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141 pages, Paperback
First published January 1, 1997
Als Jeannot ungefähr neun Jahre alt war, sagte er zu seiner Taufpatin Lucie Wirtz: „Da ist eine Sache, die werde ich nie verstehen: Warum hat mich meine Mutter im Stich gelassen?“
Ohne ein Wort zu sagen, ging Jeannot einmal an seinem Schulkameraden, dem Ministranten Jean Pouteaux, vorbei und schlug ihm mit der Hand ins Gesicht, weil Pouteaux zu den anderen Zöglingen der Fürsorge sagte, daß man seine Pflegeeltern bestehlen dürfe. Pouteaux, der älter und stärker als Genet war, gab ihm daraufhin eine Ohrfeige, daß man die Abdrücke der Finger im Gesicht Jeannots sehen konnte. Als aber Jeannot gefragt wurde, was vorgefallen war, machte er keine Anschuldigungen und sagte einfach, Nichts!