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Abenteuer Elbsandsteingebirge – Im Reich der wilden Felsen: Eine faszinierende Entdeckungsreise durch die wildromantische Sächsische Schweiz

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Streifzüge durch eine sagenhafte Landschaft

Carmen Rohrbach führt den Leser auf facettenreichen Wanderungen durch das wildromantische Elbsandsteingebirge und den Nationalpark Sächsische Schweiz. Schon als Kind war sie von dieser Region fasziniert und entdeckte dort als Teenager das Klettern für sich.

Auf ihren Touren kommt sie mit Rangern, Hüttenwirten und Wanderern ins Gespräch und berichtet über die Entstehung der geheimnisvollen Landschaft.

Mal in Begleitung ihres Bruders, mal mit ihrem Partner folgt sie dem Malerweg, wandert durch Täler, zu Felsnadeln und auf Tafelberge. Sie geht der Vergangenheit von Burgen und Schlössern auf den Grund, taucht ein in Nebelmeere und fantasievolle Geschichten, die sich um das einmalige Naturparadies ranken.

»Carmen Rohrbach ist eine ausgezeichnete Beobachterin.«  DIE ZEIT

Mit 24 Seiten Farbbildteil und einer Karte

273 pages, Kindle Edition

Published February 23, 2023

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Carmen Rohrbach

40 books2 followers

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Profile Image for Kirsten.
3,240 reviews9 followers
March 5, 2023
Das Elbsandsteingebirge war mir bisher nur als der Geburtsort des Rotpunkt-Kletterns ein Begriff. Und auch wenn Carmen Rohrbach in jüngeren Jahren eine begeisterte Kletterin war, lässt sie diesen für mich spannenden Teil in ihrem Buch bis auf einen kurzen Rückblick auf ihre ersten, für sie sehr spannenden Erfahrungen, außen vor.

Aber das soll nicht heißen, dass das Buch langweilig ist- im Gegenteil. Wie die Autorin liebe ich es, zu wandern, trotzdem mag ich nicht jeden Bericht darüber. Denn das, was man beim Wandern erlebt, ist etwas sehr Persönliches, das für sein Umfeld nicht immer genauso interessant ist wie für einen selbst.

Carmen Rohrbach konnte mir genau dieses Persönliche vermitteln: die Vorfreude auf die geplante Tour, ihr Gefühl, wenn sie unterwegs ist und vor allem die vielen Kleinigkeiten, die ihr auf dem Weg begegnen. Sie wandert in allen vier Jahreszeiten und jede hat einen besonderen Zauber für sie, den ich in ihren Worten deutlich herauslesen konnte.

Die Autorin erzählt von Tagestouren mit Verwandten und von der Wanderung auf dem Malerweg, einer Mehrtagestour, die sie mit ihrem Partner unternimmt. Dabei erzählt sie auch weniger schönen Dingen, zB es bedeutet, in einem Nationalpark zu wandern und von der Neustrukturierung des Waldes. Hier geht man vom Fichtenwald zum Laubwald zurück, was in der Zukunft wunderschön aussieht, aktuell stellenweise aber eher wirkt, als ob man durch eine tote Landschaft wandert. Allerdings nur, wenn man nicht bewusst das neue Leben sucht, das schon unter den toten Bäumen wächst.

Bei diesem Thema treffen sehr verschiedene Meinungen aufeinander, so auch in Carmens Familie. Sie ist offen für die Erneuerung des Waldes und den Schutz durch den Nationalpark, während ihr Bruder eine andere Meinung vertritt, Dass sie ihn am Ende des Buchs zu Wort kommen und seine Meinung darlegen lässt, hat mir gut gefallen und sie mir noch ein wenig sympathischer gemacht.
Profile Image for Alina.
122 reviews4 followers
June 16, 2024
Bei amazon würde ich die Überschrift wählen:
Lohnende Reiseliteratur mit kleinen Schwächen.

Diese Schwächen liegen darin, dass sich bei der Beschreibung der Wanderwege Ungenauigkeiten bzw. sogar zwei Fehler eingeschlichen haben.
Der erste Fehler findet sich bei der Begehung des Pfaffensteins: Frau Rohrbach und ihr Bruder gehen angeblich einen völlig verdrehten Weg, der auf zwei sehr weit auseinanderliegenden Wanderwegen gleichzeitig hoch auf den Pfaffenstein führt, nämlich gehen sie angeblich vom Jäckelfelsen aus das Nadelöhr hoch. Wer die Gegend kennt, zieht jetzt die Augenbrauen hoch, denn der Jäckelfelsen befindet sich zwischen Klammweg und bequemen Aufstieg an der Westseite des Pfaffenstein, das Nadelöhr direkt gegenüber dem Ort Pfaffendorf an der Nordseite. Dazwischen liegen ca. 2 km. Niemand würde erst vom Pfaffendorf aus westlich um den Pfaffenstein herumgehen, zwei Drittel des Gesamtaufstiegs zum Jäckelfelsen hochwandern, dann wieder umdrehen, alles zurücklaufen und dann doch das Nadelöhr hochgehen. Hier haben die Rohrbachs vermutlich Auf- und Abstieg in einen Weg zusammengefügt, was aber überhaupt keinen Sinn ergibt.
Eine ähnlich seltsame Wegbeschreibung ist der Weg zum Kuhstall, hier verzichte ich darauf ins Detail zu gehen, da der Fehler nur für wirkliche Kenner der Gegend nachvollziehbar ist, aber kurz gesagt: Wer sich an dem Buch orientiert, um zum Kuhstall zu gehen, läuft einen großen, unnötigen Umweg.
Auch hier wurden vermutlich zwei Wege vermischt.
Tipp: Wer zum Kuhstall will, steigt einfach beim Lichtenhainer Wasserfall aus der Kirnitzschtalbahn und geht den Berg hoch, fertig. Der Anstieg ist nicht einmal sonderlich steil.

Ignoriert man diese Schnitzer, ist Rohrbachs Wanderbuch schön zu lesen, da sie persönliche Erinnerungen und Betrachtungen wunderbar mit der Beschreibung der Landschaft verbindet. Außerdem waren die Rohrbachs wirklich bei nahezu allen lohnenswerten "Tourist-Spots", ausgelassen wurden bestimmt bewusst herausfordernde Stiegen wie die Häntzschel-Stiege am Langen Horn, die man wirklich nicht durchschnittlichen Gelegenheitswanderern anpreisen sollte.
Persönlich kann ich noch hinzufügen, dass sich zum einen das Buch besser liest, wenn man das deutsche Elbsandsteingebirge gut kennt, und zum anderen, dass sich ein Wanderurlaub dorthin zu jeder Jahreszeit lohnt. Es gibt Strecken für jeden Anspruch von sehr einfach, z.B. bequemer Weg hoch auf den Pfaffenstein, Kuhstall wie oben beschrieben, Wanderung über die Schrammsteine von Ostrau (Wanderparkplatz bei den Falkensteinhütten nutzen, dann über Wildwiese und Mittelwinkel gehen), bis hin zu wirklich fordernden Klettertouren, z.B. die Häntzschel-, Rotkehlchen- und Rübezahlstiege, der Anstieg über die "Nasse Schlucht" beim Pfaffenstein, die "Wilde Hölle" bei Carola-Felsen usw.
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