Für Liebe und Freiheit wagten sie alles – das Schicksal einer Familie im geteilten Deutschland Berlin 1961: Die Schrecken des Zweiten Weltkriegs sind Vergangenheit, und die Hauptstadt blüht wieder auf. Die 19-jährige Gesine aus Berlin-Mitte und der Westberliner Student Peter sind frisch verliebt, aber ihnen bleiben nur wenige Monate, bevor der Bau der Mauer der Beziehung ein jähes Ende bereitet. Gesine ist verzweifelt. Ihre alleinerziehende Mutter Lotte versteht den Schmerz ihrer Tochter und versucht, Gesine und ihrer Schwester Sonja trotz der schwierigen Situation in Ostberlin ein gutes Leben zu ermöglichen. Doch Gesines Entschluss steht Sie wird zu Peter in den Westen flüchten. Sie ahnt nicht, dass der Preis für ihre Liebe weit mehr sein wird als ihre Freiheit … Inspiriert von der eigenen Geschichte der Autorin Farina Eden ist selbst im Osten Berlins und damit in der DDR aufgewachsen. Ein Teil ihrer Familie reiste in den Westen aus, weshalb die in der DDR verbliebenen Angehörigen politischem Druck ausgesetzt waren. Diese Erfahrung diente der Autorin als eine Inspiration für die Trilogie, der jedoch keine einzelne Familienbiografie zugrunde liegt. Vielmehr hat sie verschiedenste historisch belegte Ereignisse zusammengetragen und zu einer »exemplarischen Familiengeschichte« verwoben. Farina Edens mitreißende DDR-Saga, für die von Claire Winters »Kinder ihrer Zeit« und Ulrike Schweikerts »Friedrichstraßensaga« sowie für Fans der Serie »Weißensee«.
Auftakt Band zur DDR Triologie.....Gut lesbar und hervorragend recherchiert....und trotzdem fehlt etwas der persönliche Tiefgang.....
Gesine lebt mit ihrer Mutter und den zwei Schwestern in Ostberlin....1960 ist es jedoch kein Problem, sich zwischen den Zonen zu bewegen...und so besucht Gesine oft ihren Vater im Westteil der Stadt. Bei eben einem solchen Besuch trifft sie dort auf den jungen Peter....und ihre Liebe wird bald auf eine harte Probe gestellt...
Eines der in letzter Zeit (zu?) häufig erschienenen Ost/West Geschichten...die UMBEDINGT erzählt werden sollen....!
Hab das Buch geschenkt bekommen und war erst nicht überzeugt vom Klappentext. Ich fand es aber wirklich gut und konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen. Die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven bringt Bewegung in die Geschichte und es wird nicht zu langatmig erzählt. Möchte jetzt auf jeden Fall wissen wie es weiter geht!
Ich denke, dass dieser Roman ein solider Auftakt für die Trilogie darstellt. Man lernt die Figuren kennen, nimmt die bedrückende Atmosphäre der DDR-Bürger wahr, welche sich durch die Bespitzelungen stark verunsichert und verängstigt fühlen und kann erahnen, wie enorm der Verlust von Familienmitgliedern durch die Abriegelung zwischen Ost und West gewesen sein muss. Die Figuren waren mir teilweise nicht klar genug gezeichnet. Wieso sich Elise für die Stasi entschieden hat, ist mir noch immer nicht ganz logisch. Lag es nur an der Anziehung zu Kuno? Das Verhältnis zu ihrer Schwester schien zwar ohnehin nicht das beste zu sein, aber Richtung Ende des Buches war es ihr so wichtig mit ihrer Familie zusammenzurücken, dass ich mich fragte, ob ich etwas überlesen hätte. Einige Aspekte hätten durchaus intensiver behandelt werden können, z.B. die Vorbereitung auf die Flucht, das Kennenlernen von Peter und Gesine, die Perspektive Lottas, sodass das Buch sehr gerne auch 100 Seiten mehr hätte haben können. Alles in allem, hat es mich trotzdem gut unterhalten können, wobei ich das letzte Viertel als spannendstes empfunden habe!
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Auch wenn das Buch auf der Lebensgeschichte der Autorin bzw. deren Familie beruht, hat mich dieses Buch nicht überzeugt. Es wirkte klischeehaft, zuweilen kitschig und auch der Schreibstil war irgendwie flach. Die Folgebände werde ich nicht mehr lesen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich sehr flüssig und der Schreibstil ist angenehm. Die Story ist gut ausgearbeitet, anfangs auch romantisch, später dann richtig spannend und spannend ergreifend.