Iwan wird Stammkunde in einem kleinen Feinschmeckerlokal, dessen Chefkoch Dymitsch er kennen und schätzen lernt. Eines Tages ist Dymitsch verschwunden, doch hat er extra für Iwan eine Folge von Gerichten hinterlassen, die ihm seine Nichte Vera kochen und an fünf Abenden hintereinander servieren soll. Alles schmeckt köstlich, doch wieso hat Iwan später winzige Sandkörnchen zwischen den Zähnen? Und was will der Rechtsanwalt, der am fünften Tag zum Abendessen erscheint? Poetisches, Humorvolles und Skurriles aus der Ukraine - vor und nach der 'orangen Revolution'.
Andrey Kurkov is a Russian and Ukrainian writer who writes in Russian (fiction) and Ukrainian (non-fiction).
Kurkov was born in the small town of Budogoszcz, Russia, on April 23, 1961. When he was young, his family moved to Kyiv, Ukraine. In 1983 Kurkov graduated from the Kyiv Pedagogical Academy of Foreign Languages and later also completed a training in Japanese translation.
Among Kurkov's most famous Russian novels are 'Smert postoronnego' (1996, translated into English in 2001 under the title 'Death and the Penguin') and 'Zakon ulitki' (2002, translated into English in 2005 as 'Penguin lost)'. Kurkov's only Ukrainian non-fiction book is 'Ruh "Emanus": istoriya solidarnosti' (2017).
Ukrainian-Russian Culture - Almost in every story something or someone goes missing. From individuals, to whole ideals, how should an eastern-european land after the fall of communism develop itself physically and idealistically, something stays in the end hidden and unclear.
I read this book in almost one sitting. The way Kurkov writes is very convincing, the form is however not ideal. Luckily, every short story works in its own magical-poetic and sarcastic-bizarre way.
"Vom Standpunkt des Grases aus betrachtet, fängt alles Gute im Frühjahr an und endet im Herbst, kurz vor dem ersten Schneefall."
KURKOW, Andrej: „Herbstfeuer“, Zürich 2007 Ein Buch mit Kurzgeschichten. Die erste gibt dem Band den Titel. Die Erzählungen bringen dem Leser die ukrainischen Verhältnisse nahe, gleichzeitig kommt aber auch das Skurrile von Kurkow nicht zu kurz. So verbrennt etwa im Herbstlaub auch der Ehemann. Unter dem Titel „Weihnachtsüberraschungen“ schenkt die junge Ehefrau ihrem Mann den Zeugungsakt des ersten Kindes. Einem, von einer Operation in Deutschland heimkehrenden Ukrainer will man die eingepflanzte Leber wieder wegnehmen, weil sie von einem entführten Ukrainer stammt. Insgesamt sind es acht verschiedene Erzählungen, die in eine andere Welt entführen