Als ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kommt, bricht für die 17-jährige Alice eine Welt zusammen. Monatelang zieht sie sich in ihr Schneckenhaus zurück. Bis sie einen Stapel alter Briefe ihrer Mutter findet, welche die Familie vor Jahren verlassen hat. Alice beschließt, ihre Mutter zu suchen. Mit dem alten Auto ihres Vaters macht sie sich auf den langen Weg durch den Westen der USA. Und dort, auf einsamen Highways, in wunderschönen Nationalparks und aufregenden Städten findet Alice schließlich nicht nur zu sich selbst, sondern auch ihre erste große Liebe.
"Vor uns das Leben" hat mich vor allem neugierig gemacht, da es von Manuela Inusa geschrieben wurde, deren Bücher ich sehr gerne lese. Aber natürlich klang auch die Story sehr interessant und ich war neugierig auf den Roadtrip von Alice.
Sind die ersten Seiten noch voller Hoffnung und gute Laune, so schnell wird es auch sehr tragisch. Alice und ihre Schwester müssen den schweren Unfall ihres Vater mit ansehen und dann auch noch mit seinem Tod klarkommen. Alice tut sich sehr schwer damit und erst als sie alte Briefe ihrer Mutter findet und beschließt sich auf die Suche nach ihr zu machen, reißt sie ein wenig aus ihrem Loch.
Ich kann defeinitiv sagen, dass mich die ersten Seiten des Buches sehr berührt haben und ich die Geschichte als sehr emotional empfunden habe. Der Roadtrip von Alice hat mir sehr gefallen und ich fand es interessant die verschiedenen Orte mit ihr zu erkunden und natürlich auch sie auf der Suche nach ihrer Mutter zu begleiten.
Alice ist eine sympathische Protagonistin und ich konnte ihre Gefühlswelt sehr gut nachvollziehen. Auch Cody, der Alice auf ihrem Roadtrip begleitet, war ein sympathischer Kerl. Die Liebesgeschichte war wirklich süß, auch wenn es das eine oder andere typische Jugendbuchdrama gab.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe gehöre.
Beginnen wir die letzte Aprilwoche mit einer Rezension
𝑽𝒐𝒓 𝒖𝒏𝒔 𝒅𝒂𝒔 𝑳𝒆𝒃𝒆𝒏 Von Manuela Inusa
Direkt das erste Kapitel hat mich emotinal sehr mitgenommen. Die Traurigkeit von Alice über den Verlust ihres Vaters war von Beginn an zu spüren. Ebenfalls hat mir gefallen wie unterschiedlich die beiden Schwestern trauern. Denn wie im wahren Leben geht jeder anders mit seiner Trauer um. Zu Cody konnte ich leider keine so tiefe Bedindung aufbauen. Er trägt Geheimnisse und Ängste mit sich rum, doch diese waren für mich nicht immer greifbar.
Das Cover ist sehr dezent gehalten, dies gefällt mir sehr. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Alice. Das angenehme Setting rund um den Westen der USA konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen, man merkt der Autorin die Liebe zu dem Land mit jedem Wort an.
Ich habe Alice und Cody gerne auf ihrem Weg begleitet. Emotional hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Das Ende lässt einen zweiten Band vermuten, da hätte ich nichts dagegen.
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar, dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.
Wieso auch immer, ist mir nicht bewusst gewesen, dass dieses Buch ein Jugendbuch ist und war anfangs etwas überrascht gewesen. Die Geschichte hat traurig angefangen und hatte für dieses Genre recht viel Tiefe gehabt, womit ich nicht gerechnet habe. Die Thematik Trauerbewältigung sowie der Umgang mit der eigenen Trauer nehmen anfangs einen großen Raum ein und man konnte nachempfinden wie Alice sich gefühlt hat. Nach dem ersten Drittel des Buches macht sich Alice auf die Reise nach ihrer Mutter und bereist alleine die USA, wo sie auch ihre große Liebe kennenlernt. Das Ende fällt etwas sehr flach und glatt aus, was ich nicht wirklich kritisieren möchte, da es sich immer noch um ein Jugendbuch handelt. Dennoch war es eine angenehme Geschichte, die ich gerne gelesen habe und auch schöne Momente hatte. Ich kann mir echt gut vorstellen, dass es jungen Menschen im Alter von 12 recht gut gefallen könnte.
Das Cover sieht ganz ansprechend aus. Ich finde es stimmt den Leser schon einmal gut auf das ein was kommen wird: ein Roadtrip. Der Schreibstil ist, wie immer, sehr angenehm zu lesen. Man fliegt regelrecht durch die Seiten. Die Autorin schafft es jedes Mal, dass der Leser das Gefühl hat dabei zu sein. Auch bildlich konnte man sich alles wunderbar vorstellen. Die Charaktere sind toll. Beide mit mehr oder weniger Schicksalsschlägen. Zu der Hauptprotagonistin konnte ich sofort eine Bindung aufbauen und habe sie sogleich ins Herz geschlossen. Vielleicht weil wir beide etwas ähnliches erlebt haben. Eine Geschichte die ans Herz geht, voller Mut ist und einem zeigt niemals aufzugeben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Of course this is a book about teenager for teenagers, and I’m obviously not a teenager 😌 I did enjoy it and I think the author did so well in dealing with hard topics with sensitivity without becoming too serious and dark. Some of the romantic novels for adults I read where so unrealistic so this one was a fresh and cute American teenager roadtrip story. Looking forward how the story ends for Cody and Alice in the second novel.
Ein schönes Jugendbuch mit wichtigen Themen, ohne Drama. Wie im wirklichen Leben. Ich habe auch die Playlists mit den tollen Songs geliebt. Schade, dass es solche Bücher nicht in meiner Jugend gab. Danke dafür liebe Manu. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
3.75 ★ Eine schöne und einfühlsame Geschichte über ein Mädchen, welches, nach einem schrecklichen Schicksalsschlag, langsam wieder die Freude am Leben findet. Ich hatte zuerst ein wenig mühe wegen dem Schreibsil und fand ein paar Austausche zwischen Alice und Cody völlig übertrieben, aber schliesslich ist es ein Jugendbuch und dort wird oft alles ein wenig einfach dargestellt. Ich fand die Repräsentation von Alices innere Gefühlswelt gut gemacht und fand auch den Umgang mit den angesprochenen Themen wie z.B. Trauer und Mental Illness angenehm gelöst. Zudem gibt die Geschichte Hoffnung und zeigt, dass schlussendlich immer Licht die Dunkelheit durchscheint.