Das behütete Leben der Cheerleaderin Rebecca findet ein jähes Ende, als ihre Familie im letzten Schuljahr in die Kleinstadt Whitevale Creek ziehen muss. Dort stößt sie an allen Ecken auf Ablehnung, falsche Freunde und schreckliche Gerüchte, die sich um den finsteren und zugleich anziehenden Einzelgänger Tristan ranken. Je näher sich die beiden kommen und je dichter die Mauer aus Schweigen und Geheimnissen wird, desto fester ist Rebecca entschlossen, hinter die Masken zu schauen – auch die von Tristan. Rebecca ahnt nicht, dass die Wahrheit nicht nur Tristan endgültig in den Abgrund stoßen könnte, sondern ihr selbst den Boden unter den Füßen wegreißen würde …
Ich glaube, dass ich vielen schon mit diesem Buch nerve, aber ich konnte nicht anders, ich hatte sehnsucht nach Tristan & Rebecca, also hab ich es dieses Jahr zum ich glaub dritten Mal gelesen. Und ich liebe es noch immer wie beim ersten Mal und kann es nur jeden ans Herz liegen. Dieses Buch verdient so viel Aufmerksamkeit und Liebe. Außerdem muss man Tristan aka Schneemann einfach nur lieben. In Kombination mit Rebecca ergibt es ein Ganzes. Ich kann gar nicht sagen, wie viel Liebe, Herzblut und Verzweiflung (ich sag nur Jahreszahlen) in dieser Geschichte steckt. Also gebt diesem Buch eine Chance und lest es. ❤️ Mein neues Lieblingsbuch. 🥰😘 5 Sterne
Leider konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Am Anfang wollte ich es sogar abbrechen, weil ich es so langatmig fand, aber ich habe durchgezogen und bin auch echt ein bisschen froh darüber! Zum Mittelteil wurde es etwas spannender und man wollte ab da auch mehr wissen, dennoch zog sich die Geschichte im allgemeinen doch ganz schön und auch mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Der Inhalt hat in meinen Augen auch leider wenig mit dem Klappentext zu tun, da Cheerleading doch nicht so im Mittelpunkt steht wie man vielleicht denkt. An sich aber eine nette Geschichte für zwischendurch, die nicht super anspruchsvoll ist ☺️
„Manchmal bist du machtlos gegen deine Gefühle, auch wenn dein Verstand es besser weiß. Du kannst deinem Herz nicht befehlen, was es fühlen oder nicht fühlen soll. Das Herz will, was es eben will.“ (Rebeccas Mutter zu Rebecca in Fire in our souls)
Worum geht’s?
Das behütete Leben der Cheerleaderin Rebecca findet ein jähes Ende, als ihre Familie im letzten Schuljahr in die Kleinstadt Whitevale Creek ziehen muss. Dort stößt sie an allen Ecken auf Ablehnung, falsche Freunde und schreckliche Gerüchte, die sich um den finsteren und zugleich anziehenden Einzelgänger Tristan ranken. Je näher sich die beiden kommen und je dichter die Mauer aus Schweigen und Geheimnissen wird, desto fester ist Rebecca entschlossen, hinter die Masken zu schauen – auch die von Tristan. Rebecca ahnt nicht, dass die Wahrheit nicht nur Tristan endgültig in den Abgrund stoßen könnte, sondern ihr selbst den Boden unter den Füßen wegreißen würde …
Fire in our souls ist ein Einzelband und in sich geschlossen.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch wird durch Rebecca und gelegentlich durch Tristan in der Ich-Perspektive erzählt, später kommt kurzzeitig noch eine Perspektive dazu. Das Buch verläuft auf zwei Zeitebenen – zum Großteil in der Gegenwart, später ein wenig in der Vergangenheit. Das Buch beinhaltet potenzielle Trigger insbesondere aus dem Bereich sexueller Übergriff.
Meine Meinung
Eine Sache, mit der man mich wohl immer kriegt: Cheerleader. Weil ich mir aus dem Klappentext aber noch nicht so ganz einen Reim machen konnte, habe ich vorher versucht, herauszufinden, wie viel Cheerleading vorkommt. Lasst euch daher gesagt sein: Sucht ihr eine Cheerleader-Story, ist dies nicht euer Buch. Es spielt nur eine untergeordnete Rolle. Sucht ihr aber einen spannenden Pageturner, der zwar so einige Klischees bedient, aber dennoch eine gewisse Eigenständigkeit mitbringt, seid ihr hier richtig.
Am Anfang fiel es mir schwer, das Buch einzuschätzen. Rebecca muss aufgrund einer Insolvenz ihres Vaters von Miami ins beschauliche Whitevale Creek umziehen. Ihr Vater, weltbekannter Tycoon einer großen Firma, scheint aber viele Geheimnisse zu haben. Und so war ich anfangs auch irritiert, wie diese Insolvenz so unterm Radar laufen kann. Kennt ihr dieses Meme mit zusammengekniffenen Augen „not sure if…“ – so in etwa könnt ihr euch mich beim Lesen vorstellen. Denn irgendwie hat hier alles vorne und hinten nicht gepasst – und das meine ich nicht negativ, im Gegenteil. Ich meine damit die Insolvenz, den Umzug, das Verhalten der Erwachsenen in diesem Buch. Irgendwas war hier im Busch und ich war bereit, herauszufinden, was genau. Und damit sind wir auch schon bei der großen Stärke des Buches angekommen: es ist spannend und man will das Rätsel lösen.
Also begab ich mich mit Rebecca auf die Reise. Seid gewarnt, euch werden einige stereotypische Charaktere begegnen. Die Cheerleader-Anführerin, die bitterböse Kommentare abgibt. Die Loser, die in der Schule gemieden werden. Der rebellische Bad Boy, der von der Stadt geschnitten wird und mehr Zeit beim Schulleiter verbringt, als jeder andere. Die Wahrheit ist aber, dass es bei diesem Buch darum geht, hinter die Kulissen zu schauen, hinter die Fassaden, die die Charaktere teilweise mühsam aufgebaut haben oder die Stempel, die ihnen unfairerweise aufgedrückt wurden. Jedenfalls ist Rebecca aus reichem Haus, aber ein wahnsinnig angenehmer Charakter. Gelegentlich ist sie vielleicht etwas naiv, aber ich mochte sie. Man darf hier auch das Young Adult Setting nicht vergessen, die Charaktere sind noch aufgeregt, befinden sich auf der Highschool und machen ihre Sache dafür doch ziemlich gut. Rebecca findet sich in Whitevale Creek fix zurecht, aber anders, als man erwartet. Sie ist ein Mittelding aus klassisches beliebtes Mädchen und Anti-Heldin, weil sie sich „mit den Losern“ anfreundet. Gleichzeitig verbringt sie aber auch Zeit mit den Cheerleadern, da sie den Sport liebt. Cheerleading ist hierbei nicht so präsent im Buch, ich hätte mir vielleicht ein wenig mehr gewünscht, das liegt aber einfach an meinem generellen Interesse daran und nicht, weil es jetzt handlungsfördernd gewesen wäre.
Vor Ort haben wir Tristan als Stadt-Bad-Boy, der in eine Rolle gedrängt wurde, weil es Gerüchte um seine verschwundene Mutter und eine mögliche Ermordung durch den Vater gibt. Falls jetzt jemand denkt, dass dies der Handlungsschwerpunkt ist, muss ich sagen, dass es nicht ganz stimmt. Aber: Es werden Erkenntnisse kommen, die überraschend und schockierend sind. Es ist hier kein Stephan King oder John Grisham, aber ich empfand die Entwicklungen sehr solide, durchdacht und für den Kontext absolut passend und angemessen. Es ist, als würde die Autorin einem gelegentlich Puzzleteile zuwerfen, die irgendwie keinen Sinn machen, am Ende aber ein überraschendes Bild ergeben. Ein Bild, was zeigt, wie viele Sachen doch zusammenhängen können. Und: Dass sich die Geschichte wiederholt…
Und damit kommen wir nämlich zum eigentlichen Hauptpunkt der Story: Sexuelle Übergriffe, die Übermacht von beliebten Sportlern und die generelle Problematik in Aussage-gegen-Aussage-Delikten. Bewusst lasse ich meine juristische Expertise an der Stelle heraus, denn hier geht es nur untergeordnet um die Frage der juristischen Aufarbeitung. Es geht um die Frage, wie eine Schule, eine Elternschaft und eine Kleinstadt damit umgeht, wenn derartige Behauptungen aufkommen. Und hier hat die Autorin wirklich alles gegeben. Von unschönen Gerüchten über bewusstes Denunzieren bis hin zu Bedrohungen ist alles dabei. Und trotzdem gibt Rebecca nicht auf, kämpft, versucht, redet, schweigt. Es geht um so viele Aspekte, die wunderbar eingefangen sind. Der familiäre Druck, das gesellschaftliche Ansehen und um das typische „er ist ein Superstar, als hätte er es nötig“. Super gut geschrieben, mit einem starken Finale. Und eben gleichzeitig auch der Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. So gesehen das übergeordnete Chaos, was am Ende dazu geführt hat, dass alle jetzt an dieser Stelle sind.
Sicher ist Fire in our souls kein Buch, was mit gigantischer Tiefe, tiefgreifenden Gefühlen oder einer atemlosen Lovestory punkten kann. Von allem ist ein bisschen dabei, aber es ist kein Liebesroman, kein Krimi, keine Biografie und zugleich aber alles davon. Und das hat mir sehr gut gefallen. Hier und da hätte ich mir mehr Tiefe und damit Nachvollziehbarkeit gewünscht, gerade im Hinblick auch auf die Lovestory, aber mich hat das Buch einfach auch so gut catchen können, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und bin sehr zufrieden rausgegangen.
Mein Fazit
Fire in our souls konnte mich abholen und ich habe das Buch wirklich in einem Rutsch gelesen. Spannend, überraschend und gleichzeitig eine interessante Interpretation und Nutzung bekannter Klischees und Stereotypen. Hier und da hätte ich mir mehr Tiefe und Gefühl gewünscht, aber der Spannungsbogen des Buches hat mich überzeugen können.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
Es ist jetzt schon eine Weile her seit ich das Buch gelesen habe und ich habe lange überlegt wie ich die Rezension formuliere.
Aber ganz von Anfang an, das Buch schlummerte schon etwas länger auf meinem Ebook SuB, Grund warum ich es lesen wollte war der Klappentext. Aber auch das Cover sieht richtig gut aus.
Der Schreibstil hat sich richtig gut lesen lassen, so habe ich nicht mal zwei Tage für das Buch gebraucht.
Der Inhalt hat mich echt sprachlos gemacht, das Buch ist gefühlvoll und intensiv. Es gibt unerwartete Wendungen und wer nah am Wasser gebaut ist braucht definitiv Taschentücher.
Das Ende hat mich echt sprachlos gemacht, hat aber auch eine schöne Message mitgebracht. Das ganze Thema wurde einfühlsam beschrieben.
Es gibt aber auch das ein oder andere Happy End.
Zusammenfassend konnte das Buch mich restlos begeistern und zählt zu meinen Highlights 2023.
5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es noch dazu.
C O V E R: Ein wunderschönes Cover! Die Farben, der "Marmor-Look"... Ein richtiger Hingucker!
S C H R E I B S T I L: Der Schreibstil ist unglaublich schön!! Teils ist er etwas poetischer angehaucht und generell verdeutlicht er die Stimmung sehr gut! Die Dialoge haben mir immer sehr sehr gut gefallen. Man musste bei Tristans sarkastischen Bemerkungen einfach schmunzeln, hat mit den Protas mitgefühlt und konnte sich alles sehr gut vorstellen!
H A N D L U N G: Rebeccas Dad geht insolvent. Daher müssen sie, er und ihre Mom Palm Beach verlassen und ziehen in eine Kleinstadt namens Whitevale Creek. Rebecca muss alles zurücklassen und versuchen, ihr Leben im kalten, abgelegenen Whitevale Creek fortzuführen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Als sie sich am ersten Tag an ihrer neuen Highschool auf den letzten freien Platz setzt, wird sie mit Kälte empfangen... Tristan, der "Schneemann", heißt sie alles andere als Willkommen. Es dauert nicht lange und der erste Schlagabtausch fällt XD. Auch gerät sie anfangs an die falschen Leute, was einige Konsequenzen nach sich zieht: Sie wird ausgeschlossen und geächtet, obwohl sie nichts Falsches getan hat. Doch wer glaubt schon der Neuen? Gerüchte verbreiten sich wie ein Lauffeuer, jeder kennt jeden und wie oft betont wurde: Nichts ist in Whitevale Creek, wie es scheint. Der Schneemann hält jedoch überraschenderweise zu ihr und ist ihr eine Stütze. Auch lernt Rebecca bald Menschen kennen, die zu echten Freunden werden und sie ebenso unterstützen. Doch als alles ein wenig besser wird, tauchen Gerüchte und "Fakten" auf, die Rebecca, wie auch Tristan erneut den Boden unter den Füßen wegreißen. Fragen über Fragen häufen sich: Was ist der wahre Grund für die Insolvenz ihres Vaters? Was ist mit Tristans Mutter passiert? Und was verheimlichen Rebeccas Eltern vor ihr? etc etc etc
Das Buch ist bis zum Ende spannend! Fragen werden Stück für Stück beantwortet, während sich neue bilden. Plot-twists lassen Vermutungen verpuffen und neue entstehen und leiten überraschende Wendungen ein.
Ein Buch mit Tiefe, das ich definitiv kaum weglegen wollte!
P R O T A G O N I S T E N: Rebecca mochte ich vom ersten Kapitel an sehr gerne! Sie ist bodenständig und hat ein gutes Herz! Anfangs ist sie noch etwas zurückhaltender und traut sich nicht, sich zu wehren/für sich oder andere einzustehen, doch das ändert sich. Sie schöpft neuen Mut und entwickelt sich zu einer Person, die nicht nur stumm zusieht, sondern ihren "guten Ruf" riskiert und für sich, wie auch andere, einsteht. Sie beeinflusst die Menschen im positiven und lässt sich nicht mehr unterkriegen. Man konnte richtig beobachten, wie sie sich Stück für Stück mehr traut und aus sich raus kommt. Das war eine echt schöne Charakter-Entwicklung!! Und im realen Leben wäre sie eine echt coole, herzensgute und loyale Freundin, die immer für einen da ist und einen unterstützt, da bin ich mir sicher! Sie hat außerdem eine vertraute Beziehung mit ihren Eltern, was ich unglaublich schön fand! Sie halten zusammen und stehen sich sehr nahe. Richard - Rebeccas Dad - und Melody - Rebeccas Mutter - habe ich schnell lieb gewonnen. Sie wollen ihre Tochter beschützen und sind immer für sie da (nur Melody tat mir irgendwie etwas leid... Ich hätte gerne noch einen Ticken mehr zu ihr gelesen... Dazu kann ich aber nicht mehr sagen, da ich sonst spoiler). Und nun zu Tristan... Oh man! Ich kann nur sagen: Meine Bookboyfriend-Liste hat sich um einen Namen verlängert! Ich liebe ihn einfach! XD Seine sarkastischen Bemerkungen, die Gesten, die er macht, die Art, wie er Rebecca behandelt, seine Intelligenz und generell einfach sein Wesen...!!! Er ist ein mysteriöser Kerl, den man nur schwer durchschauen kann, schnell jedoch durch seine Gesten lieb gewinnt! Und auch bei ihm gab es einige Entwicklungen: Aufgrund seiner Familiengeschichte, die jeder im Ort "kennt", ist er ein Außenseiter. Keiner will etwas mit ihm zu tun haben und mit den Lasten, die er mit sich rumschleppt, versucht er, allein umzugehen... Bis sich die Neue neben ihn setzt und sein komplettes Leben einmal auf den Kopf stellt. Die beiden sind ein Traumpaar! Sie ergänzen sich perfekt und tun einander unglaublich gut! Die Anziehung entwickelt sich Stück für Stück, ist aber schnell nicht mehr übersehbar, auch wenn sie es eine Weile für sich behalten…
Und zu den Nebenprotagonisten noch was: Sherry, Nik, Izzy und Lizzy habe ich sofort ins Herz geschlossen! Sie sind wie ein Sonnenschein!
F A Z I T: Ich mochte das Buch sehr! Botschaften, die nicht nur unglaublich schön, sondern auch unglaublich wichtig sind, wurden auf eine sehr schöne Weiße vermittelt und das Buch wurde richtig gut ausgearbeitet (das hat man einfach gemerkt… die ganzen Plot-twists, die verschiedenen Handlungen: einmal in der Highschool, einmal privat und einmal im ganzen Ort, die Protagonisten und ihre Geschichten und Gefühle…)!
Ich kann das Buch definitiv empfehlen!
Diese "Vibes" kommen außerdem vor: - Eine etwas mysteriöse Kleinstadt, voller unausgesprochener Dinge! - Geheimnisse und Vertuschungen - "Die Cheerleader und die Nerds" - Gerüchteküche - Grumpy x Sunshine - Slow-Burn - Es hat mich ein bisschen an die Vibes von "Elle Maskame - Lost Hearts" und ein wenig auch an "Punk 57" erinnert
Seit erster Stunde lese ich unglaublich gern, die Bücher von Yvonne Westphal. Weil sie emotional, schonungslos, humorvoll, aber vor allem unglaublich ehrlich sind. Sie brechen dir das Herz, nur um es anschließend wieder zusammenzusetzen. Und wie sehr hab ich mich auf „Fire in our Souls “ gefreut, auch wenn ich keinen Schimmer hatte, worum es gehen würde. Aber ich wusste, sie würde mich auch hier wieder bis ins Mark erschüttern. Und ich hatte so recht.
Ich liebe ihre Art zu schreiben einfach. Warmherzig, mitreißend und wahnsinnig bildhaft. Ich mochte die Atmosphäre unglaublich gern. Melancholisch, traurig, aber auch voller Energie und Feuer. Sie hat hier wieder unglaubliche Charaktere erschaffen und ich finde einfach keine Worte, um diese nur ansatzweise gerecht zu beschreiben. Fakt ist: Es gibt keine Nebencharaktere. Jeder ist wichtig und elementar für diese Story. Sie zeigt uns hier nicht einfach nur Menschen. Sie zeigt uns Menschen, die verletzlich sind und sich schützen. Menschen, die selbstverliebt und arrogant sind, weil sie anders nicht in Erscheinung treten können. Und sie zeigt uns Menschen, die mutig, stark und ehrlich sind und sich niemals verstecken. Tristan und Rebecca sind das Herzstück dieser Story. Mutig, tough, verletzlich und unglaublich sensibel. Wenn man diese beiden sieht, hat man das Gefühl, es zerreißt dich in tausend Stücke, weil du ohne sie nicht mehr sein möchtest. Rebecca ist ein Engel. Standfest. Unverrückbar. Sie ist ein Vulkan, der jeden Moment ausbrechen kann und das mit so einer Sanftheit und Stärke, dass man sein Herz besser festhalten sollte. Tristan. So einzigartig, so zynisch und trotzdem warmherzig und sanft. Ich habe ihn bereits geliebt, da wusste ich es selbst nicht einmal. Und dann ist da dieser berühmte Fels in der Brandung, der auch hier nicht außen vor bleibt. Am stärksten haben mich Victoria, Jack und Richard beeindruckt. Aber all diese Menschen gehen so unglaublich unter die Haut, dass es fast weh tut. Bis auf Sherry,die mich immer zum lachen gebracht hat.
Erst wenn du alles verloren hast, kannst du neue Kraft gewinnen und dich selbst entdecken. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Mich haben Tristan und Rebecca sofort begeistert. Feuer und Eis treffen aufeinander und ich habe ihre Dialoge so unfassbar geliebt. Man spürt einfach diese Energie und Leidenschaft unglaublich intensiv. Man bekommt hier allerdings auch einen Nachhilfekurs in Zynismus, Sarkasmus und Ironie, was mir enorm gut gefallen hat. Viele kennen bis heute den Unterschied nicht. Darüber hinaus gibt uns Yvonne Westphal so viel mehr als eine leichtlebige New Adult Story. Sie geht tiefgreifend und schonungslos vor. Fügt Schmerzen und Qualen zu. Aber die Wahrheit tut immer weh, oder?
Sie greift hier sensible und ernste Themen auf, die so unglaublich wichtig sind und viel zu oft passieren. Sie zeigt, dass es ein Fehler ist, seine Stimme nicht zu erheben. Dass sich nur etwas ändern kann, wenn wir selbst unseren Beitrag leisten und mein Gott, sie hat so recht. Mir ging diese Geschichte sehr an die Nieren, besonders als man Einblicke in die Hintergründe erhielt. Die so niederschmetternd, tragisch und erschütternd sind. So viel Schmerz, Wut und Ausweglosigkeit. Sie zeigt uns Menschen, die nicht perfekt sind, aber ihre Charaktereigenschaften machen sie perfekt. Aber sie zeigt uns auch, wie leicht Menschen gebrochen, manipuliert und zerstört werden können. Dass Menschen für andere nichts weiter sind als Individuen, mit denen man spielen kann. Aber dass man als Einzelperson nichts ausrichten kann, ohne selbst niedergestampft zu werden. Gott, ich war so wütend und schockiert. Es ist nicht nur diese maßlose Arroganz und Ignoranz. Vor allem zeigt es dir, wie wenig die Menschen selbst von sich halten.
Diese Story hat mich so unglaublich überrascht und überwältigt. Danke Rebecca für deine Wärme, Zuversicht und Stärke. Die Lovestory ist wahnsinnig sanft und berührend. Und darüber hinaus hat Yvonne Westphal die Themen mit sehr viel Feingefühl und Brisanz ausgearbeitet. Sie schafft darüber hinaus eine wahnsinnig tolle Wohlfühlatmosphäre, besonders das Milk and Honey ist ein Traum. Trauer oder Tragik ändern die Menschen nicht. Worte sehr wohl. Es geht hier um Loslassen, Ankommen , Vertrauen und Loyalität. Es ist eine Geschichte darüber, dass man sich niemals verstecken sollte. Denn wenn du nicht selbst für dich einstehst, wer soll es dann tun? Kämpfe – denn nur so kannst du etwas verändern.
Fazit: Mit „Fire in our Souls “ hat Yvonne Westphal eine sehr tiefgreifende, emotionale und melancholische Geschichte geschrieben, die mehr als das Herz berührt. Worte, voller Empathie und Leidenschaft gewoben, mit Charakteren, die so wandelbar und einzigartig sind und darüber hinaus, findet man hier sehr sensible und ernste Themen, die alles verändern. Ich hab es so geliebt, ich war so wütend und habe so unglaublich mitgefühlt. Eine Geschichte, die dir das Herz bricht und es anschließend wieder zusammensetzt. Unbedingt lesen.
Spoilerfreier Keeperalarm für ein wundervolles, emotional mitreißendes Buch, mit extremer Intensität – ein absolutes Lesehighlight
Hier sind meine Eindrücke - wie immer ohne Spoiler 😉
Titel Der Titel selbst sagt zunächst nicht viel aus. Nicht übers Genre, nicht über das Geschehen. Aber wenn man das Buch liest, dann weiß man, weshalb Yvonne Westphal diesen Titel gewählt hat - und der Titel passt wie Faust auf’s Auge. Ihr wisst nicht was ich meine??? Nach dem Lesen des Buches wisst ihr es definitiv!
Cover Das Cover ist wunderschön…. Und zugegebenermaßen ist es auch so, dass es dem Genre YA zugehörig sein könnte. Nicht ausschließlich, aber möglich. Das Cover wirkt in seiner Schlichtheit wirklich bestechend. Es ist unaufgeregt, nachdrücklich, bezaubernd…. und passt total gut zu dem Buch. Wobei… vielleicht nicht ganz, denn das Buch ist noch so viel mehr als nur dieses Cover… dazu aber später mehr!
Schreibstil Ich habe bisher noch kein einziges Buch von Yvonne Westphal gelesen. Insofern war das Buch für mich erst mal eine Überraschung. Einfach aus dem Grund, dass mich der Klappentext angesprochen hat, ich aber nicht wusste, ob das Buch auch gut ist. Nur so viel: nein, das Buch war nicht gut! – Das hättet ihr jetzt nicht erwartet, oder? Gut kommt nicht mal ansatzweise an das heran, was das Buch beschreiben würde. Es war herausragend, beeindruckend und so viel mehr! Yvonne Westphal hatte mich sofort auf der ersten Seite des Buches. Und ließ mich nicht mehr los! Sie schaffte es, mich auf falsche Fährten zu locken und unvorhersehbar zu sein. Darüber hinaus war es so, dass sie dieses Gefühl, dieses Mitfiebern (und ja, auch das Mitleiden!) extrem auf den Leser projizierte. Ich hatte die komplette Gefühlsbandbreite! Das Buch ließ mich keineswegs kalt und wenn ich einfach mal auf das Genre schaue – nein, es ist kein Buch zum Weglesen und Vergessen. Im Gegenteil. Dieses Buch hat Keeper-Eigenschaften! Insofern hat es einen nachhaltigen und bleibenden Eindruck hinterlassen!
Protagonisten Ich liebe die Protagonisten dieses Buches (okay, zugegeben: nicht alle *schelmischgrins*). Aber das Buch punktet mit Authentizität und Intensität! Des Öfteren stockte mir der Atem! Ich liebe es!
Storyline Die Storyline dieses Buches ist augenscheinlich erst einmal nicht außergewöhnlich. So oder so ähnlich gibt es viele Plots. Was macht also den Unterschied? Ich würde sagen es ist Yvonne Westphal! Sie schafft es, diese Geschichte wirklich zu machen und so zu erzählen, dass sie an und für sich dennoch eine Einzigartigkeit an den Tag legt.
Es gibt einige wirklich schwerwiegende Themen, die es einem nicht leicht machen und die einen emotional total aufwühlen. Und dennoch schreibt die Autorin mit der Behutsamkeit, die es nicht „zu viel“ werden lässt. Die nachdrücklich sind und lange nachwirken – und dennoch mit einer gewissen Sensibilität und dem Gespür, was dem Leser zumutbar ist, einhergehen. Intensiv ist es dennoch!
Setting Siehe Storyline. Für mich war es eine komplette Gefühlsbandbreite, die ich in und mit dem Buch erlebt habe. Kein Gefühl wurde ausgelassen. Und gerade das ist der Grund, warum ich dieses Buch so liebe. Grandios, wie Yvonne Westphal die teilweise doch wirklich bedrückenden Themen angegangen ist. Und das mit einer Einfühlsamkeit, die der Geschichte und dem Protagonisten gutgetan hat.
Triggerwarnung Ich möchte nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass es in diesem Buch mehrere triggernde Inhalte geben könnte. Deshalb sind die relevanten Themen auch am Ende des Buches mit angegeben, damit sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, um welche Themen es geht. Dass diese sogar mit Kapitelangaben versehen ist, war für mich Neuland. Kompliment dazu!
Gesamtfazit Auch wenn ich mich wiederhole: Dieses Buch ist für mich ein Keeper!!!! Es hat sich seinen Platz in meinen Highlightbüchern mit Leichtigkeit erobert!
Insofern gibt es von mir eine absolut überzeugte (gell, das hat man überhaupt nicht gemerkt bei dem bisherigen Unterpunkten von mir 😜) definitiv vollumfängliche Leseempfehlung ohne Einschränkung! Holt euch dieses tolle Buch! Ihr werdet es sicher nicht bereuen….
Definitiv 5 von 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sternen – mehr ist ja leider nicht möglich.
Info: Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks gelesen und durfte mich mit anderen Lesern darüber austauschen. Selbstverständlich hat dies meine Meinung zum Buch in keinster Weise beeinflusst.
Es fällt mir schwer, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden. Die Message, die hinter den Worten steht, ist stark! Die Charaktere und deren Entwicklung beeindruckend. Ich habe mir einige berührende Zitate herausgeschrieben und kann gar nicht sagen wie sehr mich diese Story beeindruckt hat!
Doch es ist nicht unbedingt leichte Kost. Deswegen schaut bitte auf euch und beachtet die ausführliche und durch die Angabe der betreffenden Kapitel außergewöhnliche Triggerwarnung.
Rebecca muss nach der Insolvenz ihres Vaters ihre Freunde, ihren Reichtum und das Luxusleben in Palm Beach zurücklassen und in ein neues Leben in einem kleinen Städtchen im Norden von Michigan starten.
Doch der Anfang ist schwer. Es ist kalt in Michigan, der Ton in der Schule rauh und von Mobbing geprägt. Noch dazu geschieht Rebecca direkt in der ersten Woche etwas Schreckliches und nur durch die Hilfe ihres, von allen geächteten, Mitschülers Tristan schrabbt sie haarscharf an einer Katastrophe vorbei.
Soll Rebecca nun des lieben Friedens Willen schweigen, oder gegen die Ungerechtigkeit angehen? Und warum wurde Tristan und seine Familie aus der Gemeinschaft des Städtchens ausgestoßen? Warum will ihr Vater sie von Tristan fern halten? Findet Rebecca noch wirkliche Freunde und kann sie ihrer Leidenschaft dem Cheerleading weiter nachgehen.
Die Auflösung war spannend und hat mich auf mehreren Ebenen wirklich überrascht. Aber das Besondere an diesem Buch sind die Menschen und ihre Entwicklungen.
Rebecca entwickelt sich vom Opfer zu einer Kämpferin. Sie steht für sich und ihre Freunde ein und sieht bei Ungerechtigkeiten nicht weg. Sie ist ungemütlich und doch so ein toller Mensch.
Tristan ist ein Mann zum Verlieben. Es war so schön zu sehen wie seine Mauer immer mehr wegschmolz und ein Diamant zum Vorschein kam. Wie ein Mensch mit diesem Schicksal so weich und kraftvoll werden kann, seufz.
Lasst euch überraschen was das Cheerleader Team mit den Außenseitern Sherry und Nik auf die Beine stellen.
Meinen allergrößten Respekt! Es ist so so mutig für andere einzustehen. Schwachen eine Stimme zu geben.
Ich sage immer wer bei Mobbing zusieht macht sich mitschuldig. Dieses Buch zeigt wieviel Zusammenhalt bewegen kann. Mir ist bewusst, wie schwer es ist seine Stimme zu erheben. Gerade wenn man einsam und alleine auf weiter Flur steht.
"Wozu sind unsere Stimmen gut, wenn wir sie nicht nutzen?"
Das Buch ist so wertvoll und hat eine grandiose Botschaft! .
"Wir kommen arm und einsam auf die Welt. Wir werden auch ohne Geld und ohne Freunde sterben... Das Einzige, was wir in der Hand hatten, war, zu unseren Lebzeiten so viel Zeit wie möglich mit den Menschen zu verbringen, die wir lieben. Geld macht uns nicht glücklich, Glück macht uns glücklich."
Ich liebe es total und werde Yvonne Westphal im Auge behalten. Für mich ist dieses Buch direkt auf einen der Top 10 Plätzen dieses Lesejahres aufgestiegen. ⭐⭐⭐⭐⭐ für diese tolle Story!
Rezension „Fire in our Souls: Roman“ von Yvonne Westphal
Meinung
Dies war mein erstes Buch der Autorin welches ich gelesen habe und es wird auch nicht mein letztes bleiben. Denn dafür war die Geschichte zu eingängig und hallt noch immer in mir nach.
Der Schreibstil ist angenehm und die Worte trugen mich wie auf Wolken mit sich. Die Atmosphäre und vor allem verschiedenen Stimmungen wurden so lebhaft rüber gebracht, dass ich alles gefühlt habe. Den Schmerz der Protagonisten, aber auch jeden wunderschönen Moment, jedes Strahlen und jede Wärme.
Das Buch wird aus der Ich-Perspektive und aus der Sicht von Rebecca, Tristan und noch einer weiteren Person geschrieben. Aber dazu verrate ich nichts. Dadurch fühlte ich mich den Protagonisten noch näher und erlebte ihre Geschehnisse hautnah.
Das Setting hatte ein unglaubliches Flair und ich konnte mir die Orte perfekt vorstellen. Dank der vielen Details wurden sie lebendig und nahmen mich auf eine wunderbare Reise mit sich. Rebecca hat das Herz am richtigen Fleck, wodurch es mir leicht fiel sie zu mögen. Sie ist die Neue in der Stadt und muss erstmal Anschluss finden. Ich habe sie für ihre Stärke und den Mut sehr bewundert.
Auch fand ich es toll, dass die als reiches Mädchen nicht arrogant und selbstsüchtig war, was leider viel zu selten vorkommt. Tristan habe ich von der ersten Seite an geliebt. Er ist mürrisch und intelligent. Jeder macht einen großen Bogen um ihn, doch warum? Rebecca hat keinen Wert auf die Meinungen anderer gelegt und freundete sich mit ihm an.
Vor allem seine Bemerkungen, sein Zynismus, Sarkasmus und sein Humor fand ich toll. Doch zum Ende hin öffnet er sich und das hat meine Liebe zu ihm noch einmal wachsen lassen. Da es sich um eine Slowburn Romance handelt, dauert es etwas bis die Funken sprühen. Doch genau dies war hier perfekt. Ich habe jeden Schlagabtausch und jeden Moment geliebt.
Überflüssiges Drama wurde hier vermieden und es gibt verschiedene Handlungsstränge, die das Buch noch einmal interessanter machten. Die Plot-Twists sind unterwartet und haben die Story bis zum Ende hin abwechslungsreich und überraschend gestaltet. Ich habe mich am Ende mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Rebecca, Tristan und der Clique verabschieden müssen.
Fazit
Diese Geschichte steckt voller Vielfalt und jeder Augenblick war unbeschreiblich. Es geht um Dinge wie „für seine Meinung einstehen“ und auch um Diversität, Gerechtigkeit und das nichts ist, wie es scheint. Es geht aber auch um so viel mehr. Um Stärke, Mut, Selbstvertrauen und dass man das richtige tun sollte, auch wenn es wehtut. Diese Reise war emotional, spannend, mysteriös und romantisch.
Bei dem Buch weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Es gab meiner Ansicht nach recht viele Baustellen:
Die Charaktere: Unsere Protagonistin Rebecca ist um hier mal eine Einschätzung einer Mitschülerin mit der sie sich zuvor einmal unterhalten hat, hübsch, nett, hyperintelligent und eine absolute Cheergöttin. Entsprechend ist sie auch quasi Jahrgangsbeste und besser als jeder andere in dem Cheersquad. Sie wirkt im Wesentlichen schon sehr wie eine Mary Sue und dass von anderen Leuten regelmäßig erwähnt wird, wie toll sie ist, macht es jetzt nicht wirklich besser. Tristan ist das typische Klischee. Ein verschlossener, missverstandener junger Mann mit einem Herzen aus Gold. Den Rest der Charaktere nehmen wir auch aus der Stereotypenkisten: die Cheerleaderzicke, das Sportlerekel, das Außenseiterin mit den bunten Haaren, den Nerd mit dem Crush auf die Cheerleaderin. Manches davon relativiert sich im Laufe des Buch etwas, vieles - und vor allem unsere Protagonisten - bleiben aber wie sie sind.
Die Dialoge: Ich hab mir die ersten 30-40% extrem schwer getan, dieses Buch zu lesen, weil die Dialoge besonders am Anfang furchtbar hölzern und unrealistisch klingen. Ich hatte länger nichts mehr mit Teenagern zu tun, und vielleicht tut man das heute so, aber ich hatte den Eindruck, dass sich hier alle für furchtbar schlagfertig halten, aber dann halt Sachen wie die Definition von Ironie diskutieren.
Das Setting: Ich wusste jetzt nicht so genau, was ich davon halten sollte. Es soll eine Kleinstadt sein, jeder kennt jeden, es scheint ja auch nur eine Schule zu geben, aber die ist dafür riesig. Das kam mir einigermaßen unrealistisch vor.
Die Handlung: Spoilerfrei kann ich sagen, dass die Handlung ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist und ich von der versprochenen Slowburn-Romance nicht viel gemerkt habe. Das war astreine Instalove und daran ändert auch eine Bullshiterklärung gar nichts.
This entire review has been hidden because of spoilers.
„Fire in our Souls“ wurde von Yvonne Westphal geschrieben. Es handelt sich dabei um eine bewegende Young Adult Highschool Lovestory mit herzzerreißendem Geheimnis. Klappentext: Das behütete Leben der Cheerleaderin Rebecca findet ein jähes Ende, als ihre Familie im letzten Schuljahr in die Kleinstadt Whitevale Creek ziehen muss. Dort stößt sie an allen Ecken auf Ablehnung, falsche Freunde und schreckliche Gerüchte, die sich um den finsteren und zugleich anziehenden Einzelgänger Tristan ranken. Je näher sich die beiden kommen und je dichter die Mauer aus Schweigen und Geheimnissen wird, desto fester ist Rebecca entschlossen, alle Masken der Stadt einzureißen – auch die von Tristan. Rebecca ahnt nicht, dass die Wahrheit nicht nur Tristan endgültig in den Abgrund stoßen könnte, sondern ihr selbst den Boden unter den Füßen wegreißen würde … Meine Meinung: Das Cover ist ein Blickfang. Es ist wunderschön gestaltet worden. Der Schreibstil ist locker und flüssig gehalten. Ernste Themen, wie Mobbing und Vergewaltigung werden angesprochen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte der Handlung ohne Probleme aus den Perspektiven von Rebecca und Tristan folgen. Die Geschichte war unerwartet spannend. Rebeccas war mir direkt sympathisch. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass sie ein herzensguter Mensch ist, der sich für diejenigen einsetzt, die mies behandelt werden. Mir hat gut gefallen, wie sie nicht aufgegeben hat und im Laufe der Handlung immer selbstbewusster und -bestimmter geworden ist. Das Aufeinandertreffen mit dem Schneemann Tristan, fand ich amüsant mitzuverfolgen. Ihr Strahlen bringt seine Eisschicht zum Schmelzen. Sie sieht ihn wie er ist und kommt ihm näher. Ihr ist egal, welche Gerüchte es über ihn gibt. Gerade das hat mir gut gefallen. Sie macht sich ein eigenes Bild, bevor sie urteilt. Die Geschichte der Beiden habe ich genossen. Besonders spannend fand ich die Erzählung der Vergangenheit. Mit so einer Offenbarung zum Ende hatte ich nicht gerechnet. Allgemein war es spannend herauszufinden, was damals genau passiert ist. Eine überraschend spannende Geschichte, mit der ich nicht gerechnet habe.
Als ihr Vater insolvent geht, nimmt Rebecca’s behütetes Leben ein abruptes Ende. Jetzt heißt es in Whitevale Creek nochmal von vorne beginnen, mit neuer Schule, neuen Freunden und ganz ohne Geld. Schon am ersten Tag begegnet ihr der mysteriöse Griesgram Tristan, der es ihr direkt angetan hat. Sie will unbedingt hinter seine Maske blicken und herausfinden was es mit den ganzen Gerüchten auf sich hat. Schnell erkennt Rebecca, dass in dieser Kleinstadt nicht alles ist wie es scheint. Stück für Stück beginnt Rebecca die Wahrheit zu erkennen und merkt, dass diese sie und ihre Familie viel mehr betrifft als sie jemals geahnt hätte.
Der Schreibstil der Autorin hat mir direkt gefallen. Angenehm und flüssig sorgt er dafür, dass man sich gut in der Geschichte angekommen fühlt. Auch Rebecca als Protagonistin war mir gleich sympathisch. Während sie zu Beginn ein ziemlicher „People Pleaser“ ist, macht sie im Verlauf der Geschichte eine enorme Entwicklung durch. Ich finde es beeindruckend zu sehen zu was für einer starken, jungen Frau sie sich in so kurzer Zeit entwickelt hat und wie sie es schafft für ihre Freunde einzustehen. Auch an Spannung hat es der Geschichte zu keiner Zeit gefehlt, denn ich habe bis zum Schluss mitgerätselt was mit Tristan’s Mutter wirklich passiert ist und wie die ganze Sache mit Cole und seinen Freunden ausgehen wird. Generell fand ich es toll, wie viele ernsthafte Themen in diesem Buch bzw. in dieser Geschichte verarbeitet wurden. Ich persönlich finde es wichtig, dass Themen wie Mobbing und Missbrauch in Büchern thematisiert und die Leute so zum Nachdenken angeregt werden. Für mich daher eine absolut gelungene Geschichte, die ich nur zu gerne weiterempfehle.
Als ich "Fire in our Souls" in den sozialen Medien entdeckt habe, stand für mich sehr schnell fest, das ich es mir unbedingt näher anschauen musste. Dieses tolle Cover hat mich vom ersten Moment an fasziniert.
Ich habe mit dem Buch morgens, gleich nach dem Aufwachen, noch im Bett angefangen zu lesen. Ich hatte aber, warum auch immer, ein paar Schwierigkeiten damit richtig in das Buch hineinzukommen und hatte sogar kurz überlegt es abzubrechen. Ich bin allerdings wahnsinnig froh, das ich es nicht gemacht habe. Dieses Buch ist wirklich unglaublich und so ganz anders wie ich es am Anfang erwartet hatte. Wer hier also eine stinknormale College-Romance erwartet, bei der das gute Mädchen sich in den Bad Boy der Schule verliebt, liegt hier aber sowas von daneben... oder auch nicht... denn ja, das passiert auch. Aber das was hier noch passiert hat mich einfach zutiefst berührt. Gerade da in meinem Bekanntenkreis so etwas wirklich passiert ist. Besonders berührt war ich, wie die Mädchen sich am Schluss gewehrt haben. Das Setting hat mich nicht von Anfang an überzeugt, aber je mehr ich gelesen habe, je weiter ich kam, umso mehr war ich davon begeistert. Die Protagonisten wiederum mochte ich von Anfang an sehr, obwohl mir Rebecca mit ihren 18 Jahren und ihrem ständigem Daddy, es mir manchmal ein wenig schwer gemacht hat. Sehr gut gefallen hat mir, das zwischendurch immer mal wieder Tristan und sogar auch Richard zur Wort gekommen sind.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig, locker und leicht. Es war zwar mein erstens Buch von der Autorin, aber bestimmt nicht das Letze. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Rebecca wächst behütet und privilegiert auf, bis ihr Vater Konkurs anmelden muss und sie weit weg in eine Kleinstadt ziehen müssen. Es fällt ihr schwer sich dort einzuleben, denn nichts scheint dort so wie es wirklich ist...
Kurzmeinung: Tolles Buch mit einer schönen Lovestory, mit wichtigem Thema und wundervollen Charakteren, ganz klare Leseempfehlung :)
Rebeccas behütetes Leben als Cheerleaderin findet ein jähes Ende als sie aufgrund der Insolvenz ihres Vater in eine Kleinstadt ziehen muss, dort trifft sie auf den gemiedenen Einzelgänger Tristen und versucht hinter seine Maske zu blicken, dabei kommen sie sich immer näher...
Ach... was für eine tolle Story... Zu beginn wird gleich eine Thematik reingebracht die nicht ersichtlich ist aber mir sehr gut gefallen hat, v.a. weil es so ein wichtiges Thema ist und meiner Meinung nach noch nicht viel thematisiert wurde, es wurde gut verpackt hat mich aber auch zum Nachdenken angeregt...
Das Buch hatte viele Anteile die mir sehr zugesagt haben, von den Protagonisten sowie den Nebencharaktere, die eine enorme Entwicklung durchmachen, die man stets mitverfolgen kann und sich aber zu keiner Zeit falsch oder unrealistisch angefühlt hat... bis zum Geheimnis welches die Kleinstadt umgibt, in der ihre Familie involviert zu sein scheint, welche die Story zudem sehr interessant macht und die Spannung nie ausgeht bis zur süssen und schönen Lovestory der beiden :)
Eine Leseempfehlung für alle die gerne Jung-Adult Bücher mit wichtigem Thema haben
Ich bin total überrascht von diesem Buch. Erwartet habe ich einen NA mit Dramen in Slow-Burn. Bekommen habe ich ein YA mit Cherleadingtopic im Riverdale-Stil. Ich fand das erfrischend schön. Für mich ein wirklich sehr gutes Buch weil es mal etwas "anderes" ist als gerade auf dem NA Markt zu finden ist. Die Protas sind jünger - und benehmen sich auch dementsprechend. Das heisst nicht pubertär und naiv, sondern wirklich ihrem Alter entsprechend. Das zeigt sich in ihrem Umgang, ihren Problemen aber auch ihren amourösen Abenteuer. Mir hat es sehr viel spass gemacht, die Clique zu begleiten.
Rebecca macht eine sehr schöne Wandlung durch und auch die slow-burn Romanze finde ich richtig gut umgesetzt. Im Zentrum steht für mich allerdings "Der Fall" - und das war für mich spannend und richtig gut beschrieben. So liest sich das Buch superflüssig und in einem Rutsch. Ebenfalls fand ich super, dass der Love interest ein intelligenter junger Mann ist. Also alles nicht so wie erwartet und deshalb hat es mir einen totalen Lesespass beschert.
Netflixpotential. Geheimnisvoll. Suchtend. Leseerlebnis : "Fire in our souls" wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Rebecca und Tristan in der Ich-Form erzählt. Yvonne Westphal schafft ganz besondere, einzigartige und facettenreiche Charaktere. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und fühlt sich mit ihnen verbunden. Man möchte für sie eintreten, sie verteidigen und mit ihnen befreundet sein, auch oder gerade weil sie nicht perfekt sind. Der Handlungsverlauf hat mich komplett vereinnahmt und ich hatte das Gefühl eine neue Serie durchzusuchten. Dieses Buch hat definitiv Netflixpotential und wäre sicherlich eine tolle Grundlage für eine ganze Staffel. Fazit: Von mir eine absolute Herzensempfehlung für diese mega Geschichte über Geheimnisse und den Mut sich diesen zu stellen.
„Die Welt ist nicht schlecht, weil schlechte Menschen böses tun. Sondern, weil gute Menschen nichts dagegen unternehmen.“
„Die Welt ist nicht schlecht, weil schlechte Menschen böses tun. Sondern, weil gute Menschen nichts dagegen unternehmen.“ Das Buch war der Hammer. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich fand den Schreibstil sehr leicht. Ich habe Rebecca und den Schneemann (Tristan)von Anfang an geliebt. In dem Buch wurden so viele wichtige Themen wie; Mobbing, Sexualverbrechen, Ungerechtigkeit Thematisiert. Ich finde dieses Buch sollte von sehr vielen Leuten gelesen werden die vielleicht Angst haben etwas in der Vergangenheit geschehene auszusprechen. Ich finde das Buch wird vielen Mut machen das unausgesprochene auszusprechen. Dankeschön das ich dabei sein und das Buch lesen durfte. ❤️
Es ist unglaublich wichtig mutig zu sein, für sich einzustehen, zu kämpfen und zusammenzuhalten. Die Guten werden immer siegen! Ich fand es schön, dass Tristan immer auf Rebecca aufgepasst hat. Es wurden wichtige Themen wie Vergewaltigung und Gruppenbildung angesprochen. Ich fand es schön, dass Rebecca ihre (später gewordenen) Freunde nicht ignoriert oder wie Außenseiter behandelt hat. Außerdem war es sehr ermutigend, dass sie weiter für das Gute gekämpft und nicht aufgegeben hat. Wir sollten alle mehr sein wie sie! Ich fand auch die Vergangenheit von den Eltern sehr spannend, auch wenn es irgendwie unerwartet kam. Allerdings hat mir da nicht gefallen, dass da so viele Personen aufgetaucht sind. Da bin ich sehr durcheinander gekommen und habe den Überblick verloren. Auch weil am Anfang einige mit dem selben Nachnamen angesprochen wurden.
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Fire in our souls ist ein Young Adult Roman. Es handelt sich aber keineswegs um einen einfachen Liebesroman mit jungen Charakteren, es geht um soviel mehr. Die Hauptprotagoinstin Rebecca ist Cheerleaderin und sehr behütet und reich aufgewachsen. Ihr Vater ist sehr erfolgreich, doch dann meldet er Konkurs an und legt einige Funktionen zurück. Sie müssen weit weg ziehen. Und nun merkt Rebecca, wie die meisten ihrer "Freundinnen" so sind, wenn sie auf einmal kein Geld mehr hat. Im neuen Ort ist es kalt, und in der neuen Klasse gibt es nur einen freien Platz, und das neben einem ziemlich miesepetrigen und abweisend wirkenden Typen...
Die beiden Charaktere mochte ich sehr. Sie sind mir im Laufe des Buches sehr ans Herz gewachsen, ebenso wie die Erwachsenen, auf dessen Spurensuche sich die beiden begeben - und das nicht alleine. Die Geschichte hat mich mit dem sehr flüssigen Schreibstil und der tollen Story gleich gepackt. Ich fand es auch sehr spannend geschrieben und war überrascht vom Ausgang. Eine absolute Leseempfehlung!