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Warum Charlie Wallace?

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Jungenfreundschaft: Jonathan begegnet Charlie erstmals in der Kaffeebar. Sein selbstbewusstes Auftreten beeindruckt den introvertierten Jungen. Als sich herausstellt, dass Charlie in die gleiche Klasse geht wie er, kommen die beiden sich näher. Die folgenden Tage unternehmen sie vieles gemeinsam und eine Freundschaft wächst. Charlies Entwicklung scheint auch auf den sympathischen, offenen Umgang in seinem Elternhaus mit vielen Geschwistern zurückzuführen zu sein, während Jonathan durch die Berufstätigkeit seines Vaters und die häufige Abwesenheit seiner Mutter als Einzelkind allein zurechtkommen muss. Heftige Gefühle und Träume bewegen ihn, er, der wegen eines Selbstmordversuches in Therapie und nun in einer anderen Schule ist, wo es mit Lehrern, Schulstoff und anderen Schüler/-innen zurecht zu kommen gilt. Die Freundschaft mit Charlie eröffnet ihm neue Ansichten und Möglichkeiten mit der Umwelt zurechtzukommen. Ein Buch, das auf intelligente Art aufmuntert, sich selbst zu sein und seine eigene Meinung zu vertreten. Ob der heftige Abgang Charlies zum Schluss nötig ist, bleibt zu diskutieren. Ab 12 Jahren, *****, Denise Racine.

Paperback

First published October 1, 2006

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Community Reviews

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15 (24%)
4 stars
20 (32%)
3 stars
15 (24%)
2 stars
10 (16%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Buchdoktor.
2,483 reviews198 followers
July 31, 2013
Von Anfang an ist klar, dass Jonathan und Charlie nur wenige Tage miteinander verbringen werden. Auf Jonathan wirkt Charlie erschreckend normal, offen und optimistisch. Frisch nach New York gekommen geht der neue Mitschüler auf alle zu, spricht ohne Ansehen der Person freundlich mit jedem und bringt Jonathan ständig in Situationen, die ein schüchterner Mensch nur schwer erträgt. Unterlagert werden die alltäglichen Ereignisse mit der Andeutung eines Erlebnisses in Jonathans Vergangenheit, über das er dringend mit einer vertrauenswürdigen Person sprechen müsste. Dadurch entsteht eine gegenläufige Spannung, die hoffen lässt, dass Jonathan sich dem neuen Freund gegenüber öffnen kann, bevor die Geschichte zu Ende ist.

Bemerkenswert fand ich Jonathans Begegnung mit dem Englischlehrer Mister Wainwright, einer manipulativen, rachsüchtigen Gestalt, von der nicht nur Jonathan annimmt, dass er Englischlehrer geworden ist, weil er die Literatur hasst. Weniger haben mich Jonathans Lebensumstände als Einzelkind eines ständig abwesenden Elternpaares begeistert. Die Schwarzweissmalerei zwischen Jonathans Vernachlässigung im Wohlstand und der Herzlichkeit in Charlies Familie mit mehreren Kindern ist mir selbst in einem Jugendroman zu plakativ. Jonathan hat zwar Probleme eines amerikanischen Oberschicht-Kindes - aber nicht nur Kinder aus Penthäusern haben vergleichbare Probleme. Trotz der nicht klischeefreien Umstände beeindruckt die Geschichte der anrührend unkomplizierten Begegnung zwischen den Jungen durch ihre klare, schnörkellose Sprache und die Konzentration der Handlung auf wenige Tage. Im Rückblick könnten es später einmal die wichtigsten Tage in Jonathans Lebens sein.
Profile Image for Eveline.
101 reviews
July 22, 2026
Uniek boek en verhaal voor adolescenten. Het gaat over een speciale vriendschap en het beter leren kennen en begrijpen van elkaar. Leest erg vlot!
Profile Image for Wiebke.
7 reviews
May 19, 2013
~ 2,5 von 5 Sternen ~

Das hier war eins der Bücher, wo ich mir als ich durch war nur gedacht habe "Es hätte so viel besser sein können" & "Was zum Teufel habe ich da bloß gelesen?"
Ehrlich es war zeitweise sehr verwirrend und hat meine Erwartungen in keinster Weise wirklich erfüllt.
Zugleich war es aber nicht wirklich schlecht, es war merkwürdig, eigenartig und in gewisser Weise auch einzigartig.
Dieser eigenwillige Stil hat mich aber an vielen Stellen bis zum Schluss hin unbefriedigt gelassen.
Jetzt erst einmal zum Inhalt:
Es geht um Jonathan, der eine schwere Kindheit & Vergangenheit hat/hatte, in der Schule trifft er auf Charlie, und zwischen den beiden entsteht eine eigenartige, merkwürdige und ehrliche Freundschaft.
Sie erleben viel zusammen, vertrauen sich ziemlich schnell. Das ist eigentlich auch schon alles was zum Inhalt gesagt werden kann.

Und eigentlich mag ich solche Bücher sehr gerne, in denen es einfach nur um Freundschaft, Ängst und das Erwachsen werden geht. Denn genau so ein Buch ist das hier eigentlich. Doch in gewisser Weise auch nicht, denn für mich wirkt es an vielen Stellen sehr gekünstelt. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum die beiden Hauptpersonen (Charlie & Jonathan) sich so verhalten.
Und auch das (schwierige) Verhältnis Charlies zu seinen Eltern ist an einigen Stellen ziemlich einfach gestrickt.
Insgesamt wirkt das Buch auf mich so, als hätte mit ein wenig mehr Aufwand und Ausarbeitung der einzelnen Figuren etwas wirklich großes und tolles entstehen können.
Doch wie schon erwähnt ist einiges wirklich ziemlich einfach gestrickt, und wird nur kurzfristig angeleuchtet.
Vor allem das Ende hat mich aber sehr enttäuscht, es ist nicht, dass es so abrupt ist, okay das vielleicht doch auch, aber es kommt einfach so unerwartet und unbefriedigend.
Allerdings ist mir auch der Gedanke gekommen, dass vielleicht der Autor mit dem Buch einfach mal etwas ganz neues schaffen wollte, und das Leben vielleicht ganz anders dazustellen, als wir es in den Büchern gewöhnt sind. Aber auch da muss ich leider sagen, dass ihm das nur bedingt gelungen ist.

Alles in Allem muss ich sagen, dass "Warum Charlie Wallace?" ein sehr eigenwilliges aber auch einzigartiges Buch ist, dass mit ein wenig Ausarbeitung vielleicht zu etwas (noch) besserem hätte werden können.
Profile Image for Iris Boter.
Author 133 books24 followers
March 1, 2015
Matig boek. Ik kon me maar moeilijk verplaatsen in de hoofdpersoon en het lukte de schrijver helemaal niet om de zogenaamde passie voor literatuur van de jongen over te brengen. Het was erg 'tell' en weinig 'show'. Ook kregen de docenten wel erg veel aandacht, wat ik voor een boek voor deze doelgroep erg ongeloofwaardig vind. De hoofdpersoon heeft kennelijk veel heftigs meegemaakt, maar dat doet voor het verhaal gek genoeg niet ter zake. Het maakt voor het plot niet uit.

En Charlie praat met iedereen, een spontane jongen, (hoewel ik de dialogen erg stijfjes en erg 'volwassen' vond allemaal,) maar ook dat gegeven draagt niet werkelijk bij aan het plot. Hij had net zo goed niet spontaan kunnen zijn, dan was het verhaal hetzelfde gebleven.

Een jongen leert een jongen kennen, ze praten veel en dan is het afgelopen. Dat is misschien nog wel wat me het meeste stoorde in dit boek: er gebeurt niets. Er zit geen ontwikkeling in, geen spanning, niets. En wat er dan uiteindelijk gebeurt komt uit het niets vallen.

Ik had verwacht dat Charlie door zijn spontaniteit in de problemen zou komen, maar ook dat is niet het geval.
Profile Image for Marijn Schafer.
182 reviews2 followers
November 18, 2017
Het is een ‘klein’ jeugdboek dat grote sprongen maakt, misschien wel té grote. Ik wilde dat het twee keer zo lang was.
Toch vijf sterren want het boek staat vol mooie gedachten en zinnen en laat me anders kijken naar het bekende.
62 reviews
April 30, 2022
Was voor school wat mijn mening wel beïnvloedt maar dit boek was zo saai. De personages waren wel interessant.
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