Von der Unverschämtheit, Ich zu sagen Das »Ich« ist politisch nicht im Trend. Wer sich zur individuellen Freiheit als Ideal bekennt, steht schnell im Verdacht des rücksichtslosen Egoismus. Zu Unrecht, meint die junge Juristin und Journalistin Anna Schneider. In ihrem Debattenbuch schwärmt und wirbt sie im Dialog mit großen Denkerinnen und Denkern des Liberalismus für die Freiheit, das unbeliebte Ideal. Sie prangert antiliberale Tendenzen im politischen Diskurs der Gegenwart an und sucht eine Erklärung für die Freiheitsskepsis, die sie den Deutschen diagnostiziert. Ihr Buch ist eine Einladung zur Feier des Individuums, eine Ode an die Freiheit des mündigen Subjekts, an das »Ich« im »Wir«. Denn ohne Ich, so Schneider, gibt es keine Freiheit, und ohne Freiheit kein Ich.
Ich bin kein Befürworter des komplett liberalen Ichs und wollte mich trotzdem mit den Argumenten der "Freiheitskämpferin" Schneider auseinandersetzen. Irgendwie wirkt das Buch unfertig, Argumente werden nicht ausgeführt und die von der Autorin geschmähte Opferrolle nimmt sie ein Stück weit selbst ein. Es liest sich eher wie ein Stück Abrechnung, anstatt einer Strategie, wie ein liberaler Staat aussehen könnte.
A mostly entertaining and polemic plea for more freedom-oriented thinking in politics. However, the book somewhat lacks in intellectual depth, propagating a rather limited definition of liberalism which the author equates with an obsolete understanding of free markets and the individual's pursuit of happiness.
Ein sehr kurzes und persönliches Buch. Unterhaltsam, sie hält sich mit ihrer Meinung nicht zurück.
Es ist, vor allem zu Beginn, schon auch sehr dicht - an Verweisen und Literatur. Also, ganz ohne mit dem Thema Liberalismus vertraut zu sein, wird es vielleicht schwierig für manchen. Aber mit minimalem Vorausinteresse erwartet einen ein nettes Buch.
Buch hat zwar keinen roten und es ist auch nicht großartig geschrieben aber erklärt den Liberalismus sehr gut. Das Sozialisten dieses Buch nicht mögen, versteht sich von selbst
Anna's book is a declaration of love for libertarianism and freedom. She clearly shows that freedom begins with the self. An absolutely fascinating read. A must for anyone with liberal views.