In Katenbüll gibt es nicht viel zu feiern. Umso schlimmer, als eine der seltenen Festlichkeiten ein jähes, gewaltsames Ende Während der Jubiläumsfeier des Einkaufszentrums rast ein Auto in die Menschenmenge. Es gehört einem alten Bekannten von Sörensen – ausgerechnet dem Ex-Praktikanten Malte Schuster. Doch der saß nicht am Steuer, denn wenig später findet man den Wagen an einem Baum inmitten der tristen nordfriesischen Einöde. Am Steuer eine weibliche Leiche. Sörensen hat Zweifel, und die führen ihn wieder einmal in düstere Gefilde …
Sven Stricker wurde 1970 in Tönning geboren. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte und versuchte sich als Musiker und Nachwuchsjournalist. Heute ist er freier Autor und Hörspielregisseur und lebt in Potsdam.
"Wenn die Dinge nicht richtig erscheinen, denkt man vielleicht falsch"
Dieses Mal muss Sörensen einen Amoklauf aufklären
Auch der 4. Fall für Sörensen hat mir wieder gut gefallen, ich mag die Mischung aus Spannung und Unterhaltung. Der Fall ist wieder ziemlich hart und da kommt auch der Ernst der Polizeiarbeit ziemlich gut rüber. Autor Sven Stricker schafft es aber mit seinem Wortwitz immer wieder , mich als Leser gut zu unterhalten. Ich mag Sörensen, auch wenn er oft mürrisch daher kommt und nicht alles immer gut ist, was er so von sich gibt. Auch dieses Mal wird es wieder ziemlich persönlich für ihn und das trifft Sörensen hart. Ich gönne ihm das Glück von Herzen und hoffe auf den nächsten Band. Besonders sind die Hörbücher zu empfehlen, der Autor liest selber und macht das ziemlich gut.
Das Jubiläum des örtlichen Einkaufszentrums bietet eine der seltenen Gelegenheiten für eine große Feier und deshalb gibt sich fast ganz Katenbüll die Ehre. Das Fest endet blutig damit, dass ein Auto in die Menge rast. Es gibt Tote und Verletzte. Und der Wagen gehört ausgerechnet Malte Schuster, dem Polizeianwärter, der sein Praktikum in Sörensens Revier absolviert hat.
So sehr ich die vorherigen Bücher mochte... Sörensen sieht Land hat sich für mich persönlich endlos angefühlt weil gefühlt nichts passiert ist, zumindest im mittleren Teil des Buches.... naaaaaja. September kommt Teil 5, da habe ich wieder etwas mehr Hoffnung...
Ich liebe das Buch! Es hat so Spaß gemacht den neuen Fall von Sörensen zu lesen. Der Fall ist spannend, die Charaktere toll und lustig und vielschichtig. Mir hat alles an dem Buch gefallen. Das beste von der Reihe, obwohl ich alle schon so gerne mochte.😍
Seit zwei Jahren hat Katenbüll endlich ein Einkaufszentrum. Das muss gefeiert werden und es soll ein schönes Fest werden. Sörensen, der seinen Vater im Krankenhaus nur besuchen will, findet es dort so schrecklich, dass er Alfred Sörensen mit nach Katenbüll nimmt. Auf eine Warnung, bei dem Fest könne etwas passieren, reagiert Sörensen kaum. Doch zu fortgeschrittener Stunde fährt ein Unbekannter mit dem Auto die Menge der Jubiläumsgäste. Diese Fahrt fordert Todesopfer und Verletzte. Auch Sörensens Vater wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Schnell wollen Jennifer Holstenbeck und Sörensen den Täter dingfest machen.
Bei seinem vierten Auftritt hat Sörensen einiges auszustehen. Zum einen ist sein Vater schwer erkrankt und wird dann auch noch bei der Amokfahrt verletzt, zum anderen plagt ihn auch der Gedanke an seine Unachtsamkeit, mit der er eine Warnung als nicht so wichtig erachtet hat. Als jedoch ein Verdacht auf den Ex-Praktikanten der Polizeistation Malte Schuster fällt, kann Sörensen das nicht glauben. Da kann einfach irgendwas nicht stimmen. Dennoch, der Täter muss gefasst werden, selbst wenn es Malte wäre. Aber natürlich muss auch in andere Richtungen ermittelt werden. Mal wieder ist Sörensen kurz davor, dass ihm alles zu viel wird, aber gerade in diesem Fall muss er das einfach mal ignorieren.
Wenn man Sörensens Kampf gegen seine Angststörung und seine Art sich auszudrücken mag (er schafft es manchmal zur falschen Zeit mit den falschen aber treffenden Worten herauszuplatzen) , wird man auch den vierten Band dieser Reihe mit Begeisterung lesen. Das Verbrechen der Welt ist nun im kleinen beschaulichen Katenbüll angekommen. Wer rechnet denn in der Provinz schon mit einer Amokfahrt. Dass ausgerechnet Malte Schuster am Steuer gesessen haben soll, ist schier unglaublich. Da kann man sofort verstehen, dass Sörensen in diesem Fall besonders gründlich sein will, schließlich war Malte als Praktikant eine Bereicherung fürs Revier. Da kann er nicht so schnell vom Ermittler zum Täter geworden sein. Sehr spannend und in manchen Bereichen auch berührend gestaltet sich der weitere Verlauf. Wenn man selbst aus einem kleinen Ort kommt, weiß man, dass es dort auch alles gibt, wie in einer Stadt eben auch. Mag sein, es fällt mehr auf, weil eben weniger Leute da sind. So einen erschreckenden und schrecklichen Vorfall wie eine Amokfahrt möchte man nie erleben müssen. Kein Wunder, dass Sörensen mit dem Fall hadert, er ist einfach sehr nah dran.
Sörensen lässt einen in einem Moment lauf auflachen nur um dafür zu sorgen, dass einem im nächsten Moment das Lachen im Halse stecken bleibt. In diesem spannenden Fall hofft man, dass es die Guten sind, die zuletzt lachen.
Alles beginnt mit einem katastrophalen Unfall: Auf dem Einweihungsfest des neuen Katenbüller Einkaufszentrums rast plötzlich ein unbekannter Autofahrer mit seinem Wagen in die Menge. Mehrere Menschen sterben, viele sind verletzt. Der Verdacht fällt zunächst auf den Besitzer des Autos, Sörensens Ex-Praktikanten und nun Kriminalkommissaranwärter Malte Schuster. Doch während der Rest Katenbülls den jungen Mann bereits als Täter verurteilt, zweifelt Sörensen an der scheinbar so klaren Beweislage und forscht weiter. Schließlich ist da auch noch diese junge Frau, die tot in dem Wagen aufgefunden wurde. Und so richtig nach Unfall sieht das Ganze eigentlich nicht aus. Im Zuge seiner Ermittlungen lernt er tieftraurige bis verzweifelte junge Menschen kennen, die aufgrund mangelnder elterlicher Zuwendung eine große Angst davor entwickelt haben, sie selbst zu sein bzw. dafür abgelehnt zu werden, wer sie wirklich sind. Eine Angst, mit der auch andere Figuren in Sven Strickers "Sörensen sieht Land" zu kämpfen haben - wenn auch nicht mit den gleichen tragischen Konsequenzen. Mehr dazu im aktuellen Video, Link in der Bio. Hier nur schon so viel: Der vierte Band der Sörensen-Reihe ist sehr viel nachdenklicher als die Vorgänger und hat mich emotional ziemlich durchgerüttelt. Komische Momente gibt es natürlich auch wieder, aber insgesamt ist der Ton ernster und ich mochte das sehr. Neuer Lieblingsband, dicke Empfehlung!
Was ist da passiert, zwischen Band 3 und 4 der Reihe, Herr Stricker? 1 2 3 waren schon gut, aber Band 4 ist der Kracher. Sörensen at its best. Selbstironischer Menschenfreund mit schonungslosem Blick in die (provinzielle) Welt. Im Text reichlich witzige Dialoge, alles schön auf den Punkt gebracht, fein beobachtet, vielschichtig. Und die Story… auch gut. Was will ich mehr? Sörensen 5, bitte. Das ist psychologisch, ist das.
Band 4 und Sörensen schafft es wieder, mich mit seinem trockenen, ehrlichen Humor und Sprüngen ins Fettnäpfen zum Lachen zu kriegen. Schonungslos ehrlich und offen, sieht man die Entwicklung, die er gemacht hat. So Menschlich, wie es jeder Charakter sein sollte. Noch dazu gibt es wieder einen interessanten Fall, mit vielen Wendungen und alten Bekannten. Bisher mein Lieblingsbuch des Jahres.
Die Lesung, vom Autoren selbst, ist wirklich sehr gut! Dies ist auch kein Urlaubskrimi, der allein gurch Lokalkolorit und schrullige Protagonisten getragen wird. Die komplexe, spannende Handlung ist vielleicht ein wenig lang geraten, wird aber gut getragen. Allgemein sehr schön!
Sörensen nimmt die Leser*innen mit in seinen Kopf und seine Emotionen. Mehr noch als die spannende Kriminalgeschichte, packt Sörensens Innenleben. Er ist authentisch, nachvollziehbar, echt. Seine Geschichte packt jedes mal wieder!
For some reason this entry in the series hit different for me, not sure why, but there was a constant feeling of dread and unease throughout this book. It was written really well, just his anxiety disorder fell a bit short for my taste.