Kriminalkommissar Johannes Hübner und sein Team ermitteln in einem rätselhaften Eine Frauenleiche liegt vor einem Waisenhaus in Koblenz. Bestialisch getötet, liebevoll gebettet. Während der Ermittlungenwird eine zweite, grausam aufgeschlitzte Leiche gefunden. Die beiden Morde verbindet eine Die Namen der Opfer standen auf einem Papier, das verbrannt wurde. Die Ermittler stoßen auf eine Welt voller unglaublicher Geheimnisse.
Was verbirgt das Geheimnis der beiden Taten? Die Wahrheit ist schockierend, denn das Grauen wird von einer abscheulichen Besessenheit gelenkt.
Ein Thriller, der lange nachwirkt und ein besonderes Thema behandelt, gut recherchiert und spannend erzählt.
Mein Vater öffnete die Kellertür. »In solchen Räumen hat man Agatha früher gebracht, sie dort bis zu ihrer Hinrichtung gefoltert. Das muss ich mit dir ebenfalls tun, damit sie endlich verschwindet.« »Ich wollte nicht so laut schreien, Papa. Das ist nur passiert, weil ich mich sehr doll erschrocken habe. Verzeih mir. Ich schwöre, dass ich keine Hexe bin.« »Quatsch nicht. Du hast den Teufel getroffen. Sieh dich an. Deine roten Haare, die ganzen Unglücke, die auf der Welt passieren. Im April hast du Zyklon Gorki auf Bangladesch losgelassen und mit der riesigen Sturmflut tausende Menschen getötet.« Papa schlug sich vor die Stirn. »Wieso nur hab ich dich nicht schon als Baby ersäuft?« Die Worte trafen mich mitten ins Herz, auch wenn ich sie schon unzählige Male gehört hatte. In der Schule sagten die Lehrer, dass ich ein schlaues Mädchen war und dass aus mir etwas Großes werden würde. Warum sah mein Vater das nicht? »Möchtest du wirklich, dass ich tot bin? Ich bin doch deine Tochter. Liebst du mich kein bisschen?« »Ich wollte nie ein Kind, aber trotzdem hat mir der Teufel eine Hexe geschickt.« Er zeigte wieder in den Keller. »Geh da rein.«