Nach Überwindung vieler Gefahren lichtet sich nun das Dunkel um Old Surehands Vergangenheit. Old Shatterhand und Winnetou ziehen mit ihren Begleitern, unter ihnen die "Verkehrten Toasts" Dick Hammerdull und Pitt Holbers, hinauf ins Felsengebirge, wo alle Fäden zusammenlaufen.
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.
May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.
Karl Mays "Old Surehand II" ist ein literarisches Biotop voller Überraschungen – und nicht alle davon sind angenehm. Man hat das Gefühl, May setze hier alles daran, seine Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitzunehmen, nur um ihnen dann einen langen Aufenthalt in der Warteschleife zu spendieren. Die Fortsetzung des ersten Bandes lässt vieles, was man sich wünscht, vermissen und legt stattdessen eine Fährte, die sich zäh durch die Weiten des Wilden Westens zieht.
Natürlich, Karl May bleibt Karl May. Seine Helden erstrahlen in moralischer Makellosigkeit, während seine Schurken sich mit fast kindlicher Beharrlichkeit dem Bösen verschreiben. Das ist durchaus charmant, wenn auch vorhersehbar. Old Surehand und Old Wabble sind keine Abziehbilder, sondern Männer, die die Narben des Lebens tragen – einer endet tragisch, der andere lüftet das Mysterium seiner Herkunft. In diesen Momenten gelingt es May, die Grenze zur banalen Abenteuerliteratur zu überschreiten und einen Hauch existenzieller Tiefe zu vermitteln.
Doch dann gibt es Dick Hammerdull und Pitt Holbers. Wenn diese beiden Herren in ihre repetitiven Dialoge verfallen, hat man das Gefühl, unfreiwillig einer endlosen Radioschleife beizuwohnen. Was vielleicht im ausgehenden 19. Jahrhundert für Heiterkeit sorgte, wirkt heute wie eine nicht enden wollende Comedy-Nummer, die ihren Reiz nach der dritten Wiederholung verliert.
Strukturell hängt der Roman gelegentlich in der Luft. Die Handlung zieht sich in die Länge, weil die Antagonisten immer wieder entkommen, nur um 30 Seiten später erneut aufzutauchen. Old Shatterhand lässt die Bösewichte zu oft laufen, was zwar seinem Ehrenkodex entspricht, dem Spannungsbogen aber wenig hilft.
Und doch – May bleibt ein begnadeter Erzähler. Seine Naturbeschreibungen sind von atemberaubender Schönheit. Man sieht die Sonnenuntergänge über der Prärie und hört das Echo in den Rocky Mountains. Philosophische und religiöse Reflexionen durchziehen das Werk wie unsichtbare Fäden und verleihen ihm eine Gravitas, die man nicht erwartet. May predigt nicht, er verpackt die großen Fragen der Menschheit in spannende Dialoge und lässt den Leser nachdenklich zurück.
Das Finale in Colorado ist dann das, was man erwartet: Pathos, Drama und ein Showdown, der alle losen Enden verknüpft. Die Auflösung der Familiengeschichte um Old Surehand ist überaus zufriedenstellend, auch wenn man dem Ganzen eine Prise weniger Überhöhung gegönnt hätte.
Unterm Strich ist "Old Surehand II" ein Roman, der in seiner Mischung aus epischer Erzählkunst und ermüdender Redundanz polarisiert. Wer May liebt, wird sich auch hier wiederfinden, mit all seinen Vorzügen und Schwächen. Wer May noch nicht kennt, sollte sich vielleicht erst an den "Schatz im Silbersee" wagen. Aber seien wir ehrlich: Karl May ist auch dann noch lesenswert, wenn er sich gelegentlich selbst im Wege steht.
[jakby co wiem, że tutaj to jest tom 2 z 3, ale polskie wydanie które czytałem jest podzielone na 2, więc to był ostatni]
Karl May dowiedział się o koncepcie cross-dressingu i był jak: banger, biorę dziesięć XD (SO TRUEEEE). Szczerze mówiąc, gdy otworzyłem tę książkę i zobaczyłem, że pierwsze ok. 200 stron to ciąg dalszy historyjek z karczmy, to trochę mi się odechciało ją czytać (dlatego mi zajęła tak długo), ALE opowieści w tym tomie były ciekawsze niż w poprzednim, więc ostatecznie fajnie. Shatterhand i Winnetou bardzo boyfriendują jak zwykle, a do tego Shatterhand nie dość, że został raz uwięziony, to jeszcze go raz postrzelono w nogę, więc nie ma tego jego bycia zawsze 100 procent idealnym bezbłędnym itd, co też jest super. Poza nimi są jeszcze Holbers i Hammerdull, którzy też boyfriendują, bo May nie potrafi napisać cishet postaci pojawiającej się dłużej niż przelotnie (real). Ich poemat do poszukiwaczy złota to jakiś hit. Cała tajemnica z Old Surehandem ciekawa!! Bawi mnie bardzo jak Shatterhand, the certified main girlie, trochę się boczył, że Surehand nie chce mu zdradzić swojego sekretu po właściwie paru wspólnie spędzonych dniach ("Nawet mnie?" *insert oczy kota ze Shreka*). Old Wabble ciekawszy był w poprzednim tomie, bo tu już tylko nienawidzi i nienawidzi, i jest stary, i to są jego jedyne cechy, ale nadal całościowo jest z niego fajne złamanie mayowego schematu Cool Zabawnego Mentora/Kumpla Shatterhanda. Ogólnie w Old Surehandzie May chyba trochę poeksperymentował ze swoimi typowymi rozwiązaniami, co jest ciekawe! (nie do jakiegoś szalonego stopnia, bo nadal jesteśmy w jego typowych klimatach, ale still). Podsumowując: długo czytałem ale w sumie było fajne, oczywiście nadal z wadami typowymi dla Maya, ale to wszyscy wiemy, więc nie będę się znowu rozpisywać (jeśli nie wiecie, poszukajcie recenzji Winnetou).
Ich war von vorne bis hinten gefesselt von Old Surehands Familien- und Rachegeschichte, meinem neuen gewonnenen OT3, Old Shatterhands Abhandlungen über Gott, den überraschenden Gender-Themen und natürlich den comic relief gays.
Prva knjiga mi je neusporedivo bolje legla. Imala je i ova svojih dobrih trenutaka, ali ono odusevljenje koje sam dozivljavala u prvoj je polako prema kraju opalo, da bi me sami kraj cak i naljutio, jer je u odnosu na ostatak polagane radnje ispao poprilicno zbrzan i nezgrapan, a nedostajalo mu je i emocije koju je veoma pazljivo utkao ranije, pa znam da moze.
I dalje mislim da je vrijedi citati, pogotovo u mladjoj dobi.
This one is part of a series I loved as a teenager. Old Surehand, his friend Old Shatterhand and the famous Winnetou are involved in a lot of adventures, as they fight against all sorts of mischievous people. The good guys win almost all their battles, the Indians are always good guys, the style is simple, even if some characters talk a little bit too much, but this remains one of my favorite books.
PS: Only some decades after I've learned that Karl May was German...
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Old surehand auf der Suche nach seiner Vergangenheit, begleitet von seinen Freunden winnetou und old shatterhand. Ich persönlich mag den Schreibstil von Karl May nicht, finde aber die Geschichte trotzdem gut. Überzeugt als Film mehr, als als Buch.
Old Surehand II ist der 2. Band zu Old Surehand, und der 15. Teil aller Bücher Karl Mays. Die Originalaussgabe von Karl May ist von 1896 und umfasst 512 Seiten.
Inhaltsangabe:
Nach Überwindung vieler Gefahren lichtet sich nun das Dunkel um Old Surehands Vergangenheit. Old Shatterhand und Winnetou ziehen mit ihren Begleitern, unter ihnen die "Verkehrten Toasts" Dick Hammerdull und Pitt Holbers, hinauf ins Felsengebirge, wo alle Fäden zusammenlaufen. [Quelle: Karl May Bamberg Radebeul Verlag Bild und Rückentext]
Im Buch "Old Suhrehand I" lernten wir Old Shatterhand kennen und erlebten die Geschichte aus seiner Sicht. Auch dieses Mal beginnt die Geschichte mit Old Shatterhand. Old Shatterhand sitzt in einer Art Kneipe, nicht wirklich ein Saloon, in dem Ort der ihm von Old Surehand genannt wurde. Hier hört er viele Geschichten die von ihm und von Old Surehand handeln. Teilweise im postivem teilweise als einfache Nebenrolle.
Ansich könnte es eine gute Idee sein, die Geschichten der Helden auch mal aus einer anderen Sicht zu erfahren. Dennoch hab ich das Buch nach etwas über 100 Seiten abgebrochen. Als ich die Fortsetzung gelesen hatte dachte ich, dass dieser Teil am ersten anschließt. Es mag vielleicht irgendwann im Buch auch so sein. Dennoch musste ich es einfach erst mal auf die Seite legen und versuche es zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Eventuell lässt es sich getrennt von Teil 1 besser lesen. Daher vergebe ich auch keine Punkte bzw. Sterne. Diese wird es dann zu einem späteren Zeitpunkt geben. Mit einer ausführlichen Rezension.
The first volume of this story, which I'd liked very much, left off with a number of plot lines still unresolved. However, it seems that May didn't have enough material to fill three volumes but realised that you can't have just two - three looks so much better (cf a certain movie director currently working on The Hobbit...) - so he filled volume two with a series of stories that are mostly quite unrelated to the main story, apart from having some main characters in common, so the whole book seemed rather pointless.
One main character, on his way to find another, sits down in a boarding house, where some people are telling stories, and it is these stories that fill the book. Some of the stories succeeded in creating a little suspense, some had likeable characters, but, interestingly, they were throughout a lot more bloody and ruthless than anything in the first book, so much so as to be almost too much for my taste. (A main character curiously even points it out in the end: no more wholesale slaughter in future fights - so I have hopes for the third volume.) In the end, the company is reassembled and sets out to solve the mysteries and hunt down the bad guys left from book one.
(One interesting aspect: just as the first book broke a lance for the bravery and fighting power of Africans, this one seems to do the same for women (though less explicitly and at length) - no common feat for a book first published in 1895, I think.)