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Unmittelbar an "Schloss Rodriganda" knüpft dieses Buch an. Anfangs spielt es in Deutschland, dann geht es wieder nach Mexiko, Hauptschauplatz ist die wilde Mapimi, eine Wüste im Nordosten des Landes. Eine alte geheimnisvolle Pyramide steht im Mittelpunkt der hochdramatischen Handlung.

464 pages, Hardcover

First published January 1, 1924

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About the author

Karl May

1,450 books441 followers
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.

May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.

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4 (2%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Tristram Shandy.
878 reviews265 followers
February 11, 2015
Knüppeldick

So läßt es Karl May im zweiten Teil des Waldröschen-Zyklus auf seine Helden und seine Leser einprasseln, denn die Abenteuer, die auf dieser „Rächerjagd rund um die Erde“ bestanden werden müssen, werden immer gefährlicher, und der Verfasser wird es nicht müde, neue Schurken einzuführen – zweifellos, um die alten zu schonen, bis auch sie endlich ihrer gerechten Strafe anheimfallen.

Karl Sternau hat seine geliebte Roseta und ihren Vater sicher nach Deutschland bringen können, doch das Schicksal seines verschleppten Schwagers läßt ihm keine Ruhe, und so beschließt er, zusammen mit dem Steuermann Unger, in See zu stechen und den Piraten Landola zu finden und den Gefangenen zu befreien. Im Laufe der sich daraus ergebenden Abenteuer treffen die beiden Deutschen auf die uns aus dem ersten Teil bereits bekannten Helden sowie auf den schurkischen Hauptmann Verdoja und seinen Spießgesellen Pardero, die einen Teil unserer Helden in einer verlassenen Pyramide einsperren. Sternau gelingt es indes auch hier, Rettung zu bringen, doch wartet schon das nächste Ungemach in Gestalt des Piraten Landola auf ihn, der dem Doktor nach ihrem ersten Treffen Rache geschworen hat. In die Handlung verquickt werden die Geschicke Mexicos, das sich 1849 in schweren inneren Unruhen befand, und die historische Figur Benito Juarez, von May insgesamt sehr wohlwollend dargestellt, spielt eine wichtige Rolle.

Die Pyramide des Sonnengottes liest sich insgesamt ebenso spannend wie Schloß Rodriganda, auch wenn die in Deutschland spielenden Episoden am Anfang des Buches eher langweilig sind. Hier gelingt es Karl May übrigens auch, den wohl unsympathischsten Neunjährigen der gesamten Literatur, zu zeichnen – den kleinen Kurt Unger, der ein neunmalkluger Aufschneider ist, vom Erzähler selbst allerdings als hochbegabtes Kind verherrlicht wird. Glücklicherweise weichen die Deutschlandepisoden alsbald der Piratenjagd, und die Abenteuer beginnen. Im Laufe der Erzählung wird es allerdings immer schwieriger, den einzelnen Helden, die sich fast ausschließlich durch ihre Namen unterscheiden, ansonsten aber allesamt vulgarisierte nietzscheanische Übermenschen sind, auseinanderzuhalten. Besonders Bärenherz und Büffelstirn wirft man leicht durcheinander, und die Verwirrung wird noch dadurch gesteigert, daß auch Sternau und einer der Ungers unter Prärienamen figurieren. Außerdem ist es doch sehr seltsam, daß sich kluge und von Grund auf mißtrauische Westmänner wie Sternau, der Nichtsteuermann Unger sowie die zwei Häuptlinge auf eine so dämliche Weise übertölpeln lassen, wie dies durch Landola geschieht. Ein Meister der Charakterisierung ist der frühe Karl May gerade nicht!

Auch nicht des Stiles, denn vieles wirkt wie am Fließband heruntergeschrieben, und manchmal darf man gar Unsinn lesen wie „Es entstand eine lautlose Stille.“ Andere Male allerdings konnte ich auch dazulernen: So dachte ich immer, das Wort „Voranmeldung“, das ich genauso verabscheue wie „Rückantwort“, sei das erste Mal in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zu lesen gewesen – und zwar auf dem Schaufenster eines Frisiersalons in meiner Heimatstadt –, aber ich wurde eines besseren belehrt, denn auf Seite 453 prangt es in all seiner Häßlichkeit. Ob dies nun aus Mays Feder geflossen oder einer der zahlreichen Nachbearbeitungen – man mag sich kaum vorstellen, wie diese Texte im Ursprung ausgesehen haben könnten – durch den umtriebigen Karl-May-Verlag geschuldet ist, mag dahingestellt bleiben.

Dennoch sind diese Abenteuer insgesamt spannend, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich den dritten Band, Benito Juarez aus dem Regal holen werde.
686 reviews7 followers
August 7, 2011
Endlich wieder gelesen. Spannend und spaßig. Immer wieder gerne. Uns jetzt schnell weiter mit "Benito Juarez", die Abenteuer sind noch nicht zu Ende!
Profile Image for Theresa May.
3 reviews
August 31, 2025
Bei den Karl May Filmen aus den 60ern ist die Mexiko Reihe mein Favorit, bei den Büchern ist das jedoch nicht der Fall.

Band 2 beginnt in Deutschland, und da „Shatterhand in der Heimat“ immer wieder interessant zu lesen ist, habe ich diese ersten paar Kapitel sehr genossen.
Allerdings ist in diesen Szenen auch klar geworden, dass die verschiedenen Aliasse Karls keinesfalls im gleichen Universum existieren können, weil die Geschichten sich zu sehr widersprechen. Das fällt spätestens auf, als Bärenherz (oder war es Büffelstirn?) ihn als „Herr des Felsen“ und nicht als Old Shatterhand erkennt - und das, obwohl er doch ein Apatschenhäuptling ist!

Es folgt eine wilde Piratenjagd, die jedoch sehr kurz gehalten ist. Als die Gefährten dann in Mexiko ankommen wird der Höhepunkt an Unglaubwürdigkeit erreicht:
Auf offenem Meer trifft Sternau zufällig auf eine Bekannte, beim Ritt zur Hacienda kann Büffelstirn überraschend vor einem Überfall warnen, wundersamerweise befindet sich der Bruder Ungers auch auf der Hacienda, und ganz unverhofft kann Sternau Unger 2.0 vor dem Wahnsinn retten. Eine ziemlich große Ansammlung an Zufällen, da könnte man fast meinen der gute Sternau ist Timothy Dexter, der „luckiest man who ever lived“.

Wobei ganz so viel Glück haben die Gefährten dann doch nicht. Obwohl sie 3 Mordanschläge hintereinander vereiteln können, werden sie alle Nachts entführt; was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass sie die offensichtlichen „Bösewichte“ dieses Bandes, trotz allem, unbeschwert haben von dannen ziehen lassen, und dann auch noch gemeinsam. Es hätte schließlich niemand damit rechnen können, dass der gute Verdoja und der freundliche Pardero sich rächen könnten.
Das ist ebenfalls einer der Punkte der mich an der Mexiko Reihe etwas stört - der gute Sternau scheint einen beträchtlichen Teil seines Scharfsinnes im Orient und Wilden Westen zurückgelassen zu haben.

Ein weiterer Teil des Buches spielt sich in einer alten Pyramide ab, die sowohl Fluch als auch Segen zu sein scheint. Leider wird dieses Weltkulturerbe nach einer fantastischen Flucht für immer zerstört und somit der Nachwelt vorenthalten. Auch unsere liebsten Feinde, die Kommantschen, sind aus dem ersten Band zurückgekehrt.

Der Band endet jedoch nicht in Mexiko, sondern ganz unerwartet auf einer einsamen Insel. Dass der herzallerliebste Landola überlebt, war irgendwie klar. Doch dass er es schafft die Gefährten so zu überlisten, das hätte ich nicht gedacht.

Trotz allem hätte ich das Buch natürlich nicht gelesen, wenn es mir nicht doch gefallen hätte. Auch wenn die Bücher in keinster Weise mit der Orient Reihe mithalten können, haben die ersten zwei Bände mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wo die Reise noch so hingeht, bei der Rächerjagd rund um die Erde.
Profile Image for JonGe.
44 reviews
March 30, 2024
Abenteuerlich aber durchzogen mit rassistischen und frauenfeindlichen Beschreibungen
Profile Image for Vanja Ilić.
54 reviews18 followers
August 21, 2015
Worst book I ever read.
Plot is predictable, characters are shallow and awful.
Even 6 years after reading the book, it still haunts me.
I like the ending.

****SPOILER********************************************************
all characters die in the end stranded on a deserted island after *
surviving some pretty unrealistic situations! *
****SPOILER********************************************************

Don't read it, I beg you!!! Sorry Karl...
Profile Image for Bogdan.
740 reviews48 followers
July 17, 2014
DNF @ 12%.

I was simply lost, but not by the intricate story, just because this seems not to be the first volume. It continuously referred past events, not explained in here and I just could not stand it anymore.

Apart from that, it also lacks credibility (or maybe common sense) and has pretty shallow characters, which I was prepared to accept as part of adventure genre.

With these two reasons at hand I decided to stop reading it.
Profile Image for dedeh  handayani.
130 reviews
August 30, 2017
judul versi bahasa indonesianya "piramida bangsa aztec". kelanjutan dari kisah "puri rodriganda". yang ini juga bintang lima.

sosok dr. Karl Sternau itu too good to be true. tapi itu yang bikin rame hehe. sudah jadi ciri khas Karl May sepertinya membuat sosok seperti itu. yang mewakili bangsanya dan sosoknya sendiri :)

ebook bahasa indonesianya bisa diunduh di sini http://id.karlmay.wikia.com/wiki/E-Book

ohya, ini terjemahan lama. lucu juga klo setiap kali ketemu ucapan ucapan yang dilokalisasi jadi ada alhamdulillah, InsyaAllah, masya Allah hehe. eh, bukan lokalisasi lagi mungkin ya, islamisasi jadinya :D
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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