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Eanna #1

Wildes Herz

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Faszinierende, starke Charaktere vor der eindrucksvollen Kulisse des historischen Irlands lassen Geschichte erfahrbar werden. Mit ihrem Debüt "Éanna" gibt die Autorin einen ungeschminkten Einblick in den Überlebenskampf der irischen Landbevölkerung im 19. Jahrhundert und setzt gleichzeitig die Gefühle ihrer Protagonisten so in Szene, dass sie mehr als unter die Haut gehen. Ein Lesegenuss, der von den Folk-Songs auf der beiliegenden CD stimmungsvoll untermalt wird.

320 pages, Hardcover

First published January 1, 2007

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,181 reviews646 followers
February 20, 2023
Ein sehr fesselnder und gleichzeitig bedrückender Jugendroman, der in Irland zu Zeiten der großen Hungersnot 1845 spielt. Die 15-jährige Protagonistin verliert Heim und Familie und muss sich durchschlagen, um nicht zu verhungern.
Ihr Schicksal hat mich sehr bewegt, zumal der geschichtliche Hintergrund ja auf wahren Begebenheiten beruht.
Die ganze Atmosphäre ist dadurch immer irgendwie bedrückend und die Geschichte wirkte auf mich sehr authentisch.
Es ist der Auftaktband, so dass ich nun gespannt bin, wass Éanna im zweiten Band alles erleben wird.
Profile Image for Abendstern.
1,166 reviews30 followers
June 16, 2022
Das Buch hat mir besser gefallen als gedacht. Tatsächlich ist ein Jugendbuch mit rein historischen Ansatz also keine Fantasy Elemente und das ganze spielt zur großen Hungersnot in Irland im 19. Jahrhundert. Das Thema fand ich wirklich spannend und auch sehr anschaulich beschrieben also auch nicht wirklich ein fröhliches Buch oder leichte Kost. Allerdings geht es auch nicht in zu grausige Einzelheiten und ist wirklich spannend zu lesen. Werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen wenn ich sie noch bekomme.
Profile Image for ninasmilliondreams.
188 reviews
August 19, 2024
Ein sehr gutes Jugendbuch, das die Hungersnot in Irland im 19. Jahrhundert anhand Éannas Schicksal erzählt. Die Lebensumstände werden sehr eindrücklich dargestellt und man kann das Elend und Leid der Menschen gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich echt gut lesen, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Das einzige, was mich leider immer wieder aus dem Lesefluss gebracht hat, waren die Dialoge, die irgendwie ganz seltsam waren. Die Gespräche lasen sich immer wieder sehr hölzern, was ich als ziemlich störend empfunden habe. Das war aber auch nicht bei allen Charakteren der Fall. Der Handlungsverlauf war spannend und ich fand es gut, dass immer wieder etwas passiert ist und es wirklich nie langweilig wurde. Auch die Charakterentwicklung von Éanna hat mir gut gefallen, vor allem ihre Entwicklung mit Brendan.
Habe die Bücher schon als Teenager gelesen und sehr gemocht, darum bin ich sehr froh, wieder darauf gestoßen zu sein.
Profile Image for Becca.
80 reviews
March 8, 2013
Inhalt:
Irland, im Jahr 1845: Mehrere Missernten bescheren dem ganzen Land eine bittere Hungersnot. Wie viele andere verliert die junge Éanna ihr Zuhause und ihre Familie. Bettelarm ringt sie fortan jeden Tag aufs Neue um ihr Überleben. Doch dann trifft sie auf Brendan Flynn, der einen Ausweg aus ihrer verzweifelten Lage weiß. Wenn es ihnen gelingt, genügend Geld für die Schiffspassage nach Amerika aufzubringen, haben sie noch eine Chance.


Bewertung:
Sogleich zu Beginn des Buches wird der Leser mit dem typischen irischen Aberglauben bekannt gemacht. Dieser (Aber-)Glaube zieht sich durch die ganze Geschichte fort und tritt hier und da in Erscheinung. Das verleiht der Geschichte Authenzität und veranschaulicht die irische Gesellschaft zu dieser Zeit.
Die ersten beiden Drittel des Buches richten ihr Augenmerk auf die Protagonistin Éanna, ihre Familie und ihre missliche Lage. Der Leser verfolgt wie die junge Protagonistin in die Armut abrutscht und welche Versuche sie unternimmt, um nicht zu verhungern. Hierbei werden viele verschiedene Aspekte unter die Lupe genommen ohne dabei übermäßig zu wirken. Éanna selbst ist zu Beginn eher mit einem schwachen Charakter gesegnet, wächst aber an ihren Überlebensversuchen und zeigt dem Ende entgegen zunehmend eine außerordentliche Willensstärke .
Éanna begegnet im Laufe ihrer Geschichte mehreren Figuren, die zu einem späteren Zeitpunkt für sie eine wichtige Rolle spielen. So lernt sie nicht nur zu Beginn des Buches in einem Steinbruch die Waise Emily kennen, mit der sie später gemeinsam ums Überleben kämpft, sondern auch den Jungen Brendan.
Der männliche Protagonist Brendan begleitet Éanna im letzten Drittel des Buches. Zusammen versuchen die beiden auf verschiedene Arten zu überleben, sei es durch Diebstahl oder Wilderei. Brendan's und Éanna's Charakter passen zusammen wie zwei Puzzelteile. Er ist eindeutig vorsichtiger und versucht Éanna von einigen riskanten Aktionen abzubringen. Ihre verschiedenen Charaktere werden von der Autorin nicht gegeneinander ausgespielt, was wiederrum die Dringlichkeit des Überlebens der beiden unterstreicht, da sie keine Zeit beziehungsweise Kraft für Auseinandersetzungen haben.

Das Buch ist, wie bereits erwähnt, in Drittel aufteilbar. Wobei sich die ersten beiden ausschließlich mit Éanna's Familie und der Hungersnot beschäftigen und das letzte Drittel sich mit der Hungersnot aber auch Romantik beschäftigt. Dieser Mix der verschiedenen Themen ist der Autorin gut gelungen, da sich alle Themen gegenseitig unterstützen. Es ist jedoch anzumerken, dass das Hauptthema die Hungersnot bleibt.
Dieses Hauptthema wird von der Autorin am Ende des Buches noch einmal aufgegriffen und erscheint als sachtextlicher Anhang. Dieser Anhang erläutert die verschiedenen bereits angesprochenen Aspekte der Hungersnot und führt diese fort. Außerdem werden noch einige politische Hintergründe erklärt, was alles noch einmal abrundet.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Der Leser kann den Geschehnissen gut folgen und auch die Wiedererkennung von wichtigen Charakteren fällt sehr leicht.
Manche Kapitel neigen zur Sachlichkeit, was jedoch nur die emotionale Abstumpfung der Gesellschaft durch die Hungersnot unterstreicht.
Zu bemängeln ist es, dass die Autorin an manchen Kapitelenden Anspielungen macht auf Dinge die noch geschehen werden. Das verlangt der Geschichte viel Spannung ab und der Spannungsbogen wäre interessanter gewesen, hätte sie dies nicht gemacht.
Im Laufe der Geschichte wirft die Autorin viele Fragen auf, von den einige beantwortet werden, andere aber nicht. Diese unbeantworteten Fragen machen Lust auf mehr und resultieren in einer Art halb-offenes Ende. Da die Geschichte zwar abgeschlossen ist, aber immer noch Luft für mehr da ist.
Somit ist die Neugier des Lesers auf eine Fortsetzung geweckt.
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