Zwei geschichtliche Gegenspieler prägen die Ereignisse dieses Bandes: Benito Juarez, der Präsident und Neubegründer von Mexiko, und Maximilian, der Bruder des Kaisers von Österreich. Eng verwoben mit den historischen Gestalten sind die Geschicke der Helden aus der Phantasiewelt des Autors.
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.
May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.
Nach mehreren Jahren Pause habe ich mich wieder darangemacht, Karl Mays Kolportageroman Das Waldröschen weiterzulesen, allerdings in der stark überarbeiteten und gekürzten Version, die im Karl-May-Verlag erschienen ist, wo man die Geschichte auf insgesamt sechs Bände aufgeteilt hat, von denen fünf eng zusammenhängen. Das war mir umso einfacher, als diese fünf Bände allesamt als ungekürzte Hörbücher erschienen sind, so daß ich mir nun die Fahrt zur und von der Arbeit regelmäßig mit den Abenteuern des Dr. Sternau und seiner Gefährten vertreibe.
Der hier vorgestellte dritte Band, Benito Juarez, greift die Geschehnisse seines Vorgängers, Die Pyramide des Sonnengottes, wieder auf und beginnt zwar in Ostafrika, doch landen wir recht bald im Mexiko der 1860er Jahre, wo Napoleon III. mit Hilfe des Habsburgers Maximilian, den er als einen Marionettenkaiser installierte, den französischen Machtbereich auszudehnen trachtete, dort aber mit der Gegenwehr der Mexikaner konfrontiert wurde, die, unterstützt von den USA und England, an ihrem gewählten Präsidenten Benito Juarez festhielten. May läßt denn auch Juarez, ebenso wie Maximilian, des öfteren in persona auftreten, was dem Roman einen zusätzlichen Reiz verleiht. So zeichnet er etwa Maximilian als einen verblendeten Idealisten, der wirklich meint, das Gute für Mexiko zu wollen, ohne zu merken, daß er von dem durchtriebenen Napoleon lediglich ausgenutzt wird. Eine solche Nuanciertheit ist eher untypisch für den Figurenkosmos meines einstigen Schriftstelleridols May. Denn Sternau, der mit seinen Freunden endlich von seiner Insel befreit wird, nicht ohne das Eiland vorher für Deutschland in Besitz zu nehmen, in der Hoffnung, daß der deutsche Kolonialismus sich einst als segensreich für alle Beteiligten erweisen möge, ist ein ganzer Kerl, der stets das Gute will und auch das Gute schafft. Die Franzosen hingegen sind, wie auch Sternaus eigentlicher Gegenspieler Pablo Cortejo, ausgemachte Schurken, und überhaupt spiegelt sich in diesem Buch die wohl damals in Deutschland typische Frankophobie wider. Eine der Figuren, der Schwarze Gerard, interessanterweise selbst ein Franzose, entgegnet etwa auf die Frage, wie viele Franzosen er schon mit seiner Flinte getötet habe, daß er nur Hochwild zähle – Franzosen aber nie. Naja, das war damals eben so …
Benito Juarez bietet Abenteuer, mehrere Kämpfe und Scharmützel, eine dramatische Liebesgeschichte um den geheimnisvollen Gerard und die schöne Resedilla, aber auch – und das hebt diesen Band für mich gegenüber seinen beiden Vorgängern hervor – sehr kauzigen Humor. Als Figur des comic relief ist vor allem der Wirt Pirnero zu nennen, der eigentlich aus dem sächsischen Pirna stammt und stets auf der Jagd nach einem Schwiegersohn ist, bei seiner Tochter Resedilla mit diesem Ansinnen jedoch regelmäßig auf Granit beißt. Sehr amüsant – und gut eingelesen – sind seine Unterhaltungen mit ihr und seinen Gästen, die er jedesmal mit einem Gespräch über das Wetter beginnt. Er hält sich auch für einen gewieften Diplomaten, steht mit dieser Einschätzung indes wohl allein da. Ebenfalls sehr komisch ist der Trapper Geierschnabel, ein sehr tauglicher, aber skurriler Kerl, der auch schon mal einem unbequemen Gesprächspartner seinen Tabakssaft ins Gesicht speit.
Gleichwohl bleibt das Ganze seichte Unterhaltung, und es wundert schon, daß May nicht einmal das Mittel des inneren Dialogs nutzt, sondern seine Figuren ihre Gedanken immer laut äußern läßt, als ständen sie auf einer Bühne. Ich merke aber, wie mich die typisch May’schen Redewendungen immer wieder einfangen – so antworte ich mittlerweile statt „Nein“ mit „Fällt mir nicht ein“ oder statt „Natürlich“ mit „Das versteht sich“. Ich hoffe, diese Marotten aber wieder ablegen zu können, sobald ich mit dem Zyklus durch bin. Deshalb habe ich mich jetzt auch sofort an den Folgeband Trapper Geierschnabel herangewagt.
Ani după ani treceau şi nimeni nu mai aflase ceva despre cei dispăruţi. Părea că i-a înghiţit pământul. Când văzură că toate cercetările rămăseseră zadarnice, îşi închipuiră că au murit şi durerea lor fu nemărginită. Dar timpul alină durerea şi, deşi cu tristeţea în suflet, vorbeau de ei ca de făpturi dragi, pierdute pentru totdeauna, în adâncul inimii lor poate mai licărea încă o scânteie de speranţă, căci inima omului nu încetează să spere până în ultima clipă a vieţii. Mai trecuseră încă nouă ani – eram în 1866 – de când bătrânul Arbellez venise să-şi spună păsul lui Juarez, de când povestea noastră părea să-şi depene mai departe firul.
Pe coasta de apus a Golfului Aden, care leagă Marea Roşie cu Oceanul Indian, se află o ţară care alcătuieşte mult-vestitul Dorado. Cei mai îndrăzneţi exploratori încercaseră zadarnic să-l exploreze, când, în anul 1866, un singur om, ofiţerul englez Richard Burton, a reuşit să înainteze până acolo şi să aducă în Europa câteva comunicări importante despre acest ţinut inaccesibil până atunci.
Drept e că au mai fost şi alţi străini, europeni chiar, care au pătruns în Harar – aşa se numeşte ţara – dar niciunul nu s-a mai întors, căci au fost făcuţi sclavi şi li s-a pierdut urma. Cu toată campania statului britanic – în special a lordului Wilberforce, care a alcătuit o Ligă a Naţiunilor pentru combaterea negoţului de sclavi – acest negoţ se făcea pe scară foarte întinsă. Vapoarele de război ale tuturor ţărilor aveau nu numai dreptul, ci şi datoria de a pune mâna pe orice vas cu sclavi, să-i elibereze pe prizonieri şi să spânzure tot echipajul, începând cu comandantul şi sfârşind cu cel din urmă marinar. Totuşi aceste măsuri atât de drastice n-au împiedicat ca negoţul cu carne omenească să meargă mai departe. Chiar şi în mijlocul secolului al 19-lea se aflau, la Constantinopol, case în care se vindeau amatorilor oameni de toate rasele. Cea mai productivă dintre vânătorile de sclavi se făcea în ţinuturile de pe malul Nilului şi acelea din apropierea Mării Roşii, ca şi pe coasta de răsărit a Africii. În aceasta din urmă se află şi Harar.
Immer wieder mysteriös. Karl May schafft es immer, mir die Nächte zu klauen, weil ich weiterlesen will. Aber den Preis der Müdigkeit zahl ich gerne. Groß, aber das wissen wir ja. Und so langsam sehe ich sogar nen Sinn in den Bearbeitungen des Karl-May-Verlages.