Sehr erhellendes und unterhaltsames Buch, wenn man sich für kommunistische Politik in den frühen 70ern und den Sturz Ulbrichts interessiert. Die Beziehung Kaufmann/Willing ist mMn eher schwach, alles was mit Politik, Theater und der Spanischen Klassik (hier hätte Müller ruhig mehr in die Tiefe gehen können) ist aber sehr interessant. Die Gespräche mit Felsen/Hacks sind am besten.
Was die Müller Romane, die ich somit jetzt kenne angeht, hat Kommune V den weniger ergiebigen Gegenstand, dafür aber die bessere Umsetzung, während es sich bei Anne Willing genau umgekehrt verhält.