Ein Haus voller Trauer und Zitronenduft birgt ein altes Geheimnis…
Nach dem Tod ihres Bruders und seiner Frau will Lella deren Tochter Matilde zu sich nach Köln holen. Doch der sizilianische Clan ihrer Schwägerin verweigert ihr das Mädchen, denn eine alte Fehde steht zwischen den beiden Familien. Verzweifelt versucht Lella, die Hintergründe dieses Streits aufzudecken, immer in der Hoffnung, ihren Anspruch auf Matilde doch noch durchsetzen zu können. Im Limonenhaus, dem Haus ihrer Mutter, findet sie in einer alten Familienbibel einige lose Tagebuchseiten. Sie ahnt zunächst nicht, dass diese der Schlüssel sind zu jenem Ereignis, das seine dunklen Schatten bis in die Gegenwart wirft…
Es gibt viele schöne Beschreibungen von Sizilien und man lernt noch einiges über das Land und die Leute dazu, so etwas finde ich bei Romanen immer gut. Das Ende fühlte sich allerdings an als hätte man versucht es so schnell wie möglich abzubinden und ist an vielen Stellen dann einfach ein wenig „zu viel“, womit es dann unrealistisch wirkt. Das Buch ist das richtige für Leute, die eine leichte Sommerlektüre suchen.
Nach den Bewertungen und der Buchbeschreibung hatte ich viel mehr erwartet. Mir hat schon die Art und Weise des Schreibstiels nicht gefallen. Der Roman ist wechselnd aus der Sicht der zwei Protagonisten als Icherzählung geschrieben. Die eigentliche Geschichte ist wirklich schön. Phil und die deutsch/Italienerin Lella lernen sich im Flieger nach Sizilien kennen. Phil ist auf den Spuren der Kindheit seiner Verlobten und Lella muss in Sizilien zur Beerdigung ihrer Schwägerin. Sie möchte ihre kleine Nichte an sich nehmen, nachdem die Eltern verstorben sind und sie das Mädchen nicht den schrecklichen Großeltern überlassen will. Leider geht die Erzählung zu wenig auf die eigentlichen Hintergründe die Familiengeschichte ein. Lella entführt ihre Nichte, mieten eine Ferienwohnung und macht mit Phil und Mathilda auf Familie. Als Phil wieder nach Hause muss wird das kleine Mädchen von der sizilianischen Familie entführt und Lella kämpft um das Kind. Jetzt geht es um die Vergangenheit von Lellas Eltern, die Lella nun entdeckt. Aber leider habe ich immer den Eindruck gehabt, dass alles zu unrealistisch zu schön und zu glatt läuft. Ich habe lange überlegt, ob ich diese Rezension wirklich schreiben soll, obwohl so viele Leser das Buch gut fanden, aber mir hat es einfach nicht gefallen. Ich fand es zu eintönig und berechenbar.
Angelegt in der eindrucksvoll beschriebenen Landschaft Siziliens entführt Stefanie Gerstenberger mit „das Limonenhaus“ den Leser in eine Familiengeschichte, voll Unglück, Familienfehden und Schweigen. Während Lella- die Hauptprotagonistin- von Köln nach Sizilien reist um das Kind ihres verstorbenen Zwillingbruders und seiner ebenfalls verstorbenen Frau zu sich zu holen, versucht sie (notgedrungen) zum ersten mal in ihrem Leben hinter das bedrohliche Schweigen in ihrer Familie zu blicken. In der alten Heimat Eltern stößt sie auf Widerstand was die Adoption ihrer Nichte angeht, aber Lella gibt nicht auf und findet unerwartet Hilfe von einem Menschen den sie bisher nicht einmal kannte. Das Buch baut von der ersten Seite an eine Spannung auf, die man beinahe nicht bemerkt aber doch von ihr immer mehr gefangen genommen wird. Es lässt sich einfach lesen und die Beschreibung Siziliens und den Traditionen der Menschen hinterlässt einen Hauch von Urlaubsgefühl und Abenteurelust. Obwohl manche Dinge in dem Buch ein wenig langezogen wirken, kam mir beim Lesen keine Langeweile auf. Im Gegenteil, dass Ende des Buches hätte ruhig ein klein wenig ausführlicher sein können. Insgesamt ein super Buch gerade für Urlaubstage oder Reisen.
The summary of the book interested me since I thought that in this way I could recall some aspects of the region I am coming from. After few pages I realized unfortunately that in effect the roman could be anywhere since there were not really so many aspects related to the Sicily, but at the end it is a normal love story. Sometimes the author is coming back to something related to the old Sicilian culture, like for example the “fuitina d’amore” but according to the summary I was expecting more. The book is really easy to read…I would suggest it more as summer holiday book…