltern, Respekt und Liebe zuteil werden lassen, auch wenn sie im gehobenen Alter oft etwas wunderlich werden. Auch wenn das nicht immer leicht fällt.

Ein wunderschöner, berührender, trauriger Roman, doch in seinem Innern auch eine Hommage an das Leben selbst. Wer sich auf diese Welt voll Poesie und Gefühl einlassen kann, dem kann ich dieses Werk wirklich ans Herz legen. Ein ganz wundervoller, kleiner Buchschatz, der einem auch noch im Gedächtnis bleibt, wenn man ihn schon längst beendet hat.
Profile Image for Legibilis.
55 reviews
October 27, 2013
Ein Sonntag im Oktober in einem Altersheim in Paris. Es ist Besuchstag. Die einen warten noch auf ihre Söhne und Töchter, andere haben es sich bereits im Innenhof in der Sonne gemütlich gemacht. Die Senioren in diesem Heim sind vieles, aber auf keinen Fall schon bereit zu sterben, wie es von ihren Lieben gewünscht wird. Da sind Therese und Robert, die spät noch einmal die Liebe finden. Oder Kapitän Dreyfuß, der allen in der Seniorenresidenz Anweisungen gibt, und dabei den Ausbruch durch ein Loch im Gartenzaun plant. Daneben die manisch-depressive Nini, die sich nach Liebe sehnt und das Personal mit ihren ewigen Wünschen in Schach hält.

Aber nicht nur die Senioren werden von der französischen Autorin Camille de Peretti betrachtet. In den 64 Kapiteln des Buches wandert die Autorin durch die 64 Zimmer der Seniorenresidenz und wagt einen Blick hinter die Kulissen. Der Direktor, der eigentlich nur seine Sammelleidenschaft für Briefmarken verfolgen möchte und jäh durch den Todesfall einer Seniorin unterbrochen wird. Auch die Krankenschwestern widmen sich allem nur nicht ihren Patienten. Die eine wird von ihrem Liebhaber bedrängt, die andere erwartet ein Kind.

Der Autorin gelingt mit ihrem dritten Roman ein klarer, satirischer Blick auf einen Tag in der Seniorenresidenz, in der aber so gar nichts so ist, wie man es sich vorstellt. Mit sprühendem Humor und großer literarischer Leichtigkeit schreibt sie über Menschen, die gemeinsam alt werden und hartnäckig ihre eigenen Vorstellungen von Glück versuchen zu verwirklichen. In jedem Kapitel erwarten den Leser nicht nur ein neues Zimmer, sondern auch neue Verstrickungen und überraschende Wendungen. Wie dieser Sonntag im Oktober in der Seniorenresidenz zu Ende geht, wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Dieses Buch zu lesen lohnt sich, auch, weil es ein Thema behandelt, was sonst kaum in der Belletristik beleuchtet wird.
Profile Image for Yvonne.
24 reviews6 followers
June 28, 2013
Nette Idee, aber in der Umsetzung nur pessimistisch, tragisch, viel Streit, Einsamkeit und Depression :\
Profile Image for Cindy.
341 reviews49 followers
June 14, 2016
abgebrochen - als Hörbuch extrem langweilig.
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