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Unfuck den Liebeskummer: Wirklich gute Tipps von einer, der das Herz herausgerissen wurde

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Als ihr Mann sich nach zwei gemeinsamen Jahrzehnten völlig überraschend von ihr trennt, zieht es Rosie Green den Boden unter den Füßen Sie mag nicht mehr essen, schläft kaum, verliert jede Selbstachtung und ist sich sicher, über diesen fiesen Schmerz niemals hinwegzukommen ... Sie hat es doch geschafft und ist heute zufriedener denn je! Mit Unfuck den Liebeskummer hat sie nun genau den Ratgeber geschrieben, den sie sich selbst gewünscht hätte, als ihre Welt zusammenbrach. Sie führt offen, ehrlich und mit einer guten Portion schwarzen Humor durch die Phasen des Trennungsschmerzes, spricht mit Liebeskummerexperten verschiedener Disziplinen, und verrät, was ihr selbst am allermeisten geholfen hat, um aus dem Tal der Tränen zu klettern. Ein wunderbar unterhaltsames Mutmachbuch, das selbst den demoliertesten Herzen Erleichterung verschaffen wird.

321 pages, Kindle Edition

Published February 1, 2023

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Rosie Green

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September 12, 2024
Also ich sag mal so... Das hatte ich nicht erwartet.
Tja, ich hätte wohl den Klappentext genauer lesen sollen, dann hätte ich nämlich gewusst, dass es vor allem um den Liebeskummer von Frauen geht, die nach mehreren Jahren von ihren Ehemännern verlassen wurden. Nicht ganz meine Situation, würde ich mal behaupten. Trotzdem gab es einige interessante Stellen in dem Buch. Und weil ich nicht so viel zu dem Buch zu sagen habe, das man allgemein sagen könnte, kommen die jetzt.
"Männer [...] lagerten ihre Gefühle an Frauen aus. Zuerst an ihre Mütter, dann an ihre Freundinnen oder Ehefrauen. Die Frauen leisteten die ganze emotionale Arbeit. [...] Der gesellschaftliche Konsenz lautet: `Deine Frau wird dich glücklich machen.´ Und wenn Männer dann irgendwann unglücklich werden, wen machen sie wohl verantwortlich?" (S. 49 f.) Abgesehen davon, dass das mehr als verallgemeinernd ist und nur ein Erklärungsversuch, fand ich den Ansatz sehr spannend und irgendwie auch plausibel.
"`Wenn man wütend ist, erkennt man, dass einem etwas Schlimmes angetan wurde. Bei Wut geht es um Selbstachtung [...] Wenn man wütend wird, sagt man: Ich habe es nicht verdient, so behandelt zu werden.´" (S. 76)
"Du wirst vielleicht auf Männer treffen, die darauf bestehen, ihre Partnerin beim Sex mit einer anderen Person zu beobachten, oder auf demisexuelle Männer [...] Und dann sind da noch die, die verraten: `Ich bin eigentlich kein Single, deshalb steht in meinem Profil auch moralisch vertretbar `non-monogam´.´ Ja, wirklich. Diejenigen, die eine Partnerin haben, aber gern eine andere kennenlernen würden. [...] Ich habe einige Katastrophen erlebt." (S. 158) Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Alterrrr. Es ist okay, demi zu sein oder poly oder eine offene Beziehung zu führen. So lange das mit der Partnerperson abgesprochen ist, kannst du auf hundert Dates gehen und nichts gibt der Autorin das Recht, dich deswegen zu verurteilen, nur, weil sie sich das für sich persönlich nicht vorstellen kann. Ja, ihr Exmann hat sie betrogen und dann triggern sie nicht-monogame Beziehungskonzepte möglicherweise. Aber es ist eine Sache, fremdzugehen und eine andere, in Absprache mit der Partnerperson andere Menschen zu treffen. Meine Fresse.
"Elizabeth Day erzählt mir, dass sie nach ihrer Ehe eine Phase durchlaufen habe, in der sie Sex gehabt habe, `wie ein Mann´. Sie sei nicht auf der Suche nach Bindung gewesen, sie habe nur Vergnügen gewollt." (S. 179) Ich weiß, sie zitiert Day, aber als Autorin ist es deine Aufgabe, so einen sexistischen Blödsinn als solchen einzuordnen.
"wollüstige Sexgöttin (in Bridget Jones' Worten" (S. 182) Ich habe gerade gelernt, dass man wollüstig ohne drittes L schreibt. The more you know...
Na ja, jedenfalls mochte ich das Buch nicht so richtig, weil halt sexistischer, hetero-normativ geprägter und in dem Wertesystem abwertender Mist drin war und die Übersetzung fand ich auch eher mau. Hilft aber bestimmt Leuten, die in derselben Situation sind, wie die Autorin.
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