Nach seinem Spiegel-Bestseller „Elbschlosskeller. Kein Roman“ geht es nun weiter im rasanten Leben von Daniel Schmidt, dem Wirt des legendären Elbschlosskellers. In „Kiez. Kein Roman“ erfahren Leser*innen des ersten Buches, was seit 2018 bei Daniel geschah – sein Absturz nach dem großen Hype, Klinikaufenthalte und Auszeit in Amerika, Fahrten in die Ukraine und sein Kampf für den Kiez –, während alle Neuleser*innen einsteigen können in den faszinierenden Kosmos des Daniel Schmidt, den Kiez-Philosophen, Mann mit Ecken und Kanten und Macher mit einem ganz großen Herzen. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch sein Viertel und lässt Menschen zu Wort kommen, die in seinem Leben eine große Rolle spielen und den Kiez, diesen einzigartigen Mikrokosmos, zusammenhalten.
St. Pauli und die Charaktere, von denen Daniel Schmidt berichtet, sind so, wie der Autor selbst: schonungslos ehrlich, tolerant und weltoffen, skurril und verrückt, hart aber herzlich …
Perfekt für die Zielgruppe der Reeperbahn-Penny-Dokus. Ein Buch, in dem einfach alles als "Kult" und "legendär" bezeichnet und sich dann drei Zeilen später darüber gewundert wird, dass der "alte Kiez" seinen Charme verliert. Als Sahnehäubchen noch ein Interview mit einem Polizisten von der Lügenwache, auf St. Pauli halten schließlich alle zusammen. Geschrieben von einem Typen aus Rahlstedt. Kann man sich alles nicht ausdenken.
Das Wort "Kiez" kennt man natürlich, allerdings war mir nie bewusst, was es damit eigentlich auf sich hat. Ich bin wahrscheinlich acuh etwas spät dran, dieses Buch zu lesen, denn ich habe bisher nichts vom seinem vorherigen Buch oder dem Elbschlsoskeller mitbekommen. Das Buch hat mir glaube ich ein besseren Einblick gegeben, was man auf dem Kiez erwarten kann und die Idee des Buches, Leute des Kiez vorzsutellen, verdient sich allein schon Sterne. Allerdings fand ich die sprachliche und stylistische Umsetzung eher mäßig. Zb waren mir die Kapitel zu abgehackt und zu sehr voneinander abgetrennt. Es wirkte eben doch so, als ob jeder für sich steht. Der Leseflow fehlte. Aber wie gesagt, inhaltlich ist das Buch super!
Schöne Fortsetzung zum ersten Teil. Man hat viele Updates bekommen und vor allem was in Corona passiert ist. Auch cool den Aufbau der Kieztour zu hören und dass Manuela Freitag auch drin vorkam