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Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis #1

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Ein Buch, in dem man wohnen möchte – und ein wahrer Schatz der Kinderliteratur für Mädchen und Jungen ab 10

Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition im südlichen Atlantik verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im »Polidorium«, einer heruntergekommenen Villa am Meer. Schnell wird ihnen klar, dass das Beerdigungsinstitut im Keller nicht das einzige Geheimnis hinter den alten Mauern ist. Welche Macht haben die seltsamen Gestalten, die dort herumirren, wie Mausgret, die Tote Tante, Klamme Finger … und vor allem Hodder Morkel, der tote Walfänger, dem das Polidorium einst gehörte? Was verbirgt sich noch zwischen den wandernden Wänden? Als ein Erinnerungsstück an ihren Vater bei ihrer fiesen Mitschülerin Marie-Hedwig wieder auftaucht, beschließt Petronella, ihre Angst zu überwinden und den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

392 pages, Hardcover

Published January 1, 2023

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Anja Fislage

8 books2 followers

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Community Reviews

5 stars
16 (29%)
4 stars
22 (40%)
3 stars
15 (27%)
2 stars
1 (1%)
1 star
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Displaying 1 - 19 of 19 reviews
Profile Image for Sina & Ilona Glimmerfee.
1,056 reviews118 followers
February 11, 2023
Das Buch hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Das Setting ist außergewöhnlich und dass es in Ostfriesland spielt, ist für mich ein zusätzliches Plus.
Besonders gefällt mir an dem Buch natürlich die Aufmachung. Das Cover ist toll gestaltet und auch die großflächigen Illustrationen im Buch selbst haben mich begeistern können. Sie machen das Buch zu einem noch größeren Lesevergnügen.
Es ist wirklich ein sehr spannendes Buch mit sicherlich 1001 guten Idee. Es kommt sicher keine Langeweile auf.
Nur leider hat das Buch etwas viele Handlungsstränge, weil die Geschwister auch zwischenzeitlich seperate Wege gehen. Für Kinderbücher recht ungewöhnlich und man braucht hier schon etwas mehr Konzentration als sonst bei Kinderbüchern dieser Art üblich.
Es ist auch ein wenig dürster, was man wissen sollte, wenn man sehr ängstliche Kinder hat.

- Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt -
128 reviews9 followers
February 2, 2023
Anja Fislages Buch "Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis" ist der Auftaktband rund um die Familie Polidori und ihr Spukhaus.

Klappentext: Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im "Polidorium", einer heruntergekommenen Villa am Meer.
Schnell wird ihnen klar, dass sich dort zwischen den "Wandernden Wänden" viele Rätsel verbergen - das Beerdigungsinstitut im Keller ist nur eines davon. Wer sind Mausgret, die Tote Tante und Klamme Finger? Welche Macht hat Hodder Morkel, der tote Walfänger, dem das Polidorium einst gehörte?
Als ihr fiese Mitschülerin Marie-Hedwig behauptet, ihr Familiengeheimnis zu kennen, beschließt Petronella, ihre Angst zu bändigen und dem Spuk auf den Grund zu gehen.

Eines vorab: Die Altersempfehlung für dieses Buch ist 12 Jahre, wobei ich empfehlen würde es vorab selbst zu lesen. Je nach Sensibilität des Kindes, könnte es doch stellenweise zu gruselig sein.

Der Dreh- und Angelpunkt in Anja Fislages erster Kinderbuchreihe ist die alte Spukvilla auf einer Landzunge direkt am Meer. Das Haus ist wirklich gruselig und der Autorin ist es definitiv gelungen, diese Atmosphäre gut rüberzubringen. Es gibt Geister, seltsame Vorkomnisse wie sich verschiebende Wände, einen wahrlich gruseligen Gartenteich und Leichen im Keller - immerhin ist es ein Bestattungsinstitut.
Weniger gut gefallen haben mir die Charaktere. Hier fehlte es mir definitiv an Tiefe und so wirklich liebenswert war mir jetzt niemand. Aber es könnte durchaus sein, dass das nur aus meiner "Erwachsenen"-Sicht so ist und Kinder das komplett anders empfinden.
Der Schreibstil ist angenehm und kindgerecht und das Buch ist auch mit vielen tollen Zeichnungen von Verena Wugeditsch aufgelockert, welche auch sehr kindgerecht und nicht zu gruselig sind und super zur Geschichte passen.

Im Kern dieser Geschichte geht es darum seine Angst zu besiegen.

Für mich ein solides Buch, mit ein paar kleinen Schwächen - aber wie gesagt, dies könnte durchaus an mir als Erwachsene liegen. 3,5 ⭐️
Profile Image for ZeilenZauber.
888 reviews6 followers
May 10, 2023
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Die drei Geschwister wollen gar nicht zu ihren komischen Großeltern in die heruntergekommene Villa ziehen, aber weil ihre Eltern auf einer Expedition verschollen sind, geht es nicht anders. Während sie die Geheimnisse des Hauses erkunden, lernen sie seltsame Gestalten kennen. Als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es natürlich in der Schule Spannungen mit Mitschülern.
Die Charaktere sind der Zielgruppe „ab 10 Jahre“ angepasst. Die Probleme sind recht typisch und die Lösungen auch dementsprechend einfach.
!!! SPOILERWARNUNG !!!
Es hat mich allerdings genervt, dass mal wieder die „Enemy to Friends“-Trope zum Einsatz kam. Warum kann es in den Bücher nicht mal wie im Leben abgehandelt werden? Es gibt fiese Menschen, mit denen man trotzdem klarkommen muss. DAS wäre mal innovativ und für Kinder definitiv lehrreicher, als die Hoffnung, dass man irgendwann mit allen „gut Freund“ ist.
!!! SPOILERENDE !!!
Es war spannend zu sehen, wie die Geschwister nach und nach den Geheimnissen auf den Grund gehen und sich den zwischenmenschlichen Herausforderungen stellen. Dabei steigerte sich die Spannung wellenförmig und anschließend konnten wir alle Atem holen. Die Spannung wurde auch von den Twists und Überraschungen, die die Autorin geschickt platzierte, gesteigert.
Der Schreibstil ist locker-leicht und der Zielgruppe angepasst.
Und zu guter Letzt, die Zeichnungen von Verena Wugeditsch, die passend zur Handlung im Buch positioniert wurden. Mal waren es ganzseitige Bilder, mal nur eine kleine Visualisierung eines Aspektes. Sie belebten die Handlung und sind einfach zauberhaft.
Bis auf meinen Meckerpunkt ist das Buch knuffig und ich vergebe knappe 5 Polidorium-Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition im südlichen Atlantik verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im »Polidorium«, einer heruntergekommenen Villa am Meer. Schnell wird ihnen klar, dass das Beerdigungsinstitut im Keller nicht das einzige Geheimnis hinter den alten Mauern ist. Welche Macht haben die seltsamen Gestalten, die dort herumirren, wie Mausgret, die Tote Tante, Klamme Finger … und vor allem Hodder Morkel, der tote Walfänger, dem das Polidorium einst gehörte? Was verbirgt sich noch zwischen den wandernden Wänden? Als ein Erinnerungsstück an ihren Vater bei ihrer fiesen Mitschülerin Marie-Hedwig wieder auftaucht, beschließt Petronella, ihre Angst zu überwinden und den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.
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Profile Image for CorniHolmes.
948 reviews43 followers
February 9, 2023
4,5 Sterne

Als ich zum ersten Mal von „Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis“ hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Von dem mysteriös anmutenden Cover habe ich mich wie magisch angezogen gefühlt und der Klappentext klang nach einer richtig coolen Story. Für mich stand daher schnell fest, dass ich das Buch lesen möchte.

Als sich Dr. Stella und Dr. Oscar Polidori auf eine Tiefsee-Expedition in den Südatlantik begeben und plötzlich spurlos verschwinden, werden ihre drei Kinder Petronella, Pellegrino und Roberta in den Küstenort Tildrun zu den Großeltern geschickt und sollen fortan bei ihnen im „Polidorium“ wohnen. Die Begeisterung darüber hält sich bei den Geschwistern sehr in Grenzen. Ihr neues Zuhauses – eine große Villa am Meer – ist völlig heruntergekommen und wirkt ziemlich finster und unheimlich. Und die Großeltern, die die Kinder nie zuvor gesehen hatten, machen einen äußerst merkwürdigen Eindruck. Den dreien wird sehr schnell klar, dass es im Polidorium nicht mit rechten Dingen zugeht. Das Beerdigungsinstitut im Keller ist definitiv nicht das einzige Geheimnis des Polidoriums – lauter Rätselhaftigkeiten verbergen sich hinter dessen Mauern. Zudem irren eine Menge seltsame Gestalten auf dem Gelände herum, von denen nicht jeder den Polidoris wohlgesonnen ist. Ein aufregendes und gefährliches Abenteuer beginnt…

Auf „Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis“ war ich wirklich ungeheuer gespannt. Ein heruntergekommenes, spukhaftes Herrenhaus am Meer, lauter Rätsel und Familiengeheimnisse, ominöse Wesen und Erscheinungen, schrullige Charaktere – all das ist einfach genau mein Ding. Ich war mir daher sehr sicher, dass das Buch absolut meinen Nerv treffen wird und bin mit freudiger Erwartung darin eingetaucht.

Schon die ersten Seiten haben mich mitreißen und begeistern können. Diese dunkle Schauerstimmung, die von Beginn an geschaffen wird, hat mich direkt in ihren Bann gezogen und unsere drei Hauptpersonen – die Polidori-Geschwister – mochte ich auf Anhieb. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei geschildert, jeweils als personale Erzähler, und es wird schnell deutlich, dass wir es hier mit einem äußerst ungleichen Trio zu tun haben.
Da hätten wir zum einen die 14-jährige Roberta, die mit einer blühenden Fantasie gesegnet ist und eines Tages eine große Schriftstellerin werden möchte. Der 12-jährige Pellegrino wiederum ist eher logisch veranlagt, er ist ein echter Nerd und Latein-Freak und besitzt ein bemerkenswertes Gedächtnis. Und dann wäre doch Petronella, Pellegrinos Zwillingsschwester, die ich als die eigentliche Hauptprotagonistin bezeichnen würde, da aus ihrer Sicht der größte Part erzählt wird. Petronella habe ich von den dreien am meisten in mein Herz geschlossen. Sie ist ein sehr ruhiger und schüchterner Typ, insbesondere zu Beginn wirkt sie recht unsicher. Im Verlauf des Buches wird sie aber zunehmend mutiger werden und sich ihrer Angst stellen, sie wird gemeinsam mit Roberta und Pellegrino alles daran setzen um die Villa Polidorium und dessen Bewohner zu beschützen.

Die Großeltern der drei Geschwister fand ich zunächst ziemlich sonderbar. Sie verhalten sich gegenüber ihren Enkel mehr als seltsam und haben eindeutig etwas zu verbergen. Die beiden sind schon relativ speziell und gewöhnungsbedürftig, allerdings zeigt sich noch, dass sie das Herz am rechten Fleck haben und nur das Beste für ihre Enkelkinder wollen. Ich mochte die Zwei sehr, trotz ihrer eigenwilligen Art, und auch die weiteren Figuren haben mir gefallen, auch wenn da nun nicht behaupten kann, dass sie mir alle sympathisch waren. Die gemeine und ungehobelte Marie-Hedwig zum Beispiel, eine Mitschülerin der Zwillinge, konnte ich anfangs überhaupt nicht leiden, da sie wirklich fies zu Petronella ist. Zum Ende hin aber hat sich meine Meinung über sie gewandelt, aber die Gründe dafür werde ich euch hier nicht nennen, ich möchte schließlich nicht zu viel verraten.
Für wen ich mich aber sofort erwärmt habe, ist Hein, die gute Seele des Polidoriums. Etwas komisch ist er manchmal zwar schon irgendwie, gleichzeitig aber auch überaus freundlich und hilfsbereit.
Insgesamt treffen wir zwischen diesen Seiten auf viele interessante und schräge Persönlichkeiten, die alle ihre Eigenarten und Heimlichkeiten besitzen. Vor allem in dem großen Anwesen der Großeltern, in dem wir uns vorwiegend aufhalten, treiben eine Menge kuriose und teils auch gruselige Gestalten ihr Unwesen.

Das Polidorium war definitiv mein Lieblingsschauplatz. Die Villa strahlt so etwas wunderbar Geheimnisvolles und Finsteres aus, was für ein angenehmes Gänsehaut-Feeling sorgt, zugleich verströmt es aber auch ein gewisses Wohlfühlambiente, da sich zwischen den alten Gemäuern durchaus auch einige heimelige Ecken verbergen. Mit dem Polidorium hat Anja Fislage einfach die ideale Kulisse für einen Gruselschmöker geschaffen, mich hat dieser Ort wirklich vom ersten Augenblick an verzaubern können.

Also für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Mich haben die Nachforschungen und Erlebnisse von Petronella, Pellegrino und Roberta durchgehend fesseln und des öfteren auch sehr überraschen können. Ich habe ordentlich mit den Geschwistern mitgefiebert und mitgerätselt und wollte einfach unbedingt wissen, was es mit den ganzen Mysterien und Merkwürdigkeiten auf sich hat.
Spannungstechnisch bin ich auf jeden Fall auf meine Kosten gekommen, aber auch was den Humor angeht wurde ich nicht enttäuscht. Jedermanns Sache wird er nur vermutlich nicht sein. Die Geschichte ist insgesamt schon sehr eigentümlich und ausgefallen. Man muss sich auf die ganzen Skurrilitäten einfach einlassen können und wenn einem dies gelingt, wird einem ein wirklich tolles, unterhaltsames und einzigartiges Leseerlebnis geboten. So wie mir. Ein Aspekt hat mich persönlich dann nur doch ein wenig gestört: Der Großvater benutzt gerne mal falsche Wörter und die Großmutter hat die Angewohnheit, ihren Gatten ständig zu korrigieren. Anfangs fand ich diese Verbesserungen noch lustig, aber irgendwann haben sie mich irgendwie ein bisschen genervt. Was mir dafür aber sehr zugesagt hat, waren die Werte und Botschaften, die uns altersgerecht nähergebracht werden wie Trauer, Mobbing, Mut, Zusammenhalt und Vertrauen. Ich fand es total schön zu sehen, wie Geschwister an ihre eigenen Stärken und die der anderen glauben, wie sie zusammenhalten und über sich selbst hinauswachsen.

Neben der Story hat mich auch die Gestaltung begeistern können. Verena Wugeditsch, der wir auch dieses bezaubernde Cover zu verdanken haben, hat die Erzählung mit zahlreichen stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen versehen, die das Geschehen im Text perfekt in Szene setzen und die mystische Gruselatmosphäre der Handlung hervorragend einfangen. Auf den Vorsatzpapieren befinden sich zudem noch kleine Portraits, die die wichtigsten Figuren zeigen. Die Aufmachung des Buches ist einfach rundum gelungen und ergibt zusammen mit der Geschichte ein stimmiges Gesamtpaket.

Fazit: Anja Fislage ist mit ihrem Kinderbuchdebüt ein vielversprechender Reihenauftakt geglückt, mit welchem sie Jung und Alt ein schaurig-schönes, atmosphärisches Lesevergnügen beschert. Ich kann „Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis“ nur wärmstens empfehlen! Die Geschichte ist so herrlich düster und skurril und steckt voller Überraschungen, Geheimnisse und Fantasie, sie ist spannend und außergewöhnlich und wird von vielen großartigen Bildern begleitet. Ich habe die Polidoris-Geschwister nur zu gerne auf ihrem ersten Abenteuer begleitet und freue mich schon sehr auf ihr nächstes. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!
Profile Image for Hundenaerrin .
70 reviews3 followers
February 19, 2023
Ausbaufähige, aber wunderschön illustrierte Gruselgeschichte

Es trifft sie wie ein Schock: Die Eltern der Geschwister Roberta, Petronella und Pellegrino Polidori sind bei einer Expedition im Atlantik verschollen. Sie werden von nun an bei den Großeltern in Ostfriesland leben, in einem windschiefen Haus mit Zaun aus Walknochen. Doch das ist nicht das einzig Kuriose am „Polidorium“: Sie teilen ihr Heim mit Geistern, wandernden Wänden, einem Bestattungsinstitut im Keller und zwei gewöhnungsbedürftigen Großeltern. Und auch die neue Schule stellt die Geschwister vor Herausforderungen, denn sie sind sogleich als schräge Außenseiter verschrien. Sogar ihre Mitschüler wissen, dass im Polidorium nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht. Doch die Polidoris sehen nur ihren Ehrgeiz geweckt und wollen den Geheimnissen auf den Grund gehen – denn davon gibt es in diesem kleinen ostfriesischen Dorf genug…
Das Positive zuerst: Dem Coppenrath Verlag ist illustratorisch wieder einmal ein Meisterwerk gelungen. Verena Wugeditsch versteht es hervorragend, die Atmosphäre und die Figuren grafisch einzufangen. Die reinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen sind ebenso geheimnisvoll und teilweise gruselig, wie das Polidorium selbst, und doch weisen sie eine Ausdrucksstärke auf, die mir persönlich die Figuren näher gebracht hat, als es der Text vermochte.
Womit ich leider auch schon zur Auflistung der Aspekte komme, die mich nachdenklich zurückgelassen haben:
Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt: 1. Das Geheimnis um das Polidorium und seine Bewohner, 2. die Erlebnisse der Geschwister Polidori und 3. Marie-Hedwigs Geheimnis. Zwischen den Abschnitte vollzieht sich ein Zeitsprung, der für mich nicht nachvollziehbar ist und die Erzählung auf gewisse Weise unterbricht und die Kontinuität zerreißt. Denn es handelt sich nicht um abgeschlossene Sequenzen, sondern die Handlung vollzieht sich in mehreren parallelen Erzählsträngen über die Abschnittsgrenzen hinaus. Diese Fülle an einzelnen Geschichten fügt sich nur langsam zu einem großen roten Faden zusammen, erschwert wurde das Verständnis und das Verfolgen eben dieser einzelnen Stränge zudem durch die teilweise recht große Länge der Kapitel. Desweiteren taten sich Leerstellen auf, die mich sehr irritierten und wirklich auch störten: Warum wird nicht weiter nach den Eltern gesucht bzw. warum erfahren wir nicht mehr darüber? Ist es nicht normal, dass Kinder die Hoffnung nicht aufgeben und nachfragen? Fragt sich niemand, wohin Hein so manches Mal verschwindet? Warum er nie die Kleidung wechselt? Und wieso zum Klabautermann macht sich niemand, besonders nicht die Großeltern, Gedanken über den Aufenthaltsort von Hodder Morkel? Warum wird ein Gespräch Pellegrinos mit dem Neunauge kurz angedeutet, aber nicht weiter verfolgt? Stattdessen verblasst Pellegrino in der Erzählung bis kurz vor Ende zu einer Schattenfigur. Für mich erschien die Geschichte dadurch sehr unrund und ich verlor hin und wieder die Motivation, überhaupt weiterzulesen.
Die Figuren sind sehr individuell gestaltet, aber besonders Pellegrino, die Großeltern, aber auch Petronella blieben mir verschlossen, zu ihnen konnte ich keine Verbindung aufbauen, da mir ihre Emotionen zu fremd waren. Einzig Roberta konnte meine Sympathien gewinnen. Sie erscheint mir das Herz der Familie zu sein, ihr Verantwortungsbewusstsein und Tatendrang waren authentisch dargestellt.
Die häufigen Perspektivwechsel empfand ich als etwas anstrengend, was aber durchaus auch mit den Antipathien gegenüber den meisten Figuren zu erklären ist.
Ist es nur meine Perspektive als erwachsener Leser? Vielleicht. Dennoch finde ich, dass die Lektüre eher für ältere, unerschrockene Kinder ab ca. zehn Jahren geeignet ist. Einige Sequenzen sind recht gruselig, die Kapitel sind lang, sodass man einen langen Atem haben sollte, und die Thematik des Buches ist nichts für Zartbesaitete: Abschied, Verlust, Außenseitertum, Tod – für einige Kinder gibt es bei der Lektüre sicher Redebedarf. Bei recht sensiblen Kindern empfehle ich nur die gemeinsame Lektüre mit Eltern.
Profile Image for mymagicalbookwonderland .
1,188 reviews7 followers
January 9, 2023
Rezension

Buchname: Die Polidoris (Bd. 1): und der Pakt mit der Finsternis
Autor: Anja Fislage
Seiten: 392 (Print)
Fromat: als Print und Ebook erhältlich
Verlag: ‎ Coppenrath; 1. Edition (9. Januar 2023)
Sterne: 4

Cover:
Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw braunfarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann ein Haus und ganz viele Menschen erkennen. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.

Klappentext: (aus Amazon übernommen)

Ein Buch, in dem man wohnen möchte – und ein wahrer Schatz der Kinderliteratur für Mädchen und Jungen ab 10
Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition im südlichen Atlantik verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im »Polidorium«, einer heruntergekommenen Villa am Meer. Schnell wird ihnen klar, dass das Beerdigungsinstitut im Keller nicht das einzige Geheimnis hinter den alten Mauern ist. Welche Macht haben die seltsamen Gestalten, die dort herumirren, wie Mausgret, die Tote Tante, Klamme Finger … und vor allem Hodder Morkel, der tote Walfänger, dem das Polidorium einst gehörte? Was verbirgt sich noch zwischen den wandernden Wänden? Als ein Erinnerungsstück an ihren Vater bei ihrer fiesen Mitschülerin Marie-Hedwig wieder auftaucht, beschließt Petronella, ihre Angst zu überwinden und den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.
»Der Pakt mit der Finsternis« ist der Auftakt der »Polidoris«-Reihe – voller hinreißender Figuren, origineller (Un-)Heimlichkeiten und atemberaubender Wendungen. Mit vielen fantastischen Illustrationen. Ein kleines Meisterwerk!

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.

Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Petronella und Roberta
Der Hauptprotagonist ist Pellegrino

Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!

Mir hat der Auftakt „Die Polidoris (Bd. 1): und der Pakt mit der Finsternis“ von Anja Fislage echt gut gefallen. Ich fande das Kinderbuch von der ersten Seite an total spannend geschrieben. Es war auch teilweise an manchen Stellen echt gruselig ;-) Aber für Kinder bzw Jugendliche noch genau richtig. Der Schreibstil der Autorin fande ich persönlich als angenehm zu lesen. Die Hauptprotagonisten Petronella, Pellegrino und Roberta haben sich von Anfang an in mein Herz geschlichen. Ich fande die drei Geschwister als sehr sympathisch und authentisch dargestellt. Die Story und die Storyidee an sich fande ich sehr gut umgesetzt. Mir hat es echt viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Ich finde, dass das Buch nicht nur unbedingt etwas für Kinder bzw Jugendliche ist, auch ich als Erwachsener hatte richtig viel Spaß an der Geschichte. Sie hat mich echt gefesselt. Deshalb freue ich mich schon mega auf Teil 2 der Reihe. Von mir bekommt „Die Polidoris“ sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. An der ein oder andern Stelle hat man schon gemerkt, dass das Buch mehr für die jüngere Generation ist. Aber ansonsten war das Buch echt top


Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Großer Lesespaß für Groß und Klein. Klare Empfehlung.
19 reviews
January 8, 2023
Petronella, ihr Zwillingsbruder Pellegrino und ihre ältere Schwester Roberta erhalten eine schreckliche Nachricht: Ihre Eltern sind während einer Forschungsexpedition auf dem Atlantik verschollen. Deswegen müssen sie zu ihren äußerst merkwürdigen Großeltern ziehen. Doch in dem Haus, dem Polidorium, in dem sie von nun an Leben müssen scheinen sich viele Geheimnisse zu verstecken.

Das Buch konnte mich von Anfang an begeistern. Schon allein das Cover und die tollen Illustrationen sind ein richtiger Hingucker!
Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Das Setting und die Atmosphäre sind wunderbar mystisch und eignen sich perfekt dafür, um sich an einem verregneten Tag in einer Decke einzukuscheln und zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, so dass man nur so durch die Seiten fliegt.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht der 3 Geschwister erzählt und endet in den einzelnen Kapiteln immer so spannend, dass man sofort weiterlesen möchte. Die Charaktere sind alle verschieden und haben Eigenheiten, die sie super liebenswürdig machen. Es wird auf alle Fälle nie langweilig und es passiert so viel, dass ich mich gefragt habe, wie die Autorin wohl am Ende alle Handlungsstränge wieder zusammenführen wird. Nachdem mich der Mittelteil komplett überzeugen konnte, fand ich die Lösung der Probleme am Ende doch ein bisschen knapp. Es wurden zwar alle offenen Fragen beantwortet, aber ich war nicht unbedingt ganz zufrieden. Dann habe ich allerdings gesehen, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, wodurch dieses etwas offene Ende dann ja auch Sinn macht.

Fazit: Eine wunderbar atmosphärische und geheimnisvolle Geschichte, die mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet hat. Ich freue mich schon auf Band 2!
343 reviews2 followers
February 5, 2023
Die Eltern der Polidori-Kinder sind verschwunden und so müssen die drei zu ihren Großeltern ziehen, doch in deren Haus geht es nicht mit rechten Dingen zu. Ganz nach Manier der Forscherfamilie Polidori machen sie sich auf, die Rätsel zu lösen und das sind so Einige;)

Mich hat das Buch schnell gefesselt und ich bin nur so durch die Geschichte geflogen - mehrere Rätsel müssen gelöst werden und da wird es nicht langweilig. Das Besondere sind hier die etwas anderen Hauptfiguren. Sie sind skurril und nicht immer so, wie man sie erwartet. Die Großeltern z.B. sind eher distanziert und hegen einen nicht ganz einfachen Umgang miteinander (auf mich wirkten sie wie ein alteingespieltes, nicht immer ganz harmonisches Pärchen), die Kinder untereinander schätzen sich, haben aber auch eine spezielle Beziehung und jeder seine Eigenheiten und die Spukfiguren sind fantastisch speziellen gruselig. Für mich hat es gut zur Geschichte gepasst, wird vermutlich aber nicht jedermanns Fall sein - genauso wie das nicht rundherum-alles-Happy-End. Kinder ab etwa 12 werden damit vermutlich zurecht kommen und ihren Spaß haben. Mir hat übrigens Pelle am Besten gefallen, er ist ein kleiner Latein-Freak und bringt gern sein Wissen ein, so habe ich auch noch was dazu gelernt. Gemeinsam finden die Kinder ihren Weg, besiegen ihre Angst und lösen die Rätsel auf. Ich persönlich fand ja Marie-Hedwig viel gruseliger als den Rest, aber lest selbst ;)
202 reviews
January 3, 2023
Ein spannendes Gruselabenteuer

Nachdem ihre Eltern bei einer Expedition verschollen sind, müssen die Geschwister Petronella, Pellegrino und Roberta zu ihren Großeltern, die sie noch nie im Leben zuvor gesehen haben. Fortan leben sie mit ihnen im Polidorium, das im Keller ein Bestattungsinstitut beherbergt. Und als wäre das nicht schon gruselig genug, scheint es im Haus auch noch zu spuken. Wände fangen an zu wandern und versperren einen somit den Zugang zu Zimmern, die tote Tante wandert durchs Haus und auch der ehemalige und tote Besitzer des Haues, Hodder Morkel, scheint noch eine Rechnung offen zu haben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich zwar ein paar kleine Probleme gut hineinzufinden, aber das änderte sich schnell und ich konnte die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen. Petronella und ihre Geschwister haben mir gut gefallen, aber auch die Großeltern sind mir schnell ans Herz gewachsen. Die Geschichte wird zudem von ganz wunderbaren Illustrationen unterstrichen, die das Lesen zu einer großen Freude machen. Kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass mitten in den Kapiteln - die meinem Geschmack nach auch einfach viel zu lang waren - die Perspektiven gewechselt haben, sodass ich hier das ein oder andere Mal anfangs etwas durcheinander kam, wer nun weitererzählt. Aber ansonsten ein wirklich tolles Buch!
Profile Image for Merle.
49 reviews
January 30, 2023
Seit Petronellas, Pellegrino und Robertas Eltern auf See verschwunden sind, ist nichts mehr wie es war. Sie wohnen nun bei ihren Großeltern im Polidorium, wo es spuckt...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Es war spannend die Polidoris zu begleiten und das Buch hatte keine Längen. Das Finale war mir ein wenig zu früh und ich hatte schon Zweifel, was da noch kommen soll, aber auch die letzten 60 Seiten wurden gut durchdacht, sodass ich jetzt auf ein Buch zurückblicke, worüber es kaum negatives zu sagen gibt. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass ich Pellegrino nicht sehr durchdacht fand und man über ihn am wenigsten erfahren hat. Die anderen Charaktere waren dagegen einfach gut durchdacht und jeder hatte seine persönlichen Eigenschaften. Dass der Großvater die ganze Zeit falsche Wörter benutzt hat und die Großmutter ihn verbessert hat, fand ich persönlich lustig und es könnte gar nicht oft genug kommen! Das Buch war besonders gegen Anfang auch ein wenig gruselig. Das Gruselmaß fand ich aber in Ordnung, da die Geschwister immer sich hatten und alles schnell aufgeklärt wurde!

Fazit: Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil, welchen ich aufjedenfall lesen werde, weil das Buch sehr spannend war und tolle Charaktere hatte. Ich gebe 5 Sterne, bzw. 4.5 Sterne!
283 reviews
January 9, 2023
Spannung und Gänsehaut garantiert
Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis von Anja Fislage wartet bereits auf dem in Grautönen gehaltenen Cover mit einigen schaurigen Gestalten auf. Im Vordergrund sieht man drei Kinder in Pfadfinderkluft, die Protagonisten des Buches.

Auch der Klappentext verspricht ein gruseliges Abenteuer. So haben wir uns in ebendieses hinein gewagt und wurden nicht enttäuscht.
Anja Fislage schreibt flüssig und durchgehend spannend. Petronella, Pellegrino und Roberta ziehen zwangsweise zu ihren Großeltern in das Polidorium. Ein richtiges Spukhaus. So unterschiedlich wie die drei Geschwister sind, ist auch ihre Herangehensweise an die Geisterwelt. Sind die Geister wirklich so gruselig und böse? Welcher Fluch liegt auf dem Haus? Mit Familienzusammenhalt und Einfallsreichtum erleben die drei ein turbulentes Abenteuer, das einem die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt.

Ganzseitige schwarz-weiß Illustrationen untermalen die Szenen stimmungsvoll.
Besonders gefallen hat uns die "Ahnengalerie" auf dem Vorsatzpapier. So kann man immer wieder spicken, wenn man eine Person aus dem Fokus verlieren sollte.

Fazit: Ein absolutes Muss für Gruselfans!
Profile Image for Mercedes.
91 reviews2 followers
January 3, 2023
Das Cover war es, das mich ehrlich gesagt aufmerksam auf das Buch gemacht hat. Die vielen Personen und das düstere Haus in der Mitte haben dem ganzen eine geheimnisvolle und mysteriöse Atmosphäre verliehen.
Ich fand das Abenteuer, in das sich die beiden Kinder gestürzt haben fesselnd und ich konnte an einigen Stellen fast nicht mehr atmen vor aufregend. Ich fand auch die Darstellung des Alltags überaus gelungen und die vielen unheimlichen rätselhaften Dinge warum meisterhaft durchdacht und haben mich die ganze Geschichte über auf Zehenspitzen gelassen. Der Schreibstil war wunderbar, man konnte alles flüssig und schnell lesen. Die vielen Charaktere waren unglaublich süß und authentisch und ich konnte mich in sie sehr gut hineinversetzen. Ich denke, das Buch hat mich in meine Kindheit zurückversetzt und dieses nostalgische Gefühl hat noch einmal dazu beigetragen, dass ich mich so sehr in dieses Buch verliebt habe. Ich empfehle es jedem, der wieder eine spannende Geschichte lesen will, die voller Geheimnisse und unglaublich tollen Charakteren ist.
115 reviews
January 9, 2023
Aufgrund eines Schiffsunglücks müssen die Kinder von Oscar und Stella zu Ihren Großeltern. Schon beim Betreten des Hauses ahnen sie, dass hier etwas merkwürdiges vorgeht. Zunächst begeistert über ihre Zimmer, finden sie nach und nach Ungereimtheiten. Auch die Verbote der Großeltern machen natürlich neugierig. Als einer der Zwillinge in einer verschlossen Schreibtischschublade dann och Aufzeichnungen seines Vaters findet ist die Neugier endgültig befreit. Nach und nach lernen sie das Haus und die Geheimnisse kennen. Furchtlos und mutig begegnen sie Geistern und wandernden Wänden. Auch der Alltag konfrontiert sie mit allerlei Herausforderungen. Alles in allem ein tolles und spannendes Buch, was mir persönlich an mancher Stelle zu langatmig wird. Aber das ist persönliches Empfinden. Tolle lesenswerte Abenteuer.
2,327 reviews13 followers
February 20, 2023
Zum Inhalt:
Die Eltern von Petronella sind seit einer Tiefsee-Expedition verschollen. Seitdem wohnt Petronella mit ihren Geschwistern bei den doch eher exzentrischen Großeltern im Polidorium, einer eher heruntergekommenen Villa am Meer. Und das Haus hat mehr als nur ein Geheimnis und eine Menge seltsamer Gestalten irren dort herum. Dann taucht ein Erinnerungsstück an ihren Vater bei einer fiesen Mitschülerin auf.
Meine Meinung:
Das war ein Buch nach meinem Geschmack, da es so viele Facetten hat und ich glaube, dass das Buch viele Anhänger finden wird. Es hat äußerst interessante Charaktere. Es ist fantasievoll geschrieben, hat gruselige Momente aber auch viel Humor. Was mir sehr gut gefallen hat, ist der Schreibstil, der sicher kindgerecht ist, aber doch auch ein wenig anspruchsvoll ist. So ist es auch für etwas ältere Kinder geeignet.
Fazit:
Klasse
Profile Image for Meakuel.
735 reviews3 followers
March 14, 2024
Ein interessanter Einstieg in eine Kinderbuchreihe. Wohl am Prägnantesten ist die sehr eigene Einstellung zur Natur. Die Familie ist komplett und jeder für sich überzeichnet, aber das in einem für mich geeigneten Rahmen. Es stellt sich durchaus die Frage, wessen Weg der richtige war. Ich bin durchaus neugierig darauf, wie es mit den Geschwistern weitergehen wird.
Profile Image for Silke.
134 reviews2 followers
August 4, 2023
Eine schaurig ostfriesische Abenteuergeschichte in einem effektreichen Geisterhaus, dass immer wieder für Überraschungen sorgt. Nicht wenige Illustrationen unterstreichen die nebelige, regnerische und auch mal verschneite Atmosphäre. Ein richtiger Herbst-Schmöcker!
Profile Image for Sarah.
87 reviews
August 18, 2024
Das Buch ist eigentlich ziemlich gut geschrieben und auch der Plot nicht schlecht.Aber ich habe lange gebraucht um es fertig zu lesen.Genauer gesagt doppelt so lange wie ich normalerweise für ein Buch brauche
128 reviews
March 18, 2023
Die Geschwister Polidori werden nach dem Verschwinden ihrer Eltern im alten Haus der Großeltern in Ostfriesland, dem sogenannten Polidorium, einquartiert. Als wäre das Gebäude nicht einschüchternd genug, lagern die als Bestatter tätigen Großeltern ihre "Klienten" im Keller des Hauses.
Darüber hinaus gibt es reichlich seltsame Vorkommnisse, ein Tagebuch aus den Kindertagen ihres Vaters taucht auf, Räume verschwinden und es ist die Rede von einem verborgenen Schatz...
Ideenreicher Grusel und Spannung à la "Wednesday Addams" für die Leserschaft ab 10.
1,323 reviews2 followers
February 1, 2023
4.5 Sterne

Die Geschwister Polidori leben bei ihren Großeltern, seit ihre Eltern auf einer Seeexpedition verschollen sind. Diese leben in einer uralten, geheimnisvollen Villa am Meer, bei Ostfriesland. Schnell wird ihnen klar, dass das Beerdigungsinstitut im Keller nicht das einzige Geheimnis hinter den alten Mauern ist. Nach und nach erleben die Geschwister gruseliges und wandernde Wände, verborgene Räume die niemand kennt und seltsame Gestalten, die dort herumirren sind erst der Anfang eines großen, düsteren Abenteuers!

Ich musste anfangs erst in die Geschichte reinfinden, denn für ein Kinderbuch fand ich es sehr komplex, düster und die ganzen losen, geheimnisvollen Fäden müssen in den ersten 100 Seiten erst entwirrt und wieder zusammengefügt werden. Das Buch ist aus der Sicht von allen drei Geschwistern geschrieben und als Leser muss man sich immer wieder darauf konzentrieren bei wem und wo man sich in der Geschichte befindet-also ziemlich komplex und nicht sehr einfach für ein Kinderbuch, zudem auch recht düster an einigen Stellen.

Dennoch ist die Geschichte wenn man erst mal drin ist sehr fesselnd und spannend! Mysteriöse Wesen, skurrile Charaktere und eine geheimnisvolle, alte Villa machen die Geschichte zu etwas besonderem.

Ich empfehle das Buch für ältere Kinder, die düstere und geheimnisvolle Geschichten, sowie eine komplexe Handlung mögen! Ein ungewöhnliches Abenteuer, das mit einem kleinen Cliffhanger endet, das auf den nächsten Band der Reihe hindeutet...
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