Wenn meine Haare sprechen könnten: Akomas Geschichte hat meinen Jungs ganz deutlich gezeigt: Es ist okay, 'Nein' zu sagen, wenn andere Menschen ihre ... war". -Jen Martens, OMAKA Naturkosmetik
Die 7-jährige Akoma lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Ort bei Hamburg. Auf Twi – einer Sprache, die man in Ghana spricht – bedeutet Akoma „Herz“. Oft sagt Akomas Vater zu ihr: „Mit deinem Akoma steht dir die Welt offen.“ Akomas großes Herz stößt allerdings an seine Grenzen, wenn ihr fremde Leute ungefragt in die Haare fassen.
Die Gestaltung des Covers finde ich wirklich toll und ansprechend. Der Titel des Buches hat mich direkt neugierig auf die Geschichte gemacht. Die Zeichnung des Mädchens gefällt mir sehr gut. Der Klappentext hat sich interessant gelesen. Die Haptik des Hardcover Buch es ist wirklich ansprechend und das Format gefällt mir auch sehr gut.
In der Geschichte geht es um die siebenjährige Akoma die mit ihren Eltern in einem kleinen Ort bei Hamburg lebt. Bei einem Schulausflug auf einen Bauernhof fast ihr eine Mitarbeiterin einfach ungefragt in die Haare und Akoma, traut sich nicht zu sagen, dass sie das nicht möchte. Ihre Freundin kann sie nicht trösten. Akomas Mutter zeigt ihr am Abend in einem Buch welche Möglichkeiten es gibt ihr Haare zu frisieren und zu formen, dies tröstet Akoma und sie fasst neuen Mut. Als Akoma das Problem mit ihrer Lehrerin bespricht und ihre Eltern mit ihr erneut zum Bauernhof fahren lernt Akoma, dass es okay ist, für sich einzustehen und auch "nein" sagen zu dürfen. Es sind ihre Haare und niemand hat ein Recht, sie einfach ungefragt anfassen zu dürfen.
Das Buch ist wirklich toll und zeigt, dass man Grenzen setzen darf, besonders, wenn es um den eigenen Körper geht. Der Schreibstil ist gut zu lesen und es eignet sich toll auch als Vorlesebuch. Die Illustrationen von Nicole Gebel unterstützen die Geschichte wunderbar und ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Ein Bilderbuch für Alle Wenn meine Haare sprechen könnten erzählt von Akoma, einem siebenjährigem Mädchen, dem immer wieder in ihre wunderschönen Haare gefasst wird.
Dayan Kodua gelingt es eine Geschichte über das eigene Grenzen setzen zu erzählen, die authentisch und einfühlsam daher kommt. Das Text-Bild-Verhätnis eignet sich herovrragend bereits für jüngere Kinder. Überhaupt sind die Illustrationen von Nicole Gebel einfach wundervoll!
Auch als Erwachsener nimmt man aus diesem Buch noch viel mit. Zu Beginn gibt es ein Vorwort der Autorin, die die persönlichen Beweggründe dieses Buches darlegt. Am Ende gibt es ein kleines Glossar, in dem sich viel Wissenswertes rund um die afrikanische Haarkultur nachlesen lässt.