Dans ce récit pornographique sous forme d'adresse désespérée à l'être aimé, Michel Surya pousse les limites de l'excès jusqu'à l'étouffement. L'angoisse de l'être au monde se fait à chaque ligne toujours plus nue.
Sex as Escapism: The need to annihilate one self into the night that is the other. The flesh of the other. The desperate wish to become anonymous and impersonal. The loneliness of being close to someone and yet being nowhere at all.
Sex als Eskapismus: der Drang sich auszulöschen in der Nacht die der andere ist. Der Körper des anderen. Der verzweifelte Wunsch in die Anonymität zu verschwinden, in das Unpersönliche. Die Einsamkeit jemandem nahe und doch im Nirgendwo zu sein.
Dieser Text ist 50 Seiten ohne Punkt und Komma. Ein Sturzbach der Gedanken. Anstrengend aber wirkungsvoll.
„…du bist mir fremd geblieben während ich es nicht einmal geschafft habe es mir selbst zu werden…“
„…bleich ist der tag den die nacht zurückgibt wie linnen über das antlitz eines toten geworfen…“
„…im gegenteil du bist da um nichts mehr zu haben und ich bin es der ich selbst nichts mehr habe den du erwählt hast um nichts mehr zu haben ich quetsche mich In der form aus die du mir eröffnet hast ich bin ganz erfüllt von dem was diese form an unendlichem hat ich glaube nicht dass man mehr bei dem sein kann was man tut…“
„…ich werde kommen müssen ohne dass ich es bin der kommt ich werde sterben müssen ohne das ich es bin der da stirbt…“
„…ich werde also immer nur liebe gemacht haben um zu sehen wie sich die gesichter entziehen die ich gekannt zu haben glaubte…“
„mein fleisch in deinem sanften mund suche ich überall nach aufhängern der hoffnung wo es nichts mehr gibt als die nacht ohne himmel…“
„die nacht selbst ist nackt sobald es niemanden mehr gibt der sie beschirmen könnte du bist der knebel den ich der nacht in den mund gestopft hatte um sie am schreien zu hindern…“
I can't tell if I didn't like this because I'm stupid or because something is wrong with the book. (Note: after further reflection, I believe I have some reading comprehension deficiencies that prevent me from looking at the whole picture and instead getting caught up on little details. I think this likely had an effect on my reading experience as well, but I am keeping the rating the same except “light 2” is now “solid 2.”)
I'm not a fan of reading a book where the only reason I keep reading is that the author supposedly has something "big" to say. Great books are thought-provoking, sure, and I am no stranger to difficult, heady texts, but this one... this one just doesn't do it for me. Outside of wanting to exercise my ivory tower philosophizing abilities, I couldn't find a reason to keep turning pages.
Surya has interesting things to say, but the presentation makes for a lackluster experience. It's gonna be a solid 2/5 stars for me, chief.