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Durch den Wind

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Vier Frauen, Mitte Dreißig, in Berlin: Yoko, Friederike, Alison und Siri sind auf der Suche nach der Liebe und nach dem richtigen Leben. Und alle vier hadern mit sich, weil sie Angst vor dem Scheitern haben. Haben die Alten etwa mehr Mut als die jungen Leute? Annika Reich erzählt mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Genauigkeit von einer Generation, die das Neue will und vor den alten Fragen steht. Am Ende merken die vier Frauen: Leben lernen muss jede für sich allein.

336 pages, Hardcover

First published February 1, 2010

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About the author

Annika Reich

13 books1 follower

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Community Reviews

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1 star
16 (26%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Oceana2602.
554 reviews159 followers
February 8, 2014
Berlin, four friends in their mid-thirties, trying to find out when life is going to start, or if it has already started, and if it has, is that really all there is.

Or something like that.

Surely I must be able to relate to these people, right? Granted, Berlin and Frankfurt are quite different places, but I live in one of them and I know the other pretty well. Life, after all, cannot be THAT different when you are a woman in one of the big German cities in your midthirties searching for the answer to the eternal question "is that it?"

And even after reading this book, I'm still convinced that it isn't. In fact, the book starts off with the description of a party I've been to. Not that party, obviously, as it is purely fictitious, but that kind of party. They are all the same and they kind of blend together in my memories. Some couple inviting into their fancy Altbau-appartment with the high ceilings and the original wooden floors, he's making too much money, she's some sort of intellectual and only buys her vegetables from the "bio"- supermarket, cause hey, they might be imported from South Africa, but they are so much better for your health!

There's your odd assortment of friends and acquaintances, some with partners, some with husbands, some married but without husbands, some married but with other partners, some singles and searching for true love, some just sleeping around... People are generally too rich and not rich enough, too stressed out, drinking too much, smoking too much ("I always said I'd stop when I turn 30..."), complaining about the lack of daycare facilities who teach their two-year olds chinese and bitching about the amount of ren they have to pay.


Yes, I know that party. I know these people.

But Annika Reich doesn't tell the story of these people. In fact, I didn't realize anything about the party she starts her book off with other than that vague familiar feeling of having been to one of those. Which she then fails to describe any further.

Instead she focuses on the characters she tries to introduces to us, but in that, she fails as well. I had to go back and look at the "who's who" (i.e. the first chapter) a couple of times in the beginning, because I couldn't put a character to the names - always a sure sign that the introductions failed.


But I still wouldn't complain about this book if the rest of the story had been alright. And it was, in parts, which is why I'm still giving it two stars. The iteractions between the friends are actually pretty ok. The seem human then. But the stories inbetween get increasingly confusing, bordering on completely insane, with one of the trying to kill herself (or maybe not) and another flying to Japan to search for her husband, who may have been lost in Japan or not, and who may have run into a Doppelganger of hers or not.

It gets confusing and the artificial, bordering on pretentious, writing doesn't help.

A little more realism, a little more authenticity, would have done wonders for this book. But I find that that is something that I often find lacking in many of the highly-praised "young" German authors. Apparently, in this country you can't just write a good book, no, you must make it different, establish yourself as an "intellectual", as an "artist". And there is a certain irony in the fact that Reich has managed, involuntarily or not, to capture this so typically German essences. It reminds me so much of the kind of people I meet at the parties I go to, or just in daily life, that it almost makes the book good again. And hey, let's face it, I'm out here on a Saturday morning complaining about yet another book that didn't fulfill my expectations, trying to come up with an explanation about why exactly it didn't work for me?

I'm really not all that different from the people I just described.. *laughs and goes off to bake some bread*


Profile Image for Georg.
Author 1 book44 followers
July 28, 2010
Frage: Was kann ich tun, wenn ich entdecke, dass mein Mann ein Doppelleben führt?

Antwort: Versuche, an sein zweites Gehalt ranzukommen, Alison.

Frage: Wie verarbeite ich die Scheidung meiner Großeltern?

Antwort: Das geht leider gar nicht, Siri. Die Scheidung der eigenen Großeltern (besonders Urgroßeltern) verursacht bei allen Probanden en Trauma, für das es keine Therapie gibt. Da gibt es in der Schweiz einen Verein…

Frage: Ich will mich selbst neu erfinden und verwirklichen. Dafür möchte ich einen Laden für weiße Texte und Kaffee & Kuchen in Berlin-Mitte aufmachen. Wie richtet man den cool ein?

Antwort: Du nimmst dir eine japanische Architektin, malst alles weiß und schwarz an, engagierst Luis Trenker, und meldest das dann beim Bezirksamt (Vorsicht, seit ein paar Jahren ist Pankow örtlich zuständig!) offiziell als Geldwäscherei an.

Frage: Was sind die angesagtesten Cafés am Kollwitzplatz?

Antwort: Wer so fragt, dem darf man die Adressen auf gar keinen Fall geben. Bleib in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Frage: Mein Mann ist sterbenslangweilig, aber für meinen 5-jährigen Sohn wünsche ich mir eine unbeschwerte Kindheit. Wie viel Kompromisse muss ich eingehen?

Antwort: Jetzt bist erst mal du dran. Tu, was dein Herz dir sagt. Nimm keine Rücksicht. Du bist ja nicht schuld.

Frage: Trägt man in Prenzlauer Berg die Haare in dieser Saison eigentlich offen oder mit Pferdeschwanz?

Antwort: Das ist ja das Wunderbare an dieser Sommersaison 2010: Beim Haupthaar ist fast alles erlaubt. Bis auf eine gescheite Frisur, natürlich.

Frage: Ich habe in meiner Karriere als Architektin alles erreicht. Soll ich das Angebot meines Chefs, als vollwertige Partnerin einzusteigen annehmen, oder würde ich damit zu viel Unabhängigkeit aufgeben?

Yoko, nomen est omen. Nimm die Stelle an und mobb’ ihn schnellstens raus. Du kannst das.

Frage: Sind auch Haikus mit 19 Silben vollwertige Beweise meiner poetischen Kreativität?

Antwort: Wenn sie sich reimen, dann nicht.

Frage: Wenn es, sagen wir: in Japan, eine Doppelgängerin von mir gibt, bin ich dann einsamer oder weniger einsam als jetzt?

Antwort: Alison, denk doch mal nach. Wenn dir deine Doppelgängerin auch in Hinblick auf Charakter und Intelligenz entspricht, wird es verflucht einsam. Für euch beide.

Frage: Was passiert eigentlich, wenn man, jetzt rein theoretisch, von Prenzelberg zum Alexanderplatz geht, und dann noch weiter? Kommt man dann nach Weißensee, Weißrussland, oder ist da schon die Taiga?

Antwort: Das solltest du nicht machen, Alison. Da wohnen gefährliche Menschen, denen die meisten gängigen Marken nicht vertraut sind, und die teilweise sogar im Jogginganzug auf die Straße gehen. Die Gegend nennt sich „Treptow“, und sie sollte grundsätzlich weiträumig umfahren werden.

Frage: Sollte ich eigentlich mehr Wert auf meinen Karriere nehmen oder mehr auf meinen Yoga-Kurs?

Antwort: Das kommt ganz darauf an. Wenn die Kosten für deinen Yoga-Kurs dein Einkommen deutlich, also etwa um 50%, übersteigen, dann solltest du ab und zu auch ein Auge auf dein berufliches Weiterkommen werfen. Ansonsten ist deine Selbstverwirklichung natürlich vorrangig.

Noch mehr Anworten:

Nein, die Fragen sind nicht, wie man annehmen würde, aus der neuen Ausgabe der Brigitte, sondern es handelt sich um den Fragenkatalog, an dem sich Annika Reich in „Durch den Wind“ abarbeitet.

Ja, die Antworten sind von mir.
336 reviews
June 27, 2024
Hatte mir was anderes erhofft. Mir gefiel, dass die Protagonistinnen junge, in Berlin lebende Frauen sind, aber das war‘s irgendwie auch. Fand den Schreibstil sehr kitschig und die Handlung langweilig.
Profile Image for Daugenstern.
65 reviews
February 15, 2024
Das war leider nichts. Affektiert und langweilig. Sollte geheimnisvoll sein, leider wirkte alles nur aufgesetzt. 4 Freundinnen in Berlin Mitte 30- alle am Scheideweg. Belanglos und aufgebläht. Die Sprache war aber schön- bildhaft und künstlerisch angehaucht. Daher 2 Sterne.
Profile Image for Wal.li.
2,563 reviews70 followers
May 11, 2013
Momentaufnahme
Die vier Freundinnen Alison, Yoko, Siri und Friederike sind Mitte dreißig und wissen nicht so recht, wo sie stehen und was sie wollen vom Leben. Nach einem Fest wird die Welt der drei eigentlich von Belanglosigkeiten durcheinander gewirbelt. So scheint Alisons Mann nach einer Geschäftsreise verschwunden und irgendwie verschwindet Alison selbst. Spontan macht sich Yoko zusammen mit Alison auf den Weg nach Japan, um dort ihren Wurzeln nachzuspüren. Siri möchte ihrer Ehe mit Eduard entfliehen, schafft es aber nur bis ins Krankenhaus. Schließlich wünscht sich Friederike ein Kind.
Ein Sturm am Beginn der Mitte des Lebens scheint durch die Welt der vier Protagonistinnen zu wehen und ihre Welt ordentlich durcheinander zu wirbeln. Zwar sind sie schließlich doch auf eine Art zurück am Ausgangspunkt, doch das Tosen des Windes hat alle vier mächtig verändert.
Aus Sicht der vier Hauptpersonen (allerdings jeweils in der dritten Person) ist das Buch geschrieben, wobei es etwas der erhöhten Aufmerksamkeit bedarf, dem Geschehen zu folgen, da die Personen lediglich am Anfang der Abschnitte erwähnt werden, um den Wechsel der Perspektive deutlich zu machen. In einer Sprache geschrieben, die sofort fesselt, ist dieser Roman bei weitem besser lesbar als es nach den ersten Zeilen scheint. Wenn auch die Handlung nicht alle Geheimnisse und Beweggründe verrät, kann man die Gefühle der vier Frauen gut mitempfinden und begibt sich mit ihnen auf den Weg durch ihre stürmische Wendezeit. Vielleicht etwas zerzaust und melancholisch lässt man sie zurück, froh an der Teilhabe an ihrer Entwicklung.
Profile Image for Judith.
20 reviews
August 2, 2012
Dieses Buch war ein Geschenk und ich habe es, nach einem Abbruch, nun endlich geschafft.

Der Titel ist Programm. Ohne Erwartungen bin ich herangegangen und bin nur mäßig beeindruckt. Es war schwer rein zu finden, die Sprache ist verworren und auf Teufel komm raus wurden auf nahezu jeder Seite Zitate verarbeitet - ohne Sinn, ohne Witz.

Eine verworrene Geschichte, die sich um vier Frauen Mitte dreißig in Berlin handelt. Die Stimmung des Buches ist ziemlich schwermütig. Bedient werden die üblichen Themen: Männer, Lebenssinn, Familie.

Für mich ist es kein empfehlenswertes Buch.
Profile Image for Fiona.
679 reviews81 followers
June 20, 2014
Durch den Wind handelt von Freundinnen, die alle mitten im Leben stehen und jede mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Das Buch klang ganz nett, am Anfang dachte ich auch, dass es vielversprechend werden könnte, wurde dann doch relativ schnell enttäuscht. Die Geschichte versucht tiefgründig und geheimnisvoll zu sein, leider klappt das überhaupt nicht und der aufgesetzte Schreibstil und die langweilige Story gingen mir somit relativ schnell auf die Nerven.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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