Zwei Jahre sind seit dem Aufstand der Kölner Bürger gegen ihren Erzbischof Anno vergangen. Dieser ist im Jahr 1075 gestorben, und in Köln ist wieder Ruhe eingekehrt – scheinbar. Denn "die Schatten von Köln" geistern nächtens durch die Stadt, eine Gruppe von Aufständischen, die mit allen Mitteln in den Besitz des Heiligen Grals gelangen möchte. Denn dieser soll sich – entgegen bisherigen Vermutungen – unter der Kölner Kathedrale befinden. Die Macht des Grals soll ihnen helfen, Frieden und Gerechtigkeit zu finden.
Ich fand es eine gelungene Mischung aus geschichtlicher Wahrheit und dichterischer Freiheit. Es lies sich gut Lesen und die einzelenen Figuren waren gut geschrieben. Es war nicht nobelpreisverdächtig aber eine wirklich gute Geschichte die in sich rund war. Am Anfang hatte ich Sorge das mir was Fehlen würde weil ich ANNO 1074 nicht gelesen habe, aber trotz mehrfacher Verweise lies sich alles gut nachvollziehen.