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Die orange Pille: Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist

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Das größte Gerechtigkeitsversprechen seit Karl Marx

»Mangold unternimmt eine ›Reise in den Kaninchenbau‹, die auch für den Leser zu einem intellektuellen Abenteuer wird.« 
Süddeutsche Zeitung

Im Film »Matrix« muss sich der Held entscheiden, ob er die blaue oder die rote Pille schluckt. Die blaue lässt ihn vergessen, die rote die Wahrheit über die Welt erkennen. Daran angelehnt wird der Bitcoin »die orange Pille« genannt, denn wer sich mit ihm auseinandersetzt, dem wird die Macht von Wall Street und Zentralbanken in unserer Welt bewusst. Und der Bitcoin verheißt die Befreiung Er ist unabhängig von zentralen Instanzen wie Banken und nicht durch sie manipulierbar. Kenntnisreich und mit Leidenschaft schildert Mangold, wie sogar er, der Literaturkritiker, der Faszination Bitcoin verfiel und weswegen es sich dabei nicht lediglich um eine digitale Währung handelt, sondern um ein Freiheits- und Gerechtigkeitssystem.

• Bitcoin geht alle an, nicht nur Finanzgurus und IT-Nerds
• Sachkundig, persönlich, eines der spannendsten Themen der Gegenwart, packend erläutert

235 pages, Kindle Edition

Published March 16, 2023

10 people are currently reading
84 people want to read

About the author

Ijoma Mangold

13 books52 followers
Ijoma Mangold, born in 1971, studied literature and philosophy in Munich and Bologna. He is currently the managing editor for literature at Germany's leading weekly newspaper, "Die Zeit".

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Community Reviews

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1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Great-O-Khan.
469 reviews126 followers
September 2, 2023
Ich bin ein großer Fan von Ijoma Mangold. Seine Teilnahme macht das "lesenswert-Quartett" und "Die sogenannte Gegenwart" erst richtig gut. Seine Literaturkritiken sind für mich die besten in Deutschland. Seine ersten beiden Bücher "Das deutsche Krokodil" und "Der innere Stammtisch" waren Highlights.

Dennoch war ich, nachdem ich festgestellt hatte, dass sein neues Buch das Thema Bitcoin verhandelt, skeptisch. Ich bin als Informatiker mit der Blockchain und mit Bitcoins vertraut. Was also soll mir ein Literaturkritiker dazu sagen?

Dennoch nahm ich das Buch nun glücklicherweise zur Hand. Bekommen habe ich einen leidenschaftlichen Erfahrungsbericht. "Man kann von Bitcoin so entflammt sein wie von der Proust-Lektüre" Mangold beschreibt seinen persönlichen Weg in den Kaninchenbau namens Bitcoin.

Er schreibt wunderbar formulierend über Geldsysteme, Gold, Banken, Technologien, Spieltheorie, Cypherpunks, Datenschutz, Dezentralität in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch Themen, die auf den ersten Blick trocken sein könnten, kann Mangold unterhaltsam vermitteln. So ist auch dieses Buch wieder ein großes Vergnügen.
Profile Image for F.M. Winkel.
Author 2 books2 followers
May 3, 2023
Die Idee eines dezentralen, deflationären Geldsystems war für mich schon immer faszinierend. Obwohl mich das Thema sowohl aus wirtschaftlicher wie auch sozialer und vor allem technischer Perspektive interessiert, tat ich mich etwas schwer mit diesem Buch. Dies lag jedoch keineswegs am Verständnis, sondern viel mehr an der Tatsache, dass der Autor wahnsinnig viel „um den heißen Brei herumredet“ – er selbst benutzt mehrmals die Floskel „Aber ich schweife ab“. Genau das tat er in meinen Augen leider allzu oft, weshalb sich nur wenig auf technische Fakten und Daten konzentriert werden konnte. Oftmals hatte ich deshalb das Gefühl, der Autor würde sich selbst erst noch ins Thema einarbeiten und es noch nicht in dem 100%igen Ausmaß begreifen, wie es für eine Vermittlung nach außen notwendig wäre. Aus diesem Grund hat mir DER BITCOIN STANDARD weitaus mehr Einblick geboten. Dennoch ist das Buch gut strukturiert und liefert interessante Beispiele und Fakten. Ohne Hintergrundwissen stelle ich es mir jedoch tatsächlich etwas schwierig vor, mitzukommen, da einige Fachbegriffe vorausgesetzt werden. Wirtschaftliche und geldpolitische Zusammenhänge werden auf nationaler wie auch internationaler Ebene und die Schattenseiten eines zentralen Bankwesens beleuchtet, Vorurteile durch Logik und Fakten ausgemerzt. Der Coin wird folglich nicht nur als Zahlungssystem, sondern primär als Freiheits- und Gerechtigkeitssystem initiiert. Abgesehen vom Bitcoin selbst beschreibt der Autor auch die Begriffe der Inflation und Deflation und liefert zahlreiche Beispiele aus der Welt der Wirtschaft, die auch für Laien absolut verständlich sind. Zwar bot es mir nichts wirklich Neues, doch war es interessant, eine Perspektive aus persönlicher Erfahrung zu lesen, die das Buch unterhaltsam und keineswegs trocken gestaltete. Für unvoreingenommene LeserInnen ist es deshalb absolut lesenswert, wobei ich durch das literarische Abschweifen fürchte, dass es für Einsteiger eher verwirrend als geradlinig ist. Was es aber auf alle Fälle ist, ist aufklärend, wachrüttelnd und informierend.
Profile Image for jamako.
69 reviews31 followers
May 7, 2023
Die orange Pille ist ein solides Einsteigerbuch für Bitcoin-Interessierte. Wie der Autor wahrscheinlich selbst auch zugeben würde, richtet er sich dabei eher an seine Generationsgenossen, die keine "Digital Natives" sind. Die grundlegende Funktionsweise des Bitcoin wird kompetent erklärt ohne dabei all zu tief in die Materie vorzudringen. Mangolds Hauptaugenmerk liegt viel mehr darauf, die Ideen und Vorstellungen der Bitcoin Maximalisten vorzustellen und zu erläutern - hier ist es leider teils etwas schwammig, welchen Punkten er dabei selbst zustimmt und womit er nicht ganz d'accord geht. Gerade beim Thema Gerechtigkeit hätte ich mir mehr Reflexion erhofft. Erst zum Abschluss des Buches präzisiert der Autor auch seine eigene Position nochmals, wobei er natürlich von seiner Begeisterung für den Bitcoin auch vorher kein Geheimnis gemacht hat.

Ich habe das Buch vor allem gelesen, da ich vorhabe es meinem Vater zu schenken - Mangold ist für ihn doch eher Anknüpfungspunkt als Ammous oder Antonopoulos. Insgesamt ist es ohnehin positiv zu werten, dass jemand wie Mangold sich so offen für Bitcoin ausspricht und damit vielleicht auch Menschen anspricht, für die Bitcoin noch immer nicht ernstzunehmendes "Magic Internet Money" ist. Für jene aber, die sich im digitalen Raum bereits mit großer Selbstverständlichkeit bewegen und sich schlicht noch nicht weiter mit Bitcoin auseinandergesetzt haben, würde ich eher empfehlen zu Der Bitcoin-Standard zu greifen, der sich deutlich schneller und konkreter mit technischen Hintergründen sowie der Ideenwelt auseinandersetzt, die hinter Bitcoin steht.

tl;dr
Solider Einstieg in das Thema Bitcoin, wobei eine bislang eher untypische Zielgruppe angesprochen wird. Wer sich bereits auskennt, kann hier getrost weiterziehen - es sei denn, man will die Chance nutzen und vielleicht einem Elternteil zumindest etwas näher bringen, was es mit diesem 'digitalen Gold' so auf sich hat.
Profile Image for Wolf Macbeth.
171 reviews
August 7, 2025
DIE ORANGE PILLE: EINE UNTERHALTSAME UND INFORMATIVE REISE IN DIE WELT VON BITCOIN

Das Buch ist wirklich sehr informativ und bietet einen guten Einblick in die Welt von Bitcoin und dessen Hintergründe.

Besonders gefallen hat mir Mangolds persönliche Herangehensweise, bei der er seine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse einbringt. Das macht das Buch sehr lebendig und verständlich, auch für Einsteiger*innen in die Thematik.

Der Schreibstil ist ebenfalls sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Ijoma Mangold beweist hier seine literarische Begabung und schafft es, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären.

Insgesamt würde ich "Die orange Pille" jedem empfehlen, der sich für Bitcoin interessiert und mehr darüber erfahren möchte. Auch wenn man schon etwas über das Thema weiß, findet man hier sicher noch interessante Informationen und Geschichten.

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle!
Profile Image for Alphapaka.
107 reviews
December 26, 2024
Dass Mangold als Literaturwissenschaftler über Bitcoin schreibt, hätte eine Red Flag sein können, entpuppt sich aber als große Stärke. Der Autor steckt einen mit seiner Begeisterung schnell an, ohne jedoch apologetisch zu argumentieren oder eine gesunde Skepsis zu verlieren. Ein Plus ist auch, dass sich „Die Orange Pille“ nicht als Anlageberatung versteht, sondern aus ehrlicher Faszination über das neue Geldsystem und seine politischen und technischen Dimensionen schöpft. Somit hat mir das Buch nicht nur spielerisch Bitcoin erklärt, sondern auch ein Interesse an Geldtheorie und Finanzpolitik geweckt, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es besitze.
Profile Image for Armin.
247 reviews11 followers
May 15, 2023
Das Buch "Die orange Pille" von Ijoma Mangold ist ein Einstiegsbuch in die Welt von Bitcoin. Der Autor, der selbst kein klassischer Bitcoin-Nerd ist, gibt dem Leser einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt eines eher ungewöhnlichen Bitcoiners. Das Buch ist super eloquent geschrieben und enthält auch humorvolle Passagen. Der Autor erklärt alles sehr gut und verständlich, was es zu einem großartigen Einstiegsbuch in die Welt von Bitcoin macht. Werde ich ab jetzt allen Freunden und Bekannten empfehlen. Danke Ijoma, mega!
1 review
April 24, 2023
Das Buch bringt das Thema Bitcoin auf den punkt. Ein buch das sowohl für Newcomer als auch für jemanden wie mich, der die Materie schon versteht, sehr spannend geschrieben ist.

Mein neues Lieblingsbuch!!
Profile Image for Johann.
20 reviews2 followers
June 29, 2023
Ein Buch für den Einstieg in die Welt von Satoshi Nakamoto. Ijoma Mangold spart nicht mit seiner Faszination für den Bitcoin, klärt dabei aber über alle Felder auf, die es in diesem Universum zu entdecken gilt: ökonomische, philosophische und gesellschaftliche Fragen werden ausführlich behandelt.
Profile Image for Role.
56 reviews
September 7, 2025
Sehr informativ für Beginner, mit etlichen Tipps, unterhaltsam geschrieben
34 reviews15 followers
March 7, 2024
Ijoma Mangold (“Das deutsche Krokodil”) ist vielen bekannt als Literatur-Kritiker der ZEIT. Wie Neo aus der Matrix-Trilogie führt auch er jedoch ein Doppelleben, wie er in seinem neuen Buch bekennt. Durch eine Mischung aus Langeweile und, sagen wir, ‘Konträr-Faszination’, rutschte er während des Covid-Lockdowns in den Kaninchenbau der Bitcoin-Welt hinein. Aus dem vermeintlich kurzen intellektuellen Abenteuer ist eine Art religiöser Erweckung geworden, an der uns Mangold nun teilhaben lassen möchte.

Dass Bitcoin für ihn nicht nur ein leicht verschrobenes Hobby, deutet Mangold bereits im Untertitel an: “Warum Bitcoin weit mehr als nur ein neues Geld ist”. In der Tat ist für ihn (wie für die meisten glühenden Bitcoin-Anhänger) die Krypto-Währung eine revolutionäre Idee, die mit einem Schlag die grundlegenden Probleme des krisengeschüttelten Finanzsystems beheben könnte.

Diese Erkenntnis kommt dem Einwerfen der titelgebenden orangen Pille gleich. Ähnlich wie Neo, der sich im Film für die vielzitierte rote Pille entscheidet und fortan erkennt, dass er bisher in einer Scheinwelt gelebt hat, öffnet die Bitcoin-Pille die Augen für die Scheinwelt unseres Geldsystems. Jene Welt der sogenannten Fiat-Währungen, die ohne jeglichen intrinsischen Wert sind und von Zentralbanken gleichsam aus der Luft geschaffen werden – und deren Manipulierbarkeit der Spekulation und Finanzkrisen Tür und Tor öffnet.

Bitcoin, so beschreibt es Mangold, beschreitet dagegen einen völlig neuen Weg. Basierend auf der Blockchain, einer Art öffentlichem Kassenbuch, ist er radikal dezentral und pseudonym (keineswegs anonym). Dies macht die Banken als Mittelsmänner im Finanzsystem überflüssig. Anders als viele seiner Nachfolge-Kryptowährungen sei Bitcoin jedoch tatsächlich frei von Einflussnahme, da sich sein sagen-umwobener Schöpfer Satoshi Nakamoto seit ihrer Gründung vollkommen zurückgezogen und keinerlei Einflussnahme (lies: Selbst-Bereicherung) unternommen habe. Mangold nennt dies augenzwinkernd die “unbefleckte Empfängnis”.

In seinen fünf Teilen geht der Autor ausführlich auf das technologische Design der Blockchain, das Verhältnis zu konventionellen Währungen ebenso wie auf politisch-gesellschaftliche Aspekte ein. Bei alledem gibt Mangold nicht vor, im Besitz einer endgültigen Einsicht in die Zusammenhänge des Bitcoin zu sein. Vielmehr reflektiert er heiter seinen Pfad der Erkenntnis und gibt freimütig zu, wie sehr ihn seine eigene Begeisterung für den Bitcoin selbst verwirre. Da mag es nicht überraschen, wenn der erste Teil des Buches die nicht ganz uneitle Überschrift “Bitcoin und ich” trägt.

All dies ist in einem verspielten, fast schon übersprudelnden Ton geschrieben, voller Gedankenstriche, Klammer-Bemerkungen und irgendwie liebenswerten Manierismen. Dabei wird nicht gegeizt mit bildungs-bürgerlichen Referenzen, von der Bibel bis zur griechischen Mythologie, von Lewis Carroll über Hegel bis zu Wittgenstein. Wer Ijoma Mangold einmal live erlebt hat, etwa in seinen Podcasts, wird seinen charakteristisch lebhaften Tonfall auch im Buch im Ohr haben.

Das Buch ist unterhaltsam und angenehm zu lesen – und trotz der Vielzahl der angerissenen Themen leicht zugänglich. Wer allerdings eine logisch stringente und klar strukturierte Einführung in die Blockchain-Thematik sucht, dem sei dieses Werk nicht ans Herz gelegt. Es gleicht eher einem intellektuellen Selbsterfahrungs-Trip des Autors. Dass es diesem flammenden Plädoyer für den Bitcoin etwas an nüchterner Distanz fehlt, mag man dem Buch nicht verübeln.
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