Ein Mann erwacht in einem tobenden Schneesturm, umgeben von reißenden Wölfen. Den ersten kann er töten, doch es sind zu viele. Da erscheint ein riesiger weißer Wolf und rettet ihm das Leben. Er weiß, der Name des Wolfs ist Fenrir. Seinen eigenen Namen kennt er nicht. Auf seinem Weg stößt der geheimnisvolle Fremde auf Spuren von Brand und Tod. Hünenhafte Krieger mit goldenen Masken haben den Wagen einer Familie überfallen. Nur die Frau und ihre beiden Kinder konnten sich retten. Sie halten ihn für Thor, den Donnergott. Ihre Reise führt in ein verborgenenes Tal, das legendäre Midgard, einen Ort der Zuflucht und des Friedens in einer vom Krieg zerrissenen Welt. Doch Midgard ist bedroht. Die Krieger des Lichtgottes suchen nach einem Weg in das Tal. Und sie nennen Thor ihren Bruder. In seinen Träumen erinnert sich Thor mehr und mehr an Einzelheiten aus seinem früheren Leben. Ist er ein Ausgestoßener aus der Welt der Götter? Oder hat man ihn geschickt, um den Weg in die letzte Zuflucht der Menschheit zu erkunden – und zu verraten?
Wolfgang Hohlbein is a German author of science fiction, fantasy and horror fiction who lives near Neuss, North Rhine-Westphalia. His wife, Heike, is also a writer and often works with her husband. She often comes up with the story ideas and therefore is generally credited as co-author. Their daughter, Rebecca, is also a writer.
Writing short stories since age 15, Hohlbein was first recognized as an author after sending in a manuscript he and his wife had written at a fantasy and science fiction writing contest in 1982. They won and their book, Märchenmond (English title: "Magic Moon"), was published by Ueberreuter Publishing, soon becoming a bestseller and winning several awards. It is one of their greatest successes till today.
Many of his more than 200 books are translated and published in many European countries as well as in South Korea. Yet for many years none of his works had been translated into English. In 2006, Magic Moon was translated into English and published in the United States.
Thor (von dem wir noch nicht „wissen“ dass er Thor ist – also wenn wir dann blöd genug sind, den Buchtitel nicht zu lesen und unser Hirn auszuschalten) wird wach und steht im Schnee. Grund für fünf Seiten Wetterbeschreibung, wobei die Beschaffenheit des Schnees und die Tatsache, dass es wirklich saukalt ist, im Vordergrund steht. Ausserdem wird es Hohlbein nicht müde uns wissen zu lassen, dass sein Protagonist nicht mehr weiß, wer er ist. Also wirklich jetzt. Keinen Schimmer, wer er ist und wo er ist hat er. Aber es ist kalt.
„Er“ (dessen Personalpronom etwas überstrapaziert wird, insbesondere da er ja nicht weiß, wie er heißt) wandert und wandert, bis er auf Wölfe trifft, die Random in der Gegend rumstehen, und von einem weiß er sogar den Namen, obwohl er sich ja nicht erinnert. Auch ist es kein Problem, die Viecher loszuwerden, er ist nämlich wirklich stark. Nach dem kurzen und wenig erfrischenden Raufen mit den Wölfen stolpert er über eine Familie und ihren Karren, man schwatzt fröhlich, bis wie aus dem Nichts Krieger auftauchen und ein weiterer Kampf endlos beschrieben wird. Gar nicht paradoxerweise sind die Wölfe dieses Mal auf Seiten Thors, und das Gemetzel endet 0:6. (Es ist im Übrigen nicht verwirrend, in einer Kampfszene zwischen mehreren Männern immer nur das Personalpronomen zu nutzen, da der Protagonist immer noch keinen Namen besitzt.)
Die Familie ist wenig überrascht, über Superman zu stolpern, man ist zu beschäftigt, ins gelobte Land zu pilgern, ehe der Winter kommt. Der Herbst bei Hohlbein ist sehr verschneit.
Wie das so ist, wenn der Held auf andere Menschen trifft, entfaltet sich hier ein schönes Klischeeverhalten. Der Familienvorstand wird aus dem Weg geräumt per schwerer Verletzung und starken Fieber und kann sich gar nicht erwehren, dem Helden seinen Platz zu geben. Die Mutter, Urd, liebäugelt schon mit Thor, bevor er Hallo sagt. Die Tochter Elenia verknallt sich in ihn, ausserdem hat sie gesehen, wie er ihren Vater von seinem Leid erlöst hat und will von seinen Superkräften profitieren, hat sie doch eine hässliche Narbe im Gesicht. Der Sohn Lif ist der Überzeugung, den Gott Thor vor sich zu haben und verfällt in Fangirl-Modus.
Weil man nichts besseres vorhat, und Thor sich zu Urd hingezogen fühlt, wandert man weiter durch die ach so kalte Landschaft. Und weil auch Hohlbein weiß, dass man nicht ewig nur über Schnee und Kälte reden kann, treffen sie auf weitere Krieger, die ihnen vorwerfen, mit den erschlagenen Kriegern zusammenzustecken und alle töten zu wollen. Aber weil Thor die tollen Argumente kennt, und eine namenlose Dame aus einem Nachbardorf beschwört, dass die Reisenden harmlos sind, dürfen sie doch mit ins Dorf reiten. Trotz aller Beteuerungen landet Thor aber doch in einer Zelle statt im B&B, wo er sich fragt was zur Hölle eigentlich los ist, nur um dann vom süffisanten Jarl blöde Sprüche zu kassieren. Aber niemand ist wirklich lange böse in diesem Dorf, bis auf Sverig, der aus gar nicht mal so dummen Gründen unserem Protagonisten nicht über den Weg traut. Unsympathisch soll er uns sein, aber irgendwie klappt das nicht. Egal. Thor darf zu seiner Urd, die sich prima als Haushaltshilfe beim örtlichen Schmied verdingt, und wir kommen in den Genuss eines weiteren Füllmittels in Hohlbeins Erzählung, dem opulenten Mahl. Im Laufe der Geschichte wird häufig erwähnt, dass es niemandem wirklich gut geht und der Winter kommt, aber niemand kocht normal. Alle tischen sie immer groß auf, als wäre die Queen zu Gast, und keiner stört sich wirklich daran. Aber was tut man nicht alles, um den Wordcount zu erhöhen.
Natürlich kommen Urd und Thor zusammen, denn wer wird schon trauern, wenn der Gott des Donners nebenan liegt. Urd wird natürlich prompt schwanger, und man hätte das Buch schon beinahe enden lassen und als Romanze verkaufen können, zumal als der Schmied stirbt mitsamt Gattin und Thor darin aufgeht, sich einen Hammer zu schmieden. Aber es gibt da ja noch die Lichtbringer
(dam-dam-daaaam).
Die Lichtbringer sind Anhänger des „alten“ Glaubens, denen es nicht passt, dass keiner mehr ihre Götter anbetet und deswegen die Menschheit kurzerhand massakrieren. Wenig überraschend, dass die Herrschaften von vor rund 400 Seiten natürlich auch zu dem Verein gehörten, auch wenn mir niemand plausibel erklären kann, warum sie ausgerechnet Thor umbringen wollten.
Aber ich greife der Geschichte vor.
Die Lichtbringer sind also auf World Domination Tour, und aus Oesengard kommt eine nette Dame, um diese schockierende Nachricht an die Bewohner Midgards zu verbreiten. Für den Fall, dass jemand seinen Twitteraccount nicht gecheckt hat. Sie überrascht Thor und Urd beim Vögeln, ist erstaunt, dass das nette ältere Ehepaar, dem die Hütte vorher gehörte, nicht mehr lebt, und stammelt sich einen zurecht, ehe sie wieder geht. Soweit, so belanglos. Bis sich die Dame aus Oesengard als olle Petze herausstellt, die DAS GEHEIMNIS zu verbreiten hat. Was wir nicht mitkriegen. Wir dürfen lesen, wie Thor gefangen genommen wird, erneut in einer Zelle rumsitzt (aber viel unbequemer als zuvor. Wichtig) und nicht weiß, was am Bach ist.
Wie so häufig verschwendet Hohlbein auch dieses Mal wieder Worte darauf, wie wenig sein Protagonist weiß und in welchem Dunkel er sich bewegt, bis er aus seiner Zelle gelassen wird und ihm eröffnet wird, dass die Dame aus Oesengard der Grund seiner Gefangenschaft ist. Und wie so häufig versucht Hohlbein das letzte Stück Spannung künstlich hochzuhalten, indem er sich lange ziert, DAS GEHEIMNIS tatsächlich auszusprechen.
Urd war/ist eine Lichtbringerin.
DA-DA-DAAAAM
Weil die Lichtbringer ja so böse sind, macht das Urd automatisch zur Hexe und Mörderin, die kleine Kinder frisst, weshalb auch sie gefangen gehalten wird, um sie zu verhören. Thor findet das alles weniger spannend (wie der Leser auch) und lässt sich zu seiner Urd bringen, damit „sie sich absprechen können“, wie sein Busenfreund Sverig so richtig bemerkt.
Urd hat natürlich eine Geschichte parat, wie sie von der Lichtbringerin zur braven Bürgerin mutierte, wegen der Kinder. Thor glaubt es ihr und hält es für den Plan der Pläne, des Nächtens zu verschwinden. Vorher sticht man noch die Dame aus Oesengard nieder und sammelt die Kinder ein, dann geht es ab in die weite Welt.
Mehrere Seiten voll Kälte, Schnee und den miesen Jagdkünsten Lif’s, dessen Charakter nur besteht um zu nerven, erreichen wir einen Turm. Dieser Turm wird kein leichter sein ist dunkel und beunruhigend und niemand will wirklich hinein, aber man muss, schließlich ist Urd schwanger (immer noch) und die Kinder patzig. Thor sieht sich um, erlebt eine ausserkörperliche Erfahrung, erinnert sich bruchstückhaft an Dinge, die ihm nachher wieder entgleiten (Trope #4, der Hohlbein es nicht müde ist, sie ständig zu wiederholen), und erwacht mal wieder desorientiert irgendwo anders.
Lif findet derweil eine Stadt, zu der man reiten könnte, und der Tross zieht weiter durch die Kälte. Thor beschließt, dass er erst mal alleine in die Stadt reitet, und gibt den blöden Bauerntölpel um nicht weiter aufzufallen. Natürlich findet er sofort Anschluss, Job und eine Bedienung die ihn anhimmelt, findet zeitgleich aber auch heraus, dass er ausgerechnet in Oesengard gelandet ist. Shit happens, denkt er sich, bleibt aber trotzdem, um später mit Urd zu beschließen, man könne ja auch per Schiff weitergondeln. Aber noch nicht jetzt.
Irgendwann lässt sich Elenia bei ihm blicken und bittet um Hilfe, sie wolle weg und fände alles doof, und wie so üblich in solchen Situationen, lässt sich Thor vom Teeniegelaber rumscheuchen und hechelt ihr hinterher. Nach seitenlangem Irren durch das Plotlabyrinth gelangt er zu einem heidnischen Ritual, dem Urd vorsteht und fröhlich die Hohepriesterin gibt. Auch hier regelt sich die emotionale Reaktion des Thor nach fünf Minuten, und wir machen weiter. Aufgrund eines Satzes von Urd kann sich Thor plötzlich erinnern und stellt fest, dass ihn ein „Dämon“ vor dem Tod bewahrt hat, gleichzeitig aber ein Gefäß für einen Gott aus ihm gemacht hat. Das verwirrt Thor leicht, aber er geht dann doch recht schnell wieder zum Tagesgeschäft zurück.
Jetzt ist arbeiten auf Thors Seite angesagt, erst für den Gastwirt und, nach Beschwerden, für einen Kapitän. Aber daraus wird nicht wirklich was, denn beim Vorstellungsgespräch tauchen die Jungs aus Midgard auf, und Thor bleibt nichts anderes übrig als ins ach so kalte Wasser zu springen, damit ihn niemand sieht.
Erneut hat er Fieber, erneut pflegt ihn Urd gesund, erneut hat er Sex. Nur um später festzustellen, dass er mit Elenia geschlafen hat, die ihre fiese Narbe loswerden wollte, und deshalb ihre Mutter spielte.
Fieber vorbei, und Thor erfährt, dass er eine Tochter hat, die nur die Reaktion in ihm hervorruft, warum ihn niemand vorher gerufen hat. Weil ein fiebriger Mann während der Geburt genau das ist, was jeder braucht. Das Töchterchen ist übrigens perfekt und reizend, und nach einem gestellt klingenden Dialog über Vaterschaft von Mädchen im Besonderen wird die Tochter erst mal geherzt und geknuddelt, bis wir uns darauf zurückerinnern, dass dieses Buch ja doch nicht von Rosamunde Pilcher ist. Wir erfahren, dass Bjorn und Sverig da sind, und den Kapitän der Jolle verhören, weswegen Thor beschließt, dass doch wieder abhauen angesagt ist. Allerdings nur er und seine Tochter, Urd kann seinethalben machen, was sie will.
Dieser Plan ist nicht besonders ausgefeilt, gelangt Bjorn im Laufe der Ereignisse doch an Tochter 2, Urd und die Kinder und zwingt Thor somit, mit seinen Zickereien aufzuhören. Es erfolgt eine weitere Gefangenschaft, ein weiteres Gespräch, eine weitere Möglichkeit zur Flucht, dieses Mal mit überraschenden Einherjern, und bequemen Raben die als Navigationsgerät dienen.
Diesen reitet man fröhlich hinterher um Elenia und Lif aus den Fängen der Gegener zu befreien, kommt aber zu spät, denn Elenia ist tot und Lif wurde von den Klippen geschuppst. Jetzt wird Thor böse und droht den werten Herren, sie sollen schleunigst verschwinden, wenn sie überleben wollten, was natürlich ganz bequem funktioniert. So kehren wir wieder nach Oesengard zurück.
In Kapitel 11 erscheint dann auch das Brüderchen, dass sich dadurch auszeichnet, die meiste Zeit über dämlich zu lachen und die Geschichte weiter ins Absurde zu ziehen, indem es dem werten Leser und Thor erklärt, dass Urd natürlich auch eine der „Erleuchteten“ ist, und überraschenderweise die Frau, die Thor zurückließ, um das Gefäß eines Gottes zu werden. Was bedeutet, dass Thor mit seiner leiblichen Tochter geschlafen hat, was Hohlbein in einem Einzeiler abhandelt.
Loki will Thor für sich gewinnen, dieser erbittet sich Bedenkzeit, während der er mit Bjorn spricht (der doch nicht abgehauen ist, wie mir scheint), und überzeugt Loki, sich Bjorn’s Argumente mal anzuhören. Mit einem raffinierten Plan wird Loki gefangen genommen – Thor ist nun halt ein sentimentaler Idiot – und Lif taucht wieder auf. Doch nicht tot, sondern von random!Wolf gerettet. Es erfolgt dämlicher Dialog Nummer 300, bevor man beschließt, Loki alleinlassen zu können und sich um andere Dinge kümmert.
Natürlich entkommt Loki, nimmt Urd und auch die kleine Tochter mit, und Thor lässt ihn ziehen, mit der Aussicht auf spätere Vergeltung. Ich wittere einen zweiten Teil.
Ob man den lesen will, ist eine andere Frage...
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Es tut mir wirklich in der Seele weh einem Buch nur einen Stern zu geben, aber da hätte ich wohl doch vorher die eine oder andere Rezension lesen sollen.
Когда у меня спрашивают "Какую худшую книгу ты прочитала?" - первым делом я вспоминаю её. Гспд прошло больше 10 лет, я до сих пор жалею, что так бездарно потратила 500 рублей (тогда это были пиздец большие деньги для книги).
Selbst in gekürzter Fassung ziemlich langatmig. Die Handlung plätschert so dahin und der rote fade ist schwer zu erkennen. Wenn man absolut keine Ahnung von Mythologie hat ist das vlt noch interessant. Ansonsten nicht
This is by no means a bad book - Thor is hot, and the story is well written for the most part. Unfortunately, it's also drawn out and the pacing is slow. I don't care enough about what's going to happen (=the stakes don't feel high enough), so I see no reason to force myself through another 400+ pages of this mediocre story. Which pains me to say, because I loved Hohlbein's stories when I was younger. There's some weird sexual stuff in here too... Sadly, this wasn't what I'd hoped for.
Wolfgang Hohlbein is een Duitse fantasy auteur en heeft al ruim honderd boeken geschreven. Hij heeft diverse prijzen gewonnen voor zijn verhalen, waaronder de Duitse Phantastikprijs in 2004 en de Sondermannprijs in 2005. Zijn werken worden al vele jaren in verschillende talen vertaald, maar nog nooit eerder in het Nederlands. Hohlbein schreef de eerste twee delen uit de Asgard Saga al in 2010, waarvan het eerste deel, Thor, nu ook verkrijgbaar is in het Nederlands.
Het verhaal opent met een woeste sneeuwstorm en een man die geen idee heeft hoe hij daarin terecht is gekomen. Hij heeft zelfs geen idee wie hij is. Wanneer hij een vrouw hoort schreeuwen, gaat hij op onderzoek uit. Hij treft een ravage van dode mensen met verschrikkelijke verwondingen, omgevallen karren en wijdverspreide bezittingen aan. In deze ravage ontdekt hij ook Urd en haar zwaargewonde echtgenoot, evenals haar zoon Lif en haar dochter Elenia. Hij helpt deze groep onbekende mensen beschutting te vinden in een nabij gelegen woning. Terwijl hij de echtgenoot probeert te redden worden ze aangevallen door een reus van een man, gehuld in een zwarte mantel en een gouden masker, een Einherjer. Met het gebruik van een smidshamer weet hij deze aanvaller af te weren, waarna de groep besluit verder te reizen. Niet veel later worden ze ontdekt door Bjorn, de jarl (dorpshoofd) van het plaatsje Midgard, en een groep van zijn krijgers. Bjorn neemt de groep mee naar Midgard, dat verscholen is midden in een bergketen. Hier krijgt de man zonder geheugen de kans om zichzelf te bewijzen. Dankzij zijn grote, gespierde lichaam, zijn lange blonde haren en zijn vaardigheden in de strijd met de smidshamer krijgt hij al snel de naam Thor.
De Einherjer worden steeds vaker gesignaleerd in de gebieden rondom Midgard. Dit leidt op een gegeven moment tot een tweede confrontatie tussen Thor en één van deze krijgers. Tijdens dit gevecht noemt de Einherjer hem zijn broeder. Thor heeft ook steeds vaker zeer levendige dromen waarin hij de hoofdrol speelt in vreemde en mystieke settingen. Dit roept steeds meer vragen bij hem op wie hij nou echt is. Ook zijn kracht wordt steeds groter en duikt er steeds weer een gigantische witte wolf op om hem bij te staan, wanneer dat nodig is. Zou hij dan echt Thor, de Dondergod, kunnen zijn?
Ein ganz schön dicker Schmöker (910 Seiten) und trotzdem hat er mich etwas frustriert zurück gelassen, weil für mich noch so viele Fragen der Geschichte offen geblieben sind. Bei dem Umfang hätte es doch wirklich möglich sein sollen, die Inhalte noch unterzubringen. Doch erst einmal: worum geht es? Ein Mann ohne Namen und ohne Erinnerung in einem Schneesturm, der auf eine Familie trifft, die von Wölfen angegriffen und von unheimlichen Kriegern verfolgt wird. Und obwohl er selbst geschwächt ist, scheint er über fast gottgleiche Kräfte zu verfügen. Oder ist er gar der Gott des Donners, dessen Hammer fast nicht aufzuhalten ist? Ich fand die Geschichte nicht unspannend, aber natürlich kommt jetzt ein "aber" und Spoiler auch noch: - Nach der x-ten Wendung, war es mir doch die ein oder andere Wendung zu viel. Ehrlich. Ein paar weniger hätten es auch getan. - Dann der Charakter der Urd bzw. eher die Tatsache, dass Thor ihr auch nach unendlich vielen Lügen immer noch glaubt. - Der Faktor Zeit: Urd ist irgendwann schwanger und einmal weiß sie nicht genau wie lange es noch dauert, dann ist mal von "wenige Wochen", dann Monaten die Rede und das kunterbunt durcheinander. Es passte einfach nicht. Aber spannend war es trotzdem. Deshalb gibt es auch trotz der Schwierigkeiten, die ich mit der Geschichte hatte, noch 3 Sterne von mir.
Ich war als Jugendlicher großer Fan der Bücher von Wolfgang Hohlbein und hatte mich auf einen schönen Fantasy-Schmöker gefreut. War leider nicht so gut wie erhofft, und ich habe keine Ahnung, ob ich jetzt einfach höhere Ansprüche als als Jugendlicher habe oder ob Hohlbein inzwischen so schnell so viel schreibt, dass die Qualität sinkt. Das Buch macht einen schlecht oder gar nicht lektorierten Eindruck, ist viel auf Effekt aus, oooh, jetzt müsste er sehr verletzt sein, aber dann irgendwie doch noch die Gegner fertigmachen, aaah, jetzt zweifelt er und wechselt die Seiten, jetzt doch wieder zurück, die Guten sind die Bösen, nein, sind die Guten nein doch die Bösen. Vielleicht lässt sich ein Protagonist auch nicht mit Leben füllen, wenn er sein Gedächtnis verloren hat und eigentlich nicht viel besitzt außer Muskeln und irgendwelchen geheimen Fähigkeiten, die mal da sind, und dann wieder doch nicht mehr da sind. Habe das Buch aus alter Verbundenheit mit dem Autor zuendegelesen, würde es aber niemandem empfehlen.
Wolfgang Hohlbeins Thor ist ein extrem langatmiges Buch dessen Handlung wahrscheinlich auf der Hälfte der Seiten hätte behandelt werden können. In bester Hohlbei Tradition ist Thor ein Mann mit immensen Kräften aber keinem Plan was er damit eigentlich tut, er stolpert mehr durch die Handlung als das ein gezieltes handeln zu erkennen ist. Er gleicht in diesem doch sehr Robert Craven (Hohlbeins Held der Hexer von Salem Reihe)
Das Buch ist nicht wirklich schlecht aber ein etwas flotteres Tempo hätte nicht geschadet. Es gibt ein Zitat von Alsitair MacLean das seine Bücher wie folgt beschreibt "das Tempo der Handlung muss so schnell sein, dass der Leser keine Zeit hat über die Unwahrscheinlichkeit der Handlung nachzudenken" (Ich zitiere aus dem Gedächtniss der exakte Wortlaut kann also etwas anderes gewesen sein). In diesem Buch hatte ich viel zu viel Zeit mir über die Unwahrscheinlichkeiten Gedanken zu machen.
I Thorgasmed. I'm euThoric. A Thoroughly good read.
I'm out of bad jokes, but yeah, I loved it. Hohlbein has an elaborate style that takes some getting used to, and it's not easy to fall in love with his characters. Yet, given time - and you get a good six hundred pages of time - you get hooked to the simple yet smart hero, whose identity is as unsure as that of all the characters in this story. In the end, even those six hundred pages weren't enough. I wanted more of this epic journey and I long for the next part to be translated.
Es klingt etwas hochtrabend, dass Thor ein Roman aus „Die Asgard-Saga“ ist. Wolfgang Hohlbein ist bekannt dafür, dass er diverse Reihen anfängt und diese nach Lust und Laune fortführt. Nach Thor kam in diesem Fall lediglich noch „Die Tochter der Midgardschlange“ hinzu. Und da beide Romane aus dem Jahr 2010 stammen, dürfte die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Romans aus dieser „Saga“ sehr gering sein.
Hohlbein ist ebenfalls dafür bekannt, dass er Sagen und Legenden nimmt und diese ein wenig anders darstellt. Im Falle der nordischen Sagen gibt es gar keine Vorlage, so dass eine Eigeninterpretation durchaus legitim ist. Und diese beginnt mit einem Mann, der ohne sich an etwas erinnern zu können, in der bitteren Kälte eines Gebirges aufwacht. Und auf der Suche nach seiner Vergangenheit begegnet er allen Figuren, die der Leser aus der Sagenwelt kennt.
Über weite Strecken macht es Spaß, Thor dabei zu begleiten, wie er nach und nach sich die Welt erschließt, in die er hineinstolpert. Da ist es auch egal, dass die Rollen bekannt sind und der Ausgang der Geschichte irgendwo auch. Selbst das dezent offene Ende sei dem Autor verziehen, denn es fügt sich alles zusammen, wenn man sich seiner eigenen Fantasie bedient. Ich fand, dass die Geschichte in der Mitte einen kleinen Durchhänger hatte und erst am Ende wieder an Fahrt gewann.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, das von David Nathan eingelesen wurde, den ich zwangsläufig sofort mit Stephen King in Verbindung bringe. Er gehört zumindest in meiner Hörbuchwelt zu den erfahrenen „Urgesteinen“ unter den Sprechern der Hörbücher.
Fazit Ich kann sagen, dass es Thor ganz gut getan hat, mal in einem anderen Midgard unterwegs zu sein. Die Geschichte hatte seine Momente, und einen guten Unterhaltungswert. Sorry, wenn ich das so unverblümt sage, aber die Bücher von Wolfgang Hohlbein können mich gut unterhalten, sind aber für gewöhnlich keine Highlights.
Vorweg gleich mal, Geschmack ist subjektiv, jeder kann denken was er will und ich will auch niemandem meine Meinung aufzwingen.
Als großer Fan vieler Mythologien habe ich mich in Wolfgang Hohlbeins „Thor“ gestürzt. Zwar finde ich, wie vielleicht manch anderer, an manchen Stellen die Story etwas dürftig. Viel Abwechslung zwischen Flucht, Vertrauen etc. Gibt es nicht.
Was hat mich dennoch dazu bewegt dieses Buch so gut zu bewerten?
In diesem Buch wird Thor nicht sofort als „übermächtiger“ Gott des Donners dargestellt, sondern durchläuft einen Prozess, durch welchen er seine Erinnerungen und Kräfte langsam zurück bekommt. Sicher, er ist stärker als ein Normal-Sterblicher, aber er wird trotzdem krank, kann sich verletzten und fliegt nicht mit seinem Hammer durch die Gegend.
Besonders mochte ich die epischen Szenen und der Kampf am Ende des Buches.
Früh im Buch wird klar, dass es sich beim Hauptcharakter um Thor handeln muss. Es gibt viele Indizien und Anhaltspunkte, jedoch wird ein bisschen mit dem Thema gespielt und nicht immer kann man zu 100% sicher sein, dass es nun wirklich Thor ist oder nur vielleicht Thor auf Wish bestellt.
Alles in allem ein gutes Buch, gefällt vielleicht nicht jedem, aber wie gesagt: Geschmack ist subjektiv.
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Eine Mischung aus Fantasy, Familiendrama und nordischer Mythologie, die ja gewissermaßen selbst ein einziges Familiendrama ist. Thors Ehe ist gewaltig aus dem Ruder gelaufen und die Welt muss es ausbaden. Die Wendungen in der Geschichte sind zum Teil sehr tragisch und mitreißend, aber auch ärgerlich, wenn etwa liebgewonnene Charaktere geopfert werden, um die Unmenschlichkeit der Antagonisten zu zeigen. In mancherlei Hinsicht erscheint dieser Teil der Asgard-Saga wie das genaue Gegenstück zu seinem Vorgänger "der Hammer der Götter". Das Buch entstand laut Epilog in Zusammenarbeit mit Manowar. Ob daher auch die epische Länge kommt? Interessant sind die sprechenden Namen, z. B. Lif, der mehrfach unerwartet überlebt, oder der Ort Oesengard, der in der Handlung eine Öse zwischen den Welten bildet, und Sverig, der vielleicht kein Schwede ist, aber dafür eine schwierige Persönlichkeit hat.
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Ich wusste nie auf welcher Seite ich stehe soll. Was will mir der Autor sagen? Ich hab mir eine Geschichte über die nordischen Götter erhofft, so wie ich sie kenne. Das hier hat sich eher wie eine fan fiction angefühlt in der man die namen der Charaktere genommen hat und eine neue Persönlichkeit auf sie drauf gepackt hat. Am Anfang war ich noch begeistert und wusste nicht, was die anderen Rezensionen meinen. Aber zum Ende hin war mir die Story einfach zu inkonsequent:(
Für mich Wasser es zuhören Zerstörung und Hau-drauf und dazwischen gab es zu viele langatmige Stellen. Insgesamt hätte das Buch gut 200 Seiten kürzer sein können.
So, the dubious honor of the first unfinished book of this year goes to Thor! I really tried to like this book, but after 180 pages I realised I was really struggling. I had no real interest in the story development and I grew annoyed with literally every character except- No. Literally each and every one. No one was really nice to each other, and after a 180 pages I just got tired about how they were all distrusting each other and picking fights.
Oh and what was up with the Thor/Urd-ship? There was no talk of love, or even warm feelings except lust and Thor was about to up and leave them anyway when Urd played the 'pregnant-card'. and Thor finally decided he should have some feelings for the woman he'd been sleeping with for the better part of a year.
Wow. So much about this book yet, and I haven't even elaborated my thoughts about his writing style.
Thor begon redelijk goed maar eens je verder gaat in het boek krijg je meer van die ergernissen dan leuke punten. Thor komt soms nogal 'dom' over en weet precies nooit goed wat hij wil. Ook zijn wel of niet vrouw is een ergerlijk personage vind ik, Thor had ze beter halverwege het boek al overboord gesmeten, had veel opgelost voor Thor zelf. Als er nog een 2de boek van zou uitkomen zou ik die misschien wel halen, maar dan enkel om te weten hoe het boek zou verder gaan, maar een echte aanrader is het toch niet
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I'm not sure what to think about this one. I would love to read something else from this writer; the writing is great and whenever I was reading I easily read hundreds of pages, it just kept me turning page by page! But, at the same time, there was something in the story which didn't really have my interest. But hey maybe this whole Thor persona just isn't my cup of tea.
Eigentlich stehe ich ja voll auf solche Geschichten, zumindest schaue ich mir gerne solche Filme an. Nur war mir das irgendwie zu oberflächlich. Ich konnte nicht so richtig mit den Gefühlen mitfühlen. Es war sowieso was anderes, da die "Hauptperson" nur männlich ist, mal was neues für mich. Leider nicht mein Fall. Da bin ich wohl zu sehr Mädchen und brauche immer noch meine Romantik.
We bevinden ons in een bergachtig, koud klimaat. Een boek waar duidelijk nog een vervolg gaat van komen. Het is leuk geschreven en houd je echt tot het einde in de ban. Hohlbein komt hierdoor zeker op mijn lijstje met favoriete auteurs.